Arbeite klüger – nicht härter!: So holen Sie das Beste aus Ihrer Zeit, ohne sich auszubeuten – Ivan Blatter

Klappentext:
Schöne neue Arbeitswelt
In Zeiten schneller Informationen, neuer Technologien und Digitalisierung funktionieren viele traditionelle Methoden des Zeitmanagements nicht mehr. Mit der Erreichbarkeit rund um die Uhr verschwimmt die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben. Doch der Tag hat nur 24 Stunden – und wir brauchen neue Strategien, um diese optimal zu nutzen und Freiräume zu schaffen. Weshalb gutes Zeitmanagement uns weiterbringt, warum es wichtig ist, bewusste Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich zu übernehmen, und welche Zeitmanagement-Methoden es gibt, zeigt dieser Ratgeber.

Personal Training für neues Zeitmanagement
Ivan Blatter weitet den Blick auf das Zeitmanagement und legt seinen Schwerpunkt auf Flexibilität und individuelle Lösungen. Er gibt sofort umsetzbare Tipps, Tools und Methoden, die helfen, sich mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu schaffen. Denn ein gutes Zeitmanagement findet primär im eigenen Kopf statt!


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Arbeite klüger – nicht härter!: So holen Sie das Beste aus Ihrer Zeit, ohne sich auszubeuten
Autor: Ivan Blatter
Verlag: Humboldt
Seiten: 198
ASIN: B087LT5LM5
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Zeitmanagement muss einfach sein, gerade in der heutigen Gesellschaft in der es immer schneller, weiter und höher gehen muss. Planung ist alles, aber wie und was tun mit der freien Zeit?

Meinung:
Ivan Blatter ist Personal Trainer für neues Zeitmanagement und schildert sachlich, worauf es beim Zeitmanagement ankommt. Egal ob privat oder beruflich, wer seine Zeiten nicht im Griff hat, hat ein Problem und es wird – gefühlt – täglich deutlicher. Diese Lektüre erklärt sämtliche Methoden, mit Vor- und Nachteilen und bietet Tipps aus und für die Praxis. Der Einstieg ins Buch war angenehm, die Einleitung sehr einladend und die Kapitel sind gut gegliedert. Die Methoden sind alle nicht neu und nicht alle bis ins Detail erklärt. Eher liefert das Buch eine Auflistung, was es gibt und worauf jeder bei seiner persönlichen Zeiteinteilung Wert legen sollte. Wir sind alle unterschiedlich, weswegen jeder eine andere Methode benötigt und auch unsere Arbeit ist nicht identisch – ist sie fremd- oder selbstbestimmt, ist die Zeiteinteilung nur beruflich oder auch privat vonnöten oder gar von Nutzen. Alles Fragen, die man sich stellen und dann das richtige für sich finden muss.

Wer sich ein bisschen mit Zeitmanagement auskennt, kann sich hier in weitere Methoden einlesen oder bekanntes nochmals nachlesen. Auch für Neulinge ist das Buch geeignet. Ebenso für alte Hasen, welche sich festgefressen haben.

Einzig das letzte Kapitel mit der Kurzzusammenfassung der Methoden hat mir nicht gefallen. Es waren einfach nur Wiederholungen der vorher vorgestellten Methoden und wirkte daher als Seitenfüller.

Cover:
Das Cover passt sehr gut. Entspannung mit Uhr – die perfekte Einstellung zum Zeitmanagement.

Fazit:
Ein gutes Buch für jeden, der sich mit seiner Zeit auseinandersetzen möchte oder muss. Von mir gibt es 4 Sterne, weil die Zusammenfassung einer Wiedergabe der vorherigen Kapitel war. Die Seiten hätte man nutzen können, um einige Methoden in der Ausführung zu vertiefen.

Für Eile fehlt mir die Zeit – Horst Evers

Klappentext:
Andere nennen es Alltag – Horst Evers nennt es Schikane! Von Horst Evers kann man lernen, wie diese Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Und wie man rechnet: „Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.“ Vor allem aber erzählt er Geschichten: Ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Für Eile fehlt mir die Zeit
Sprecher: Horst Evers
Verlag: Argon
Länge: 282 Min.
ASIN: B00AC6257I
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Horst Evers erzählt, wie er die Welt und was die Welt mit ihm erlebt. Ein Genuss!

Meinung:
Horst Evers hat es einfach drauf. Seine Geschichten sind schon beim Lesen sehr lustig, wenn er diese Geschichten allerdings noch vorliest, dann kann man nur noch lachen und sich der Situation hingeben. Egal in welchem Lebensbereich, ob allein, mit sich oder mit anderen Menschen, mit Horst, da erlebt man was. Die Geschichten könnten alle wirklich so passiert sein und genau das ist so witzig.

Cover:
Das Cover kann man unterschiedlich deuten. Für mich war der Inhalt entscheidend.

Fazit:
Eine tolle Mischung aus alltäglichen Geschichten, einfach aus dem Leben gegriffen. Perfekt für jeden, der gerne lacht und die nordische Gemütlichkeit liebt. 5 Sterne für Inhalt und Audio.

Maddie 03: Immer das Ziel im Blick – Katie Kacvinsky

Reiheninfo:
Die Rebellion der Maddie Freeman
Der Widerstand geht weiter
Immer das Ziel im Blick

Klappentext:
Nachdem Maddie das Detention Center überstanden hat, kehrt sie zurück nach Hause. Von hier aus möchte sie den finalen Kampf gegen die Digital School ausfechten. Während Justin viel durchs Land reist, schließt sich Jax neu der Gruppe an. Nicht nur sein Wissen ist für den Widerstand wertvoll; in brenzligen Situationen ist es mehrmals er, der Maddie hilft, nicht wieder in Gefangenschaft zu geraten.
Eine Abstimmung über das System der Digital School steht an und die Gegner moblisieren alle Kräfte, um zu gewinnen. Doch können sie sich gegen die Übermacht der Befürworter durchsetzen?


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Immer das Ziel im Blick
Autor: Katie Kacvinsky
Verlag: Bastei
Seiten: 369
ASIN: B00YUG62E8
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Maddie wird aus dem Umerziehungscamp entlassen und geht zu ihrer Familie zurück. Doch niemand ist sich sicher, will sie ihre Freunde oder ihre Familie verraten …

Schreibstil:
Der Einsteig war mehr als schlecht. Es ist eine gewisse Zeit vergangen, seit ich die vorherigen Bücher gelesen hatte, aber so gar nichts von dem wiederzugeben, was passiert ist, ist doch irgendwie übel. Nach einer längeren Lesezeit bin ich dann aber doch wieder in die Geschichte eingestiegen. Dabei wurde mir dann auch klar, warum ich mich damals für den dritten Teil der Trilogie nicht interessiert hatte: Die Figuren sind durchweg einfältig, die Beschreibungen der Situationen zu wenig und teilweise zu detailliert, die Wendungen kommen immer genau im richtigen Zeitpunkt (Konstruiert ist schon zu nett ausgedrückt) und der Ausdruck ist ebenfalls sehr einfach gehalten. Nachdem die Geschichte also halbwegs klar war, reicht ein Querlesen aus und die Geschichte endet mit einem absolut unbefriedigendem „wir haben uns alle lieb“ – ja ist nett, aber bitte was?!

Charaktere:
Ich verstehe sie nicht! Was bewegt Maddie dazu sich so zu benehmen, was geht in ihrem Kopf vor? Ebenso bei den anderen. Das Buch umfasst über 350 Seiten, da kann man doch die Beweggründe und Gedanken der Charaktere niederschreiben. Ne, da wird dann über die selbst gefärbten Haare von Maddie philosophiert. Die in einem Absatz komplett pink und im nächsten nur 24 pinke Strähnen umfasst. Ja was denn jetzt?! Auf der einen Seite kämpfen alle für den Widerstand, auf der anderen sind sie aber empört, wenn jemand etwas wagt. Erwachsene Leute verhalten sich wie Teenager und die Teenager wie durchgeknallte Irre.

Cover:
Das Cover passt zu den anderen Bänden.

Fazit:
Schlimmstes Buch der Reihe und nach Band 2 hätte absolut Schluss sein können. Dieser tanzt mit neuen Charakteren und unnützen taten absolut aus der Reihe. Daher keine Leseempfehlung und nur einen Stern.

Erzähl mir was Schönes – Lioba Werrelmann

Klappentext:
Julia und Isabelle sind Freundinnen seit Studientagen. Jetzt, mit Mitte 40, haben sie viel von dem erreicht, was sie sich einst erträumt haben. Da erkrankt Isabelle an Brustkrebs und stirbt. Julia, die immer im Schatten ihrer lebenslustigeren Freundin stand, gerät in eine tiefe Lebenskrise. Doch dann erkennt sie: Ihr Glück findet sie nur, wenn sie ausbricht aus ihrem Alltagstrott. Die Erinnerung an den Mut ihrer Freundin weist ihr den Weg …


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Erzähl mir was Schönes
Autor: Lioba Werrelmann
Verlag: Piper
Seiten: 279
ASIN: B07WSQV3LZ
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Julia hat eine manisch-depressive Mutter und ist dadurch nicht sonderlich ans Leben angepasst. Als sie Isabelle kennenlernt kann sie endlich am Leben teilnehmen, doch als Isabelle erkrankt wird vieles anders …

Schreibstil:
Die Art wie der Text geschrieben ist, wie er erzählt wird ist gut. Es ist nicht wirklich klar, wo die Reise hingeht, was passiert. Dies wird durch unterschiedliche Erzählperspektiven noch verstärkt. Was allerdings gar nicht geht, ist der Inhalt des Buches. Krebs, Depression und toxische Freundschaft sind alles Themen, welches ein bisschen Einfühlungsvermögen brauchen und auch Hintergründe fehlen. Die hat Krebs, die ist depressiv und na und die ist halt so. Echt jetzt?! Zudem stimmt der Klappentext wenig mit dem Buchinhalt überein. Eine Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Hier ist Julia nur bei Isabelle, weil Isabelle halt da ist. Was Isabelle mit Julia verbindet ist und bleibt unklar. Ein kleines „Spielerchen“ trifft es wohl eher.

Charaktere:
Julia ist nicht fertig, warum ist sie so weltfremd, wenn nur die Mutter manisch-depressiv ist? Warum hat Julia noch nie ein Küchenutensil angefasst oder Fenster geputzt? Wie lebt dieser Mensch bzw. wie ist diese Person so alt geworden?

Isabelle hat noch nie etwas von Einfühlungsvermögen oä gehört. Wie kann man alles im Leben weglachen bzw. dies versuchen und sich innerlich auffressen lassen. Logisch, dass sie krank wurde und besser ist es, wenn sie weg ist. Das, was sie Julia angetan hat, geht gar nicht! Wieso schimpft man sowas Freundin?!

Auch die anderen Charaktere wirken konstruiert und unfertig. Wieso geht jeder Mann erst mit Isabelle und dann mit Julia ins Bett und warum stört Julia das nicht?! Sie werfen alle Fragen auf und man möchte jede nur klatschen …

Cover:
Das Cover wirkt nach einem entspannten Tag am See, alte Erinnerungen werden getauscht und es werden nette Abende – alles falsch. Wie der Klappentext.

Fazit:
Ich habe beim Schreiben der Rezi immer noch Puls. Wie kann man eine solche toxische Freundschaft dulden und sein Leben lang so fertig durch die Welt laufen?! Es sind so viele Dinge, die einfach durch die Charaktere im Buch „weggelacht“ werden – über schlimme Dinge spricht man nicht und das ist Freundschaft und Familie?! Nein, das ist krank! Daher 1 Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Piper für das Rezensionsexemplar.

Wistings Cold Cases 02: Wisting und der fensterlose Raum – Jørn Lier Horst

Reiheninfo:
Wisting und der Tag der Vermissten
Wisting und der fensterlose Raum
Wisting und der Atem der Angst
Wisting und der See des Vergessens

Klappentext:
William Wisting bekommt einen äußerst heiklen Auftrag: Im idyllischen Wochenendhaus eines an Herzinfarkt plötzlich verstorbenen Spitzenpolitikers wurden Umzugskisten mit achtzig Millionen Kronen gefunden. Die Kisten standen im innersten, fensterlosen Raum des Hauses. Stammt das Geld etwa aus einem Raubüberfall, der fast zwanzig Jahre zurückliegt? Unterstützung bekommt Wisting von Adrian Stiller, der sich gerade mit dem ungeklärten Verschwinden des möglichen Täters befasst. Doch wie gelangte das Geld in den Besitz des Politikers? Oder stammt es gar aus einer ganz anderen Quelle?


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Wisting und der fensterlose Raum
Autor: Jørn Lier Horst
Verlag: Piper
Seiten: 432
ISBN: 978-3492316729
Meine Bewertung: 4 Sterne

Inhalt:
Wisting erhält einen Spezialauftrag vom Generalstaatsanwalt: Ein Spitzenpolitiker stirbt und hinterlässt in seiner Strandhütte mehrere Kartons mit Geld. Woher stammt es und warum hat er 80 Millionen Kronen einfach so herumliegen?

Schreibstil:
Obwohl ich den ersten Teil der Reihe nicht kenne, bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen. Die Figuren und die Szenerie wurden gut beschrieben und wenn es Beziehungen aus dem 1. Teil gab, dann wurden diese sehr gut eingebunden und erläutert. Die Ausdrucksweise ist typisch nordisch, wortkarg, aber treffend. Jørn Lier Horst arbeitete vor seiner Karriere in leitender Stellung bei der norwegischen Kripo, dies merkt man und es ist sehr angenehm einen realitätsnahen Krimi zu lesen.

Charaktere:
Alle sehr sympathisch und nordisch verschlossen. Dennoch sind sie vielschichtig. Was mir nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass die kleine Amalie mit ihren 2 Jahren viel vor dem iPad sitzt. Dies muss nicht sein und ist in dem Alter nicht förderlich.

Cover:
Das Cover wirkt langweilig. Hier hätte ich mir etwas mehr Nähe zur Geschichte gewünscht. Aber es passt zu den Covern der anderen Bände.

Fazit:
Ein guter Krimi, welcher  fast bis zur letzten Seite die Spannung halten konnte. Von mir gibt es 4 Sterne – einen ziehe ich aufgrund der iPad Nutzung für 2-jährige ab. Eine Leseempfehlung gibt es für Krimifans, welche die Nähe zur Polizeiarbeit schätzen.

Ich bedanke mich bei Piper für das Rezensionsexemplar.