Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden – Bokyeong Sunim

Klappentext:
Ein buddhistisches Weisheitsbuch der besonderen Art
Was passiert, wenn ein buddhistischer Mönch, der die Stille der Berge sucht, plötzlich Besuch von einer eigensinnigen Straßenkatze bekommt? Nach mehr als einem Jahrzehnt im hektischen Seoul zieht sich der Mönch Bokyeong in ein ruhiges Bergkloster zurück. Doch mitten im eisigen Winter taucht ein unerwarteter Gast vor seiner Tür auf: eine Katze, die gekommen ist, um der Kälte zu entfliehen. Was als vorübergehende Hilfe mit etwas Nahrung und Unterschlupf beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefen Verbindung. Die Katze bleibt. Und sie wird zu seinem größten Lehrmeister.
Eine herzerwärmende Reise zur inneren Ruhe
In diesem berührenden südkoreanischen Bestseller (basierend auf einer wahren Geschichte) nimmt dich Autor Bokyeong mit in seinen beschaulichen Alltag. Durch die behutsame Annäherung zwischen Mensch und Tier entfalten sich sanfte Betrachtungen über das Leben. Die Katze bringt dem Mönch zwei wesentliche Dinge bei: aufmerksam zu beobachten und geduldig zu warten. Das Buch verbindet auf wunderbare Weise die östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst und zeigt dir, wie du inmitten einer lauten Welt deinen ganz eigenen, friedvollen Rhythmus findest.
Ein spirituelles Buch zum Innehalten:

  • Die Kunst des Loslassens: Lerne von der Unabhängigkeit der Katze, wie du innere Freiheit findest und im gegenwärtigen Moment Zufriedenheit spürst.
  • Tiefgreifende Gelassenheit: Erfahre, wie du im gegenwärtigen Moment unerschütterliche Zufriedenheit spürst – egal, wie laut die Welt um dich herum ist.
  • Achtsamkeit im Alltag: Entdecke durch die kleinen, alltäglichen Interaktionen mit der Katze neue Sichtweisen auf Geduld, Koexistenz und Mitgefühl.

Diese bezaubernde Geschichte verwebt östliche Philosophie mit alltäglicher Lebenskunst. Sie beruhigt den Geist und wärmt das Herz. Die schönen farbigen Illustrationen sind modern, witzig und eine zusätzliche Einladung, innezuhalten und das Leben mit weicheren Augen zu betrachten.

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Titel: Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte: Eine herzerwärmende Geschichte über Achtsamkeit, buddhistische Lebenskunst und die Suche nach innerem Frieden
Autor: Bokyeong Sunim
Verlag: O. W. Barth
Länge: 181 Seiten
ASIN: ‎978-3426572405
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Eine Katze taucht im Kloster auf und lehrt den Mönch das Leben. Weil Bokyeong Sunim so viele Erfahrungen mit Nyangi gemacht hat, möchte er dies der Welt mitteilen.

Meinung:
Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich viel erwartet und leider konnte mich der Inhalt nicht abholen. Der Schreibstil ist wirr, ob es nun an der Übersetzung liegt oder der Autor zerstreut ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, man muss beim Lesen absolut offen für schnelle Gedankensprünge sein.
Schon der Einstieg in die Handlung ist speziell, so beschreibt der Mönch seinen Alltag im Kloster und auch wie Mönche früher oder anderswo gelebt haben. Dann werden Textzeilen aus anderen Büchern und von anderen Autoren zitiert und wie wundervoll diese Werke doch sind. Klar ist, dass Bokyeong Sunim wahnsinnig gerne liest und auch viel Zeit damit verbringt. In den ersten Kapiteln geht es also eher darum. Dann taucht irgendwann die Katze auf. Tatsächlich bekommt Nyangi (der Kater) auch eine wörtliche Rede und sein „Miau“ wird fleißig abgedruckt. Neben den Gesprächen mit der Katze kommt der Mönch dann auf seine Kindheit zu sprechen, was Haustiere in Südkorea bedeuten und das es normal ist, den Hauskatzen den Schwanz zu kopieren. Dann springt es wieder in eine andere Richtung. So geht es dann leider das ganze Buch, ich konnte keine klare Linie finden und hätte mir mehr Buddhismus und Katze gewünscht, statt Buchzitate. Im Laufe des Buches nehmen dann die Geschichten von Schüler-Lehrer-Beziehungen zu, allerdings wird wenig erklärt, sondern viel abgeschweift. Es ist daher schwierig die 181 Seiten entspannt zu lesen, mit Achtsamkeit hat es dann auch wenig zu tun. Die Comiczeichnungen im Buch sind vereinzelt und nicht wirklich interessant. Die Fotos von Nyangi sind da schon niedlicher und am Ende der Lektüre zu finden.

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und liebevoll gestaltet.

Fazit:
Ich empfehle zwingend einen Blick ins Buch, welche nicht nur das Vorwort abdruckt und empfehle das Buch nur an jene, welche sich mit fernöstlicher Präzisionsbeschreibung und vielen Abschweifungen anfreunden können. Mir war das Buch zu verwaschen und ich konnte mich daher nicht auf die Handlung einlassen. Deshalb vergebe ich nur 2 Sterne.

Ich bedanke mich bei O. W. Barth / Drömer-Knaur für das Rezensionsexemplar.