Klappentext:
Hallo, Sträter hier. Es gibt ein neues, noch handwarmes Buch von mir, mit Liebe zusammengestellt. Was drinsteht? Steht drin. Na gut, nur so viel: Es handelt sich im Wesentlichen um epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, und am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft.
QUATSCH!
Natürlich handelt es sich um die besten Geschichten der letzten drei Jahre. »Storys mit Pfiff«, hätte meine Omma gesagt. Flotte Storys mit ordentlich Pfiff, genauer gesagt. Würde sie heute noch leben, hätte sie vermutlich gesagt: »Safe bestes Buch, ANK.* Fühl ich.« Gott hab sie selig. So. Also, worum geht’s? Was ist denn nun konkret drin? Zum Beispiel die guten Nummern und Texte aus Nuhr im Ersten, und zwar in ungekürzter Form, TV-Texte und Geschichten aus meinem LIVE-Programm Schnee, der auf Ceran fällt. Und natürlich auch ganz neuer Stoff. Und Der kleine dicke König. All so was. Wird Ihnen gefallen.

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Titel: Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
Autor: Torsten Sträter
Verlag: Ullstein
Länge: 288 Seiten
ASIN: B09XFDSHP4
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen |
Inhalt:
In „Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen“ versammelt Torsten Sträter eine Mischung aus humorvollen Geschichten, Beobachtungen aus dem Alltag und persönlichen Einblicken. Viele der Texte greifen typische Sträter-Themen auf: absurde Situationen, trockener Ruhrpott-Humor und pointierte Alltagsreflexionen. Darüber hinaus widmet sich das Buch auch ernsteren Aspekten, insbesondere der Corona-Pandemie sowie Sträters eigenen Erfahrungen mit Depressionen und psychischer Gesundheit.
Meinung:
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass ein Großteil der Geschichten bereits aus TV-Auftritten oder dem Internet bekannt ist. Dadurch fehlt beim Lesen oft der Überraschungseffekt, und das Buch wirkt stellenweise wie eine Sammlung bereits verwerteter Inhalte, anstatt wirklich Neues zu bieten.
Die ernsteren Themen – insbesondere Depressionen und der Umgang mit psychischer Gesundheit – sind grundsätzlich wichtig und verdienen Aufmerksamkeit. Es ist auch authentisch, dass Torsten Sträter diese Aspekte seines Lebens einfließen lässt. Allerdings entsteht hier der Eindruck, dass diese Passagen nicht die Tiefe erreichen, die sie eigentlich bräuchten. Statt wirklich aufklärend oder intensiv verarbeitet zu wirken, erscheinen sie eher wie ergänzende Einschübe, die das Buch füllen, ohne ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Cover:
Das Cover passt zum Autor und damit zum Buch.
Fazit:
Das Buch bietet solide Unterhaltung für Fans, die Sträters Stil mögen und seine Geschichten gerne noch einmal nachlesen möchten. Wer jedoch auf neue Inhalte oder eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ernsteren Themen hofft, könnte enttäuscht werden. Daher vergebe ich 3 Sterne, weil sich das Buch gut lesen lässt, aber nicht viel Neues bringt.