LR01: Aus dem Leben einer Arbeitsbiene – Pete Snyder

Klappentext:
LR01 erzählt die Geschichte von drei mutigen Roboterbienen namens Leroy, Carla und Marv in einem vollautomatischen Bienenstock in ferner Zukunft. Als ob ihre Produktionsfehler ihnen nicht schon genug zu schaffen machen würden, müssen sie sich auch noch mit sinkenden Akkuladeständen, dem täglichen Programmablauf in der Bienenkolonie und der ständigen Überwachung durch die Securitybienen herumschlagen. Eines Tages wird Leroy durch eine unglaubliche Begegnung mit einer anderen, besonderen Biene aus seinem Rhythmus gebracht. Er beginnt die Welt, in der er lebt, zu hinterfragen und nichts ist mehr so, wie es war.


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Titel: LR01 – Aus dem Leben einer Arbeitsbiene
Autor: Pete Snyder
Verlag: Rediroma Verlag
Seiten: 332
ISBN: 978-3985272693
Meine Bewertung: 4 Sterne

Inhalt:
Leroy ist eine Arbeitsbiene mit Produktionsfehler, dieser erlaubt ihm sich etwas anders zu verhalten und auch abseits von seinem alltäglichen Programm zu denken und zu fühlen. Mit seinen „defekten“ Freunden Carla und Marv ist das Leben im Bienenstock allerdings erträglich. Bis Leroy eines Tages auf eine andere Biene trifft, die noch etwas anders ist als alles, was sie bisher kannten …

Schreibstil:
Pete Snyder schafft eine einzigartige Welt in einem künstlichen Bienenstück, welche sehr zum Nachdenken anregt. Bienen, die vollelektrisch funktionieren, die ihre Aufgabe haben und einfach das machen, was sie machen sollen. Doch hin und wieder tanzen Bienen aus der Reihe, sei es aufgrund von Produktionsfehlern oder weil der Programmcode nicht so stimmig ist. Fakt ist: Die Bienen entwickeln ein kleines Eigenleben. Sie denken, fühlen und sind neugierig. Dies ist auf eine Art sehr sympathisch, es werden Beziehungen aufgebaut, aber auch Abneigungen deutlich. Andererseits sind es Maschinen, welche mit schwachem Akku einfach entsorgt und durch neue Ersetzt werden. Und genau hier wird der Nerv getroffen: welche Beziehung haben wir als Leser zu Maschinen und wo führt uns die Reise hin?!

Charaktere:
Leroy hat mir sehr gut gefallen, es war zwischendurch sehr schwer im Kopf zu behalten, dass er eine Maschine ist.

Carla konnte ich zu Beginn gar nicht einschätzen, auch weil sie teils sehr gruselige Züge an sich hatte. Ist sie nun eine gute Biene oder meint sie es doch schlecht mit ihren Freunden, ich war sehr beruhigt, als die Sache sich aufklärte und ich endlich Gewissheit hatte.

Marv ist ein herrlicher Träumer – ich denke jeder kennt einen Marv 😉

Cover:
Das Cover gefällt mir nicht so ganz. Gerade weil es viel um Programmcode geht, wäre eine Typewriter-Font wie „Courier“ besser geeignet gewesen und ein bisschen mehr Farbe würde auch passen, schließlich geht es täglich um bunte Blumenwiesen und Nektar. Die kleine Roboterbiene ist aber so auch ganz niedlich.

Fazit:
Die Geschichte lässt sich gut lesen und ist für jung und alt spannend. Eine Mischung aus Biene Maja und Matrix, welche Freundschaft und Gefühle mit der modernen Wegwerfgesellschaft sowie Zukunftsvisionen mischt und zudem noch Einblicke in die Technik (bspw. Akkuleistung, künstliche Intelligenz) bietet. Mich hat LR01 berührt – gerade das Ende – und daher vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Menschem, welche sich gerne überraschen lassen und sich nicht auf ein Genre festlegen wollen. Denn eins ist sicher: Diese Geschichte passt so nirgends rein.

Ich bedanke mich bei Pete Snyder für das Rezensionsexemplar.

Miss Peregrine 02: Die Stadt der besonderen Kinder – Ransom Riggs

Reiheninfo:
Die Insel der besonderen Kinder
Die Stadt der besonderen Kinder
Die Bibliothek der besonderen Kinder
Der Atlas der besonderen Kinder
Das Vermächtnis der besonderen Kinder
Die Zukunft der besonderen Kinder

Klappentext:
Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann.

Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt. Dort angekommen, finden sie schließlich Miss Wren und glauben schon, gerettet zu sein. Doch ausgerechnet hier, in ihrer vermeintlichen Zuflucht, erwartet sie der größte Verrat.


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Titel: Die Stadtder besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: audible GmbH
Länge: 11 Std. 17 Min. (ungekürzt)
ASIN: B00TYAK64M
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Die Kinder konnten von den Wightes fliehen und laufen ihnen dann unverhofft doch wieder in die Arme …

Stil:
Nachdem ich vor 7 Jahren den 1. Teil (Die Insel der besonderen Kinder) echt schlimm fand, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht warum ich mir jetzt den 2. Teil geladen habe … Ich bin zwar echt schnell wieder in die Geschichte reingekommen, aber überzeugen konnte sie mich immer noch nicht. Es ist wohl eher wie etwas ganz schlimmes: man mag es nicht, kommt aber auch nicht daran vorbei XD

Die Geschichte nimmt zwar diesmal schneller an Fahrt auf, es ist immer was los, die Kinder nutzen ihre Fähigkeiten und  auch die Ymbrynen werden tätig, aber es wirkt einfach alles konstruiert. Sie tummeln sich im Londen der 40er Jahre rum und Jacob findet sich dort so schnell zurecht das ist irgendwie speziell …

Charaktere:
Es wirkt alles gekünstelt. Jacob ist mit seinen 16 unfertig und alle anderen (obwohl sie künstlich jung gehalten werden) wirken alt und Lebenserfahren – außer Olive sie scheint wohl immer ein Kind zu bleiben. Die Ymbrynen wirken auch unfertig, hier fehlt es an Voraussicht und Besonnenheit.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und zur Geschichte.

Fazit:
Es lässt sich gut hören weil Simon Jäger ein guter Sprecher ist und den Kids durch veränderte Stimmlage ein Leben einhaucht, aber der Inhalt an sich ist sehr konstruiert, daher nur 3 Sterne.

[Abgebrochen] Beastmode 01: Es beginnt – Rainer Wekwerth

Klappentext:
Fünf außergewöhnliche Jugendliche auf einer besonderen Mission: der Rettung der Welt! Ein neuer Geniestreich von Spiegel-Bestsellerautor Rainer Wekwerth

Sie sind die letzte Hoffnung der Menschheit: Damon Grey, ein unheimlich gut aussehender, zweihundert Jahre alter Dämon. Amanda Nichols, die von sich behauptet, eine Göttin zu sein. Wilbur Night, der am ganzen Körper tätowiert ist und für fünf Sekunden die Zeit anhalten kann. Malcom Floyd, ein nicht klein zu kriegender Vollnerd, der unverwundbar ist. Und Jenny Doe, halb Mensch, halb Maschine, die keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit hat. Sie müssen herausfinden, was es mit dem mysteriösen Energiefeld auf sich hat, das im Pazifischen Ozean entdeckt wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es ein gigantisches Portal ist, das in eine andere Dimension führt. Doch bislang ist keiner je zurückgekehrt …


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Titel: Beastmode – Es beginnt
Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Planet!
Seiten: 320
ISBN: 978-3522506304
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
5 Jugendliche, so unterschiedlich wie Tag und Nacht, kommen an einem geheimen Ort zusammen und sollen die Welt retten …

Schreibstil:
Es zieht sich einfach alles ungemein. Selbst der Einstieg war lahm und wenn etwas spannendes hätte kommen können, stand leider nur „das kommt später“ – so kann man als Autor auch Seiten füllen – Zur Auflösung: nein es wurde NICHT später erklärt! Achso, es kommt ja noch ein Buch ggf dann da. Der Cliffhanger am Ende lässt aber auch da keine großen Dinge erahnen. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch passend, aber nicht originell.

Charaktere:
Alle (!) sind konstruiert, sie sind unsympathisch, langweilig und machen einfach. Sorry, aber wenn jemand die Welt retten soll, dann hinterfragt man doch einiges. Die Erwachsenen im Buch sind genauso geistlos. Auch hier wird nur ausgeführt, warum und wieso ist unklar.

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch die Haptik ist angenehm.

Fazit:
Keine Leseempfehlung aufgrund der unsympathischen Charaktere und der sich ziehenden Geschichte, daher auch nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Buecher.de für das Leseexemplar.

Slated 03: Bezwungen – Teri Terry

Reiheninfo:
Gelöscht
Zersplittert
Bezwungen

Klappentext:
Kann alle, an das du geglaubt hast, eine einzige Lüge sein?
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,

ihre Persönlichkeit ausradiert,

ihre Erinnerungen sind für immer verloren.

Denkt sie.

Kylas Leben ist einmal mehr in größter Gefahr, als Nico einen hinterhältigen Anschlag auf sie ausübt. Auf der Flucht vor dem skrupellosen Anführer von Free UK sucht sie Unterschlupf bei ihren Freunden von MIA. Dort kann sie mit neuer Identität untertauchen und aus dem Blickfeld der Lorder und der Terroristen verschwinden.

Sich in Sicherheit wähnend, kreisen Kylas Gedanken wieder mehr um ihre Kindheit, und Stück für Stück kommen Erinnerungsfetzen an Lucy und ihre Eltern zurück. Als Kyla endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie, wer sie als Kind wirklich war. Doch wieso hat ihr Vater sie damals freiwillig den Terroristen übergeben? Und welch dunkles Geheimnis verbirgt sich hinter ihrer Familiengeschichte?


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Titel: Bezwungen
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Seiten: 376
ASIN: B00NWEW7ZC
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Kyla erhält noch eine Persönlichkeit mehr. Diesmal durch MIA und selbst gewählt. Mit ihrem neuen aussehen und ihrem neuen Namen macht sie sich auf nach Keswick, zu ihrer Mutter …

Schreibstil:
Die Zufälle häufen sich in diesem Band. Alle Fäden laufen zusammen und nicht nur das sich alles konstruiert liest, es ist alles so konstruiert worden. Fraglich, ob nicht zu viele Dinge einfach zu glatt gingen. Immer im richtigen Moment treffen die richtigen oder falschen Leute zusammen und immer hat irgendeiner eine Lösung. Es ist einfach alles zu glatt. Schön dagegen ist, dass der dritte Teil der Dystopie keinen gewaltsamen Showdown hat. Ja natürlich gibt es auch ein paar gewaltsame Auseinandersetzungen, aber es ist nicht so typisch. Die Beendigung der Schreckensherrschaft der Lorder geht sehr zivilisiert zu Ende, was für ein Jugendbuch auch mal sehr angenehm ist. Gewalt ist nämlich die Sprache der Dummen.

Charaktere:
Alle haben sich so entwickelt wie gedacht und es passt alles zusammen. Besonders schmunzeln musste ich bei Ben, denn diese Entwicklung habe ich mir erhofft. Ich glaube, dass man sich über Coachings, Manipulationen etc verändern kann, aber der wahre Charakter wird IMMER irgendwie durchscheinen.

Cover:
Es passt zu den anderen Teilen und damit auch zur Geschichte.

Fazit:
Eine interessante Dystopie, gerade weil es auch um die Abspaltung von 121Großbritannien geht und damit auch irgendwie aktuell ist. Schließlich haben die Aufstände um 2020 begonnen und damit begann das Drama. Von mir gibt es 4 Sterne, einfach weil mich die Geschichte gut unterhalten hat und ich das unblutige Ende als angenehm empfand. eine Leseempfehlung spreche ich eher an Jugendliche aus, die noch nicht so viel Erfahrungen mit dystopischen Geschichten gesammelt haben.

Slated 02: Zersplittert – Teri Terry

Reiheninfo:
Gelöscht
Zersplittert
Bezwungen

Klappentext:
Hast du eine Zukunft, wenn du deine Vergangenheit nicht kennst?

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Denkt sie.

Doch als Kyla im Wald von dem aufdringlichen Wayne Best angegriffen wird, setzt plötzlich das Erinnerungsvermögen der 16-Jährigen wieder ein. Trotzdem bleiben viele der rätselhaften Fragen unbeantwortet: Wer ist das Mädchen mit den zertrümmerten Fingern, das in ihren Albträumen auftaucht? Und welche Rolle hat sie bei Free UK, einer terroristischen Gruppe im Untergrund, gespielt? Das plötzliche Auftauchen eines mysteriösen Mannes namens Hatten verspricht zunächst mehr Klarheit über Kylas Vergangenheit und auch über das System der Lorder bringen. Doch als Anführer von Free UK verfolgt Hatten eigene Ziele und Kyla wird immer mehr zum Spielball zwischen Lordern und Terroristen.


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Titel: Zersplittert
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Seiten: 401
ASIN: B00HFXH3IW
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Lucy, Rain, Kyla – alle sind sie in einem Körper vereint. Und kommen immer mehr an die Oberfläche, das Slaten (auslöschen der Vergangenheit) hat nicht so richtig funktioniert. Gefangen in ihren Erinnerungen und als Spielball der Gegenwart sind die drei Persönlichkeiten verwirrter denn je …

Schreibstil:
Der Schreibstil passt sich dem ersten Band (Gelöscht) an. Viele Dinge passieren rein vom logischen her, es ist zu erwarten und immer wenn man denkt „ah jetzt kommt was ans Licht“, dann ist die Erinnerung nicht mehr greifbar. So können auch künstliche Cliffhanger erzeugt werden. Mal mag das ganz gut funktionieren, aber es ist dann doch zu oft. Ansonsten ist die Welt um Kyla gut beschrieben, es hat sich nicht viel verändert, die Autorin bleibt ihrer Schilderung von der Umgebung sowie der Landschaft treu. Es ist wie ein „kenne ich und fühle mich wohl“.

Charaktere:
Kyla steht die gespaltene Persönlichkeit. Interessant ist, dass sie in ihrem geslateten ich Eigenarten von Rain und Lucy verbindet. Das könnte noch spannend werden und auch, ob sie es schafft die Abspaltungen wieder zu integrieren, denn sie sind ja nur künstlich erzeugt worden.

Kylas Mum war mir im ersten Teil sympathischer als ihr Dad, hier zeigt sich nun auch warum. Fraglich, ob sich nicht noch mal etwas ändert. Ich hoffe auf einen Überraschungsmoment.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und zur Geschichte, das Mädchen ist zersplittert.

Fazit:
Die Geschichte liest sich so weg, sie hat mich weder besonders begeistert noch hat sie mich gelangweilt, daher vergebe ich nur 3 Sterne und setze alles auf Band 3. eine Empfehlung gebe ich nur an Leser, welche Band eins bereits gelesen haben. Auch ein Einstieg in Band 2 ist möglich, weil wirklich alles in den entsprechenden Bereichen beiläufig erklärt wird, aber eine Trilogie in der Mitte zu beginne ist doch Käse.