Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd – Regina Rheinwald

Klappentext:
„Sie haben keine Ahnung – Sie reden Unsinn – Ich schlag Dir gleich Deine Kamera in die Fresse!“
Noch nicht allzu lange her, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung zur Pressekonferenz rief und sehr werbewirksam ein Video vorstellte, das zeigen sollte, was sie auf deutschen Vorbereitungsplätzen nicht mehr zu sehen wünschte.
Anlass für diese Offensive war die wachsende Kritik am reiterlichen Umgang mit dem Pferd, vor allem an der sog. Rollkur.
Mehrere Jahre hat Regina Rheinwald auf etlichen Reitturnieren recherchiert, wie es dort um den Tierschutz bestellt ist und auch überprüft, was sich nach der FN-Offensive geändert hat. Das Ergebnis war ernüchternd und die FN-Vorgaben scheinen ein zahnloser Papiertiger zu sein.
In diesem Buch kann sie der Leser bei ihren Recherchen begleiten und auch miterleben, wie man sie beleidigte, ja gar bedrohte.
Über 90 Fotos und Hintergrundwissen dokumentieren, was Pferde täglich erleiden müssen und wie unscheinbar heutzutage schärfste Gebisse daherkommen.


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Titel: Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd
Autor: Regina Rheinwald
Verlag: Rheinwald-Verlag
Seiten: 136
ISBN: 978-3981767704
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Regina Rheinwalt, Reitlehrerin und Pferdetrainerin, schildert in ihrem Buch ihre Erlebnisse, welche sie auf Turnieren und Freizeitställen miterleben musste und was geschah, als sie etwas dagegen unternehmen wollte.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven! Es zeigt viele Fotos von Pferden in Rollkur / Hyperflexion / LDR und die Texte dazu sind ebenfalls nicht ohne …

Meine Meinung:
Ich habe schon jahrelang keine Turniere mehr besucht und mir keine im TV oder Internet angesehen, zu viel passiert schon im heimischen Pensionsstall und als Miteinsteller ist man fast machtlos gegen die anderen Reiter. So lernt schon jeder vernünftige Reiter: sage nix, sieh weg oder akzeptiere. Dass es im Leistungssport nur noch um das gewinnen und aufpolieren des eigenen Egos und gegen das Pferd geht, stellt dieses Buch ganz deutlich hervor, aber gibt es nicht auch Reiter, welche pro Pferd sind? Oder findet man die nicht auf Turnieren? Gleiches ist in der Ausbildung von Pferden zu sehen: Prügeln, brechen und irgendwann läuft der Gaul – gibt es niemanden, der die Pferde so ausbildet, wie sie es brauchen?

Das Buch ist gut, es ist ein Wachmacher! Allerdings und das ist sehr schade, ein einseitiger Wachmacher. Man kann nicht alles schlecht machen (was Pferdequälen eindeutig ist!), aber man muss auch alternativen aufzeigen. Was in diesem Fall wäre: Pferde in vernünftiger, physiologischer Aufrichtung; feine Zügelführung ohne Hilfszügel; gut sitzende Reiter ohne Sporen, Pferdeausbildung, welche Pferdegerecht ist; damit jene Menschen, welche durch falsche Vorbilder geprägt sind, eine Alternative kennen lernen!

Fazit:
Es ist für mich schwierig ein Buch zu rezensieren, von dem ich mich immer wieder ablenken musste, weil mich die Schilderungen und Bilder so verstört haben. Theoretisch möchte ich es jedem empfehlen um das Auge zu schulen „sieh hin, sag was, dass ist falsch!“, aber andererseits zeigt dieses Buch nicht, wie es besser gemacht werden sollte. Eine Kritik sollte auch aufklären und das fehlt in der Lektüre komplett. Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses Buch mit dem Hinweis, sich mit einer physiologischen Reitweise zu beschäftigen und alles zu hinterfragen was man ans Pferd oder an den Reiter schnallt, damit das Reiten leichter fällt.

Ich bedanke mich bei Regina Rheinwald für das Rezensionsexemplar.

Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!: Ein lustiges Baubuch – Julia Karnick

Klappentext:
»Ist es nicht ärgerlich, wie viel Geld man verschleudert, wenn man lebenslang Miete zahlt?« Wer diese Frage stellt, steht schon mit einem Bein in der Baugrube – oder zumindest im Notariat. Egal ob man neu, aus-, an- oder umbaut, eines kommt sicher auf die Bauherren zu: eine Menge. Julia Karnick hat das alles hinter sich und weiß, wie man eine drohende Kostenexplosion bewältigt, sich das Leben ohne Keller schönredet, abgetauchte Handwerker aufspürt, einen Jahrhundertwinter und zwei Wasserschäden übersteht.


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Titel: Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!: Ein lustiges Baubuch
Autor: Julia Karnick
Verlag: blanvalet
Seiten: 368
ISBN: 978-3442378685
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Familie Karnick kauft ein Grundstück und lässt das darauf stehende Haus abreißen um ein neues Haus zu bauen. Der Baualltag wird Rückblickend mit viel Humor geschildert …

Schreibstil:
Als freie Journalistin und Kolumnistin weiß Julia Karnick wie man schreibt und seine Leser bei Laune hält. Die Geschichte an sich hat mich tief berührt und ich musste das Buch des Öfteren zur Seite legen, einfach weil ich beim Lesen schon eine halbe Depression bekommen habe – wie kann man diese ganze Schei** nur durchmachen? Auf dieser Baustelle hat ja wirklich nichts geklappt! Ich bin sehr froh, dass der Hausbau (vor über 20 Jahren) bei meinen Eltern ohne einen Mangel funktioniert hat und ich auch im Bekanntenkreis habe ich zwar von Baupannen gehört, aber nie, dass solche Mängel aufgetreten sind. Daher habe ich mich zwischenzeitlich immer wieder gefragt, ob die Dinge wirklich so passiert sind, wie sie denn geschildert wurden. Im Buch steht ganz klar: Ja, alles so passiert! Gruselig und authentisch wird also beschrieben, wie sich die Handwerker verhalten, was nicht klappt und die Folgen dazu. Auch wird nach jedem Kapitel aufgerechnet wie hoch die Baunebenkosten sind und was man dafür bekommt – oder eben auch nicht. Dennoch werden die ganzen Pannen und die Depression der Autorin locker flockig niedergeschrieben, frei nach dem Motto: Wenn du nicht weinen kannst, dann lache.

Cover:
Das Cover spiegelt genau das wieder, was das Buch beinhaltet: Alles geht zu Bruch!

Fazit:
Für Menschen, welche überlegen zu bauen könnte es ein halber Ratgeber sein „worauf sollte man achten“ und „wo könnte viel passieren“, es kann aber auch sein, dass nach dem Lesen das Bauvorhaben komplett abgebrochen wird, einfach weil man zu viel Angst bekommen kann, wenn man liest was alles passieren kann.  Für Leute, welche schon gebaut haben ist dieses Buch eine schöne Lektüre um das eigene Bauvorhaben rückblickend zu betrachten. Alles in allem ist das Buch gut geschrieben und ein schöner Zeitvertreib, daher gebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung ist hier wohl schwer zu geben und muss von Fall zu Fall betrachtet werden 😉

Das Hufbuch: Basiswissen Pferdehufe – Angela Mayr

Klappentext:
Schmerzende Hufe können einem Pferd das Leben zur Qual machen und ihm dieFreude an der gemeinsamen Arbeit mit uns Menschen vermiesen. Deshalb sollte jeder Reiter unbedingt über Hufe und artgerechte Stallhaltung Bescheid wissen.


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Titel: Das Hufbuch – Jonny Pump – und das geheime Wissen der Pferdehufe: Basiswissen Pferdehufe
Autor: Angela Mayr
Verlag: amaro
Seiten: 72
ISBN: 978-3000243769
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Die, von Jennifer Kurz, gezeichnete Figur „Jonny Pump“ führt den Leser durch die Anatomie und Funktion des Pferdehufes und zum Abschluss des Buches gibt es noch einen Exkurs zum Thema artgerechte Pferdehaltung.

Meine Meinung:
Die Idee „Jonny Pump“ den Huf erklären zu lassen ist genial! Der kleine Mann macht den Theorieteil zu einer angenehmen und witzigen Reise in den Huf. Die Zeichnungen des Hufes sind sehr detailliert und jeder, wirklich jeder! sollte nach dieser Pflichtlektüre den Aufbau sowie die Funktion des Hufes (Hufmechanismus, Hufrolle, etc.) kennen und erklären können. Natürlich gibt es Fachbücher von Hufschmieden / Huforthopäden etc, aber dieses Buch setzt eine gute Basis, um mit den Fachbüchern weiterzumachen, wenn man denn möchte. Rein informativ reicht dieses Buch schon mal aus, um die Hufe des eigenen Pferdes zu beurteilen und gewisse Dinge zu hinterfragen und oder gemeinsam mit dem Hufbearbeiter durchzusprechen.

Ebenso gefallen hat mir, dass gleich zu Beginn des Buches davon berichtet wurde, dass Pferde keinen Schmerzlaut haben. Viele Pferdebesitzer machen einfach mit allem weiter, ohne auf die Bedürfnisse ihres Tieres zu achten und deuten beißen, Kopfschlagen oä als „frech“ oder „unerzogen“. Das dies ein Ausdruck von Schmerz sein kann, ist schön hervorgehoben und lässt den potentiellen Leser noch aufmerksamer werden, was (Huf-)Krankheiten / (Huf-)Probleme angeht.

Fazit:
Nicht nur für Kinder, sondern für alle „Einsteiger“ in den Bereich Pferdehuf geeignet. Für mich ist dieses Buch eine Pflichtlektüre, die jeder Pferdemensch gelesen haben sollte, denn so ausführlich (es sei denn man kauft Fachliteratur) habe ich noch keine Erklärungen rund um den Huf gelesen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Die Intelligenz der Pferde: Ein kluger Kopf unter jedem Schopf – Marlitt Wendt

Klappentext:
Aktuelle Studien der Kognitionsforschung belegen eindrucksvoll, dass die Intelligenz der Pferde bisher weitgehend unterschätzt wurde. Pferde bewegen sich geistig ebenso leichtfüßig in den Bereichen des abstrakten Denkvermögens wie in der komplexen Welt ihres sozialen Gefüges. Die Verhaltensbiologin Marlitt Wendt erläutert in diesem Buch anschaulich und für den interessierten Laien bestens verständlich die aktuellen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, die Mechanismen des Lernverhaltens und die verborgenen mentalen Fähigkeiten der Pferde.


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Titel: Die Intelligenz der Pferde: Ein kluger Kopf unter jedem Schopf
Autor: Marlitt Wendt
Verlag: Cadmos
Seiten: 144
ASIN: B00M49BEPU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Vorwort: Einstein in Pferdegestalt?

Die unterschätzte Pferdelogik – Einführung in die Kognition der Pferde
– Warum Hauspferde und keine Wildpferde?
– Aber braucht man dazu Studien?
– Verschiedene Arten von Verhaltenstests
– Pferde im Intelligenztest
– Was verstehen Pferde
– Wir Wahrnehmung funktioniert
– Wahrnehmung: kontextabhängig und veränderbar

Pferde denken anders – Wie intelligent sind Pferde?
– Pferdeintelligenz im Visier
– Positive Einflüsse
– Ich denke, also bin ich ein Pferd
– Lernen als Konstrukt
– Lernst du noch oder verstehst du schon?
– Klassische Konditionierung oder Reiz-Reaktions-Lernen
– Operante Konditionierung oder Lernen am Erfolg
1. positive Verstärkung
2. negative Verstärkung
3. negative Strafe
4. positive Strafe
– Fazit
– Pferdeforschung: Behaviorismus contra Kognitivismus
– Vegetarische Wunderkinder

Wenn Pferde ihren eigenen Kopf benutzen – Kognitive Fähigkeiten
– Was die kleinen Blindenpferde alles leisten
– Pferde in einer abstrakten Welt
– Geruchsunterscheidung
– Objekterkennung
– Objektpermanenz
– Pferde lieben es knifflig
– Nur Pferde lösen Pferdeprobleme
– Neues aus der Pferdeforschung
– Verhalten als Belohnung

Ein großer Pferdekopf voller Ideen – Pferdelogik im Alltag
– Auf der Weide
– Strafe muss sein?
– Erfolgreich belohnen
– Die Pferdelogik sagt: Eins und eins bleibt zwei
– Profibotaniker
– Funktionskreise auf der Weide
– Die innere Uhr
– Konditionierungsprozesse auf beiden Seiten
– Bedeutung kleinster Erinnerungssplitter

Im Zickzackkurs durchs Pferdegehirn – Was steckt unter dem Pferdeschopf?
– Im pferdischen Oberstübchen
– Empfindung aus Sicht des Pferdes
– Denkslalom
– Wie kategorisieren Pferde ihr Weltbild?
– Sinn für Schönheit?
– Das Pferdegehirn in seiner Umwelt
– Vollblüter schlauer als Kaltblüter?
– Ein weiterer geistiger Horizont
– Bewegung macht schlau

Kein Pferd ist eine Insel – Soziale Intelligenz
– DIe Pferdeherde unter sich
– Komplexe Herdenkonstellationen
– Das Beziehungsgepflecht
– Feine Antennen
– Soziale Lebewesen auf Augenhöhe

Dem Pferdeverstand au die Schliche kommen – Jedes Pferd ist anders
– Wo geht es hin?
– Um die Ecke gedacht
– Verhaltenskreativität
– Konzentrationsfähigkeit testen
– Ein Besuch im Morgengrauen
– Vertrauen gegenüber ungewohnten Untergründen
– Der Schneemann
– Spaziergang mit Überraschungsmoment
– Geschicklichkeit

Nachwort: Pferd und Mensch – Eine Seelenverwandschaft
– Pferdekosmos der Gefühle
– Wir spiegeln uns in ihren Augen

Meine Meinung:
Wie immer viele Themen für ein dünnes Buch. Daher war es zu erwarten, dass es unter vielen Teilüberschriften auch nur ein paar Sätze zum Thema zu lesen gab und dann gleich der nächste Teil abgearbeitet wurde. Ich mag so etwas einfach nicht. Dann knallt doch das Inhaltsverzeichnis nicht so voll, nutzt andere Überschriften und schreibt längere Texte – so schwer ist das nicht und es weckt keine überladene Erwartung!

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr schwer gefallen, es wird über den Versuchsaufbau bei Pferdeexperiemten berichtet und was alles beachtet werden muss – genaue Quellen gibt es aber nicht. Das Thema war so langweilig, dass ich das Buch erstmal über Monate wieder in meinem Schrank verbuddelt habe. Dann viel es mir wieder in die Hände – und man wird lachen – ich hatte damals genau an dem Punkt das Lesen beendet, an dem auch mit dem langweiligen Versuchsparametern aufgehört wurde. Beim erneuten beginnen konnte ich also gleich mit den, aus den Studien gewonnen, Erkenntnissen weiterlesen. Dieser Teil war auch wirklich interessant und teilweise neu für mich.

Fazit:
Der Einstieg ins Buch ist durch die langwierigen Erklärungen zu Studien recht zäh, wenn man das geschafft (oder überblättert hat) ist das Buch ein interessanter Einblick in die Lernpsychologie und Gehirnfunktion des Pferdes. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle Pferdemenschen, besonders an jene, welche gerne sagen ihr Pferd sei faul oder/und dumm.

Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet – Tobi Katze

Klappentext:
So redet man nicht über Depressionen? Doch!

In schlechten Phasen starrt er die Raufasertapete an („irre Action für die Augen“), spricht mit seiner schmutzigen Wäsche und reagiert nicht auf Anrufe. In guten Phasen verabredet er sich mit einem Freund – ob er es schafft hinzugehen, ist eine andere Frage – oder macht sich Pudding („immerhin gekocht“). Sein Therapeut stellt die Diagnose: Depression. Unterhaltsam und unverblümt erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Krankheit, unter der 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden.


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Titel: Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet
Autor: Tobi Katze
Sprecher: Tobi Katze
Verlag: audio media
Länge: 3 Std. 45 Minuten (gekürzt)
ISBN: 978-3839813416
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Tobi Katze schreibt über seine Depression und den Umgang mit der Krankheit – welche schätzungsweise bei 4 Mio. Deutschen diagnostiziert ist.

Meine Meinung:
Ich mag es, wenn sich jemand traut und mit seiner Depression an die Öffentlichkeit geht. Es wird viel zu selten über diese, doch weit verbreitete, Krankheit geschrieben und daher versuche ich immer an solche Werke zu kommen um sie dann weiterempfehlen zu können und genau so ein gutes Hörbuch ist „Morgen ist auch noch ein Tag“.

Tobi berichtet mit viel Humor über seinen Zustand und sein Therapeut sieht die Sache richtig: er soll sich nicht immer hinter seiner lustigen Fassade verstecken; Diese minimalen Andeutungen, dass man selbst nicht weiß wie man mit dem inneren Kampf im Kopf (der Depression) umgehen soll, wird hervorragend geschildert und auch die Ansätze, sich zu akzeptieren, sind genial! Besonders gefallen hat mir die Assoziation mit „verrückt“. So beschriebt Tobi Katze, dass wenn man eine Wohnung umräumt (die Möbel verrückt), rennt man ja auch mal gegen eine Kommode, aber man gewöhnt sich irgendwann an die neue Ordnung.

Diese kleinen Hinweise sind Gold wert und auch, dass man nicht allein ist – gut das merkt man an den langen Wartezeiten um einen Termin beim Therapeuten zu erhalten – aber auch dies passiert einem Herrn Katze ebenfalls 😉

Fazit:
Ein sehr aufklärendes, witziges und intimes Hörbuch über die Depression und den Umgang mit dieser. Ich empfehle es betroffenen und interessierten und vergebe 5 Sterne.