Reihenfolge:
Die Stadt der verschwundenen Kinder
Das Land der verlorenen Träume
Der Weg der gefallenen Sterne
Klappentext:
Sag mir, wo die Kinder sind
Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …
Titel: Birthmarked 01: Die Stadt der verschwundenen Kinder
Autor: Caragh O’Brian
Verlag: Heyne
Länge: 464 Seiten
ASIN: B004P1J6RS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir
Inhalt:
Gaia ist 16 Jahre alt und lebt im Armenviertel. Sie arbeitet mit dem System und liefert jeden Monat die ersten drei Säuglinge, welche sie als Hebamme auf die Welt geholt hat, bei der Enklave ab. Sie befolgt die Regeln, genau wie ihre Eltern, doch eines Tages werden ihre Eltern verhaftet und Gaia wird verhört. Langsam beginnt sie zu hinterfragen und fasst einen Plan …
Meinung:
Der Einstieg in Birthmarked ist gelungen. Schnell ist man in die Geschichte eingetaucht und fiebert mit Gaia mit. Was ist mit ihren Eltern, was passiert mit den abgelieferten Babys und was bezweckt die Enklave mit allem? Viele Fragen, welche die Geschichte spannend machen und auch die Charaktere sind sympathisch und stellenweise sehr undurchsichtig, sodass man (wie Gaia) nicht weiß, ob diejenigen nun Freund oder Feind sind.
Zu Beginn des Buches gibt es eine Landkarte, sodass man ungefähr weiß, wie die Welt um Gaia aufgebaut ist – leider ist die Karte im E-Book sehr klein und kaum lesbar, dennoch ist das wichtigste zu erahnen. Auch im Buch geht es zwischenzeitlich visuell weiter, denn es gibt Geheimnisse zu lösen. Bspw. gibt es einen versteckten Code, welcher entschlüsselt werden muss und dieser ist ebenfalls bebildert im Buch abgedruckt, sodass man sich auch selbst versuchen kann diesen zu knacken. Diese Aktion ist mehr als gelungen und verbindet einen noch mehr mit dem Inhalt – wer experimentierfreudig ist und Rätsel liebt, kommt hier ganz auf seine Kosten. Wer es nicht mag, muss nicht tätig werden, weil die Figuren im Buch später auf die Lösung kommen und der Lösungsweg nachvollziehbar erläutert wird. Die Geschichte bietet viele Fragen, viele Antworten, eine erschütternde sowie spannende Handlung und ein bisschen Gefühl und Rebellion gibt es natürlich auch. Leider wird am Ende etwas viel konstruiert und einige Sachen gelingen zu leicht. Dennoch tut es der Handlung nicht weh und es ist sogar erleichternd zu wissen, dass es einigermaßen gut in Band zwei weitergehen kann.
Cover:
Das Cover wirkt verträumt und es spiegelt sich die Herde mit dem Himmel – was es damit auf sich hat, wird hoffentlich noch erklärt. Aktuell weiß man nur, es geht auch um Sternbilder – aber warum?
Fazit:
Ein gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht! Aufgrund leichter Konstruktionen zum Ende vergebe ich nur 4 Sterne, dennoch kann ich den ersten Teil von Birthmarked an alle, welche Dystopien lieben, empfehlen.
