Kleine Storys über große Themen – Karin Kuschik

Klappentext:
222 Messages, die dein Leben leichter machen
Diesmal haben sich gleich 222 Impulse, die das Leben selbstbestimmter und souveräner machen, an einem Ort versammelt. Jeder Gedankenanstoß in einer One Minute Message (OMM) auf den Punkt gebracht. Ein Potpourri aus Wachmachern, Schmunzlern und Kopfschüttlern. Für mehr Ich, weniger Ego – und für eine gute Mitte. Das Ziel: Klarheit, gelassene Selbstführung und mehr Verständnis fürs Missverständnis.
Lust, mit einem Impuls in deinen Tag zu starten? Klappt mit unserem Doppelpack gleich 7 Monate lang. Hör doch mal rein! Du kannst jeden Morgen mit einer OMM in den Tag starten – so hast du Monate lang etwas davon – oder du gibst dir die volle Dosis und hörst einfach durch. Ob Morgenroutine oder Marathon, es erwartet dich die bekannte Kombination aus Tiefgang und Leichtigkeit.

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Titel: Kleine Storys über große Themen
Autor: Karin Kuschik
Sprecher: Karin Kuschik
Verlag: Hörbuch Hamburg
Länge: 138 Minuten
ASIN: ‎B0BYZBNLLC
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

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Titel: Kleine Storys über große Themen
Autor: Karin Kuschik
Sprecher: Karin Kuschik
Verlag: Hörbuch Hamburg
Länge: 144 Minuten
ASIN: ‎B0D4Z6Z3X1
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die kleinen Storys ´- die OMM (one minute messages) – begleiten einen in den Tag oder so wie man möchte. 222 Impulse ohne viel Gerede.

Meinung:
Die Stimme von Karin Kuschik ist einfach angenehm und so kann man den OMM sehr gut lauschen. Jedes Kapitel / jeder Impuls ist durch einen Gong getrennt, so kann man sich gut entscheiden, ob man weiterhören möchte oder das Hörbuch an dieser Stelle pausiert. Einige Impulse sind aus dem 50-Sätze-Buch bekannt, aber ein bisschen Wiederholung / Routine ist immer gut. Bei 222 Ideen, welche das Leben leichter machen, ist natürlich auch mal etwas dabei, was einem nicht gefällt oder was man schon macht, dennoch sind die Anregungen klar formuliert und es ist sicherlich für jeden was dabei. Wer allerdings längere Ausführungen bevorzugt, der sollte bedenken, dass jede OMM nicht viele Worte hat, denn wie der Name schon sagt, sind die Ausführungen zeitlich auf eine Minute begrenzt. Wer es gerne kurz und knapp hat, kommt voll auf seine Kosten. Bei einigen Kapiteln stehen auch englische Wörter im Fokus, welche nicht immer übersetzt werden – es sind aber wirklich nur ganz wenige Kapitel.

Cover:
Die Cover passen perfekt. Die Autorin strahlt und wirkt dabei entspannt sowie zufrieden und genau das spiegelt den Inhalt wieder.

Fazit:
Tolle Ideen – auch wenn man einige kennt oder bereits umsetzt – für ein entspanntes und glückliches Leben. Ich vergebe 4 Sterne, weil mich nicht alle Impulse abholen konnten und empfehle das Buch grundsätzlich an alle, welche sich gerne leichter sowie zufriedener im Leben sehen möchten.

Ich bedanke mich bei Hörbuch Hamburg für das Rezensionsexemplar

Vox – Christina Dalcher

Klappentext:
Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringt ihr uns nicht! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als einhundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Schon bald jedoch kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmutes, ihrer Träume beraubt. Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen und erhält eine Gelegenheit…

Ich habe „VOX“ als Warnung geschrieben, als Warnruf gegen eine Politik der Geschlechtertrennung, aber auch, um zu zeigen, wie sehr unsere Persönlichkeit und Menschlichkeit von unserer Sprache abhängt. Ich habe mir selbst die schreckliche Frage gestellt: „Was wäre, uns würde dieses Vermögen genommen?“
— Christina Dalcher


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Titel: Vox
Autor: Christina Dalcher
Sprecher: Andrea Sawatzki
Verlag: Argon
Länge: 587 Minuten
ASIN: B07F8R26Z4
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Die Regierung hat genug von Frauen, die ihre Männer nicht mehr als gottgleich anerkennen. Sie möchte ein Leben wie in den 50er Jahren: Nur 2 Geschlechter und klare Rollenbilder. Dafür müssen die Frauen wieder lernen zu schweigen und wer sich widersetzt kommt in ein Umerziehungslager …

Meinung:
Die Idee zur Geschichte ist gruselig. Glaubensgemeinschaften und Männer, welche sich nicht mehr verehrt fühlen, weil der Mann nicht mehr als Schöpfer wahrgenommen wird, tun sich zusammen und krempeln die Welt um. Daher bestimmt die Regierung einen harten Kurs und verbietet den Frauen zu arbeiten und zu sprechen. Es werden viele Parallelen zu heute deutlich, gerade was die Geschlechterrollen angeht und auch der Hass auf Andersartigkeit bspw. queere Persönlichkeiten. Andrea Sawatzki liest absolut emotional und die Veränderungen sind grausam und unwürdig. Diese Geschichte hätte spannend und glaubhaft weitergehen können, wenn die Autorin nicht auch noch eine Liebesgeschichte mit Schwangerschaft eingebunden hätte. Denn ab diesem Teil wird einfach alles so kompliziert und unglaubwürdig, dass die Handlung einfach keinen Sinn mehr ergibt und die Geschichte wirklich nervt. Es kommen immer mehr Details an Licht, was in der Welt vor sich geht, wie sich die Figuren verhalten könnten und was sie aus ihren Chancen machen. Auch eine Widerstandsbewegung hat sich natürlich gebildet – aber clever ist die nicht … Christina Dalcher wollte wohl zu viel und am Ende hat sie selbst nicht mehr durchgesehen, sodass das große Finale zwar kam, aber viel zu kurz und Ende. Also stark angefangen und noch stärker nachgelassen, was sehr schade ist, denn das Thema hat definitiv Potenzial.

Cover:
Das Cover zeigt worum es geht, die Frau darf nicht sprechen und hat sonst auch nichts.

Fazit:
Ein interessanter Einstieg in eine Welt, in der Frauen nichts mehr dürfen und auch zu Hause nichts mehr haben, außer den Haushalt. Allerdings kommen dann zu viele Klischees und Möglichkeiten hinzu, sodass sich die Autorin verliert und die Handlung abstrus wird. Daher nur 3 Sterne – allerdings mit Leseempfehlung, weil die Idee gut ist.