Seelen – Stephenie Meyer

Klappentext:
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Sogenannte Seelen haben sich in den menschlichen Körpern eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Nur wenige Menschen sind noch frei und leisten Widerstand, so wie Melanie. Als sie gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft gegen die Verdrängung aus ihrem Körper – und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Die Suche nach Jared, Melanies Geliebtem, wird dadurch nicht gerade einfacher, vor allem, weil auch Wanda nach und nach Gefühle für ihn entwickelt.


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Titel: Seelen
Autor: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten:912
ISBN: 978-3551310361
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Kleine Außerirdische, sogenannte Seelen, haben sich in den Menschen eingenistet und bewohnen nun deren Körper. Der eigentliche Mensch wird von den Seelen verdrängt, bis auf Melanie. Sie lässt sich von ihrer „Seele“ Wanda nicht beherrschen. Melanie und Wanda schließen Kompromisse und versuchen das unmögliche …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Stephenie Meyer ist, wie gewohnt, flüssig und gut zu lesen. Trotz der vielen Seiten hatte ich das Buch relativ schnell durchgelesen 😉 Der Ausdruck ist klassisch und mit viel Herzschmerz.

Charaktere:
Melanie ist ein zäher und kräftiger Mensch. Sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihre Ziele und Wertvorstellungen. Ich mochte sie und habe teilweise gelitten als sie es nicht schaffte, sich gegen Wanda durchzusetzen.

Wanda, oder auch Wanderer, ist ein interessantes Geschöpf. Die kleine Seele ist sehr altruistisch und daher gewöhnungsbedürftig. Sie verabscheut Gewalt und versucht eher ihre Widersacher zu retten, als sie endlich loszuwerden. Diese Einstellung finde ich gut und wertvoll, aber auch beängstigend. Wanda trägt sooft Wunden (körperlich und seelisch) aus gewissen Szenen hervor, dass ihre Haltung schwer nachvollziehbar ist. Trotzdem fand ich ihre Art sehr sympathisch.

Cover:
Das Cover des Taschenbuches ist witzig. So leuchtet der „Seelenring“ im Auge, wenn das Licht auf diesen fällt. Eine schöne Lösung!

Fazit:
Ein spannendes Buch mit viel Herzschmerz und Aktion. Was würde passieren, wenn sich Wesen in unseren Köper einnisten und uns steuern, gar aus unserem eigenen Körper verdrängen können? Ich finde, dass Stephenie Meyer eine schöne Antwort gefunden hat und auch die Geschichte der Aliens kommt dabei nicht zu kurz. Von mir gibt es volle 5 Sterne. Das einzige Manko war zwar das unhandlich dicke Buch, aber dafür kann ich wohl keinen Stern abziehen. Ich empfehle Seelen an Leser von Si-Fi, Dystopien, Fantasy und Herzschmerz.

Die Gabe – Alison Croggon

Klappentext:
Maerad ist eine Sklavin in einer kleinen, unwirtlichen Siedlung. Hier lebt sie schon, seit ihre Familie im Krieg ums Leben gekommen ist. Über ihre Herkunft weiß sie nicht viel. Als eines Tages ein geheimnisvoller Fremder in die Siedlung kommt, ändert sich Maerads Leben für immer. Der Mann bietet ihr an, sie zu befreien, und das nicht ohne Grund. Maerad weiß nicht, dass eine mächtige Gabe in ihr schlummert und dass ihr Name in einer schrecklichen Prophezeiung erwähnt ist. Sie tritt eine gefährliche Reise an, einem unbeschreiblichen, namenlosen Grauen entgegen …

Titel: Die Gabe
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 493
ISBN: 978-3404206292
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Der erste Teil der Pellinor-Saga beginnt mit der Begegnung von Maerad und Cadvan. Zusammen erleben die beiden interessante und spannende Abenteuer, denn die Welt ist nicht so friedlich und die Menschen erst recht nicht …

Schreibstil:
Der Stil von Alison Croggon ist so gar nicht meiner. Ich kam erst auf den letzten 50 Seiten in die Geschichte rein und fand die ganze Reise der Protagonisten zu lang. Der Ausdruck ist angemessen aber die Satzstellung gruselig. Ob dies nun an der Übersetzung oder dem Stil liegt kann ich nicht beurteilen, aber das Bemühen in alter Sprache zu schreiben hat nicht funktioniert.

Charaktere:
Cadvan hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Mysteriös und eigenartig und doch sympathisch. Maerad kann ich gar nicht greifen. Sie reagiert konstruiert und vorhersehbar und ist dadurch nur langweilig und unsympathisch.

Cover:
Das Cover erinnert sehr an die Bücher von Trudi Canavan und hat daher andere Erwartungen geweckt.

Fazit:
Für Leser von „Der Herr der Ringe“, „Die Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ gibt es leider nicht viel Neues zu lesen, aber dennoch bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Der Spannungsbogen ist nicht sonderlich hoch und auch gibt es wenig Überraschungen. Der erste Teil der Saga hat mich nicht überzeugt, weder Story noch Stil konnten Punkten, daher nur 2 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich noch nicht aus – ich möchte erst mal schauen was die anderen Teile zu bieten haben.

Beim ersten Sonnenstrahl – Inka Loreen Minden

Klappentext:
London im Jahre 1862: Nach einem Besuch auf der Weltausstellung werden Davids Eltern vor seinen Augen ermordet. Ein geflügeltes Wesen, das David zuerst für einen Dämon hält, rettet ihn vor dem sicheren Tod. Seitdem fühlt er sich von diesem Geschöpf beobachtet. Jahre später lernt er seinen Retter kennen und zwischen den beiden erwächst tiefe Zuneigung. Gemeinsam reisen sie nach Paris, um den Mord aufzuklären. Die Spuren geben ihnen immer neue Rätsel auf. Dabei stoßen sie auf allerhand Hindernisse, Gefahren und seltsame Gestalten, die ihre zarte Liebe auf eine harte Probe stellen.


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Titel: Beim ersten Sonnenstrahl
Autor: Inka Loreen Minden
Verlag: Dead Soft Verlag
Seiten: 197
ISBN: 978-3943678352
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Als der kleine David mit seinen Eltern unterwegs ist, tauchen wie aus dem Nichts bewaffnete Diebe auf. Trotz der Herausgabe von wichtigen Dokumenten erschießen sie Davids Vater und Mutter. Bevor auch noch David das zeitliche segnet, kommt ein fremdartiges Wesen und rettet den kleinen Jungen. David, der bei seiner Großmutter aufwächst, wird auch Jahre später diese Erinnerung nicht los. Wenn er diesem Wesen nur wieder begegnen würde…

Schreibstil:
Der Aufbau sowie der Ausdruck sind toll. So ist diese wundervolle Fantasygeschichte mit einer sehr zärtlichen und einfühlsamen Liebe zwischen 2 Männern etwas sehr seltenes und die Umsetzung sehr gut gelungen. Der Stil ist sehr bildhaft und doch privat, was eine interessante Mischung darstellt. Die Geschichte liest sich flüssig und auch der Spannungsbogen ist gut gehalten.

Charaktere:
David ist ein sehr schüchterner und liebenswerter Charakter, wobei er mit teilweise zu weich war.
Zahar, das Wesen aus der geheimnisvollen Nacht, dagegen hat sich sofort in mein Herz gebrannt und ist dort immer noch verwurzelt. Sein Wesen und auch seine Züge sind so liebevoll, aber doch so stark, dass ich mit ihm litt und fühlte.

Cover:
Das Cover zeigt London beim Sonnenaufgang, was dort wohl passiert?!

Fazit:
Ein sehr romantisches und einfühlsames Buch, welches sich mit einem noch nicht so oft dagewesenem Thema beschäftigt: Liebe unter Männern. Ich finde den Umgang der Charaktere und generell mit diesem Thema sehr gelungen und auch die Handlung war spannend und hat mich gut unterhalten, dafür vergebe ich 5 Sterne. Eine Empfehlung für Leser, die nicht nur die „normalen“ erotischen Romane lesen wollen, sondern etwas besonderes suchen. Auch für Liebhaber von Gargoyles, Vampiren, Hexen, Magieren und Dämonen ist dieses Buch sehr geeignet.

[Abgebrochen] Grischa – Goldene Flammen – Leigh Bardugo

Klappentext:
„Jede einzelne Stunde habe ich dich vermisst. Und am schlimmsten war, dass mich das völlig überrascht hat. Ich habe mich dabei ertappt, dich zu suchen. Nicht aus einem bestimmten Grund, sondern nur aus Gewohnheit oder weil ich etwas gesehen hatte, von dem ich dir erzählen wollte. Ich wollte nur deine Stimme hören. Dann wurde mir bewusst, dass du fort warst, und ich hatte jedes, wirklich jedes Mal das Gefühl, mir würde die Luft wegbleiben. Ich habe mein Leben für dich aufs Spiel gesetzt. Ich bin für dich durch halb Rawka gezogen, und das würde ich wieder tun, nur um bei dir zu sein. Selbst wenn es bedeutet, mit dir zu hungern und zu frieren und mir dein Gejammer über den ewigen Hartkäse anzuhören. Also erzähl mir nicht, dass wir nicht zusammengehören.“

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?


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Titel: Grischa – Goldene Flammen
Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Carlsen
Seiten: 352
ISBN: 978-3551582850
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Alina und Maljen sind 2 Waisen, welche in Kindheitstagen einen Fähigkeitstest bei den „Grischa“ absolvieren. Wer oder was die Grischa sind, erfährt der Leser noch nicht. Sie sehen aus und verhalten sich aber wie Menschen, daher gehe ich davon aus, dass sie auch welche sind und nur besondere Fähigkeiten haben. Später gelangen die beiden dann in die Armee des Zaren…

Der Schreibstil sowie die Geschichte konnten mich nicht fesseln. Obwohl das Buch vom Schutzumschlag und vom Einband wundervoll gestaltet war und die Haptik mich überzeugt hat, schleppte sich der Inhalt so dahin. Ich bekam keinen Zugang zu den Figuren und habe mich dann für einen Leseabbruch entschieden.

Fazit:
Grischa konnte mich inhaltlich nicht überzeugen. Ich empfehle das Buch daher nur sehr überzeugten Fantasy-Fans, die Kampfszenen und übernatürliches mögen. Von mir gibt es einen Stern.

Saphirtränen – Jennifer Jäger

Klappentext:
Die Tränen der Göttin regneten auf die Erde herab, brachen sich im Sonnenlicht und ließen einen schillernden Regenbogen entstehen. Als seine Farben den Erdboden berührten, formten sich vier Schmuckstücke, jedes von ihnen mit einem einzigartigen Edelstein versehen.
–
Die junge Ilyea Niamh lernt früh, dass sie anders ist als die anderen Wald-Ilyea. Sie ist eine Ausgestoßene, Verachtete, Verspottete. Doch wer hätte auch wissen sollen, dass das Mädchen mit den saphirblauen Augen einmal das Schicksal ihrer Welt auf den Schultern tragen würde…


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Titel: Saphirtränen
Autor: Jennifer Jäger
Seiten: 333
ASIN: B00B8WFF4U
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Saphirtränen beginnt mit einer wundervollen Geschichte zu Weltentstehung. Denn die Götter schufen Feuer, Erde, Wasser und Wind. Dazu passend auch Edelsteine sowie Schmuckstücke, die sie gerecht verteilten. Nur leider gibt es, Wesen die mit dieser Verteilung nicht zurecht kommen und alles besitzen möchten. Schafft es die junge Ilyea ihr Schmuckstück zu bewahren?

Schreibstil:
Der Schreibstil von Jennifer Jäger ist sehr steif, dies kommt durch die ausdrucksstarke und gewählte Wortwahl erst recht zum Vorschein und verhindert, zumindest bei mir, das Eintauchen in die Geschichte.

Charaktere:
Diese sind auf ihre Art liebreizend, verändern sich aber von Kapitel zu Kapitel in ihrer Art. So wurde zu Beginn des Buches noch auf eine Beschreibung geachtet, die auch eine gewisse Nähe zur Figur erschafft. Leider flacht diese von Seite zu Seite ab und die Persönlichkeiten werden zu lieblosen und funktionierenden Gebilden.

Cover:
Das Cover ist wunderschön und zeigt die Protagonistin Niamh, wie sie den Halt verliert und in eine schwierige Situation gerät.

Fazit:
Saphirtränen hat potential und ist sicherlich eine wundervolle Geschichte, nur leider konnte ich mit der Umsetzung nicht das geringste anfangen. Jennifer Jäger schafft es nicht mich zu überzeugen, so dass ich Saphirtränen frühzeitig beendet habe. Die Charaktere und die Geschichte wirken ab einer bestimmten Zeit zu aufgesetzt und unlogisch. Es gibt keine Spannung und alles scheint zu leicht und konstruiert zu sein. Die Sprache, welche in einem anderen Genre sicher herausstehen würde, ist hier fehl am Platz. Da mir aber der Anfang und die Idee sehr gefällt gebe ich 2 Sterne.