Das geheime Leben des Monsieur Pick – David Foenkinos

Klappentext:
Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.


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Titel: Das geheime Leben des Monsieur Pick
Autor: David Foenkinos
Verlag: DVA
Seiten: 336
ISBN: 978-3421047601
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Eine Bibliothek für abgelehnte Manuskripte wird in einem kleinen Ort errichtet. Die Autoren müssen ihre nicht veröffentlichen Werke selber vorbeibringen, wenn diese in den heiligen Hallen beherbergt werden sollen. Jahrelang verstauben die Texte dort, bis eines Tages, die junge pariser Lektorin von der ungewöhnlichen Bibliothek erfährt und sich die Manuskripte durchliest …

Schreibstil:
Der Stil von David Foenkinos hat Ähnlichkeit mit dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Ähnlich schnell entwickelt sich die Geschichte und die Fußnoten im Buch, welche den Text immer wieder ergänzen, wirken wie ein weiterer allwissender Erzähler. Dadurch flog die Geschichte nur so dahin und ich konnte sofort in die Welt der abgelehnten Bücher eintauchen. Doch dann passierte ein, für mich, nicht greifbarer Bruch in der Geschichte. Als die Erklärungen der Bibliothek endeten und die Geschichte um das geheime Buch des Moinseur Pick begann wollte mein Kopfkino nicht mehr so recht mitmachen. Zu viele Persönlichkeiten aus der Realität fanden Einzug in die Geschichte. Diese wirkte dann nicht mehr so reizvoll, sondern eher wie ein Buch aus dem Geschichts- oder Literaturunterricht. Natürlich ist es interessant einen Roman mit Verbindungen aus der Welt zu koppeln, um ihn realistischer erscheinen zu lassen, aber mir war es zu viel. Schlimm auch, wenn man die Personen nicht kennt und zwischenzeitlich erst mal googlen muss um eine Idee zu bekommen, warum Person XY nun so wichtig für die Geschichte ist, um erwähnt zu werden.
Kurz gesagt: Das Buch hat super angefangen, meine Erwartungen waren übertroffen und dann knallte ich hart in die Realität – im wahrsten Sinne des Wortes – und ab dem Punkt wollte der Funkte nicht mehr so überspringen. Dennoch ist der Schreibstil genial, einfach anders und das mochte ich!

Charaktere:
Gerade durch die Fußnoten und den dadurch immer wieder unterbrochenen Text, hatte ich immer wieder den Amelie-Film im Kopf und konnte mich schlecht auf die Charaktere einlassen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Film und meinen eigenen Gedanken, sodass ich Schwierigkeiten hatte die Charaktere zu greifen.

Cover:
Das Cover wirkt wirr und unstrukturiert, zu einem Teil passt es daher zur Geschichte, da der Autor seine Fäden geschickt spinnt und das eigentliche Ende nicht erraten werden kann.

Fazit:
Ein schönes Buch, welches so ganz anders ist, als die üblichen Romane. Mir hat er gefallen, auch wenn er durch den teils krampfhaften Realitätsbezug nicht immer flüssig zu lesen war. Ich gebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung an Literaturfreunde.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd – Regina Rheinwald

Klappentext:
„Sie haben keine Ahnung – Sie reden Unsinn – Ich schlag Dir gleich Deine Kamera in die Fresse!“
Noch nicht allzu lange her, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung zur Pressekonferenz rief und sehr werbewirksam ein Video vorstellte, das zeigen sollte, was sie auf deutschen Vorbereitungsplätzen nicht mehr zu sehen wünschte.
Anlass für diese Offensive war die wachsende Kritik am reiterlichen Umgang mit dem Pferd, vor allem an der sog. Rollkur.
Mehrere Jahre hat Regina Rheinwald auf etlichen Reitturnieren recherchiert, wie es dort um den Tierschutz bestellt ist und auch überprüft, was sich nach der FN-Offensive geändert hat. Das Ergebnis war ernüchternd und die FN-Vorgaben scheinen ein zahnloser Papiertiger zu sein.
In diesem Buch kann sie der Leser bei ihren Recherchen begleiten und auch miterleben, wie man sie beleidigte, ja gar bedrohte.
Über 90 Fotos und Hintergrundwissen dokumentieren, was Pferde täglich erleiden müssen und wie unscheinbar heutzutage schärfste Gebisse daherkommen.


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Titel: Ein Buch, das nie erschien: Vom System Gewalt gegen das Pferd
Autor: Regina Rheinwald
Verlag: Rheinwald-Verlag
Seiten: 136
ISBN: 978-3981767704
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Regina Rheinwalt, Reitlehrerin und Pferdetrainerin, schildert in ihrem Buch ihre Erlebnisse, welche sie auf Turnieren und Freizeitställen miterleben musste und was geschah, als sie etwas dagegen unternehmen wollte.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven! Es zeigt viele Fotos von Pferden in Rollkur / Hyperflexion / LDR und die Texte dazu sind ebenfalls nicht ohne …

Meine Meinung:
Ich habe schon jahrelang keine Turniere mehr besucht und mir keine im TV oder Internet angesehen, zu viel passiert schon im heimischen Pensionsstall und als Miteinsteller ist man fast machtlos gegen die anderen Reiter. So lernt schon jeder vernünftige Reiter: sage nix, sieh weg oder akzeptiere. Dass es im Leistungssport nur noch um das gewinnen und aufpolieren des eigenen Egos und gegen das Pferd geht, stellt dieses Buch ganz deutlich hervor, aber gibt es nicht auch Reiter, welche pro Pferd sind? Oder findet man die nicht auf Turnieren? Gleiches ist in der Ausbildung von Pferden zu sehen: Prügeln, brechen und irgendwann läuft der Gaul – gibt es niemanden, der die Pferde so ausbildet, wie sie es brauchen?

Das Buch ist gut, es ist ein Wachmacher! Allerdings und das ist sehr schade, ein einseitiger Wachmacher. Man kann nicht alles schlecht machen (was Pferdequälen eindeutig ist!), aber man muss auch alternativen aufzeigen. Was in diesem Fall wäre: Pferde in vernünftiger, physiologischer Aufrichtung; feine Zügelführung ohne Hilfszügel; gut sitzende Reiter ohne Sporen, Pferdeausbildung, welche Pferdegerecht ist; damit jene Menschen, welche durch falsche Vorbilder geprägt sind, eine Alternative kennen lernen!

Fazit:
Es ist für mich schwierig ein Buch zu rezensieren, von dem ich mich immer wieder ablenken musste, weil mich die Schilderungen und Bilder so verstört haben. Theoretisch möchte ich es jedem empfehlen um das Auge zu schulen „sieh hin, sag was, dass ist falsch!“, aber andererseits zeigt dieses Buch nicht, wie es besser gemacht werden sollte. Eine Kritik sollte auch aufklären und das fehlt in der Lektüre komplett. Daher vergebe ich nur 4 Sterne für dieses Buch mit dem Hinweis, sich mit einer physiologischen Reitweise zu beschäftigen und alles zu hinterfragen was man ans Pferd oder an den Reiter schnallt, damit das Reiten leichter fällt.

Ich bedanke mich bei Regina Rheinwald für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] Die Seelenleserin – Kristina Günak

Klappentext:
Er glaubte, nie wieder etwas empfinden zu können, bis er ihr begegnete …

Jahrhundertelang bekämpfte er das Böse, um die Welt zu retten, nun ist Sam ein Engel im Ruhestand. Doch dann erhält er den Auftrag, die mächtige Seelenleserin Venia vor dem Bösen zu beschützen. Widerwillig macht sich Sam an die Arbeit. Auch Venia empfängt ihn nicht mit offenen Armen – da ist etwas in Sams Seele, das selbst sie nicht begreifen kann. Doch nach und nach kommen sich der Engel und die Seelenleserin näher … und Sam muss feststellen, dass auch er nicht vor menschlichen Gefühlen gefeit ist!


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Titel: Die Seelenleserin
Autor: Kristina Günak
Verlag: dotbooks
Seiten: 257
ASIN: B018SS83L8
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Venia hat magische Kräfte und kann die Seelen ihrer Mitwesen lesen. Um dies zu verarbeiten erschafft sie Kunstwerke und kehrt so das Innerste nach außen. Logisch, dass sich auch Sam, Engel im Ruhestand, von ihr verzaubern lässt …

Schreibstil:
Normalerweise mag ich den Stil von Kristina Günak sehr, aber irgendwie war hier der Duktus ein ganz anderer als in ihren anderen Büchern. Ich habe im Oktober 2016 mit „Die Seelenleserin“ begonnen und konnte einfach nicht so recht in die Geschichte eintauchen. Jedes Detail wurde so beschrieben, dass ich kein Kopfkino erzeugen konnte und daher hatte ich das E-Book vorerst beendet. Ich startete Anfang März einen erneuten Versuch, da mir die fantasievolle Welt, welche um die Protagonisten herrscht und welche Kristina Günak immer erschafft, sonst sehr gefallen hat. Auch beim zweiten Versuch musste ich schnell feststellen, dass mir diese Detailverliebtheit wieder missfiel. Die bunten Auren, welche Venia sowie Sam wahrnahmen, die Beschreibungen der Schauplätze, Gemütsverfassungen etc waren mir zu stark hervorgehoben. Ich muss nicht alles wissen – deswegen lese ich ja, um meine Gedanken anzukurbeln.

Ich bin also gar nicht in die Geschichte hinein gekommen, sondern habe „nur“ gelesen. Sowas finde ich immer schade, ich will beim Lesen ein Gefühl, ein Kino, einfach ein Erlebnis haben und wenn ich das nicht bekomme, dann verliere ich das Interesse an der Geschichte. Was in diesem Fall sicherlich sehr schade ist, denn wie gesagt: Kristina Günak ist eine tolle Schriftstellerin!

Charaktere:
Obwohl die Charaktere alle sehr genau beschrieben sind, sind mir alle fremd. Ich kann sie nicht genau beschreiben oder konnte Sympathien aufbauen.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön, wobei es mir zu kantig erscheint. Venia, als Seelenleserin, sollte „feiner“ sein.

Fazit:
Trotz 2 Versuchen kläglich bei 57 Seiten gescheitert. Es lag wohl an meiner „Erwartungshaltung“ und an meiner eigenartigen Art eine Geschichte zu lesen. Daher kann ich nur einen Stern für mein Leseerlebnis vergeben.

Der Spion mit dem Strumpfband – Lisa McAbbey

Klappentext:
London 1756: Die junge Agentin Clarissa Greenly, Tochter eines verarmten Barons, erhält den Auftrag, einem hohen Regierungsbeamten, dem nüchternen und strengen Earl von Hawkhurst, ein geheimnisvolles Notizbuch abzujagen. Doch so erfolgreich sie auch sonst ihre geheimen Aufträge ausführt – diesmal will es nicht klappen! Und jeder neue Versuch stürzt Clarissa in tiefere Gefühlsverwirrungen, denn der Earl entpuppt sich als äußerst attraktiver und leidenschaftlicher Mann.


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Titel: Der Spion mit dem Strumpfband
Autor: Lisa McAbbey
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Seiten: 207
ASIN: B01N97W0QG
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Clarissa Greenly, Agentin und verarmte Tochter eines Barons, muss dem Earl von Hawkhurst ein Notizbuch abluchsen. Dieser Auftrag scheint nicht so leicht zu sein, wie ihre bisherigen und dann schaut der Earl auch noch sehr gut aus …

Schreibstil:
<3 was soll ich noch groß schreiben? Nach „Die Reise nach Edinburgh“ und „Die Eroberung des Normannen“ schafft es Lisa McAbbey abermals, mich in eine längst vergessene Welt zu entführen. Ihr Hauptthema neben der romantischen Liebesgeschichte um James und Clarissa ist der siebenjährige Krieg 1756 – 1763.

Der Einstieg ins Buch war mit dem ersten Satz ein Highlight: „Gib acht, Mädchen, dass du keine Kanten oder Ecken beschädigst, die Einbände nicht zerkratzt, weder Eselsohren noch Fettflecken hinterlässt! Merk dir: Man muss Bücher wie rohe Eier behandeln – vorsichtig und sehr behutsam!“;
Ich liebe Bücher und von daher freute ich mich besonders, gleich so empfangen zu werden – so hieß es auch von William Cuthbert Faulkner (1892 – 1962): Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will; nun wusste ich ja, dass ich das komplette Buch von Lisa McAbbey lesen wollte, aber dieser Satz lies mein Herz wahrlich brennen und ich fühlte mich sofort angesprochen und tauchte ab in die große Buchhandlung von Mr. Noon, sah die Reihen von Büchern vor mir und roch den Staub, der sich über die Zeit auf die Einbände niederlegte und fieberte mit den Figuren mit und so weiter und so fort.

Kurz geschrieben: Ich war hin und weg, von der Idee der Geschichte, von den Figuren, deren Handlungen und der ganzen Kulisse. Die Liebesgeschichte mit teils sehr knisternden Szenen war ein wundervolles Geschenk für die teils trockenen politischen Geschehnisse, welche aber zur Geschichte passen. Besonders hervorzuheben ist der Ausdruck der Autorin, so nutzt sie längst vergessene Wörter um ihre Geschichte noch authentischer werden zu lassen. Ich bin einfach nur begeistert, so muss ein historischer Roman geschrieben sein!

Charaktere:
Clarissa ist eine wundervolle Protagonistin, welche ich umgehend vor meinem geistigen Auge sah. Ihre Art zu agieren passt zu ihr und wie sie sich in ihren Auftrag stürzte, brachte mir mehr als einmal ein lächeln ins Gesicht.

Der Earl von Hawkhurst ist ebenfalls ein sehr liebenswürdiger Zeitgenosse und auch ihn habe ich vergöttert! Was für ein toller Mann! Besonders sein Umgang mit Clarissa berührte mich.

Clarissas Vater erinnerte mich sehr an Mr. Bennet (aus Stolz und Vorurteil von Jane Austen), der gutmütige Alte hatte irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank – so gutmütig kann man doch nicht sein! – aber er passt in das Bild der Geschichte so gut hinein, dass ich ihn doch irgendwie mochte.

Die anderen Charaktere wirkten ebenfalls so natürlich und zum liebhaben, dass ich sehr traurig bin „Der Spion mit dem Strumpfband“ schon ausgelesen zu haben, aber ich kann es ja immer wieder lesen 😉

Cover:
Das Cover ist sehr schön geworden und passt zur Geschichte.

Fazit:
Wieder ein ganz tolles Buch von Lisa McAbbey, welches jetzt schon zu meinen Favoriten für das Jahr 2017 zählt! Tolle Idee, wundervolle Charaktere und ein traumhafter Schreibstil! Ich empfehle es an jeden, der gerne romantisch-kriminalistische Liebesgeschichten liest! Von mir gibt es 5 Sterne!

Ich bedanke mich bei Lisa McAbbey für das Rezensionsexemplar.

Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!: Ein lustiges Baubuch – Julia Karnick

Klappentext:
»Ist es nicht ärgerlich, wie viel Geld man verschleudert, wenn man lebenslang Miete zahlt?« Wer diese Frage stellt, steht schon mit einem Bein in der Baugrube – oder zumindest im Notariat. Egal ob man neu, aus-, an- oder umbaut, eines kommt sicher auf die Bauherren zu: eine Menge. Julia Karnick hat das alles hinter sich und weiß, wie man eine drohende Kostenexplosion bewältigt, sich das Leben ohne Keller schönredet, abgetauchte Handwerker aufspürt, einen Jahrhundertwinter und zwei Wasserschäden übersteht.


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Titel: Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!: Ein lustiges Baubuch
Autor: Julia Karnick
Verlag: blanvalet
Seiten: 368
ISBN: 978-3442378685
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Familie Karnick kauft ein Grundstück und lässt das darauf stehende Haus abreißen um ein neues Haus zu bauen. Der Baualltag wird Rückblickend mit viel Humor geschildert …

Schreibstil:
Als freie Journalistin und Kolumnistin weiß Julia Karnick wie man schreibt und seine Leser bei Laune hält. Die Geschichte an sich hat mich tief berührt und ich musste das Buch des Öfteren zur Seite legen, einfach weil ich beim Lesen schon eine halbe Depression bekommen habe – wie kann man diese ganze Schei** nur durchmachen? Auf dieser Baustelle hat ja wirklich nichts geklappt! Ich bin sehr froh, dass der Hausbau (vor über 20 Jahren) bei meinen Eltern ohne einen Mangel funktioniert hat und ich auch im Bekanntenkreis habe ich zwar von Baupannen gehört, aber nie, dass solche Mängel aufgetreten sind. Daher habe ich mich zwischenzeitlich immer wieder gefragt, ob die Dinge wirklich so passiert sind, wie sie denn geschildert wurden. Im Buch steht ganz klar: Ja, alles so passiert! Gruselig und authentisch wird also beschrieben, wie sich die Handwerker verhalten, was nicht klappt und die Folgen dazu. Auch wird nach jedem Kapitel aufgerechnet wie hoch die Baunebenkosten sind und was man dafür bekommt – oder eben auch nicht. Dennoch werden die ganzen Pannen und die Depression der Autorin locker flockig niedergeschrieben, frei nach dem Motto: Wenn du nicht weinen kannst, dann lache.

Cover:
Das Cover spiegelt genau das wieder, was das Buch beinhaltet: Alles geht zu Bruch!

Fazit:
Für Menschen, welche überlegen zu bauen könnte es ein halber Ratgeber sein „worauf sollte man achten“ und „wo könnte viel passieren“, es kann aber auch sein, dass nach dem Lesen das Bauvorhaben komplett abgebrochen wird, einfach weil man zu viel Angst bekommen kann, wenn man liest was alles passieren kann.  Für Leute, welche schon gebaut haben ist dieses Buch eine schöne Lektüre um das eigene Bauvorhaben rückblickend zu betrachten. Alles in allem ist das Buch gut geschrieben und ein schöner Zeitvertreib, daher gebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung ist hier wohl schwer zu geben und muss von Fall zu Fall betrachtet werden 😉