Nachtwild – Gin Phillips

Klappentext:
Es ist ein herrlicher Tag, und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo – als plötzlich Schüsse fallen. Am Ausgang liegen Tote auf dem Boden. Joan weiß nicht, was geschehen ist, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als sie weitere Schüsse hört, flüchtet sich Joan mit Lincoln in ein leerstehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein.


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Titel: Nachtwild
Autor: Gin Phillips
Sprecher: Andrea Sawatzki, Maren Kroymann, Barnaby Metschurat, Rike Schmid
Verlag: DAV
Länge: 421 Minuten
ISBN: 978-3742404107
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Joan und ihr Sohn Lincoln verbringen einen schönen Tag im Zoo, doch als sieh gehen wollen machen ein paar Irre eine Großwildjagd und Joan versucht alles, um Lincoln und sich in Sicherheit zu bringen …

Meinung:
Ich bin sehr lange um dieses Hörbuch herumgeschlichen, weil ich Lesungen von Andrea Sawatzki sehr mag, mich die Handlung allerdings abgeschreckt hat. Es gibt mittlerweile so viele Menschen, welche sich über andere stellen und diese verletzen, dass ich mich diesem Thema in meiner Freizeit nicht auch noch stellen möchte. Letzen Endes habe ich mir das Hörbuch dann doch geladen und es ist schockierend, packend und furchtbar. Interessant ist, dass nicht nur die Sichtweise von Joan, sondern auch die eines Täters und von weiteren Zoobesuchern beleuchtet wird. Natürlich bekommen Joan und Lincoln den meisten Raum, aber es ist auch an die anderen gedacht und auch sie haben ihre Beweggründe und Geschichten, welche sie belasten. Alle Sprecher sind sehr gut, betonen in den richtigen Phasen und machen das Hören zu einem schockierenden und fiebernden Erlebnis. Erschreckend ist die Art, wie die Jäger vorgegangen sind (vor der Tat) und die entsprechenden Beweggründe dazu. Es wirkt so realistisch und ist daher noch beängstigender. Am Ende konnte ich nicht mehr alles nachvollziehen, hier wurde mir Joan zu heldenhaft. Dennoch waren alle Charaktere greifbar und sympathisch. Auch der Jäger, welchem man ins Innere schauen konnte (bildhaft gesprochen), war nicht zwingend böse.

Cover:
Das Cover wirkt blutig und gefährlich – es passt daher sehr gut zur Handlung.

Fazit:
Ein packender und schockierender Thriller, welcher anders verläuft als erwartet. Sehr gut gelesen und nur am Ende etwas stockend. Daher 4 Sterne und eine Hörempfehlung an alle, welche gerne Psychothriller mögen, die unter die Haut gehen.

Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie – Sacha Batthyany

Klappentext:
Als der Journalist Sacha Batthyany zufällig erfährt, dass seine Großtante Margit in eines der schlimmsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkrieges verwickelt war, ist er schockiert. Schnell merkt er, dass dem Schweigen über die Tat kaum beizukommen ist – die Familie hat sich arrangiert, es wird nach vorn geblickt und nicht zurück. Als er auf das Tagebuch seiner Großmutter stößt, verändert das seinen Blick auf die Familie und sich selbst radikal. Prägen vorangegangene Generationen die Art, wie wir leben? Sind wir doch alle Kriegsenkel?

Berührend und kenntnisreich berichtet Batthyany von dem unsichtbaren Band, das uns noch heute mit der Vergangenheit verbindet.


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Titel: Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie
Autor: Sacha Batthyany
Sprecher: Barnaby Metschurat, Dagmar Manzel, Corinna Kirchhoff
Verlag: DAV
Länge: 312 Minuten
ASIN: B01B88NSOC
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Im März 1945 werden 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter am Schloss Rechnitz ermordet. Daran beteiligt soll Margit von Batthyany gewesen sein. Als Sacha Batthyany (Großneffe von Margit) davon erfährt recherchiert er …

Meinung:
Das Hörbuch ist nur die gekürzte Fassung, es ist daher schwer zu beurteilen, was „wichtiges“ fehlt. Aber auch das Buch mit 256 Seiten ist nicht sonderlich dick. Meine Rezension bezieht sich allerdings nur auf das Hörbuch!

Gesprochen wird es von Barnaby Metschurat, welcher den Part von Sacha Batthyany übernimmt – er schafft es, die Verwirrung und auch den Drang der Aufklärung in seine Stimme zu legen. Ebenso die Verzweiflung, warum die Beziehung zwischen Vater und Sohn nicht funktioniert und die ständige Suche nach Antworten, sind deutlich herauszuhören. Corinna Kirchhoff übernimmt das Lesen der Tagebucheinträge von Margit Batthyany-Thyssen. Die Stimmfarbe wirkt nach jemanden, der mit der Beschreibung von Margit nicht zusammen passt. Es ist schwierig dies auszudrücken, wenn man nur die kurzen Beschreibungen von Sacha Batthyany hat und das was die Tagebucheinträge verraten. Corinna Kirchhoff klingt reflektierter, ruhiger – als die Person, welche sie verkörpern soll. Dagmar Menzel spricht (die Jüdin) Agnes, welche das Leben im KZ und als Zwangsarbeiterin schildert – ihre Stimme passt zur verlassenen und kämpferischen Person, welche so viele Schicksalsschläge erleiden musste. Die Kapitel sind gut aufgebaut und halten die Spannung aufrecht – was ist denn nun passiert? War Margit wirklich an allem beteiligt und wird es Agnes aus Auschwitz schaffen?  Es soll kein „Roman“ sein, sondern wachrütteln, aufklären und zur Selbstreflexion anregen. Würde ich es können, einen Juden verstecken? Sacha Batthyany stellt sich diese Frage und gibt sie auch weiter. Seine Antwort ist klar, die des Lesers auch? Wie hätten wir reagiert zu dieser Zeit und was für Gefühle nimmt man im Nachhinein noch mit? Margit verrät in ihren Tagebuchauszügen, was sie dachte und wie sie fühlte.

Dennoch ist mir das Buch zu „dünn“. Es ging mehr um die Beziehung von Sacha zu seinem Vater, zu den Problemen innerhalb einer Familie, welche schweigt. Es wäre auch informativ gewesen, dass die Toten aus Rechnitz nie gefunden wurden, dass die Ermittlungen eingestellt wurden und daher nicht weiter ermittelt wird. Aber eventuell steht das ja im Buch und wurde beim Hörbuch eingekürzt. Es ist aber wichtig und gehört ebenfalls zur Aufarbeitung. Daher ist der Stoff etwas einseitig gehalten.

Cover:
Das Cover ist zu nichtssagend, hier hätte man eventuell noch mit Bildern vom Schloss oder einem Familienfoto etwas aufwerten können.

Fazit:
Ein sehr gut gemachtes Hörbuch über ein aufrüttelndes Thema. Allerdings hätte ich mir mehr Aufarbeitung gewünscht. Daher gibt es nur 4 Sterne, allerdings mit einer absoluten Empfehlung, denn die Fragen, welche Sacha Batthyany stellt, sollte sich jeder selbst einmal stellen.

Bronski 03: Brennweite – Bernhard Aichner

Reiheninfo:
Dunkelkammer
Gegenlicht
Brennweite
Bildrauschen

Klappentext:
Frühling der Wunder. Deutschland erlebt das Unfassbare. Ein Blinder kann plötzlich wieder sehen, ein Terroranschlag wird verhindert, und eine Prophezeiung erschüttert das ganze Land. Verantwortlich dafür ist ein Mann, der aus dem Nichts kam. Ein Mönch, unscheinbar und bescheiden, das Volk glaubt an einen neuen Messias. Nur David Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann zweifeln. Sie machen sich auf die Suche nach der Wahrheit und decken den ungeheuren Plan eines Wahnsinnigen auf.


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Titel: Brennweite
Autor: Bernhard Aichner
Sprecher: Boris Aljinovic, Oliver Brod, Cathlen Gawlich, Petra Hartung, Simone Kabst, Sebastian Kuschmann, Helmut Mooshammer, Oliver Nitsche, Kim Pfeiffer, Alida Stricker, Max Urlacher
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 394 Minuten
ASIN: B0B4DT8VS1
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Der dritte Teil der Reihe, welcher unabhängig konsumiert werden kann – es geht um einen Mönch, welcher Deutschland zum Staunen bringt, nur Bronski und sein Umfeld sind anderer Meinung …

Meinung:
Sprachlich ist das Hörbuch bestens umgesetzt. Die Charaktere scheinen durch die unterschiedlichen Stimmen zu leben – was sie ohne diesen Support tatsächlich nicht tun würden. Die Handlung ist durchwachsen und stellenweise echt am Thema vorbei! SPOILER ANFANG: Bronskis Tochter wurde früher entführt und ist traumatisiert, dennoch begibt sie sich FREIWILLIG immer wieder in Gefahrensituationen und als sie dann nochmals verschleppt wird, hat Brionski während der Verfolgung erstmal Sex – um herunterzukommen SPOILER ENDE. Diese künstlichen Irrwege nerven und verzerren die Handlung – welche wirklich gut sein könnte. Die Idee hinter Brennweite ist gut, allerdings sind die naiven und konstruierten Charaktere so schlecht dargestellt, dass es schlicht egal ist, was mit ihnen passiert. Der Krimi ist in sich abgeschlossen und das, was die Charaktere in den anderen Fällen erlebt haben und relevant für die Geschichte ist, wird gut nacherzählt. Damit kann Brennweite auch ohne die vorherigen Teile verstanden werden und der Fall ist auch abgeschlossen. Ich werde allerdings keinen Bronski mehr hören und schon gar nicht lesen.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und auch zum Inhalt. Es geht schließlich um einen Pressefotografen und um die Kirche.

Fazit:
Mein erster und letzter Bronski. Nur die sprachgewaltigen Sprecher konnten mich bei Laune halten und dafür gibt es 3 Sterne. Eine Empfehlung spreche ich nur an Fans der ersten Teile aus – meistens sind die ersten Bücher ja besser als die letzten und wer Bronski und seine Crew gut findet, wird sicherlich auch hier zufrieden sein.

Vox – Christina Dalcher

Klappentext:
Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringt ihr uns nicht! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als einhundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Schon bald jedoch kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmutes, ihrer Träume beraubt. Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen und erhält eine Gelegenheit…

Ich habe „VOX“ als Warnung geschrieben, als Warnruf gegen eine Politik der Geschlechtertrennung, aber auch, um zu zeigen, wie sehr unsere Persönlichkeit und Menschlichkeit von unserer Sprache abhängt. Ich habe mir selbst die schreckliche Frage gestellt: „Was wäre, uns würde dieses Vermögen genommen?“
— Christina Dalcher


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Titel: Vox
Autor: Christina Dalcher
Sprecher: Andrea Sawatzki
Verlag: Argon
Länge: 587 Minuten
ASIN: B07F8R26Z4
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Die Regierung hat genug von Frauen, die ihre Männer nicht mehr als gottgleich anerkennen. Sie möchte ein Leben wie in den 50er Jahren: Nur 2 Geschlechter und klare Rollenbilder. Dafür müssen die Frauen wieder lernen zu schweigen und wer sich widersetzt kommt in ein Umerziehungslager …

Meinung:
Die Idee zur Geschichte ist gruselig. Glaubensgemeinschaften und Männer, welche sich nicht mehr verehrt fühlen, weil der Mann nicht mehr als Schöpfer wahrgenommen wird, tun sich zusammen und krempeln die Welt um. Daher bestimmt die Regierung einen harten Kurs und verbietet den Frauen zu arbeiten und zu sprechen. Es werden viele Parallelen zu heute deutlich, gerade was die Geschlechterrollen angeht und auch der Hass auf Andersartigkeit bspw. queere Persönlichkeiten. Andrea Sawatzki liest absolut emotional und die Veränderungen sind grausam und unwürdig. Diese Geschichte hätte spannend und glaubhaft weitergehen können, wenn die Autorin nicht auch noch eine Liebesgeschichte mit Schwangerschaft eingebunden hätte. Denn ab diesem Teil wird einfach alles so kompliziert und unglaubwürdig, dass die Handlung einfach keinen Sinn mehr ergibt und die Geschichte wirklich nervt. Es kommen immer mehr Details an Licht, was in der Welt vor sich geht, wie sich die Figuren verhalten könnten und was sie aus ihren Chancen machen. Auch eine Widerstandsbewegung hat sich natürlich gebildet – aber clever ist die nicht … Christina Dalcher wollte wohl zu viel und am Ende hat sie selbst nicht mehr durchgesehen, sodass das große Finale zwar kam, aber viel zu kurz und Ende. Also stark angefangen und noch stärker nachgelassen, was sehr schade ist, denn das Thema hat definitiv Potenzial.

Cover:
Das Cover zeigt worum es geht, die Frau darf nicht sprechen und hat sonst auch nichts.

Fazit:
Ein interessanter Einstieg in eine Welt, in der Frauen nichts mehr dürfen und auch zu Hause nichts mehr haben, außer den Haushalt. Allerdings kommen dann zu viele Klischees und Möglichkeiten hinzu, sodass sich die Autorin verliert und die Handlung abstrus wird. Daher nur 3 Sterne – allerdings mit Leseempfehlung, weil die Idee gut ist.

Rückkehr nach Osten: Erwachen (Ein Mystery-Fantasyabenteuer über Wurzeln, Freundschaft und neue Perspektiven) – Huangji Wu

Klappentext:
Ein Artefakt, das die Vergangenheit öffnet, und eine mutige Frau, die ihren Weg neu entdeckt. Xiyuan hat ihr Leben in Deutschland aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihren chinesischen Wurzeln begleitet sie seit ihrer Kindheit. Als sie ein geheimnisvolles Siegel entdeckt, zerbricht die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ein längst vergessener Ruf erreicht sie. Auf ihrer Reise durch Europa und Asien, begegnet sie Menschen und Mächten, die jede vertraute Gewissheit infrage stellen. Stück für Stück öffnet sich ihr eine Welt, in der Geschichte, Kultur und Magie untrennbar miteinander verwoben sind. Gemeinsam mit einem kleinen Team, das unverzichtbar wird, stellt sich Xiyuan Rätseln, die weit über das Greifbare hinausreichen. Doch je tiefer sie eintaucht, desto klarer wird: Die Wahrheit über ihre Herkunft ist erst der Anfang.


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Titel: Rückkehr nach Osten: Erwachen (Ein Mystery-Fantasyabenteuer über Wurzeln, Freundschaft und neue Perspektiven)
Autor: Huangji Wu
Verlag: BoD
Länge: 562 Seiten
ISBN: ‎978-3695144112
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Band 1 der Fantasyreihe um Xiyuan, eine junge Frau, die ihre Wurzeln entdeckt und sich zahlreichen Abenteuern stellen muss.

Meinung:
Huangji Wu, in China geboren und mittlerweile in Deutschland lebend, schreibt ein Deutsch, das in seiner Präzision und Korrektheit überzeugt, aber oft etwas spröde wirkt. Der Text trägt den Stempel einer anderen Sprachlogik, was in den klar strukturierten Sätzen zum Ausdruck kommt, die jedoch selten mit dem Rhythmus und der Leichtigkeit fließen, die man beim Lesen erwartet. Stattdessen wirken die Sätze häufig nebeneinander gestellt, ohne sich wirklich zu entfalten. Das führt dazu, dass der Roman insgesamt eher distanziert bleibt – sprachlich korrekt, aber ohne die Beweglichkeit, die die Geschichte lebendig machen würde. Schade, denn gerade im Fantasy-Genre würde man sich wünschen, dass der Text die Fantasie beflügelt.

Wer sich jedoch auf den ungewohnten Stil einlässt, wird mit einer eindrucksvollen Reise in die chinesische Kultur belohnt. Die Autorin nimmt sich Zeit, um interessante Details wie Spitznamen, Schriftzeichen und verschiedene Schauplätze zu erklären, was einen authentischen Eindruck von ihrer Herkunft vermittelt. Das ist eine Bereicherung, aber auch eine Herausforderung für Leser, die mit dieser Kultur und Sprache nicht vertraut sind.

Obwohl das Buch mit über 500 Seiten umfangreich ist, passiert im ersten Teil erstaunlich wenig. Der Eindruck, dass sich vieles wiederholt, entsteht durch die wiederholten Erwähnungen von Dingen wie bspw. „Siegel“. Diese Wiederholungen können den Lesefluss bremsen und sorgen dafür, dass der Beginn der Geschichte langsamer voranschreitet, als man es erwarten würde.

Cover:
Das Cover ist stimmungsvoll gestaltet und weckt durch seine mystische Anmutung Interesse. Es passt gut zum Thema des Buches und stimmt auf das Abenteuer ein, das die Lesenden erwarten dürfen.

Fazit:
Der Auftakt zu dieser Fantasyreihe ist präzise, manchmal jedoch zu formal und lässt wenig Raum für die eigene Vorstellungskraft. Der Schreibstil mag nicht jedem zusagen, doch die interessante Grundidee des Buches und die Einblicke in die chinesische Kultur verdienen dennoch Anerkennung. Aufgrund des speziellen Stils gebe ich dem Buch 2 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich jedoch nur an diejenigen aus, die sich mit dem Schreibstil anfreunden können. Daher sollte unbedingt zuerst die Leseprobe betrachtet werden.

Ich bedanke mich bei Huangi Wu für das Rezensionsexemplar.