Die Portraitmalerin – Susanne Fengler

Klappentext:
Berlin im Vormärz 1847: Die erfolgreiche Malerin Caroline Bardua wird kurz nach ihrer Ankunft in Berlin in eine Verschwörung verstrickt: Jemand beginnt, heimlich ihre Bilder zu übermalen. Die Geheimpolizei wird auf die schöne Fremde aufmerksam – und auf ihre Schwester, die glücklose Sängerin. Zumal die beiden Schwestern auch noch einen literarischen Club gründen, in dem nur Frauen Zutritt haben. Ein Spion der Geheimpolizei begibt sich auf die Spur der Portraitmalerin. Doch dann verliert er sich in einem Labyrinth von Intrigen, die seine eigenen Agenten gegen die Schwestern spinnen. Es brodelt heftig in der Stadt, die Revolution von 1848 wirft ihre Schatten voraus …


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Titel: Die Portraitmalerin
Autor: Susanne Fengler
Verlag: List
Seiten: 279
ISBN: 978-3548600772
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Die Geschichte spielt Anfang 1848 in Berlin und begleitet die Anfänge der Revolution in der Stadt. Hauptfiguren sind die beiden Schwestern Badura (Carolina und Wilhelmina), welche frisch nach Berlin gezogen sind. Die Geheimpolizei wittert, aufgrund eines Gemäldes von Carolina, verbotene Verbindungen und behält die beiden gut im Auge, auch weil sich Chefinspektor Lerodt in eine der Schwestern verguckt hat …

Schreibstil:
Der Einstieg ins Buch war doch etwas holprig, auch weil ich mich vorher noch nie mit der Märzrevolution beschäftigt habe. Glücklicherweise ist dieses Thema dann doch nur nebensächlich erwähnt und es geht eher um die Ermittlungen wer die Schwestern sind, was sie mit der Revolution zu tun haben und wer sich in wen verliebt. Teilweise springt die Handlung etwas und die Gedanken der einzelnen Charaktere füllen Seiten, dies erschwert den Lesefluß und es wiederholt sich leider auch so einiges. Zwischendurch nimmt die Handlung dann aber an Fahrt auf uns es wird richtig spannend, leider hält dies nicht ganz so lange und es folgen wieder Längen. Kurzgesagt hätte man das Buch sicherlich um 150 Seiten kürzen können.

Charaktere:
Ich war und bin mir immer noch nicht sicher was ich von den Figuren halten soll. Auf eine Art wirken sie diszipliniert, dann wieder flapsig / fahrig und es passt einfach nichts zusammen. Auch ihre Verhaltensweisen waren unglaubwürdig.

Cover:
Das Cover passt zur Geschichte.

Fazit:
Das Buch konnte mich nicht überzeugen, war aber auch nicht so schlecht, für zwischendurch okay, empfehlen würde ich es aufgrund der wankelmütigen Charaktere allerdings nicht. Ich vergebe daher nur 2 Sterne.

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke – Julia Dippel

Reiheninfo:
Jenseits der Goldenen Brücke
Jenseits der Schwarzen Treppe
Jenseits der Tanzenden Nebel

Klappentext:
Gefährlich, überraschend und fesselnd – willkommen in Cassardim!

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


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Titel: Jenseits der Goldenen Brücke
Autor: Julia Dippel
Verlag: Planet!
Seiten: 529
ASIN: B07Q3WLYWZ
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Amaia altert sehr langsam, daher feiert sie ihren 16. Geburtstag auch gerade zum 8. mal. Warum sie und ihre Familie so langsam altert und was sonst noch anders an ihr ist, möchte sie gerne erfahren, aber niemand verrät ihr etwas …

Meinung:
Der Einstieg ist schwierig, es passiert einfach nichts und es dauert gefühlt ewig, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Was dann aber auch nicht wesentlich besser wird, denn es geht tranig weiter. Die Figuren wollen etwas (wissen / erreichen / erledigen) aber wenn etwas nicht klappt, dann nehmen sie es so hin. Auch wundert sich niemand über wechselnde Charakterzüge von böse zu gut – binnen einer Seite. Es wird einfach alles hingenommen, obwohl doch die Charaktere immer wieder beteuern was sie wollen – Frei nach dem Motto: Sagen kann man viel. Dies ist schade und verdirbt das Lesevergnügen. Dieses verkrampfte Schreiben, egal ob es sich um die Welt Cassardim oder die Charaktere handelt, ist ermüdend und erschwert den Lesefluss.

Cover:
Das Cover wirkt mystisch, was auch der Grund war, warum ich das Buch lesen wollte.

Fazit:
Weder Figuren noch Geschichte konnten überzeugen. Beides wirkt eindimensional und Seiten füllend ohne zu überzeugen. Daher gibt es nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Planet! für das Rezensionsexemplar.

Das Mädchen und der Zauberer – Heinz G. Konsalik

Klappentext:
Für Petra beginnt bald ein aufregendes Leben. Auf der Trauminsel Martinique wird sie den attraktiven Industriellen René Birot heiraten. Doch irgendjemand scheint etwas dagegen zu haben: Während der Schiffsreise findet sie in ihrer Kajüte eine Voodoo-Puppe mit einem Beil im Herzen …


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Titel: Das Mädchen und der Zauberer
Autor: Heinz G. Konsalik
Verlag: Hayne
Seiten: 288
ISBN: 978-3453772083
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Petra wird immer wieder von Männern angebaggert und immer lässt sie diese abblitzen. Doch René Birot ist eisern und schafft es die Deutsche auf seine Heimatinsel Martinique zu locken. Doch bereits auf der Reise in ihre neue Heimat wird die blonde Schönheit bedroht, die Zukunft mit René scheint in Gefahr…

Schreibstil:
Ich mochte Konsalik schon als Kind sehr gerne lesen, einfach weil mir die Raffinesse in den Geschichten gefällt und weil alles so bildhaft beschrieben ist. In diesem Buch steht die karibische Insel Martinique und der Voodoo-Kult im Vordergrund – beides sehr interessante Themen (einmal Urlaub, das andere ist Spannung mit Horror). Die Liebesgeschichte ist ein schöner Ausgleich zum Zauberkult und auch sonst bietet die Inselgeschichte viele kriminelle Machenschaften. Das Besondere bzw. mein Favorit an der Handung ist mittlerweile, dass Alter (Erstausgabe 1984), es gab noch keine Handys, kein social media, … es ist einfach schön dieser neuen Welt in einem Buch zu entfliehen, den Zauber der Geschichte zu verfolgen und sich etwas zurückversetzt zu fühlen.

Charaktere:
Es ist alles dabei: ein guter Polizist, ein Liebespaar, Voodoopriester, Rächer, Opfer, also alles was ein guter Krimi braucht. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren sich entwickeln, dass sie Ängste haben, diese zeigen und sich finden. Es wirkt alles auf eine Art echt. In Jean hätte ich mich wohl auch verguckt, seine planlose Art brachte mich immer wieder zum Lachen.

Cover:
Das Cover wirkt alt, nach Groschenroman an der Tanke, aber irgendwie passt das auch zur Geschichte – schwer zu beschreiben.

Fazit:
Wieder ein schöner Roman von Konsalik, der volle 5 Sterne bekommt, weil er mich gut unterhalten hat. Eine Leseempfehlung kann ich kaum aussprechen, wohl eher an Leser, welche Krimis von früher mögen, bei denen es noch um echte Ermittlungen geht.

Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten – länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis – Prof. Dr. Andreas Michalsen

Klappentext:
Andreas Michalsen möchte mit seinem Buch unser Bewusstsein schärfen für eine kluge und gesunde Ernährung und bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Heilfasten, Intervallfasten und Ernährung mit der Tradition und medizinischen Erfahrung in Einklang. Auf seine sehr persönliche, kompetente und überzeugende Art vermittelt er sein Wissen über eine mehr pflanzlich orientierte Ernährung, und auch im Alltag leicht durchführbare Fastenprogramme. Er zeigt, dass eine gezielte Ernährung und Fasten hochwirksam in der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen und der Schlüssel für die Förderung der Selbstheilung sind. Er beschreibt die wichtigsten Nahrungsmittel und ihre Nährstoffe, die gesündesten Ernährungsformen – von mediterraner Kost über vegetarisch bis vegan – und welche Art von Fasten – Heilfasten, Teilfasten, Scheinfasten, oder Intervallfasten – in welcher Form zu wem am besten passt. Die neuesten Erkenntnisse aus der Praxis und aus Studien am Immanuel Krankenhaus Berlin und der Charité ergänzt er um weitere aktuelle Forschungsergebnisse.


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Titel: Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten – länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis
Autor: Prof. Dr. Andreas Michalsen
Verlag: Insel
Seiten: 368
ISBN: 978-3458177906
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

2 Jahre habe ich die Rezi zu „Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten – länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis“ rausgezögert, weil ich einfach nicht wusste wie ich dieses geniale Buch beschreiben soll. Ich habe es in den letzten 48 Monaten allerdings so oft weiterempfohlen, dass ich nun doch irgendwas schreiben muss, weil dieses Buch einfach in jeden Haushalt gehört!

Inhalt:
Der Einstig ins Buch ist schnell gefunden, durch den logisch-strukturierten Aufbau und die anschaulichen Erklärungen (von Funktionsweisen unseres Körpers) bleibt auch alles schnell im Kopf.

Evolution
(wie war das früher, was für Irrwege hat der Mensch in seiner Ernährung hinter sich und wie kommt man wieder in einen natürlichen, gesunden Rhythmus)
Nahrungskunde
(Nährstoffe und Zellen)
Essen als Heilmittel
(Superfoods, Heilfasten, Scheinfasten, Intervallfasten)
Therapieprogramm
(chronische Erkrankungen, Krebserkrankungen, Altersforschung)

Meine Meinung:
Prof. Dr. Andreas Michalsen hat eine angenehme Art Informationen zu vermitteln und damit auch aufzuklären. Als Arzt der Schulmedizin soviel über alternative Möglichkeiten zu verfassen ist toll, denn nicht immer muss es gleich eine Chemiekeule sein, welche den Patienten verabreicht wird – es reicht auch manchmal einfach eine kleine Umstellung der Essgewohnheiten. Gerade deshalb gehört dieses Buch in jeden Haushalt! So viele Menschen sind krank, fühlen sich schlecht und werden nicht vernünftig aufgeklärt. In diesem Buch steht, einfach und verständlich, wie sich viele Krankheiten vermeiden lassen, verringern oder ganz verschwinden können.

Fazit:
Meine Rezi ist diesemal sehr kurz und auch etwas emotional, aber wenn es einfach wäre, hätte ich keine 2 Jahre mit der Buchbesprechung gewartet. Ich bleibe bei meinem Einführungssatz: 5 Sterne und UNBEDINGT LESEN!

Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist – Sebastian Würdinger

Klappentext:
Sind wir nicht ständig auf der Suche nach etwas Besonderem? Auf der Suche nach Anerkennung und dem gewissen Glück? Der Jugendliche Johann ist auch ständig auf der Suche nach dem Besonderen. Seitdem sich seine Eltern getrennt haben und seine Mutter mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat, ist nichts mehr wie vorher. In der Schule wird er wegen seiner Behinderung gemobbt und auch von seinen Mitmenschen bekommt er wenig Anerkennung. Als er eines Tages auf der Brücke eines Weihers steht und in Gedanken versunken auf das Wasser blickt, stellt er sich die Frage, was der Sinn des Lebens ist. Und nur eine einzige Begegnung verändert sein ganzes Leben.


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Titel: Grenzenlos an deiner Seite: und wo das Glück zu finden ist
Autor: Sebastian Würdinger
Verlag: tredition
Seiten: 128
ISBN: 978-3749738625
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Johann erleidet als Kind einen Unfall und behält eine Behinderung zurück. Dies und die Alkoholsucht seiner Mutter sowie die Trennung seiner Eltern setzten ihm arg zu. Dass seine Mitschüler ihn dann auch noch mobben macht sein Leben nicht einfacher …

Schreibstil:
Der Klappentext und das Vorwort des Buches spiegeln viele Emotionen wieder und zeigen deutlich, dass sich Sebastian Würdinger viele Gedanken um seine Geschichte und die darin enthaltenen Figuren gemacht hat. Leider, und das bedauere ich wirklich sehr, ist dies in der Geschichte verloren gegangen. Die Unterhaltungen wirken sehr konstruiert und einfach. Zudem wirkt die Geschichte sehr gehetzt. Auf 128 Seiten einen Roman zu verfassen der von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter spielt ist sportlich und unnötig. Entweder hätten Passagen gekürzt werden müssen, was die Handlung entspannt hätte oder das Buch hätte, über mehrere Seiten, erweitert werden müssen.

Charaktere:
Johann wirkt teilweise kindlich, unfertig. Gerade diese traumatischen Erlebnisse lassen die Kinder geistig eher reifen und härter werden – die Zeichnung von Johann passt daher nicht wirklich, auch weil die Handlung ebenfalls aufzeigt, dass Johann auch anders kann.

Die anderen Charaktere konnte ich ebenfalls schlecht greifen. Sie wirken zu überspitzt, unnatürlich.

Cover:
Das Cover wirkt nach einem Liebesroman, was es zum Ende hin auch wird, aber es passt nicht richtig zur Geschichte. Hier hätte ich weniger „Romantik“ erwartet.

Fazit:
Eine Geschichte über einen behinderten Jungen, welcher sich durchs Leben Kämpft und dafür belohnt wird. Das klingt nach einem super Plot, der leider nicht so gut umgesetzt wurde. Man kann es lesen, aber es fehlt einfach etwas Konstantes. Daher gibt es für diese Geschichte 3 Sterne.

Ich bedanke mich bei Sebastian Würdinger für das Rezensionsexemplar.