Das Geheimnis des Nebels – Pia Hepke

Klappentext:
Eine kleine, eher verträumte Stadt, inmitten von Wald und Wiesen gelegen,wird in letzter Zeit häufiger von einem Naturphänomen heimgesucht. Immer wieder wird der Ort in einen undurchdringlichen Nebel gehüllt. Diana spürt, dass etwas Magisches in der Luft liegt. Zuerst der Nebel, dann diese rätselhafte Schattengestalt im Wald. Sollte das wirklich ein Drache gewesen sein? Aber wieso verließ dann ein Mensch die Lichtung? Dazu noch der mysteriöse Neue an der Schule; Adrian. Seine unglaublich grünen Augen scheinen auf Diana eine fast schon magische Anziehungskraft auszuüben. Aber was hatte er mitten in der Nacht im Wald zu suchen? Ob er etwas mit dem Brand auf der Klassenfahrt zu tun hat? Sollte ihr das Bild von der Lichtung im Nebel, welches sie aus einer Laune heraus malt, dabei helfen das Rätsel zu lösen?


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Titel: Das Geheimnis des Nebels
Autor: Pia Hepke
Verlag: Burg, Rehau
Seiten: 340
ISBN: 978-3937344997
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Die 16 jährige Diana, genannt Di, lebt zusammen mit ihrer Mutter in einer ruhigen Gegend, alles läuft ganz ruhig und entspannt. Die Nachmittage verbringt Di meistens bei ihrer Freundin Janina, doch eines Tages, als Di sich auf den Heimweg begibt, scheint es ungewöhnlich neblig im Wald zu sein und Di bildet sich ein, einen Drachen in diesem grauen Dunst gesehen zu haben. Verwirrt läuft sie nach Hause und als ob diese Begegnung nicht schon aufregend genug war, taucht am nächsten Schultag auch noch ein neuer Schüler in Dianas Parallelklasse auf. Dieser Junge mit den unglaublich grünen Augen…

Schreibstil:
Der Schreibstil von Pia Hepke ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Satzstellung sowie der Ausdruck sind passend für das Genre.

Charaktere:
Di ist eine schüchterne und ruhige Persönlichkeit, welche sich gerne den Gegebenheiten anpasst. Eher steckt sie zurück, als das sie ihre Mitmenschen unglücklich macht oder sich mit ihnen streitet. Teilweise hätte ich mir mehr Stärke für sie gewünscht, da sie es einfach Wert ist.

Janina, Dis Freundin, ist sehr Charakterstark und teilweise egoistisch, was sie nicht immer sympathisch macht. Trotzdem kommen die beiden Mädchen gut miteinander aus und helfen sich.

Adrian, der junge mit den hübschen, grünen Augen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Adrian nach dem ganzen Buch noch nicht richtig einschätzen kann. Er hat sich durch so viele Charakterzüge zwar in mein Gehirn eingebrannt, aber wirklich fassen und gern haben kann ich ihn nicht.

Cover:
Das Cover finde ich schön. Ein strahlender blauer Drache auf einer Lichtung, von Nebel umgeben, im Wald.

Fazit:
Das Geheimnis des Nebels ist der erste Band einer vierteiligen Serie von Pia Hepke und als Auftakt gut gelungen. Die Charaktere und die Grundrisse der Geschichte sind klar erläutert und machen nun Lust auf mehr. Das Ende der Geschichte ist erstmal in sich geschlossen zeigt aber auch schon auf, dass es spannend weitergeht.

Ich empfehle das Geheimnis des Nebels für jugendliche Leser ab 13 Jahren und an jung gebliebene Erwachsene, die sich noch an ihre Schulzeit und die erste Liebe erinnern können.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich hatte wahrlich Freude beim Lesen. Der Spannungsbogen war gut gesetzt und jagte selbst mir zeitweise noch kleine Schauer über den Rücken. Von mir gibt es 4 Sterne für einen fantasievollen Start.

Ich bedanke mich bei Pia Hepke für das signierte Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 02: Verliebt in einen Vampir – Lynsay Sands

Klappentext:
Nach einer Nachtschicht in der Pathologie erwacht Rachel Garrett in fremder Umgebung und noch dazu vollkommen nackt! Ihr erster Gedanke ist, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Doch da sieht sie den Mann ihrer Träume aus einem Sarg steigen, und der Blick seiner silbernen Augen lässt sie nicht mehr los. Dreihundert Jahre lang war der Vampir Etienne Argeneau Junggeselle …


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Titel: Verliebt in einen Vampir
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 336
ISBN: 978-3802581717
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Im 2. Band der Argeneau-Reihe geht es spannend weiter. Lissiana und Greg werden zwar nur am Rande erwähnt, aber der Leser erfährt zumindest was aus der Phobie und Therapie geworden ist. Hauptsächlich widmet sich dieser Band nämlich Etienne, Lissianas Bruder. Etienne ist Entwickler für Computerspiele und hat daher natürlich einen Neider: Pudge. Pudge geht soweit, dass er Etienne ermorden will und daher findet sich Etienne im Leichenschauhaus wieder, wo er der reizenden Pathologin Rachel begegnet …

Schreibstil:
Auch hier ist der Stil wieder sehr schön. Romantisch, witzig und spannend baut Lynsay Sands ihre Liebesgeschichte um Etienne auf und schafft es mit sinnlichen Szenen zu überzeugen.

Charaktere:
Wie bereits im ersten Teil (Eine Vampirin auf Abwegen) sind auch hier die Charaktere sehr liebreizend und ausreichend beschrieben. Besonders gefreut hat mich, dass auch die anderen Familienmitglieder ein Teil der Geschichte waren, daher kannte ich schon einige Figuren und andere wurden mir noch näher gebracht. Ich konnte mit allen mitfiebern und drückte natürlich auch hier Etienne die Daumen, aber ein Vampir und eine Sterbliche?!

Cover:
Das Cover deute ich wahrscheinlich viel intensiver als es gemeint ist, aber es ist hervorragend gewählt – denn es ist kein Pfeil der durch das Herz stößt sondern ein Kreuz 😮 . Auch die Haptik gefällt mir, da das Lippenstiftherz etwas hervorgehoben ist und ich es beim Lesen immer gespürt habe.

Fazit:
Ein sehr romantischer Nachfolger, der mir leider teilweise zu lieb und zu schnulzig war, daher gebe ich nur 4 Sterne. Ich empfehle definitiv die Bücher nach der englischen, originalen, Reihenfolge zu lesen und wirklich mit Teil 1 (Eine Vampirin auf Abwegen) zu beginnen. Ein Einstieg ist allerdings auch mit diesem Band bedenkenlos möglich, da alle relevanten Dinge nochmals erklärt werden. Für mich war „Verliebt in einen Vampir“ wieder ein sehr schönes und romantisches Leseerlebnis und ich freue mich auf Band 3 „Ein Vampir zum Vernaschen“.

Argeneau-Reihe 01: Eine Vampirin auf Abwegen – Lynsay Sands

Klappentext:
Lissianna Argeneau ist wahrscheinlich die einzige Vampirin, die kein Blut sehen kann. Deshalb erhält sie von ihrer Mutter ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk: Einen Psychiater, der sie von ihrer Blutphobie befreien soll. Doch als Lissianna den charmanten Dr. Gregory Hewitt mit einer Schleife um den Hals gefesselt in ihrem Bett vorfindet, erkennt sie auf den ersten Blick, dass er mehr ist als nur ein Snack für zwischendurch …


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Titel: Eine Vampirin auf Abwegen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 400
ISBN: 978-3802581830
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Familie Argeneau feiert den Geburtstag von Lissianna. Natürlich darf ein ganz besonderes Geschenk nicht fehlen: Ein Psychiater, der Lissianna von ihrer Hämophobie befreien soll. Als Vampirin kein Blut sehen zu können, ist natürlich nicht so toll und das sollte sich doch bitte ändern. Also wird kurzerhand ein Arzt entführt und in Lissiannas Zimmer eingesperrt. Doch kann Dr. Gregory Hewitt der Vampirin helfen? Und was passiert, wenn Lissiannas Phobie wirklich geheilt werden kann?

Schreibstil:
Der Stil ist göttlich und die Übersetzung wunderbar! Anders als bei der Übersetzung von „Liebe auf den zweiten Blick“ passt hier der Ausdruck wunderbar zur Geschichte und trotzdem bleibt der Wortwitz sowie die Spannung erhalten.

Charaktere:
Die gesamte Familie Argeneau ist ein Traum! Sie halten zusammen und wollen nur das beste für die liebe Lissianna. Diese zeigt sich auch wirklich als liebreizend und ich hatte von der ersten Seite an einen Draht zu ihr. Greg, der verwirrte Doktor, brachte mich sehr oft zum Schmunzeln und ich wünschte, dass sie sich doch bitte finden sollten, so als Lebensgefährte für immer, aber ob das wirklich klappt?!

Cover:
Das Cover passt sehr gut, nach dem Lesen wird es noch klarer 😉 denn kann ein Kreuz wirklich auf Vampire wirken und können sie sich in Fledermäuse verwandeln?

Fazit:
Dieser Band ist im englischen Original der erste Band, daher wollte ich auch unbedingt mit diesem Anfangen. In der deutschen Reihe ist es Band 3, da ich Band 2 (Deutscher Band 1 – Verliebt in einen Vampir) gerade lese, kann ich sagen, dass die Wahl der Reihenfolge die richtige war bzw. ist!

Ich empfehle „Eine Vampirin auf Abwegen“ an Leser, die gerne Fantasy-Bücher lesen bei denen ein Hauch Erotik mit im Spiel ist. Mir haben alle Szenen, die fantasievollen sowie die erotischen und spannenden sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bände der Familie Argeneau. Volle 5 Sterne für ein wundervolles Leseerlebnis.

Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension – Erik Arnold

Klappentext:
Neor ist eine friedliche Welt, in der Wirklichkeit und Fantasie zu einem zeitlosen Traum verschmelzen. Eines Tages jedoch fallen Bestien aus einer anderen Galaxie über den einzigartigen Planeten her. Serena stellt sich mit ihren Soldaten und einigen Überlebenden der entscheidenden Schlacht. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt. Die Prinzessin riskiert alles, was sie besitzt – nicht zuletzt setzt sie ihr eigenes, junges Leben aufs Spiel. Ein spannender Science-Fiction-Roman voller Abenteuer, überraschender Wendungen und knisternder Leidenschaft.


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Titel: Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension
Autor: Erik Arnold
Seiten: 186
ISBN: 978-3000409400
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Prinzessin Serena lebt auf dem Planeten Neor, der nun fast 1000 Jahre in Frieden regiert wird. Dieser Frieden wird nun durch eine außerirdische Macht bedroht und die Prinzessin hat nun alle Hände voll zu tun diesen Frieden wieder her zu stellen. Dabei muss sie aber schwere Verluste in kauf nehmen um ihren Planeten zu retten.

Schreibstiel:
Der Schreibstiel ist einfach und lässt sich gut lesen, sodass auch ungeübte Leser gut mitkommen.

Charaktere:
Die Charaktere sind greifbar und ausreichend beschrieben, es fehlt ihnen an nichts.

Cover:
Das Cover ist sehr schön, es passt sehr gut zum Inhalt und zeigt die Schöne Prinzessin Serena und ihr Einhorn Ginja.

Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, einige Zusammenhänge und Details kannte ich aus einigen Sci-Fi Filmen, dies war aber nur am Anfang der Fall, später ist es eine komplett eigenständige Geschichte. Der Autor hatte mir beim Kauf auf der Buchmesse bereits erklärt, dass er sich von einigen Filmen inspirieren lassen hatte, und daher war das auch soweit ok. Die Erotischen Szenen waren sehr seicht und es hätte für meinen Geschmack durchaus etwas mehr sein können. Die Story selbst hat mir sehr gut gefallen und könnte mir durchaus vorstellen noch etwas von Prinzessin Serena zu lesen. Ich vergebe 4 Sterne.

In dieser ganz besonderen Nacht – Nicole C. Vosseler

Klappentext:
„Eingehüllt in das sanfte Strömen von Dunst und Nebel, in seinen Duft nach grünem Moos und sonnengetrocknetem Treibholz, schloss ich die Augen und ließ mich von dem zarten Lufthauch seiner Finger in den Schlaf streicheln.“

Eine hinreißend romantische Gespenstergeschichte über eine unmögliche Liebe vor der spektakulären Kulisse San Franciscos.


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Titel: In dieser ganz besonderen Nacht
Autor: Nicole C. Vosseler
Verlag: cbj
Seiten: 576
ISBN: 978-3570155349
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt ich gut lesen

Mit 16 Jahren verliert Amber ihre Mutter an Krebs und für Amber beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Sie muss zu ihrem Vater nach San Francisco ziehen, so lautet zumindest die Vereinbarung die Ambers Eltern damals trafen, als sie sich trennten. In SF angekommen und von Eindrücken überwältigt findet sie keinen Halt, nur ein altes, verlassenes Haus weckt nach einem weiteren traumatischen Erlebnis Ambers Interesse und nicht nur das Haus hat es Amber angetan, sondern auch der komische Junge, den sie im Haus trifft …

Der Schreibstil von Nicole C. Vosseler war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Sehr lange Sätze und Beschreibungen die sämtliches Kopfkino ausschalteten behinderten meinen Lesefluß sehr. Ich weiß jetzt wie sich Amber bei ihrer Ankunft in SF vorkam, denn genauso bin auch ich von den vielen Eindrücken erschlagen worden. Für Leseanfänger oder Leser, die wenig Lesephantasie haben ist der Schreibstil aber hervorragend geeignet. Der Ausdruck ist sehr liebreizend, romantisch aber auch traurig, wobei nicht immer alle Emotionen rübergebracht werden.

Die Charaktere sind von hinten bis vorne durchgeplant und weisen keine Lücken auf, teilweise wirken sie aber wie kleine Marionetten – es war viel vorhersehbar, so dass die Reaktionen leider nicht überraschten.

Das Cover mag ich. Blau, welches auch als Schutzfarbe gilt und 2 Liebende *schnief* der Mond im Hintergrund… eigentlich hätte man den Buchtitel auch streichen können, da das Cover genau das aussagt: eine ganz besondere Nacht.

Fazit:
Ein Buch für Leser, die alles sehr ausführlich lesen möchten. Wie schon der Klappentext zeigt, sind die Sätze sehr lang und sehr detailverliebt, mir war dies allerdings zu viel des guten und ich wäre mit ca. 200 Seiten weniger auch zufrieden gewesen. Über San Francisco weiß ich nun relativ viel, kenne die Sehenswürdigkeiten und würde mich sicherlich auch nicht verlaufen, aber die Geschichte um Amber konnte mich nicht so begeistern. Teilweise sehr vorhersehbar, dann wieder zu abgehoben wirkte die Storie einfach nicht so, wie sie hätte sollen. Ich vergebe 3 Sterne für eine schöne Lesezeit und gebe eine Leseempfehlung an junge Leser, die ausführliche Beschreibungen mögen.

Ich bedanke mich bei cbj für das Rezensionsexemplar.