Slated 01: Gelöscht -Teri Terry

Reiheninfo:
Gelöscht
Zersplittert
Bezwungen

Klappentext:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht,
ihre Persönlichkeit ausradiert,
ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Kyla wurde geslated.

Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern?

Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?


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Titel: Gelöscht
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Seiten: 432
ASIN: B00D30ZVB2
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Kylas Gehirn wurde neu programmiert, sie gehört zu einer Gruppe junger Menschen, die ein neues Leben beginnen dürfen, bei einer neuen Familie. Doch nichts ist so wie es scheint, Geheimnisse und Lügen erschweren ihr den Einstieg in ein unbekümmertes Leben.

Schreibstil:
Der Stil ist gut und mit wenigen Sätzen ist man schon in die Geschichte eingetaucht. Die Gedanken von Kyla sind greifbar, allerdings gibt es noch Platz für eigene Interpretationen und genau hier ist der Haken. Die Geschichte läuft ohne große Wendungen immer genau so wie in meinen Gedanken ab. Es war also immer ein „wusst ichs doch“ und „ah schön, so dachte ich mir das“. Es war also eher wie ein Unfall: das Buch weglegen geht nicht, kann ja doch noch was anderes passieren. Aber genau diesen Reiz „bleibt es jetzt so wie gedacht oder ändert sich was“ hat mir das Lesen versüßt und irgendwie freute es mich, immer recht zu behalten. Ich war also voll bei Kyla, hätte mich zwar teilweise anders entschieden, aber die Handlung nahm dann den Weg die sie nehmen musste. Die Verhaltens- sowie Ausdrucksweise ist passend für ein Jugendbuch, mit Niveau.

Charaktere:
Alle konnten mich auf ihre Art begeistern, sie verhielten sich ihrem Charakter angepasst und entwickelten sich – wie es ihnen möglich war. Auch gibt es noch unbekannte, was verheimlichen Kylas Eltern, was ist der wahre Grund hinter der missing Website und den Personen die dahinter stehen, was haben die RT mit dem ganzen zu tun. Es bleibt also spannend.

Cover:
Das Cover trifft die Situation sehr gut, ein halber Mensch, denn was bist du, ohne deine Vergangenheit?

Fazit:
Ein interessanter erster Band, der neugierig auf Teil 2 macht. Von mir gibt es, trotz der Vorhersehbarkeit, 4 Sterne, denn die Idee hinter der Handlung und die Charaktere haben mich überzeugt.

Das Geheimnis von Silent Rose – Isabell Schmitt-Egner

Klappentext:
Als die millionenschwere Erbin Nina zum High-Society-Sanatorium Silent Rose gebracht wird, stehen ihre Chancen auf ein langes Leben nicht besonders gut. Unter Adligen und It-Girls soll sie mitten im Nirgendwo zur Ruhe kommen und ihre Herzkrankheit auskurieren. Was sie tatsächlich vorfindet, ist gähnende Langeweile, und dazwischen Henry, einen echten Prinzen, dessen Lebensenergie zu ihrem Lichtblick wird. Doch dann erschüttert ein tödlicher Unfall das Sanatorium und stellt alles an diesem Ort schlagartig infrage. Was verbirgt Silent Rose? Und warum ist Nina wirklich hier?


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Titel: Das Geheimnis von Silent Rose
Autor: Isabell Schmitt-Egner
Verlag: impress
Seiten: 417
ASIN: B07BZJ43BP
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nina ist Herzkrank, seit zwei Jahren versucht ihre Tante bereits sie wieder fit zu bekommen. Ihre letzte Chance ist das Sanatorium Silent Rose, doch nichts ist so wie es scheint …

Schreibstil:
Isabell Schmitt-Egner ist mir aus vielen schaurigen Kurzgeschichten bekannt, daher habe ich mit einer fesselnden Geschichte gerechnet, die ich auch bekommen habe. Das Ambiente ist gut, die Gefahren greifbar und die Handlung ist nachzuvollziehen. Die Ausdrucksweise passt und es ist in sich alles stimmig. Bis .. ja bis zum letzten drittel, dann haben sich die Fehlerchen eingeschlichen. Nicht von der Grammatik sondern vom logischen.
SPOILER: Die Teens sperren eine Person ein, die ihnen dann hilft die Bösen abzulenken. Es ist schwer vorstellbar, dass die helfende Person das ganze überlebt, aber sie tut es. Auch ist es nicht logisch, dass die Kreditkarte von einer Person noch funktioniert, obwohl sie längst ausgeschaltet sein sollte und die Benutzung bleibt natürlich ohne Konsequenzen.

Charaktere:
Alle sind sehr sympathisch und ihr handeln ist nachvollziehbar. Zwischenzeitlich ist die übliche Handlung 2 Boys 1 Girl etwas drüber, aber anders hätte man es wohl nicht machen können. Es gibt zumindest keinen epischen Kampf um das Mädchen und das war sehr entspannend. Alle sind sich einig – das hat was!

Cover:
Es ist so schön gestaltet, es verbindet die Verletzlichkeit und die Dunkelheit, es wirkt mystisch.

Fazit:
Ein ganz toller Jugendkrimi der mich fesseln konnte, auch wenn er zwischendrin ein paar Fehler hatte und zeitweise etwas langatmig war, hat mich die Geschichte trotzdem überzeugt und ich vergebe 4 Sterne.

Der Jahrbuchcode 02: SOS EMILIA O. – Petra Mattfeldt, Uli Mattfeldt

Klappentext:
Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …


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Titel: Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.
Autor: Petra u. Uli Mattfeldt
Verlag: Bookspot
Seiten: 224
ASIN: B01CYM0JES
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Niklas, Jonas, Lilly und Philipp ermitteln in ihrem zweiten Fall. Dieses mal taucht kein unerwartetes Bild im Jahrbuch auf, sondern ein Text wurde verändert, welcher den Code: SOS Emilia Otterbach enthält.

Schreibstil:
In diesem Teil ist deutlich zu erkennen, dass Uli Mattfeldt an der Feder saß. Der Schreibstil ist nicht ausgereift, hier wirkt alles sehr gestellt. Die Eltern sind in diesem Band deutlich mehr involviert als im vorherigen Buch, allerdings ist alles zu sehr heile Welt. Gerade die Mutter von Niklas (Merlene) scheint ein absoluter „Übermensch“ zu sein. Zu freundlich, zu verständlich, einfach alles ist drüber – hier fehlt teilweise sogar der gesunde Menschenverstand. Dann kommen noch zu viele Faktoren zur eigentlichen Handlung hinzu – darunter Mobbing, Freundschaft, Sport, Eltern-Kind-Konflikte. Diese hätten angerissen werden können, aber Seitenweise zu lesen, das Wasser nun gesünder ist als Brause und Sport total wichtig ist etc … Ganz schlimm war hingegen das Ende. Hier wirkte es sehr unglücklich binnen 2 Sätzen alles abzuhandeln.

Charaktere:
Niklas, Jonas und Lilly haben sich kaum verändert. Hier ist alles beim alten und das ist ok.

Philipp hat sich allerdings zu einem richtigen Hacker entwickelt. Das mag zwar spannend sein, erfüllt aber das Klischee, ein kleiner dicker Junge, der sonst nichts kann außer vor dem PC rumsitzen und Chips in sich reinstopfen.

Philipps Papa wirkt ebenfalls nicht mehr so konsequent wie im ersten Teil. Er sagt er hilft ihm, dann nicht, dann wird er gehackt dann hilft er ihm doch … Ja mei so sprunghaft ist ja nicht mal ein Feldhase!

Marlene, Niklas Mutter, hat mir den letzten Nerv geraubt! Wie kann ein Mensch nur so ekelhaft lieb sein! Sie wirkt dadurch sehr manipulativ und in einer gewissen Art unsympathisch. Schockiert hat mich, dass sie Jonas vorschlug ihm ein eigenes Zimmer in ihrem Haus einzurichten. Sowas macht eine Frau nicht. Ihr würde es doch auch nicht gefallen, wenn Niklas bei einer anderen Familie ein Zimmer bekommen würde – vor allem wenn es in der Familie schon kriselt! Die Idee ist schön für ein Kind, aber menschlich einfach daneben. Hier hätte eine Besonnene Marlene erklären können, dass sie ein Gästezimmer einrichten und wenn Jonas bei den Rehbergs zu Besuch ist, könnte er da schlafen, aber das Angebot mit dem eigenen Zimmer in den Raum zu werfen, wenn innerhalb einer Familie Stress ausbricht, fördert den Konflikt, statt diesen zu lindern. Diese Unachtsamkeit und andere ließen mich nur den Kopf schütteln. Ein sehr naives, unüberlegtes Handeln ist nicht sympathisch, sondern Konflikt schürend.

Cover:
Das Cover passt zum vorherigen Band und wirkt sehr mystisch.

Fazit:
Eine nette Fortsetzung, allerdings nicht unbedingt gelungen. Der Ausdruck und der Duktus sind zu kindlich – es wirkt wie ein Schulaufsatz – das Ende ist zu kurz und hätte zum 1. Band passend gestaltet werden können. Brücken wären genug vorhanden gewesen. Daher nur 3 Sterne.

Ich bedanke mich beim Bookspot für das Rezensionsexemplar.

Der Jahrbuchcode 01 – Petra Mattfeldt

Klappentext:
Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…


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Titel: Der Jahrbuchcode
Autor: Petra Mattfeldt
Verlag: Bookspot
Seiten: 208
ASIN: B00P6MOSM8
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Niklas, Lilly und Philipp sind bei ihrer Recherche bei der Jahrbuch AG auf einen Jungen gestoßen, welcher jedes Jahr auf dem Klassenfoto der 10c zu sehen ist. Als sie sich auf die Suche nach dem „warum“ begeben wird es mysteriös …

Meine Meinung:
Petra Mattfeldt hat es geschafft eine spannende Geschichte zu erzählen, welche auch für junggebliebene Erwachsene gut zu lesen ist. Der Ausdruck war Teen-gerecht und die Handlungen der Kinder absolut nachvollziehbar. Dennoch hätte ich mir mehr Initiative der Eltern gewünscht. Diese haben sich, obwohl sie um das Geheimnis wussten, zu sehr aus der Geschichte herausgehalten und waren naiver als ihre Kinder. Die Charaktere an sich waren interessant und facettenreich, sofort konnte ich eine Bindung herstellen und mitfiebern – wobei es mal mehr und mal weniger sympathien gab. Einzig das offene Ende und damit der nahtlose Übergang zum nächsten Buch haben mich gestört. Warum gibt es keinen geraden Abschluß, hier war ich mächtig genervt und daher ziehe ich auch einen Stern ab und vergebe nur 4 Sterne.

Ich bedanke mich beim Bookspot Verlag für das Rezensionsexemplar.

Big Game: Die Jagd beginnt – Dan Smith

Klappentext:
In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt…


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Titel: Big Game: Die Jagd beginnt
Autor: Dan Smith
Verlag: Silberfisch
Spieldauer: 7 Stunden 2 Minuten
ASIN: B00VGE5AA4
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Oskari ist 12 als er allein in die Wildnis geschickt wird. In Finnland ist es Tradition, dass er in der Nacht zu seinem 13. Geburtstag allein im Wald jagen muss und seine Beute über seine Männlichkeit entscheidet. Doch auf dem Weg zum geheimen Jagdgrund begegnet Oskari Wilderern und eine wilde Jagd beginnt …

Stil:
Die Geschichte von Dan Smith hätte sicherlich Potential gehabt, aber die Umsetzung war jetzt nicht so doll. Ob es an der Übersetzung oder dem Sprecher (Julian Greis) liegt ist wohl schlecht zu beurteilen. Der Einstieg ins Hörbuch war für mich schon befremdlich, ich wusste nicht, dass die Geschichte zur heutigen Zeit in Finnland spielt und hatte daher leichte „Startschwierigkeiten“, zudem fand ich es befremdlich kleine Kinder in den Wald zu schicken und wahllos Lebewesen zu vernichten, nur um zu zeigen wie toll man ist … die Gespräche der Charaktere wirkten weltfremd, konstruiert und unlogisch.

Charaktere:
Alle Charaktere waren für mich nicht greifbar. Se wirkten unfertig oder genau auf ihre Rolle geschneidert. Wirklich fühlen konnte ich mit keinem.

Cover:
Das Cover sagt mir auch nicht unbedingt zu, durch die Farben und die Aufmachung vermittelt es aber einen gewissen Grad an Spannung.

Fazit:
Eine Geschichte, welche mich nicht überzeugen konnte. Ich habe eine spannende Geschichte erwartet und diese leider nicht bekommen. Die Handlung zieht sich ewig und die Figuren sind blass. Einzig die Idee der Geschichte ist originell und daher vergebe ich 2 Sterne. eine Empfehlung gebe ich an junge Leser, welche gerne Abenteuer lesen.