Argeneau-Reihe 21: Ohne Vampir nichts los – Lynsay Sands

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen
Verliebt in einen Vampir
Ein Vampir zum Vernaschen
Immer Ärger mit Vampiren
Vampire haben’s auch nicht leicht
Ein Vampir für gewisse Stunden
Ein Vampir und Gentleman
Wer will schon einen Vampir?
Vampire sind die beste Medizin
Im siebten Himmel mit einem Vampir
Vampire und andere Katastrophen
Vampire küsst man nicht
Vampir zu verschenken
Vampir à la carte
Rendezvous mit einem Vampir
Der Vampir in meinem Bett
Ein Vampir für alle Sinne
Vampir verzweifelt gesucht
Ein Vampir für alle Lebenslagen
Ein Vampir zur rechten Zeit
Ohne Vampir nichts los

Klappentext:
Als Unsterbliche Sherry Carnes Laden verwüsten, kommt ihr der Vampir Basileios Argeneau zu Hilfe. Basil erkennt in Sherry sofort seine Seelengefährtin, auch wenn er nicht weiß, was er von ihrer scharfzüngigen und offenherzigen Art zu halten hat. Doch der Überfall auf Sherrys Laden macht ihm eines deutlich: Sherry schwebt in großer Gefahr, und Basil ist der Einzige, der sie retten kann.


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Titel: Ohne Vampir nichts los
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 352
ISBN: 978-3802599712
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Marguerite hat mal wieder gekuppelt. Als sie hörte das ein Laden (geführt von einer Sterblichen) von Vampiren überfallen wurde, schickte sie sofort Basileios und seine Jäger los…

Schreibstil:
Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass Lynsay Sands genial schreibt. Es stimmt einfach alles, Handlung, Ambiente und der Ausdruck. Teilweise hat Leonius etwas zu viel Raum bekommen, aber das war wohl auch nötig, um die Hintergründe besser zu verstehen.

Charaktere:
Wie immer sind die Charaktere absolute schätze, Gentleman der alten Schule (so stammt Basil noch aus der Zeit von Atlantis). Es ist immer wieder schön, die Figuren im nachfolgenden Band wieder zu sehen, zu sehen wie sie sich entwickelt haben und wie es ihnen geht. Sie sind einfach knuffig. Auch die abtrünnigen. Denn in diesem Band hat Leonius wieder einen Auftritt und auch er gehört ja irgendwie dazu – man kennt sich 😉

Cover:
Es passt super zur Reihe.

Fazit:
Ein schöner Liebesroman mit Action für zwischendurch. Wer die anderen Bücher gelesen hat, muss hier weitermachen. Dieser Roman ist in sich abgeschlossen, kann also auch allein gelesen werden. Von mir gibt es nur 4 Sterne weil mir einige Teile einfach zu dünn bzw zu unüberlegt waren, die Vampire nutzen nicht immer ihre Fähigkeiten oder ihr Netzwerk.

Schönstes Zitat:
[…] Aber das wahrhaft Großartige [an Lebensgefährten] ist, dass die zwei eins werden. Sie bilden zusammen so etwas wie … Wie eine Pizza. […] Käse an sich ist lecker, Peperoni ebenfalls, aber wenn du beides kombinierst und auf einen Teig legst, dann kommt dabei die perfekte Pizza heraus. So als wäre jedes für sich nur geschaffen worden, um zusammen etwas so Gutes zu ergeben. […] S.43

Eleria 03: Die Vernichteten – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel. Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


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Titel: Die Vernichteten
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 528
ISBN: 978-3785579220
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Wieder zurück in den Sphären unterwandern Ria, Aureljo und Dantorian das System, bis Ria hinter die wirkliche Verschwörung kommt und eigenmächtig versucht alle zu retten …

Schreibstil:
Es ist passiert! Es wird noch unsinniger, alles wird so gedreht wie es für die Auflösung gut ist. Viele Sachen die vorher wie in Stein gemeißelt waren (Band 1) existieren nun nicht mehr und das witzige daran: Es interessiert keine Sau! So kann man die Leser auch verar… indem man fleißig falsche Fährten legt, sie nicht aufklärt und einfach sagt „so ist es“. Auch wenn die Trilogie für 14-17jährige geschrieben ist, sind die Teens doch nicht blöde! Oder sie haben binnen 2 Jahren vergessen was sie in Band 1 gelesen haben. Spannung gleich null, alles ist lieb und um Seiten zu füllen wird gelaufen, gewartet und gelaufen achso und gewartet, achjah und man ist erschöpft, wahrscheinlich vom warten und vom laufen …

Charaktere:
Sie können alles, sie wissen alles und nun ist auch klar warum man sie nicht greifen kann. Die Autorin konnte es anscheinend selbst nicht, wenn sie sich nicht an ihre eigene Welt hält.

SPOILER
In Teil 1 wird erklärt, dass Ria und ihre Freunde künstlich gezeugt wurden. Bis auf Tycho, der ist aus natürlicher Brut. Aha ok. Nun kommt raus, dass sie alle normal gezeugt worden sind und das verändert die ganze Geschichte. Stört das keinen?! Wieso klauen die Sphären generell Babys der Außenbewohner?! – Das sind nur zwei wichtige Details die einfach nicht aufgeklärt wurden!
SPOILER ENDE

Cover:
Toll Rinde … Ja es passt zu den anderen Covern, aber das war es auch.

Fazit:
Selten so enttäuscht gewesen von einer Reihe. Ja sie lies sich gut weglesen, aber das Ende einfach so gestalten, dass es einem passt ist bescheuert, vor allem wenn man mit vielen Fragen zurückgelassen wird. Also von mir gibt es daher nur 2 Sterne, weil es so ganz nett geschrieben ist und ich alle 3 Teile ganz nett fand, aber es gibt keine Leseempfehlung.

Alles was ich dir geben will – Dolores Redondo

Klappentext:
»Er hatte den Verdacht, dass sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut war.« Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardía Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.


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Titel: Alles was ich dir geben will
Autor: Dolores Redondo
Verlag: btb
Seiten: 608
ISBN: 978-3442757657
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Eine Liebe zwischen zwei Männern, die ein schlimmes Ende findet. Alvaro stirbt bei einem Autounfall in Galicien, dabei sollte er doch in Barcelona sein. Sein Mann Manuel versteht die Welt nicht mehr, hat Alvaro ein Doppelleben geführt?

Schreibstil:
Berührend und ergreifend schreibt Dolores Redondo über den Verlust, die Liebe und dunkle Familiengeheimnisse. Mich hat die Handlung von der ersten Seite an gepackt. Zwischendrin verstrickt sich die Autorin allerdings in Details und das zieht die Handlung etwas in die Länge, hier wäre weniger mehr gewesen. Das Ende ist wieder sehr schön und die Auflösung perfekt!

Charaktere:
Sie leben, sie entwickeln sich und sie haben Marotten, also genau so wie wir alle. Das macht sie natürlich mehr oder weniger sympathisch. Schön ist, dass sie wirklich so existieren könnten.

Cover:
Das Cover ist sehr schön, wirkt allerdings sehr traurig – was die Geschichte auch stellenweise ist.

Fazit:
Teilweise ein bisschen lang, aber im großen und ganzen sehr bezaubernd, traurig und lebendig. Wer Geschichten von Familiengeheimnissen und fernen Ländern mag, wird mit diesem Buch sehr glücklich. Von mir gibt es 4 Sterne für ein angenehmes Lesevergnügen.

Ich bedanke mich bei bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Während du stirbst – Tammy Cohen

Klappentext:
„Sehr wahrscheinlich werde ich TOT sein, bevor Sie das hier zu Ende gelesen haben.“

Drei Dinge gibt es über Jessica Gold zu wissen: Sie ist neunundzwanzig Jahre alt, sie hat eine Knopfphobie, und sie wurde entführt. Von einem Fremden, der sie zwölf Tage lang in seiner Wohnung gefangen hält, sie mit perfiden Grausamkeiten quält, sie angekettet in einer Hundehütte am Fuß seines Bettes schlafen lässt. Und jeden Tag überreicht er seinem Opfer ein Geschenk – eines grausamer als das letzte –, bis Jessica am zwölften Tag sicher weiß: Der Mann wird sie töten. Doch Jessica hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt …


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Titel: Während du stirbst
Autor: Tammy Cohen
Verlag: blanvalet
Seiten: 416
ISBN: 978-3734102196
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Jessica Gold ist 29 als sie ihren bevorstehenden tot niederschreibt und den Leser an ihrem restlichen Leben teilhaben lässt. Zeitgleich wird die Ermittlung zu ihrer Entführung beschrieben. Werden es die Ermittler schaffen sie zu retten und den Fall aufzuklären?

Schreibstil:
Tammy Cohen hat es tatsächlich geschafft mich ab der ersten Seite in ihren Bann zu ziehen. Die Welt, die Charaktere, die Situation, einfach alles was sie erschafft wirkt real und am schlimmsten: Die Charaktere sind sympathisch! Der Ausdruck ist perfekt gewählt, die Details sind genau richtig verteilt und es scheint alles zu stimmen, es wirkt perfekt. Doch alles was Perfekt wirkt, ist es leider nicht. Am Ende schwächelt Cohen und ihre Details werden ihr zum Verhängnis. Viele Spuren werden außer Acht gelassen und teilweise bleibt nur ein großes Fragezeichen zurück. Dennoch bleibt der Psyochothriller bis zum Ende spannend.

Charaktere:
Die Charaktere wirken sympathisch – selbst die eigentlich bösen. Die perfekte Maskerade bröckelt nur im Unterbewusstsein des Lesers, denn niemand ist perfekt und das kommt nach und nach zum Vorschein. Auch kann niemand 24/7 Schauspielern. Daher sind die Charaktere sehr faszinierend entworfen.

Cover:
Das Cover wirkt, nach dem Lesen, noch eindrucksvoller als davor. Die Prägung erweckt eine schöne Haptik und gerade das hat fiese Nachwirkungen – Kopfkino garantiert!

Fazit:
Ursprünglich wollte ich dem Buch nur 4 Sterne geben, weil es teilweise ein paar Fehlerchen enthält, aber die Sache mit dem geprägten Cover hat mich so angefixt, dass ich auf 5 Sterne erhöhe – Bitte das Buch lesen zum verstehen 😉 Von mir gibt es eine Leseempfehlung an Psycho-Thriller-Fans und an Leser, welche es mögen, wenn das Buch noch nach dem Lesen „nachwirkt“ – das ist hier der Fall. Eine spannende Geschichte mit viel Kopfkino ist garantiert.

Lilienblut – Elisabeth Herrmann

Klappentext:
Es ist Sommer und der Rhein glitzert besonders silbern und verführerisch. Sabrina und ihre beste Freundin Amelie können stundenlang am Fluss sitzen, voller Fernweh und Hunger auf das, was Amelie »das Leben« nennt. Aber während Amelie vom Abhauen und der großen Freiheit träumt, scheint Sabrinas Zukunft festgelegt zu sein – soll sie doch den Weinberg ihrer Mutter übernehmen. Alles in Sabrina wehrt sich gegen dieses vorbestimmte Leben … Und dann lernen die beiden Mädchen einen Jungen kennen, der so ganz anders ist als alle Landratten und Winzersöhne. Von dem 19-jährigen Kilian, der mit seinem Schiff einsam am geheimnisvollen »toten Fluss« ankert, geht eine verstörende Anziehungskraft aus. Amelie verfällt ihm sofort – und will über Nacht mit ihm abhauen. Am nächsten Morgen findet man ihre Leiche. Und Kilians Schiff ist verschwunden… Nur Sabrina weiß, dass Kilian Amelies Mörder sein könnte.


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Titel: Lilienblut
Autor: Elisabeth Herrmann
Verlag: cbt
Seiten: 448
ISBN: 978-3570307625
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Sabrina und Amelie, zwei unterschiedliche Freundinnen und doch sind die beiden unzertrennlich. Bis Amelie eines Abends ihre Freundin belügt und am nächsten Tag tot aufgefunden wird …

Schreibstil:
Elisabeth Herrmann schreibt ausführlich und sehr detailverliebt über den Weinanbau am Rhein, über die Freundschaft der Mädchen ihre Probleme und über rätselhafte Mordfälle und die damit verbundenen Ermittlungen. Teilweise waren die Details sehr heftig, sodass sich hier die Frage stellt, ob es sich noch um ein Jugendbuch handelt. Die Ausdrucksweise war dagegen sehr erwachsen und gehoben.

Charaktere:
Die jungen Charaktere im Buch erschienen alle sehr reif, außer die, die wirklich erwachsen wirken mussten, schienen eher unorganisiert und kindlich. Dennoch wuchsen die Figuren mit ihren Aufgaben und es machte Freude sie zu begleiten.

Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und zum Titel.

Fazit:
Ein spannender Thriller, welcher auch für Erwachsene sehr gut lesbar ist. Einzig zum Ende wiederholte sich die Autorin sehr oft in der Handlung. So passierte etwas und die Protagonistin erzählte alles nochmals einer anderen Person – der Leser wird also doppelt informiert, was zu einer gewissen Langeweile führt. Ansonsten ein schöner bis heftiger Zeitvertreib mit einem guten Spannungsbogen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.