Selection 02: Die Elite – Kiera Cass

Reiheninfo:
Selektion
Selektion – Die Elite
Selektion – Der Erwählte
Selektion – Die Kronprinzessin
Selektion – Die Krone

Klappentext:
Von den 35 Mädchen, die um die Gunst von Prinz Maxon und die Krone von Illeá kämpfen, sind mittlerweile nur noch sechs übrig. America ist eine von ihnen und sie ist hin- und hergerissen: Gehört ihr Herz nicht immer noch ihrer großen Liebe Aspen? Und warum hat sich der charmante, gefühlvolle Prinz hineingeschlichen? America muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Doch dann kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, der alles ändert. Außerdem versuchen verschiedene Rebellengruppen das Casting zu stören und wollen die Monarchie beenden. America weiß nicht mehr, wem sie trauen kann…


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Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Sprecher: Friederike Wolters
Verlag: Jumbo
Länge: 5 Std. 23 Minuten (gekürzt)
ASIN: B00MOS11QS
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Natürlich hat es America geschafft unter den letzten 6 Mädchen im Casting zu bleiben – wäre ja auch blöd wegen der Handlung … – und sie ist immer noch hin und hergerissen zwischen ihrer großen Liebe Aspen und dem Prinzen Maxon…

Stil:
Mittlerweile habe ich mich an den komischen Ton von Friederike Wolters Stimme gewöhnt und ihre Betonung finde ich langsam recht amüsant. Ich sehe die Geschichte daher mehr als humoristisches Werk an und erfreue mich der Klischees. Kiera Cass nutzt immer noch die Vorlagen vom „Bachelor“ und „Mädchen steht zwischen den Stühlen, während sie die Welt rettet“.

Charaktere:
Es wird einfach nicht besser. Wobei Maxon mittlerweile auftaut und sympathisch wird. Aspen hingegen katapultiert sich in meiner Achtung sehr weit ins Aus.

Cover:
Es wirkt zwar immer noch zu puppenhaft, aber nicht so „nimm mich“-mäßig wie beim ersten Band.

Fazit:
Berühren konnte mich „Selection“ immer noch nicht. Dennoch ist die Geschichte nicht langweilig und von daher gibt es 3 Sterne für einen netten Zeitvertreib.

Selection 01 – Kiera Cass

Reiheninfo:
Selektion
Selektion – Die Elite
Selektion – Der Erwählte
Selektion – Die Kronprinzessin
Selektion – Die Krone

Klappentext:
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus der Kaste der Künstler in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Außerdem ist da auch noch Aspen, ihre erste große Liebe! America muss eine Entscheidung treffen, die sie den Rest ihres Lebens begleiten wird.


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Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Sprecher: Friederike Wolters
Verlag: Jumbo
Länge: 5 Std. 1 Minuten (gekürzt)
ISBN: 978-3833733697
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
America Singer (jung, hübsch, single) soll ins Königshaus von Illeá kommen. Der Prinz muss verheiratet werden und so wird ein Casting einberufen …

Stil:
Die Stimme und die Betonung von Friederike Wolters ist furchtbar und nach 5 Minuten platzte mir förmlich der Kopf. Dennoch höre ich beim Autofahren gerne Hörbücher und hatte nichts anders dabei. Außerdem wurde die Selection-Reihe hoch gelobt und was macht man nicht alles um „mitschreiben“ zu können 😉

Die Idee hinter Selection erinnert mich stark an „Den Bachelor“ oder andere Verkupplungs-Shows aus dem TV. Die Einteilung, der in Illeá lebenden Menschen, in „Kasten“ ist wohl Dystopie-typisch, aber was soll es. Es wirkte alles irgendwie geklaut. Ein Mädchen, welches alles mitbringt, was ein Prinz möchte: Schönheit, Eleganz, (künstlerisches) Talent, Witz, Charme und Stärke … Aber sie liebt nicht nur den Prinz, sondern auch noch einen anderen *seufz* Was also hat Kiera Cass hier noch selbst geschrieben? Es war doch alles schon mal da ?!

Charaktere:
Die ach so perfekte America ging mir sowas von auf die Nerven. Sie kann alles, sie weiß alles und sie liebt jeden. Was soll denn das? Die Jugendlichen heute haben doch eh schon alle Komplexe, hätte sie nicht einen Mangel haben können?

Maxon (Friederike Wolters spricht es: Mäksen und ich musste immer an ein Fertigessen aus dem Tiefkühlregal denken), der Prinz, scheint eine Pflaume zu sein. Butterweich und Marionette seiner Eltern hat er wohl keine Meinung und was er an America findet ist mir schleierhaft.

Aspen, Americas heimliche Liebe, mischt natürlich auch immer mit und scheint mir zumindest etwas sympathischer als der Prinz mit dem komischen Namen.

Cover:
Ich bin mir nicht sicher, ob mir dieses Topmodelcover gefällt oder mich eher abschreckt. Für junge Mädchen aber bestimmt passend.

Fazit:
Ich hätte „Selection“ definitiv abgebrochen, wenn ich ein anderes Hörbuch im Auto gehabt hätte. So aber habe ich mir die Geschichte angetan und fand sie gar nicht so schlecht. Die Idee ist nicht neu und die Umsetzung von Friederike Wolters eher eine Lachnummer, aber vielleicht hat gerade deshalb „Selection“ einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Von mir gibt es 3 Sterne, weil ich des Öfteren schmunzeln musste und mir doch tatsächlich noch einen weiteren Teil von dieser Reihe angehört habe.

Vielleicht mag ich dich morgen – Mhairi McFarlane

Klappentext:
Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben. Und dann bekommt sie die Chance, ihm alles heimzuzahlen – wenn sie das will! Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.


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Titel: Vielleicht mag ich dich morgen
Autor: Mhairi McFarlane
Sprecher: Britta Steffenhagen
Verlag: argon Verlag
Länge: 7 Std. 23 Minuten (gekürzt)
ISBN: 978-3839813935
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Aureliana wird in der Schule gemobt und beschließt nach ihrem Abschluß ihr Leben komplett zu ändern. 16 Jahre nachdem sie 16 war, findet ein Klassentreffen statt und die veränderte Anna stellt sich ihren größten Ängsten …

Stil:
Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit der Stimme von Britta Steffenhagen. Ihre Stimmlage ist sehr speziell und gerade für eine Geschichte dieser Art nicht wirklich passend. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass gerade ihre Art zu sprechen bei bestimmten Szenen (gerade die in denen es Anna / Aureliana wirklich dreckig ging und sie in ein Selbstgespräch verfiel) absolut genial besetzt war.

Der Inhalt der Geschichte um Aureliana und James ist mir allerdings ziemlich übel aufgestoßen. Ich mag besondere Liebesgeschichten, aber diese war mir zu abstrus, wie kann sich ein Mobbingopfer in einen Menschen verlieben, der sie dermaßen fertig gemacht hat? Dies erinnert ja schon fast an eine Abhängigkeit – Stockholmsyndrom?!

Charaktere:
Ich konnte sehr gut mit Aureliana mitfühlen und litt mit ihr, als sie die schlimmen Erlebnisse in der Schule erlebte. Auch die innere Zerrissenheit war durch die ausdrucksstarke Stimme von Britta Steffenhagen absolut nachvollziehbar. Allerdings konnte ich Annas Handlungen in Bezug auf James nicht im Geringsten nachvollziehen. Ein Mensch, der einen so demütigt, dass man selbst im Alter noch Versagensängste aussteht und einem die schlimmsten Wörter an den Kopf wirft kann man nicht mögen – ich könnte es zumindest nicht und kann Annas Handlungen bzgl James daher in keinster Weise nachvollziehen.

SPOILER ANFANG James beschimpft Anna und sagt ihr, dass sie früher halt eine häßliche Missgeburt war, kurze Zeit später gehen sie zusammen essen SPOILER ENDE

James ist ein Mitläufer, der es zu nichts bringt und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, ich konnte ihn nie leiden und seinen Freund ebensowenig.

Die Katze war toll und von Luther hätte ich gerne mehr erfahren!

Cover:
Das Cover ist nichtssagend und auf den ersten Blick würdigt es die Frau herab, weil er über ihr steht – ggf sage ich das aber nur, weil ich die Geschichte so sehe.

Fazit:
Ein Hörbuch, welches definitiv nicht für Mobbingopfer geeignet ist, alte Wunden können aufreißen. Für Menschen, die andere gehänselt haben ist es ebenfalls nicht geeignet, da diese dann merken, das alles wieder glattzubügeln ist. Daher nur für eine begrenzte Zielgruppe zu empfehlen und die müssen dann Liebesgeschichten mögen. Mir hat das Hörbuch nicht unbedingt zugesagt und daher vergebe ich nur 3 Sterne.

In der Finsternis – Sandrone Dazieri

Klappentext:
Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt.


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Titel: In der Finsternis
Autor: Sandrone Dazieri
Verlag: Piper
Seiten: 560
ISBN: 978-3492309134
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Ein Junge verschwindet, die Mutter wurde ermordet und alle Indizien deuten auf den treusorgenden Ehemann. Doch Dottore Rovere glaubt nicht an diesen Sachverhalt und bittet die beurlaubte Dottore Colomba Caselli an dem Fall zu arbeiten. Sie soll sich Hilfe bei Dante Torre holen, diesem ist vor etlichen Jahren gleiches geschehen und daher denkt Rovere, dass der Entführer zurückgekehrt ist …

Schreibstil:
Ich glaube dies war mein erster italienischer Krimi und es war schön auch mal durch Rom und die kleinen Dörfer geführt zu werden. Auch die Bezeichnungen der Dienstgrade war etwas anderes, tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Schwierigkeiten hatte ich nur mit einigen Wortkombinationen, so wurde fleißig „als wie“ verwendet 🙁 und das geht gar nicht! Entweder ich will etwas vergleichen (als) oder ich möchte etwas gleichsetzen (wie), aber beides?! Zudem kamen genaue Beschreibungen wie bei einer Explosion die abgetrennten Körperteile durch die Luft fliegen und sich dann in andere Dinge bohren etc., ggf. hat das Buch daher das Genre Thriller abbekommen, aber so thrillermäßig ist die Geschichte gar nicht. Sie hat längen und es wird sich eher nebensächlich mit dem eigentlichen Fall beschäftigt. Hauptgeschehen ist nämlich, die psychische Verfassung von Dante und Colomba sowie detailgetreue Beschreibungen von nebensächlichen Handlungen wie das Anzünden einer Zigarette – welches doch wirklich über eine halbe Seite erörtert werden kann. Auch ist trotz der versuchten detailtreue einiges durcheinander geraten, ob es von Sandrone Daziere so geschrieben wurde oder ob es sich um einen Übersetzungsfehler handelt weiß ich nicht, aber wenn ich etwas Beschreibe muss es schon gleich sein. So wird als Bsp. ein kleiner Raum mit einem Tisch und drei Stühlen beschrieben und kurze Zeit später wird erklärt, dass sich Person xy auf den einzigen Stuhl im Raum niederlässt – na sowas! In einer anderen Szene wird von einem sicherheitsrelevanten Gerät berichtet, welches unmöglich in unter einer Woche umgangen werden kann, die Situation erscheint aussichtslos. Komischerweise wird auf der nächsten Seite das Problem gelöst – es geht auch in 30 Minuten – das ist ja toll …

Charaktere:
Colomba ist eine labile, durch ein traumatisches Erlebnis beurlaubte Polizisten – gabs ja noch nicht – und handelt trotz ihrer psychischen Probleme erstaunlich rational, dies konnte ich ihr nicht immer abkaufen und es machte sie unsympathisch.

Dante ist eine interessante Persönlichkeit, welche ich leider auch als konstruiert empfand.

Die anderen Charaktere wirkten ebenfalls sehr wankelmütig und daher größtenteils unglaubwürdig. Richtig schlimm und irgendwie nervig war aber, dass sie alle kurz bevor sie etwas mitzuteilen hatten bestialisch ermordet wurden – was fürn Zufall.

Cover:
Das Cover wirkt düster und daher passt es zur Geschichte.

Fazit:
Ein netter Krimi für zwischendurch, bis auf ein paar Fehler ist er ganz amüsant zu lesen und das Ende ist interessant. Ich gebe diesem Buch 3 Sterne und empfehle es Lesern, welche gerne mal einen etwas brutaleren Krimi, welcher in Italien spielt, lesen möchten.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Aufstand der Roboter – Mark Brandis, Nikolai von Michalewsky

Klappentext:
Ein Jahr ist die Delta VII seit dem „Unternehmen Delphin“ in den Weiten des Sonnensystems unterwegs, ohne Stützpunkt und immer auf der Flucht vor der „Reinigenden Flamme“, die sie unerbittlich jagt. Der Hunger treibt Mark Brandis und seine Besatzung zu einer aufgegebenen Raumstation. Dort entdecken sie das grausame Geheimnis des Generals, das dem Bürgerkrieg eine neue Wendung geben kann…
Wird es Commander Brandis gelingen, diese Bedrohung abzuwenden?


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Titel: Aufstand der Roboter
Autor: Mark Brandis, Nikolai von Michalewsky
Sprecher: Michael Lott, Rasmus Borowski, Martin Wehrmann, Christian Rode
Verlag: steinbach sprechende Bücher
Länge: 1 Std.
ISBN: 978-3886984367
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Dies ist der vierte Teil der Reihe um Mark Brandis und ich muss gestehen, ich wusste das vor dem Hören nicht 🙁 daher mag meine Rezension jetzt nicht so gut ausfallen wie sie ggf ausgefallen wäre, hätte ich die anderen Teile gekannt.

Inhalt:
Mark Brandis und seine Crew sind in den weiten des Universums unterwegs und haben kaum noch Nahrungsmittel. Als sie endlich eine Versorgnungsstation finden erleben sie ihr blaues Wunder …

Stil:
Es war mal wieder schön ein Hörspiel zu hören, das ist ja immer etwas ganz anderes als ein Hörbuch und es hat mir gefallen. Ich bin sehr gut in die Geschichte hereingekommen und die Sprecher waren echt gut. So hatte ich ebenfalls das beklemmende Gefühl in einem Raumschiff zu sein und fühlte mich umgehend in die Crew ein. Auch mit der eigentlichen Handlung hatte ich keine Schwierigkeiten, die Geschichte hat mich (trotz der mir nicht bekannten vorangegangen Teile) nicht überfordert und ich konnte der Handlung ohne Probleme folgen. Die Story im allgemeinen war aber nicht so mein Fall, ich stehe einfach nicht so auf Krieg.

Charaktere:
Um die Charaktere zu mögen oder einzuschätzen war mir eine Stunde Hörspiel einfach zu knapp. Mark Brandis blieb mir zwar haften, aber nur weil ich seine Stimme so angenehm fand.

Cover:
Das Cover erinnerte mich an I Robot (Film) und so etwas in der Art habe ich leider auch erwartet – und natürlich nicht bekommen 🙁

Fazit:
Wer die anderen Teile kennt wird sich sicherlich über diesen Teil freuen, ich persönlich habe aus Unwissenheit (ich google leider nicht immer nach Reiheninfos) mit diesem Teil begonnen und stehe jetzt so im Raum mit der Frage: Was war das eigentlich? Ich kann nicht wirklich etwas positives oder etwas Negatives über dieses Hörspiel sagen, daher vergebe ich drei Sterne.