Zweiunddieselbe: Wie viel von mir bin ich? – Mary E. Pearson

Klappentext:
Als Jenna aufwacht, erinnert sie sich an nichts. Weder an die Nacht des Unfalls, noch an ihr früheres Leben. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn das Mädchen, das ihre Eltern ihr beschreiben, bleibt ihr fremd. Eine folgenschwere Entscheidung ist der einzige Schlüssel zu ihrer Identität.


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Titel: Zweiunddieselbe: Wie viel von mir bin ich?
Autor: Mary E. Pearson
Sprecher: Anna Carlsson
Verlag: Der Audio Verlag
Länge: 294 Min.
ISBN: 978-3898139168
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Jenna erinnert sich an nichts. Sie hatte angeblich einen Unfall, lag im Koma und muss sich erholen. Doch alles fühlt sich fremd an und der Kontakt zu anderen wird ihr untersagt. Doch in ihrer Oma und ihrem Nachbarn findet sie Verbündete und kann ihre Bedürfnisse durchsetzen und zum Leben zurückfinden, doch ist es ihr Leben?

Stil:
Die Handlung plätschert so dahin und es ist schnell klar, dass etwas Größeres, als Jennas Unfall, hinter ihren Gedächtnislücken steckt. Als sich das Rätsel immer mehr aufklärt, wird es dann etwas kurios und das Ende ist absolut vorhersehbar. Die Ausdrucksweise ist soft, für Jugendliche eventuell auch zu weich. Es fehlt an Spannung und teilweise an rationalen Gedanken und Handlungen. Anna Carlsson liest gut, aber es fehlt an Leben und Willenskraft. Die Stimme ist ebenfalls sehr weich – passend zu Jennas Charakter, aber unpassend zur Situation.

Charaktere:
Die Personen werden nicht vorgestellt, sie sind halt da und erst mit der Zeit wird klar, wer welche Rolle einnimmt. Ob dies als stilistisches Mittel für Jennas Gedächtnisverlust genutzt wurde, ist unklar. Zudem handelt jeder Charakter nach seiner Vorgabe, es gibt kein Lernen aus Fehlern und eine Entwicklung ist auch nicht zu erkennen. Zwar bekommt Jenna immer mehr Form, aber wenig aus Eigeninitiative.

Cover:
Das Cover sagt wenig aus, es passt auch nicht  zur Geschichte.

Fazit:
Zweiunddieselbe konnte mich nicht überzeugen. Ich vergebe nur 2 Sterne für das Hörbuch, weil es mir die Autofahrten angenehmer gemacht, aber mich nicht wirklich unterhalten hat. Die Figuren und die Handlung waren mir einfach zu konstruiert. Eine Lese-/Hörempfehlung spreche ich, aufgrund dessen, nicht aus.

Gemma: Sei glücklich oder stirb – Charlotte Richter

Klappentext:
Glück ist Leben. Glück ist Macht. Glück ist alles. Ohne Glück bist du tot.

Die sechzehnjährige Gemma lebt in einer Welt, in der Glück lebensnotwendig ist. Jedem, der nicht glücklich ist, droht nach wenigen Stunden der Tod. Nach ihrer Aufnahmeprüfung in der Akademie, in der junge Menschen lernen, positive Gefühle künstlich zu erzeugen, hat Gemma nur ein Ziel: Sie muss ihren Vater heilen, bevor dessen Glückspegel noch weiter sinkt und er vor Kummer sterben wird.

Doch hier, inmitten all der dauerlächelnden Menschen, zieht es Gemma ausgerechnet zu Keno. Er ist ein Grenzgänger und will sich dem Glückszwang entziehen. Er liebt die Existenz am Limit, wandelt zwischen Glück und Trauer, Leben und Tod. Entschlossen versucht Gemma, am Glück festzuhalten – doch ihre Überzeugung bröckelt immer weiter. An Kenos Seite lernt Gemma, was wahre Gefühle bedeuten… und was die Menschen aufgeben, wenn sie das Glück über alles stellen.


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Titel: Gemma: Sei glücklich oder stirb
Autor: Charlotte Richter
Sprecher: Franciska Friede
Verlag: Rubikon Audioverlag
Länge: 795 Min.
ASIN: B08Z8DY13S
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Seit 80 Jahren existiert „der Glanz“. Dieser sorgt dafür, dass alle glücklich sein müssen, denn unglücklichen Menschen lösen sich auf und verschwinden in den Glanz. Gemma ist 16 Jahre alt und möchte unbedingt an der Akademie studieren, um zu lernen, wie man Glück in unglückliche Menschen bringt. So könnte sie ihrem Vater helfen, der auf einer niedrigen Stufe kaum noch Chancen auf ein gesundes Leben hat …

Stil:
Der Schreibstil, oder die Übersetzung, sind durchwachsen. Die Thematik, dass Menschen mit unglücklichen Gefühlen ausgestoßen werden, nur halbherzig therapiert oder gar keinen Therapieplatz erhalten, sind so aktuell, dass es gut ist, dass es endlich thematisiert wird. Glück ist nicht erzwingbar, Gefühle (auch negative) gehören zum Leben dazu, es sollte sich nur die Waage halten. In diesem Kontext hat dieses Werk volle 5 Sterne verdient. Allerdings ist es ein absolutes No-Go, dass umso mehr Gemma und die anderen in ihrer Gefühlswelt abrutschen, die Sprache darunter leidet. So viele Schimpfworte, so viel Negatives in der Stimme, das hätte man auch anders darstellen können. Zudem ist es auch fraglich, woher ein Mensch, der immer nur in der ersten Zone ist, immer glücklich ist, auf einmal so viele Ausdrücke kennt und sie so leicht nutzen kann. Eine Depression, Traurigkeit oder Müdigkeit haben wenig mit dieser Wortwahl gemein. Gerade für ein Jugendbuch ist diese Wendung der Sprache und Ausdrucksweise ein schlechtes Mittel.
Franciska Friede liest mit einem sehr ausgeprägten Lächeln in der Stimme, es passt absolut zur Geschichte und zu Gemma. Als sich die Zone von Gemma allerdings in die unteren Level bewegt und Gemma mehr Kraftausdrücke als nötig verwendet, wirkt die Stimme absolut unpassend.
Zum Thema Logik gibt es einiges, was absolut schlimm ist. Ich möchte nicht spoilern, aber gewisse Dinge sind zum Aufregen! Der Aufbau wirkt teilweise stark konstruiert und das Ende hätte auch spannender sein können.

Charaktere:
Alle wirken sehr verkrampft, auch jene, welche sich freiwillig in einer niedrigen Zone aufhalten. Es ist schwer jemanden zu greifen und das Verständnis für die Charaktere ist auch nicht wirklich da. Unverständlich ist, wie sich einige in der ersten Zone halten können, obwohl sie niederträchtig sind. Die erzwungene Fröhlichkeit kann sie wohl kaum in der Eins halten. Warum die Charaktere immer weiter abstürzen und weswegen sie generell abgerutscht sind, ist unklar. Über Gefühle wird generell nicht geredet, weil es einen selbst und die anderen herunterziehen könnte. In der Akademie wird aber daran gearbeitet positive Gedanken einzupflanzen. Das widerspricht sich und macht die Charaktere zu Marionetten, welche sich in ihrer Geschichte nicht frei entfalten können.

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet und passt zur Geschichte. Es war für mich ausschlaggebend, um das Hörbuch zu laden.

Fazit:
Eine interessante Idee, mit vielen Fehlern und sprachlich nicht ausgereift. Daher nur 2 Sterne und keine Lese-/Hörempfehlung.

Arbeite klüger – nicht härter!: So holen Sie das Beste aus Ihrer Zeit, ohne sich auszubeuten – Ivan Blatter

Klappentext:
Schöne neue Arbeitswelt
In Zeiten schneller Informationen, neuer Technologien und Digitalisierung funktionieren viele traditionelle Methoden des Zeitmanagements nicht mehr. Mit der Erreichbarkeit rund um die Uhr verschwimmt die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben. Doch der Tag hat nur 24 Stunden – und wir brauchen neue Strategien, um diese optimal zu nutzen und Freiräume zu schaffen. Weshalb gutes Zeitmanagement uns weiterbringt, warum es wichtig ist, bewusste Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich zu übernehmen, und welche Zeitmanagement-Methoden es gibt, zeigt dieser Ratgeber.

Personal Training für neues Zeitmanagement
Ivan Blatter weitet den Blick auf das Zeitmanagement und legt seinen Schwerpunkt auf Flexibilität und individuelle Lösungen. Er gibt sofort umsetzbare Tipps, Tools und Methoden, die helfen, sich mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu schaffen. Denn ein gutes Zeitmanagement findet primär im eigenen Kopf statt!


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Titel: Arbeite klüger – nicht härter!: So holen Sie das Beste aus Ihrer Zeit, ohne sich auszubeuten
Autor: Ivan Blatter
Verlag: Humboldt
Seiten: 198
ASIN: B087LT5LM5
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Zeitmanagement muss einfach sein, gerade in der heutigen Gesellschaft in der es immer schneller, weiter und höher gehen muss. Planung ist alles, aber wie und was tun mit der freien Zeit?

Meinung:
Ivan Blatter ist Personal Trainer für neues Zeitmanagement und schildert sachlich, worauf es beim Zeitmanagement ankommt. Egal ob privat oder beruflich, wer seine Zeiten nicht im Griff hat, hat ein Problem und es wird – gefühlt – täglich deutlicher. Diese Lektüre erklärt sämtliche Methoden, mit Vor- und Nachteilen und bietet Tipps aus und für die Praxis. Der Einstieg ins Buch war angenehm, die Einleitung sehr einladend und die Kapitel sind gut gegliedert. Die Methoden sind alle nicht neu und nicht alle bis ins Detail erklärt. Eher liefert das Buch eine Auflistung, was es gibt und worauf jeder bei seiner persönlichen Zeiteinteilung Wert legen sollte. Wir sind alle unterschiedlich, weswegen jeder eine andere Methode benötigt und auch unsere Arbeit ist nicht identisch – ist sie fremd- oder selbstbestimmt, ist die Zeiteinteilung nur beruflich oder auch privat vonnöten oder gar von Nutzen. Alles Fragen, die man sich stellen und dann das richtige für sich finden muss.

Wer sich ein bisschen mit Zeitmanagement auskennt, kann sich hier in weitere Methoden einlesen oder bekanntes nochmals nachlesen. Auch für Neulinge ist das Buch geeignet. Ebenso für alte Hasen, welche sich festgefressen haben.

Einzig das letzte Kapitel mit der Kurzzusammenfassung der Methoden hat mir nicht gefallen. Es waren einfach nur Wiederholungen der vorher vorgestellten Methoden und wirkte daher als Seitenfüller.

Cover:
Das Cover passt sehr gut. Entspannung mit Uhr – die perfekte Einstellung zum Zeitmanagement.

Fazit:
Ein gutes Buch für jeden, der sich mit seiner Zeit auseinandersetzen möchte oder muss. Von mir gibt es 4 Sterne, weil die Zusammenfassung einer Wiedergabe der vorherigen Kapitel war. Die Seiten hätte man nutzen können, um einige Methoden in der Ausführung zu vertiefen.

Für Eile fehlt mir die Zeit – Horst Evers

Klappentext:
Andere nennen es Alltag – Horst Evers nennt es Schikane! Von Horst Evers kann man lernen, wie diese Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Und wie man rechnet: „Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.“ Vor allem aber erzählt er Geschichten: Ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.


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Titel: Für Eile fehlt mir die Zeit
Sprecher: Horst Evers
Verlag: Argon
Länge: 282 Min.
ASIN: B00AC6257I
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Horst Evers erzählt, wie er die Welt und was die Welt mit ihm erlebt. Ein Genuss!

Meinung:
Horst Evers hat es einfach drauf. Seine Geschichten sind schon beim Lesen sehr lustig, wenn er diese Geschichten allerdings noch vorliest, dann kann man nur noch lachen und sich der Situation hingeben. Egal in welchem Lebensbereich, ob allein, mit sich oder mit anderen Menschen, mit Horst, da erlebt man was. Die Geschichten könnten alle wirklich so passiert sein und genau das ist so witzig.

Cover:
Das Cover kann man unterschiedlich deuten. Für mich war der Inhalt entscheidend.

Fazit:
Eine tolle Mischung aus alltäglichen Geschichten, einfach aus dem Leben gegriffen. Perfekt für jeden, der gerne lacht und die nordische Gemütlichkeit liebt. 5 Sterne für Inhalt und Audio.

Maddie 03: Immer das Ziel im Blick – Katie Kacvinsky

Reiheninfo:
Die Rebellion der Maddie Freeman
Der Widerstand geht weiter
Immer das Ziel im Blick

Klappentext:
Nachdem Maddie das Detention Center überstanden hat, kehrt sie zurück nach Hause. Von hier aus möchte sie den finalen Kampf gegen die Digital School ausfechten. Während Justin viel durchs Land reist, schließt sich Jax neu der Gruppe an. Nicht nur sein Wissen ist für den Widerstand wertvoll; in brenzligen Situationen ist es mehrmals er, der Maddie hilft, nicht wieder in Gefangenschaft zu geraten.
Eine Abstimmung über das System der Digital School steht an und die Gegner moblisieren alle Kräfte, um zu gewinnen. Doch können sie sich gegen die Übermacht der Befürworter durchsetzen?


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Titel: Immer das Ziel im Blick
Autor: Katie Kacvinsky
Verlag: Bastei
Seiten: 369
ASIN: B00YUG62E8
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Maddie wird aus dem Umerziehungscamp entlassen und geht zu ihrer Familie zurück. Doch niemand ist sich sicher, will sie ihre Freunde oder ihre Familie verraten …

Schreibstil:
Der Einsteig war mehr als schlecht. Es ist eine gewisse Zeit vergangen, seit ich die vorherigen Bücher gelesen hatte, aber so gar nichts von dem wiederzugeben, was passiert ist, ist doch irgendwie übel. Nach einer längeren Lesezeit bin ich dann aber doch wieder in die Geschichte eingestiegen. Dabei wurde mir dann auch klar, warum ich mich damals für den dritten Teil der Trilogie nicht interessiert hatte: Die Figuren sind durchweg einfältig, die Beschreibungen der Situationen zu wenig und teilweise zu detailliert, die Wendungen kommen immer genau im richtigen Zeitpunkt (Konstruiert ist schon zu nett ausgedrückt) und der Ausdruck ist ebenfalls sehr einfach gehalten. Nachdem die Geschichte also halbwegs klar war, reicht ein Querlesen aus und die Geschichte endet mit einem absolut unbefriedigendem „wir haben uns alle lieb“ – ja ist nett, aber bitte was?!

Charaktere:
Ich verstehe sie nicht! Was bewegt Maddie dazu sich so zu benehmen, was geht in ihrem Kopf vor? Ebenso bei den anderen. Das Buch umfasst über 350 Seiten, da kann man doch die Beweggründe und Gedanken der Charaktere niederschreiben. Ne, da wird dann über die selbst gefärbten Haare von Maddie philosophiert. Die in einem Absatz komplett pink und im nächsten nur 24 pinke Strähnen umfasst. Ja was denn jetzt?! Auf der einen Seite kämpfen alle für den Widerstand, auf der anderen sind sie aber empört, wenn jemand etwas wagt. Erwachsene Leute verhalten sich wie Teenager und die Teenager wie durchgeknallte Irre.

Cover:
Das Cover passt zu den anderen Bänden.

Fazit:
Schlimmstes Buch der Reihe und nach Band 2 hätte absolut Schluss sein können. Dieser tanzt mit neuen Charakteren und unnützen taten absolut aus der Reihe. Daher keine Leseempfehlung und nur einen Stern.