Tee für Dummies – Lisa McDonald, Jill Rheinheimer

Klappentext:
Das Buch enthält viele interessante Infos über Tee, die sowohl Neulingen als auch Kennern etwas bieten. Sie erfahren, welche Teesorten für Sie geeignet sind, wie Tee hergestellt und wie er zubereitet wird. Ebenso geht es um die Vorteile bestimmter Teesorten, wie ein niedriger Blutdruck, weniger Stress, geringeres Krebsrisiko, um die Verbreitung und Anbaugebiete auf der ganzen Welt und vieles mehr. Ein ausführlicher Rezeptteil (von Snacks mit Tee über Hauptspeisen bis zu Dessert, Cocktails und Co.) rundet dieses reich bebilderte, unterhaltsame Tee-Kompendium ab.


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Titel: Tee für Dummies
Autor: Lisa McDonald, Jill Rheinheimer
Verlag: Wiley
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3527721429
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In diesem Buch findet man (wahrscheinlich) alles, was man über Tee wissen muss: Anbau, Sorten, Herstellung, Zubereitung, Gesundheit und Rezepte

Meinung:
Das Buch ist, wie alle Werke aus dem Wiley-Verlag, sehr umfassend und informativ aufgebaut. Eine Vorstellung der Autorinnen sowie der Fachkorrektorin zeigen auf, mit wie viel Fachwissen es der Leser zu tun bekommt und dann geht es auch schon los mit dem Wissen zum Tee. Es wird wirklich alles beleuchtet und auch bebildert – hier hätte ich mir gerne Farbfotos statt Schwarz-Weiß-Bilder gewünscht, denn farblich sieht einfach alles besser aus und auch Details werden sichtbarer. Dennoch reichen die Bilder aus und sind nicht lebensnotwendig, um den Kontext zu verstehen. Es gibt, wie immer Schummellisten, besondere Hinweise und Infokästen im Buch, sodass man schnell entscheiden kann was man lesen möchte und in welcher Reihenfolge. In den einzelnen Kapiteln gibt es immer wieder Hinweise, dass dieses und jenes Thema in Kapitel XY gesondert behandelt wird. Man kann also geradlinig oder springend lesen, ohne etwas zu verpassen. Die Kochrezepte sind vielfältig, allerdings nicht vegetarisch / vegan, da muss man dann mehr mit Alkohol machen und den Tee im Cocktail trinken, um tierfrei unterwegs zu sein. Besonders hervorheben möchte ich den Teil, welcher sich um Krankheiten dreht. Hier wurden die gängigsten Volkskrankheiten (Krebs, Herz-Kreislauf, Diabetes, Osteoporose, neurologische Erkrankungen ua.) in Verbindung mit Studien zum Teetrinken vorgestellt und Tee scheint ein gutes Mittel zu sein, um diese Krankheiten positiv zu beeinflussen.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und zur Dummie-Reihe.

Fazit:
Ein Buch mit unglaublich viel Input, um und mit Tee, was jeder gelesen haben sollte (vor allem natürlich Teetrinker)! Besonders der Gesundheitsteil ist wahnsinnig informativ, sodass ich die Lektüre auch an gesundheitsbewusste empfehle, welche keinen Tee mögen – es gibt immer einen Weg 😉 Von mir gibt es nur 4 Sterne, weil ich mir farbige Bilder und eine größere Rezeptauswahl gewünscht hätte.

Ich bedanke mich bei Wiley-VCH für das Rezensionsexemplar.

Medizin zum Aufmalen: Heilen mit Zeichen und Symbolen. Das Basisbuch Neue Homöopathie – Roswitha Stark

Klappentext:
Praktische Heilarbeit mit den Körbler’schen Zeichen und weiteren effektiven Symbolen
Das „Basisbuch Neue Homöopathie“ ist für Therapeuten und Laien der Strichcode-Methode Erich Körblers ein wertvoller Begleiter, Quelle der Inspiration und Nachschlagewerk zugleich. Es bietet zudem einen umfassenden Einblick in die erweiterte Informationsmedizin mithilfe von Symbolen.
Die Neue Homöopathie arbeitet mit einfachen Strichcodes und Zeichen; diese Symbole sind Träger von Information, fungieren als Sprache des Unbewussten und können daher wirkungsvoll als Heilimpulse eingesetzt werden. Zur Diagnose und Auswahl der Zeichen dient eine energetische Testung mithilfe einer Einhandrute (Tensor), für die Sie eine ausführliche Anleitung im Buch finden; aber auch andere Testverfahren wie Pendel oder kinesiologische Tests werden kurz vorgestellt. Roswitha Stark, Expertin für Neue Homöopathie und Heilarbeit mit Symbolen, steht für authentisches Wissen und Fachkompetenz; sie macht die wegweisende Heilmethode auch für Einsteiger verständlich und konkret anwendbar und ergänzt sie durch ihre Praxiserfahrungen der letzten 20 Jahre. Zahlreiche Anleitungen und Anregungen zur Heilarbeit mit Symbolen runden das Werk ab.

Das Basisbuch bietet:

  • Umfassendes Praxiswissen aus der Bestseller-Reihe „Medizin zum Aufmalen“: alles über das Heilen mit den Körbler’schen Zeichen und weiteren Heilsymbolen
  • Fachkompetenz aus über 20 Jahren Heilpraxis und Seminararbeit: neue Erfahrungen und Erkenntnisse sowie ergänzende Anwendungsmöglichkeiten
  • Wegweisende Inspiration: zahlreiche spannende Fallbeispiele und Anregungen für die moderne Bewusstseinsarbeit
  • Mit Anhang: praktische Anleitungen und Testlisten

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Titel: Medizin zum Aufmalen: Heilen mit Zeichen und Symbolen. Das Basisbuch Neue Homöopathie
Autor: Roswitha Stark
Verlag: Mankau
Länge: 254 Seiten
ISBN: 978-3863746919
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Das Buch „Medizin zum Aufmalen“ von Roswitha Stark beschäftigt sich mit der Anwendung von Symbolen zur Selbsthilfe. Es erläutert verschiedene Symbole, unter anderem aus der Arbeit von Köbler, der heiligen Geometrie und unterschiedlichen Kulturen. Ergänzend enthält es Schaubilder zu TCM-Themen wie Meridiane, die fünf Elemente sowie Übersichten zur Wirbelsäule mit zugeordneten Organen und psychischen Verbindungen. Die zentrale Methode des Buches besteht darin, vor dem Aufmalen eines Symbols „auszutesten“, wie lange und in welcher Form es angewendet werden sollte, nachdem man sich durch vorbereitende Schritte in einen freien, neutralen Zustand versetzt hat.

Meinung:
Der Schreibstil des Buches wirkt zwar zunächst einfach, ist jedoch holprig und erschwert das flüssige Lesen. Die Übersicht zu den verschiedenen Symbolen ist interessant und liefert einen Mehrwert. Kritisch sehe ich jedoch die zentrale Methode: Sie erscheint in der Praxis wenig umsetzbar, besonders in belastenden Situationen, in denen man Schmerzen hat oder unter Stress steht. Das aufwendige „Kalibrieren“ vor dem Aufmalen wirkt umständlich und realitätsfern. Das Buch vermittelt eher ein komplexes, schwer praktikables System, statt klare, direkt anwendbare Unterstützung.

Positiv hervorzuheben sind die abschließenden Schaubilder, die unabhängig vom Aufmalen informativ sind und zusätzlichen Nutzen bieten.

Cover:
Das Cover wirkt interessant, beruhigend und alltagstauglich. Leider stimmt dies nicht in allen Teilen.

Fazit:
Trotz einiger interessanter Ansätze überwiegen die Schwächen des Buches. Die Methode ist kompliziert, schwer alltagstauglich und der Schreibstil wenig flüssig. Die informativen Inhalte können den fehlenden praktischen Nutzen nicht ausgleichen. Daher kann ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen und vergebe nur 2 Sterne.

Ich bedanke mich bei Mankau für das Rezensionsexemplar.

Die Vegetarierin – Han Kang

Klappentext:
„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.“

Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt.

„Ich hatte einen Traum,“ so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.


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Titel: Die Vegetarierin
Autor: Han Kang
Sprecher: Rike Schmid, Devid Striesow, Thomas Loibl
Verlag: Finch & Zebra
Länge: 332 Minuten
ASIN: B01MTXODC7
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Yeong-Hye verändert ihr Leben, sie möchte keine tierischen Produkte mehr essen (hier hätte der Titel „Die Vegetarierin“ besser gepasst) und diese Verhaltensweise verändert ihr Leben und das ihrer Familie und Angehörigen …

Meinung: Ich werde spoilern!
Der Einstieg ins Buch ist interessant, hier kommt der Ehemann von Yeong-Hye zu Wort und erzählt von seinem Leben und das seiner Frau, wie sie sich verändert hat und wie dies ihr und sein Leben beeinflusst. Dieser Teil macht Lust auf mehr und ist sehr gut und „belanglos“ gelesen, was perfekt zum Typ passt. Im zweiten Teil wird es dann abstrus, denn hier kommt der Schwager zu Wort und was er mit seiner Schwägerin anstellt und anstellen möchte. Sagen wir es so, es ist ein sehr bildlicher Softporno, der nicht immer nachvollziehbar ist – aber jeder hat ja seinen Fetisch. Gelesen wurde dieser Teil etwas zu distanziert, was die Faszination auch etwas reduzierte. Im dritten Teil kommt die Schwester von Yeong-Hye zu Wort und erzählt vom Verlauf und der Vergangenheit der Mädchen. Dieser Teil ist wieder glaubhafter, aber verstörend. Letzten Endes hat der Titel wenig mit dem Inhalt zu tun und auch der Klappentext lässt etwas anderes vermuten, als der Inhalt schließlich hergibt. Dass das Buch den Nobelpreis für Literatur 2024 erhalten hat, kommt wohl daher, dass Yeong-Hye selbst gar nicht zu Wort kommt und die Geschichte, um sie herum erzählt wird, obwohl sie die Person ist, um die es geht. Dies schafft eine Distanz zu einer sehr speziellen Protagonistin. Einzig in sehr gewaltvollen Szenen ihrer Kindheit kommt Yeong-Hye zu Wort und sie beschreibt bestialische Tierquälerei bis ins Detail, mit dem Fazit, dass es sie nicht im Geringsten gestört hat… Es ist definitiv ein Buch, bei dem man sich selbst mehr hinterfragen sollte als die Charaktere. Was deutet man aus dem, was man liest und wie möchte oder würde man selbst damit umgehen?

Cover:
Das Cover wirkt, obwohl es mit Blumen dekoriert ist, dunkel und herabziehend. Theoretisch passend.

Fazit:
Ein Buch was ich tatsächlich nicht gelesen hätte, aber zum Hören war es ok (stellenweise ging es dann auch in doppelter Geschwindigkeit). Die Handlung ist stellenweise widersprüchlich und die Charaktere scheinen nicht zu leben, sondern agieren nach gesellschaftlichen Erwartungen. Als Hörbuch fand ich es angenehm und gerade weil mich Anfang und Ende angesprochen habe, vergebe ich noch 3 Sterne. Eine Empfehlung gebe ich nur eingeschränkt. Man muss sich auf den Stil einlassen und zwischen den Zeilen lesen.

Gebrauchsanweisung für Ihren Arzt: Was Patienten wissen müssen – Dr. med. Gunter Frank

Klappentext:
Behandeln Sie Ihren Arzt schon richtig? Dieses Buch macht Patienten stark.
Jeden Tag werden unzählige falsche Diagnosen gestellt, werden Patienten übertherapiert oder ohne erwiesenen Nutzen behandelt. Das erschüttert das Vertrauen in die Medizin insgesamt. Aber was kann der Einzelne tun?
Der Heidelberger Arzt und Bestsellerautor Gunter Frank stellt das erste wirkungsvolle Konzept zur Stärkung der Patienten vor. Mit Checklisten und Praxis-Teil:

  • Weiß ich genug über meine Behandlung?
  • Wie werde ich ein selbstbewusster Patient?
  • Welche Therapie ist gut für mich?
  • Wie kann ich mich vor gefährlichen Übertherapien schützen?

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Titel: Gebrauchsanweisung für Ihren Arzt: Was Patienten wissen müssen
Autor: Dr. med. Gunter Frank
Verlag: Knaus Verlag
Länge: 304 Seiten
ISBN: 978-3813505788
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Das Buch richtet sich an Patienten, die das Gesundheitssystem besser verstehen und selbstbewusster mit Ärzten umgehen möchten. Frank erklärt verständlich, wie Diagnosen zustande kommen, welche Rolle medizinische Leitlinien spielen und warum nicht jede Untersuchung oder Behandlung automatisch sinnvoll ist. Dabei beleuchtet er kritisch wirtschaftliche Interessen im Gesundheitswesen und zeigt auf, wie Patienten informierte Entscheidungen treffen können. Der Autor zeigt zudem deutlich mit dem Finger auf politische Akteure und die Rolle von Medikamenten, wodurch Leser angeregt werden, das System insgesamt zu hinterfragen. Praktische Tipps, konkrete Beispiele aus dem Alltag und Hinweise zur Kommunikation mit Ärzten machen das Buch besonders zugänglich und alltagsnah.

Meinung:
Das Buch überzeugt vor allem durch seine klare, verständliche Sprache und den Mut, auch unbequeme Themen anzusprechen. Gunther Frank schafft es, komplexe medizinische Zusammenhänge so darzustellen, dass auch Laien sie gut nachvollziehen können. Besonders positiv ist, dass er Patienten stärkt und dazu ermutigt, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Gleichzeitig regt das Buch stark zum eigenen Denken an, da es keine einfachen Antworten liefert, sondern bewusst Denkanstöße gibt – jeder Leser muss letztlich selbst entscheiden, welche Schlüsse er daraus zieht. Kritisch anzumerken ist, dass einige Thesen sehr pointiert formuliert sind und dadurch gelegentlich pauschal wirken können.

Fazit:
Gebrauchsanweisung für ihren Arzt: Was Patienten wissen müssen ist ein aufklärendes und wichtiges Buch für alle, die ihre Rolle als Patient aktiver gestalten möchten. Die Wirkung des Buches hängt jedoch stark vom Leser ab: Wer ohnehin kritisch gegenüber dem Gesundheitssystem eingestellt ist, wird sich in vielen Punkten bestätigt fühlen, während Leser mit großem Vertrauen in ärztliche Strukturen manche Aussagen als zu pauschal empfinden könnten. Insgesamt vergebe ich 5 Sterne, weil ich den Inhalt gelungen finde und auch den Mut belohnen möchte, den der Autor mit diesem Buch beweist. Ich empfehle das Buch besonders Menschen, die sich mehr Sicherheit im Umgang mit medizinischen Entscheidungen wünschen und bereit sind, sich auch mit kritischen Perspektiven auseinanderzusetzen und eigene Schlüsse zu ziehen.

Ein weiteres gutes Buch von Dr. med. Gunter Frank ist: Schlechte Medizin: Ein Wutbuch – Dr. med. Gunter Frank

Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen – Torsten Sträter

Klappentext:
Hallo, Sträter hier. Es gibt ein neues, noch handwarmes Buch von mir, mit Liebe zusammengestellt. Was drinsteht? Steht drin. Na gut, nur so viel: Es handelt sich im Wesentlichen um epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, und am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft.
QUATSCH!
Natürlich handelt es sich um die besten Geschichten der letzten drei Jahre. »Storys mit Pfiff«, hätte meine Omma gesagt. Flotte Storys mit ordentlich Pfiff, genauer gesagt. Würde sie heute noch leben, hätte sie vermutlich gesagt: »Safe bestes Buch, ANK.* Fühl ich.« Gott hab sie selig. So. Also, worum geht’s? Was ist denn nun konkret drin? Zum Beispiel die guten Nummern und Texte aus Nuhr im Ersten, und zwar in ungekürzter Form, TV-Texte und Geschichten aus meinem LIVE-Programm Schnee, der auf Ceran fällt. Und natürlich auch ganz neuer Stoff. Und Der kleine dicke König. All so was. Wird Ihnen gefallen.


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Titel: Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
Autor: Torsten Sträter
Verlag: Ullstein
Länge: 288 Seiten
ASIN: B09XFDSHP4
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
In „Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen“ versammelt Torsten Sträter eine Mischung aus humorvollen Geschichten, Beobachtungen aus dem Alltag und persönlichen Einblicken. Viele der Texte greifen typische Sträter-Themen auf: absurde Situationen, trockener Ruhrpott-Humor und pointierte Alltagsreflexionen. Darüber hinaus widmet sich das Buch auch ernsteren Aspekten, insbesondere der Corona-Pandemie sowie Sträters eigenen Erfahrungen mit Depressionen und psychischer Gesundheit.

Meinung:
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass ein Großteil der Geschichten bereits aus TV-Auftritten oder dem Internet bekannt ist. Dadurch fehlt beim Lesen oft der Überraschungseffekt, und das Buch wirkt stellenweise wie eine Sammlung bereits verwerteter Inhalte, anstatt wirklich Neues zu bieten.
Die ernsteren Themen – insbesondere Depressionen und der Umgang mit psychischer Gesundheit – sind grundsätzlich wichtig und verdienen Aufmerksamkeit. Es ist auch authentisch, dass Torsten Sträter diese Aspekte seines Lebens einfließen lässt. Allerdings entsteht hier der Eindruck, dass diese Passagen nicht die Tiefe erreichen, die sie eigentlich bräuchten. Statt wirklich aufklärend oder intensiv verarbeitet zu wirken, erscheinen sie eher wie ergänzende Einschübe, die das Buch füllen, ohne ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Cover:
Das Cover passt zum Autor und damit zum Buch.

Fazit:
Das Buch bietet solide Unterhaltung für Fans, die Sträters Stil mögen und seine Geschichten gerne noch einmal nachlesen möchten. Wer jedoch auf neue Inhalte oder eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ernsteren Themen hofft, könnte enttäuscht werden. Daher vergebe ich 3 Sterne, weil sich das Buch gut lesen lässt, aber nicht viel Neues bringt.