Argeneau Romantic Christmas 01: Ein Vampir unterm Weihnachtsbaum – Lynsay Sands

Klappentext:
Für die Weihnachtsfeiertage sieht es düster aus, als der Polizeichef von Port Henry, Teddy Brunswick, in seiner Blockhütte eingeschneit wird … bis er auf seine hübsche Nachbarin Katricia Argeneau trifft. Teddy findet sofort Gefallen an ihr, doch sie scheint viel zu jung für ihn. Katricia wiederum ist entzückt, endlich ihren Lebensgefährten gefunden zu haben – immerhin sucht sie diesen schon seit mehreren Jahrhunderten. Jetzt ist es an ihr, den unbeholfenen Teddy von der besonderen Beziehung zu überzeugen …


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Titel: Ein Vampir unterm Weihnachtsbaum
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 104
ASIN: B01L2KY7A0
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Teddy Brunswick lernt seine Lebensgefährtin kennen und lieben …

Meinung:
Der Ausdruck von Lynsay Sands ist gewohnt romantisch, witzig und teilweise spritzig. Die Begegnung zwischen Teddy und Katricia hatte ich allerdings anders im Kopf, aber bei den ganzen Geschichten und Begegnungen kann ich mich auch täuschen. Trotzdem ist die Geschichte eine schöne Zwischensequenz und absolut ausreichend. Allerdings muss man die Geschichte der Argeneaus kennen, um den Inhalt zu verstehen, denn vieles wird nur angerissen und die vorkommenden Charaktere werden nicht weiter beschrieben. Für Fans der Reihe aber schon ein schöner Zeitvertreib.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und zur Geschichte.

Fazit:
Nur für Fans der Argeneau-Reihe, es wird viel Wissen vorausgesetzt. Daher mindestens Band 7 (Ein Vampir und Gentleman) vorher lesen. Von mir gibt es 4 Sterne, weil mich die Zeilen gut unterhalten, aber nicht zwingend begeistert haben.

Schwimmen Tote immer oben?: Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – Michael Tsokos

Klappentext:
„Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin – das neue Sachbuch von Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.
Leider sind es oft Klischees, die unsere Vorstellung von der Rechtsmedizin beherrschen. Keiner weiß das besser als Michael Tsokos, der vielfache Bestseller-Autor. Er erläutert die teils groben Fehler und informiert unterhaltsam und spannend über die Mittel und Methoden der Rechtsmedizin, seine Arbeit am Seziertisch im Obduktionssaal und die neuesten Entwicklungen in der Forensik.
Die Szene aus dem Fernseh-Krimi kennt jeder: Ein Toter im Pool, auf der Wasseroberfläche auf dem Rücken treibend, mit dem Gesicht nach oben. Michael Tsokos entlarvt diese Darstellung als dramaturgischen Kniff, und erklärt, warum Ertrunkene auf den Grund sinken oder unter der Wasseroberfläche treiben, und zwar in Bauchlage, mit dem Gesicht nach unten.
Auch die anderen Irrtümer über die Rechtsmedizin, die Michael Tsokos aufklärt, sind bekannt aus Krimis aller Art. Unter anderem geht es um die Frage, wie lang es dauert, bis ein Leichnam vollständig mumifiziert ist; ob verwesende Leichen explodieren können und auf welche Weise ein Rechtsmediziner Stich- und Schnittverletzungen voneinander unterscheidet. In diesem, seinem zweiten Buch zu den Irrtümern über die Rechtsmedizin stellt Michael Tsokos auch die gängigsten Irrtümer über die Arbeit in der Rechtsmedizin richtig. Etwa dass eine virtuelle Obduktionen mit Hilfe der Computertomographie keineswegs eine klassische Obduktion ersetzen kann, dass Rechtmediziner und ermittelnde Kriminalbeamte keineswegs ein festes Team sind und dass Phantombilder keineswegs aufgrund von DNA-Analysen möglich sind.
Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine beiden Sachbücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind Bestseller: „Die Klaviatur des Todes“ und „Die Zeichen des Todes“.


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Titel: Schwimmen Tote immer oben?: Die häufigsten Irrtümer über die Rechtsmedizin
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Droemer
Seiten: 123
ASIN: B07QBY77ZF
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Ein Sachbuch, welches mit gängigen Irrtümern der Rechtsmedizin aufräumt. Ergänzt mit kurzen Anekdoten aus der Praxis.

Meinung:
Der Schreibstil von Michael Tsokos (Rechtsmediziner und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik) ist gut lesbar und eindrücklich. Durch die Praxiserfahrung und seine Schilderungen wirken die Geschichten lebendig und der ein oder andere Seitenhieb in Richtung (Dreh-)Buch wird deutlich. Denn so, wie es die meisten Autoren machen, geht es in Wirklichkeit gar nicht. Das Buch ist mit 30 Irrtümern recht kurz und die 110 Seiten lesen sich rasch weg, ich hätte gerne mehr aus der Praxis gelesen. Dennoch waren die Behauptungen und die danach folgenden Korrekturen äußerst interessant. In jedem Kapitel gibt es noch Zeichnungen, welche die Behauptungen aufs Korn nehmen.

Cover:
Das Cover trifft es gut, es spiegelt den Titel des Buches und eine Behauptung wieder.

Fazit:
Das Buch ist leider viel zu kurz. Es hätte ausführlicher sein können. Wie „Dem Tod auf der Spur“ oder „Der Totenleser„. Daher fand ich es zwar interessant, aber vom lernenden / unterhaltenden Faktor nicht so gut – daher gibt es auch nur 4 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es für Krimi- / Thrillerfans, welche die Arbeiten der Ermittler / Rechtsmediziner hinterfragen oder es genauer wissen möchten sowie an interessierte Laien, welche sich schon immer mit Mythen um den Tod belesen wollten.

Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch! Was Mitarbeiter in den Wahnsinn treibt – Martin Wehrle

Klappentext:
In vielen Firmen herrscht das Diktat der Unvernunft. Mitarbeiter müssen tun, was ihnen gesagt wird, weil es ihnen gesagt wird – auch wenn es der letzte Unsinn ist. Regeln ersetzen den gesunden Menschenverstand. Das Betriebsklima orientiert sich vor allem an der Laune der Chefs. In seinem neuen Buch zerrt Martin Wehrle ans Licht, womit Unternehmen ihre Mitarbeiter heute in den Wahnsinn treiben. Mit Erfahrungsberichten, unglaublichen Beispielen aus seiner Praxis und seiner typischen erfrischenden Sprache holt er die Leserinnen und Leser dort ab, wo sie täglich herausgefordert sind, und eröffnet Möglichkeiten, dem Wahnsinn entgegenzutreten.


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Titel: Noch so ein Arbeitstag, und ich dreh durch! Was Mitarbeiter in den Wahnsinn treibt
Autor: Martin Wehrle
Verlag: ‎ Mosaik
Seiten: 369
ASIN: B07C3ZMB6P
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In diesem Buch gibt es Einblicke in den Arbeitsalltag – wahre Geschichten und Strategien werden aufgezeigt und zwischendurch kommt der Druchdreh-Reihm …

Meinung:
Martin Wehrle zeigt Missstände in Firmen auf, lässt Arbeiter zu Wort kommen und erklärt an diesen Beispielen, was getan werden muss, damit die Arbeitswelt nicht noch weiter den Bach runtergeht. Die Bürokratie, die Geltungssucht einiger Menschen und die Finanzstrukturen entscheiden und was dann rauskommt sehen wir leider jeden Tag auf der Arbeit oder in diesem Buch (gebündelt).

Die Lektüre ist gut strukturiert, die einzelnen Themenbereiche klar erkennbar und die Durchdreh-Reime lockern das ganze auf. Obwohl vieles gar nicht mehr zum Lachen, sondern zum Ärgern ist. Die Tipps, sich nicht alles gefallen zu lassen, im besten Fall sogar zu gehen, sind richtig. Allerdings werden niemals so viele Arbeiter aufstehen, dass sich viel ändern wird. Aus eigener Erfahrung benötigen zu viele Menschen die Arbeit – auch wenn sie einen kaputt macht. Ich hoffe allerdings, dass sich viele Leute dieses Buch kaufen und sich die Ratschläge zu Herzen nehmen und hoffentlich doch etwas ändern können und werden!

Cover:
Das Cover passt sehr gut, Frauen rennen meistens den Anzugträgern in Positionen hinterher und für viele ist ein Arschtritt der Dank.

Fazit:
Ein Buch für jeden, der in der Arbeitswelt steht und auch für die, welche gerade erst damit beginnen, so können die Weichen gleich in die richtige Richtung gestellt werden und einem selbst viele Dinge erspart bleiben. Von mir gibt es 4 Sterne. Für 5 Sterne hätte ich mir noch mehr Lösungsvorschläge gewünscht, wie gewisse Situationen gleich abgestellt werden können oder bei der Wurzel bereits unterbunden werden.

Garten der Wünsche – Kristina Valentin

Klappentext:
Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat.

Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht?


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Titel: Garten der Wünsche
Autor: Kristina Valentin
Verlag: ‎ Diana
Seiten: 337
ASIN: B07K259L6L
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
2 Schicksale laufen in einer kleinen Pension im Wald zusammen und finden ihr Glück.

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Kristina Valentin sehr. Unter Kristina Günak konnte sie mich mit ihrer Elionore Brevent Reihe bezaubern, hier schafft es die Autorin einen ganz anderen Zauber zu weben, und zwar den der Natur. Neben der Geschichte, von zwei starke Frauen, den Sinn des Lebens und den Erhaltungstrieb, geht es um Achtsamkeit, Heilpflanzen und die innere Kraft. Eine tolle Mischung, die es sich zu lesen lohnt. Besonders gefallen hat mir allerdings das Nachwort, hier geht Kristina Valentin noch auf den Umgang mit der Natur, die Ressourcenverschwendung und Gartengestaltung ein. Die Art, wie sie schreibt – in der Geschichte und auch danach – ist mit so viel Liebe und Wissen gepaart, dass es einfach nur Spaß macht, den Buchstaben zu folgen. Die Geschichte an sich war leider nicht ganz so meins, es gab viele Details, welche die Geschichte zwar vorantrieben, aber nicht ganz so logisch waren und daher eher störend erschienen. Auch plätscherte die Geschichte teilweise so dahin – dafür gab es dann wieder gute Gartentipps. Die Mischung aus Roman und Pflanzenkunde war gut, allerdings dann auch mit Längen, hier stimmte die Mischung nicht so ganz – entweder störte der Roman oder das Wissen.

Charaktere:
Mit Klara bin ich sofort warm geworden. Die Naturverbundenheit, die Achtsamkeit, das war klasse.

Mit Romy hatte ich so meine Schwierigkeiten, diese Verbissenheit mit der Schwangerschaft, die Beziehungsprobleme, das ist nicht meins, bzw. würde ich komplett anders an die Sache rangehen und konnte daher keine Verbindung zu ihr aufbauen, was das Lesen von ihren Abschnitten dann auch deutlich erschwerte.

Cover:
Das Cover ist super schön, blumig und mit Insekten, so muss das.

Fazit:
Ein seichter Frauenroman mit viel Gartenwissen, wohl eher für die Generation (ab 35+). Die Gartentipps und Klara haben mich überzeugt, mit Romy bin ich nicht warm geworden, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für gestresste Städter und Gartenfreunde.

Wistings Cold Cases 02: Wisting und der fensterlose Raum – Jørn Lier Horst

Reiheninfo:
Wisting und der Tag der Vermissten
Wisting und der fensterlose Raum
Wisting und der Atem der Angst
Wisting und der See des Vergessens

Klappentext:
William Wisting bekommt einen äußerst heiklen Auftrag: Im idyllischen Wochenendhaus eines an Herzinfarkt plötzlich verstorbenen Spitzenpolitikers wurden Umzugskisten mit achtzig Millionen Kronen gefunden. Die Kisten standen im innersten, fensterlosen Raum des Hauses. Stammt das Geld etwa aus einem Raubüberfall, der fast zwanzig Jahre zurückliegt? Unterstützung bekommt Wisting von Adrian Stiller, der sich gerade mit dem ungeklärten Verschwinden des möglichen Täters befasst. Doch wie gelangte das Geld in den Besitz des Politikers? Oder stammt es gar aus einer ganz anderen Quelle?


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Titel: Wisting und der fensterlose Raum
Autor: Jørn Lier Horst
Verlag: Piper
Seiten: 432
ISBN: 978-3492316729
Meine Bewertung: 4 Sterne

Inhalt:
Wisting erhält einen Spezialauftrag vom Generalstaatsanwalt: Ein Spitzenpolitiker stirbt und hinterlässt in seiner Strandhütte mehrere Kartons mit Geld. Woher stammt es und warum hat er 80 Millionen Kronen einfach so herumliegen?

Schreibstil:
Obwohl ich den ersten Teil der Reihe nicht kenne, bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen. Die Figuren und die Szenerie wurden gut beschrieben und wenn es Beziehungen aus dem 1. Teil gab, dann wurden diese sehr gut eingebunden und erläutert. Die Ausdrucksweise ist typisch nordisch, wortkarg, aber treffend. Jørn Lier Horst arbeitete vor seiner Karriere in leitender Stellung bei der norwegischen Kripo, dies merkt man und es ist sehr angenehm einen realitätsnahen Krimi zu lesen.

Charaktere:
Alle sehr sympathisch und nordisch verschlossen. Dennoch sind sie vielschichtig. Was mir nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass die kleine Amalie mit ihren 2 Jahren viel vor dem iPad sitzt. Dies muss nicht sein und ist in dem Alter nicht förderlich.

Cover:
Das Cover wirkt langweilig. Hier hätte ich mir etwas mehr Nähe zur Geschichte gewünscht. Aber es passt zu den Covern der anderen Bände.

Fazit:
Ein guter Krimi, welcher  fast bis zur letzten Seite die Spannung halten konnte. Von mir gibt es 4 Sterne – einen ziehe ich aufgrund der iPad Nutzung für 2-jährige ab. Eine Leseempfehlung gibt es für Krimifans, welche die Nähe zur Polizeiarbeit schätzen.

Ich bedanke mich bei Piper für das Rezensionsexemplar.