Cassia & Ky (Die Auswahl – Band 1) – Ally Condie

Klappentext:
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die ein absolut sicheres Leben garantiert. Doch dafür musst du dich den Gesetzen des Systems beugen: den Menschen lieben, der für dich ausgewählt wird. Was würdest du tun? Für die wahre Liebe dein Leben riskieren?


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Titel: Cassia & Ky – Die Auswahl
Autor: Ally Condie
Verlag: Fischer
Seiten: 464
ISBN: 978-3596188352
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Cassia lebt in einer Welt in der alles von der Gesellschaft / einem System bestimmt wird. Es gibt keine Krankheiten mehr, es gibt nur noch ausgewählte Musik, Gemälde, Gedichte, Blumen (jeweils 100 Stück). Auch wird die Zeit des Todes bestimmt, mit 80 Jahres gibt es das „Abschiedsbankett“ und dann wird einem noch in der gleichen Nacht das Leben ausgehaucht. Neben dem traurigen Abschiedsbankett gibt es auch noch das „Paarungsbankett“, dies findet im 17. Lebensjahr statt und auch dort sucht das System die passenden Partner aus. Doch was, wenn das System Fehler macht?

Schreibstil:
Die Idee hinter Cassia & Ky ist toll, aber die Umsetzung lag mir gar nicht. Ally Condie schreibt in einer Art die so was von Anspruchslos und langweilig ist, dass ich mich teilweise quälen musste weiterzulesen. Für junge Leser mag das Buch aber gut geeignet sein, da Ally Condie seicht schreibt und der Ausdruck immer gut gewählt ist.

Charaktere:
Alle Charaktere haben mich nicht berühren können, zu blass, zu fern, ich weiß es nicht 🙁 Auch konnte ich die Handlungen von ihnen nicht nachvollziehen.

Cover:
Das Cover ist sehr gut gewählt, es beschreibt das Buch sehr gut. Ein Mädchen eingesperrt, das selber keine Wahl hat, wo ihr Leben hin läuft.

Fazit:
Eine super Idee, die ich gerne weiterverfolgen würde, aber nur mit einer anderen Umsetzung. Auch habe ich wahrscheinlich den Plot nicht ganz verstanden 🙁 Xander und Cassia fahren gemeinsam zum Paarungsbankett, sie kennen sich und der Leser kann eine Beziehung zu beiden aufbauen. die beiden mögen sich und der Leser glaubt an die beiden. Dann taucht Ky auf, von dem der Leser nichts weiß und auf einmal ist das Liebe?! Das ist mir zu hoch, zu fremd und ab da fand ich das ganze Buch zu konstruiert. Auch sind die Verbindungen zu den Panembüchern (Die Tribute von Panem – Suzanne Collins) so stark, dass ich immer wieder „Distrikt 12, die Friedenswächter und die Tribute“ vor mir sah als die Funktionäre aus diesem Buch. Daher vergebe ich nur 3 Sterne für den ersten Band und werde auf die Nachfolgenden Bücher verzichten.

[Abgebrochen] Priester – Trudi Canavan

Klappentext:
Die magisch begabte Auraya ist auserwählt, eine Priesterin der Weißen zu werden. Doch für diese Ehre muss sie alles hinter sich lassen, was ihr lieb und teuer ist: ihre Heimat, ihre Familie und Leiard, den Traumweber. Dabei könnte Auraya gerade seine Hilfe dringend brauchen, als geheimnisvolle, schwarz gekleidete Magier ausschwärmen, die nur ein Ziel zu kennen scheinen: den Untergang des weißen Ordens …


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Titel: Priester
Autor: Trudi Canavan
Verlag: blanvalet
Seiten: 800
ISBN: 978-3442244799
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Meine Meinung:
Nun habe ich nach der „Gilde der schwarzen Magier“ und „Sonea“ schon eine Weile gewartet bis ich mit der Trilogie „Das Zeitalter der Fünf“ begonnen habe, aber anscheinend hat es nichts genützt. Ich habe überhaupt keinen Zugang zu dieser Geschichte gefunden und kann nicht mal wirklich wiedergeben, was ich eigentlich gelesen habe.

Das Trudi Canavans Bücher immer mit vielen Charakteren beginnen habe ich ja nun schon mitbekommen, aber hier ist wirklich der Gipfel des vertretbaren erreicht. Allein auf den ersten 20 Seiten ist fast jeder Buchstaben im Alphabet als Anfangsbuchstabe für einen Namen vertreten. Neben Auraya und Leiard wird fast das ganze Dorf vorgestellt, dazu zählen der Priester Avorium mit seinen Leuten, der Dorfvorsteher Qurin und die anscheinend Bösen Dunweger. Dann kann natürlich jedes Volk etwas besonderes – heilen, zaubern, Krieg führen – und eine mutige Heldin gibt es auch wieder. Also alles irgendwie schon mal dagewesen, nur besser!

Fazit:
Es ist erschreckend wie schlecht dieses Buch ist. Ich habe mich nach den anderen Büchern von Trudi Canavan sehr auf das Zeitalter der Fünf gefreut und bin maßlos enttäuscht. Eine so langweilige, langatmige und komplizierte Geschichte hätte ich nicht erwartet und habe daher „Priester“ abgebrochen, auch werde ich die anderen beiden Bände (Magier, Götter) nicht lesen.

 

MacTiger – Ein Highlander auf Samtpfoten – Andrea Schacht

Klappentext:
Schottland im Jahr 1744: Eine Clan-Fehde nimmt auf Drumnadruid Castle ein blutiges Ende. Dabei wird auch der Schlosskater Mac Tiger hinterrücks gemeuchelt. Seither geht sein Geist ruhelos im Schloss um …

Jahrhunderte später: Drumnadruid Castle zieht als idyllisches Schlosshotel in den Highlands unzählige Gäste an. Doch nur die junge Margita spürt MacTigers Anwesenheit. Die beiden verbindet ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht …


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Titel: MacTiger – Ein Highlander auf Samtpfoten
Autor: Andrea Schacht
Verlag: blanvalet
Seiten: 352
ISBN: 978-3442368105
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Zum zweiten Mal habe ich MacTiger nun schon gelesen und es gefällt mir immer noch. Das erste Mal durfte ich den Highlander 2009 auf seinen geisterhaften Streifzügen begleiten und in 2013 war es wieder eine schöne Zeit dem Kater mit den roten Augen zu folgen.

MacTiger wurde 1744 gemeuchelt. Vor Schreck und Fassungslosigkeit konnte er nicht ins Licht gehen und weilt nun immer noch im alten Schloss. Bis sich endlich Margita mit ihrer Tante Henrietta als Urlaubsgäste im Schloss einquartieren spukt MacTiger einsam und gelangweilt in Drumnadruid Castle. Doch als er Margita erschrecken will, weicht diese nicht zurück, auch scheint sie sich nicht zu fürchten, aber warum?

Stil:
Der Schreibstil von Andrea Schacht ist sehr bildlich und verträumt. Der Leser wird sofort in den Bann der Geschichte gezogen und findet sich schnell in den schottischen Highland wieder.

Charaktere:
MacTiger ist ein wundervoller Kater. Liebreizend und einfühlsam berichtet er von seinen Erlebnissen und der Leser muss ihn einfach liebhaben und mit ihm mitfühlen.

Margita ist eine sehr zurückhaltende und schüchterne Person. Teilweise etwas zu unterwürfig und dann wieder sehr stark, teilweise haben mich diese Charaktersprünge etwas überrascht.

Cover:
Das Cover gefällt natürlich. Es zeigt eine Katze – aber MacTiger ist getigert und nicht schwarz – und ein altes Schloss, so kann sich der Leser gleich richtig einstimmen.

Fazit:
MacTiger ist ein schönes Buch für zwischendurch, da es nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Die Kapitel sind zum größten Teil immer abwechselnd geschrieben (Margita / MacTiger). Dies steigert auf jeden Fall die Sympathien für beide Charaktere. Ich vergebe 4 Sterne für ein schönes Buch, welches teilweise vorhersehbar ist und zum Ende zu viel Happy End besitzt.

[Abgebrochen] Projekt Armageddon – Susanne Gerdom

Klappentext:
Ashley Fraxinus findet sich nach ihrem Tod unvermutet zwischen den Fronten eines seit Jahrtausenden tobenden Machtkampfes zwischen Göttern und Menschen, Engeln und Dämonen wieder. Der PLAN für ein geordnetes Weltende läuft, der Countdown tickt. Derweil kochen die dämonische Bürokratie und das Himmlische HQ ihr eigenes Süppchen. Mit im Spiel ist auch noch der in seinem Exil schmollende Luzifer, der eifrig intrigierend in der Quantenmetaphysik herumrührt. Die längst in Rente gegangenen Götter Odin und Loki, zerstrittene Brüder mit einem gemeinsamen Feind, versuchen, ihre eigene Haut und nebenbei die Welt zu retten. Und wer hat nun eigentlich wirklich Iduns goldene Äpfel gestohlen?
Ash macht sich auf, die Rätsel zu lösen und Armageddon zu verhindern. Oder wenigstens bis zum Kaffee wieder zu Hause in ihrem alten Leben zu sein …


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Titel: Projekt Armageddon
Autor: Susanne Gerdom
Verlag: edition nusquam
Seiten: 424
ASIN: B008TFGB2O
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Da hatte ich wohl große Erwartungen in ein eBook mit einem tollen Cover und einem interessanten Klappentext. Leider wurden diese nicht erfüllt. Schon ein kleiner Fehler im Vorwort „Loki und Odin seien Brüder“ brachte mich zum Schmunzeln – nein waren sie nicht! Denn Loki und Odin schlossen „nur“ Blutsbrüderschaft. Dies könnte natürlich für den Ein oder Anderen egal sein, aber ich mag einfach keine schlecht recherchierten Bücher, vor allem wenn das Internet voll mit Lösungen ist und fast jeder Mensch ein Lexikon daheim hat.

Dann folgte der Prolog, dem ich kein Wort folgen konnte. Es ging um irgendeinen Baum und Wurzeln 😕 Da es bei Fantasybüchern ja oft der Fall ist, dass der Prolog eine Weile lang rätselhaft bleibt habe ich mich also an das erste Kapitel gewagt.

Hier geht es los mit Ash, diese erhält Besuch von ihrem alten Freund Ravi. Sie unterhalten sich und das plätschert so dahin wie ein kleiner Bach. Auch die Charaktere sind so leblos so unnahbar, dass ich das eBook abgebrochen habe.

Fazit:
Ich konnte der Geschichte nicht folgen und fand den Schreibstil sehr trocken und fern von Witz und Esprit – wie im Klappentext angedeutet -, daher nur 1 Stern.

Robert und die Auserwählten – Andrea Schneeberger

Klappentext:
Ein Mann, vor dem niemand ein Geheimnis verstecken kann, eine Frau, die zaubern kann, ein Junge der Türen zu anderen Welten öffnet, ein Mann, der Gespräche mit seiner toten Mutter führt, und eine Frau deren Zeichnungen zur Realität werden, treffen aufeinander. Einige von ihnen werden sich dem Bösen stellen.


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Titel: Robert und die Auserwählten
Autor: Andrea Schneeberger
Verlag: Tempus Logus Verlag
ASIN: B005NBN1CA
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Die Geschichte beginnt flüssig und leicht verständlich mit Robert und seiner Mutter. Robert wird sechs Jahre alt und darf sich seinen Geburtstagskuchen aussuchen. Auf der Fahrt zum Laden sieht Robert eine adipöse Frau und, als er sie zu lange Anblickt, sieht er ihr dunkelstes Geheimnis – sie vernachlässigt ihr Kind. Als Robert seiner Mutter von seiner Gabe, Dinge zu sehen, berichtet glaube sie ihm nicht und auch als Robert bei anderen Menschen dunkles zu berichten weiß, wird er zum Psychiater geschickt. Erst dort hört er auf von seinen Visionen zu sprechen und versucht so normal wie möglich zu leben. Später versucht Robert mit seiner Fähigkeit Gutes zu tun – ob es ihm gelingt?

Stil:
Der Stil von Andrea Schneeberger ist sehr steif und daher doch recht schwer zu lesen. Dann kommt noch die österreichische Ausdrucksweise hinzu, die mich teilweise etwas verwirrte.

Charaktere:
Leider bin ich mit keinem Charakter warm geworden. Robert, der seine Gabe irgendwie erst später, aber dann sowas von Platt eingesetzt hat, langweilte mich, genauso ging es mir mit den anderen Auserwählten. Die Randfiguren – deren Geheimnisse der Leser durch Robert erfährt – bleiben ebenfalls farb- und lieblos.

Fazit:
Ich freute mich auf einen netten Fantasyroman, den ich leider nicht erhalten habe. Der Stil konnte mich nicht überzeugen und die Brutalität – die Robert in den Gedanken seiner Mitmenschen sieht – erst recht nicht. Ich weiß nicht mal so recht, wem ich dieses eBook empfehlen soll – für Kinder zu brutal und für Erwachsene zu trocken – schade. Ich vergebe 2 Sterne, da die Idee und der Anfang wirklich interessant war.