Big Game: Die Jagd beginnt – Dan Smith

Klappentext:
In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt…


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Titel: Big Game: Die Jagd beginnt
Autor: Dan Smith
Verlag: Silberfisch
Spieldauer: 7 Stunden 2 Minuten
ASIN: B00VGE5AA4
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Oskari ist 12 als er allein in die Wildnis geschickt wird. In Finnland ist es Tradition, dass er in der Nacht zu seinem 13. Geburtstag allein im Wald jagen muss und seine Beute über seine Männlichkeit entscheidet. Doch auf dem Weg zum geheimen Jagdgrund begegnet Oskari Wilderern und eine wilde Jagd beginnt …

Stil:
Die Geschichte von Dan Smith hätte sicherlich Potential gehabt, aber die Umsetzung war jetzt nicht so doll. Ob es an der Übersetzung oder dem Sprecher (Julian Greis) liegt ist wohl schlecht zu beurteilen. Der Einstieg ins Hörbuch war für mich schon befremdlich, ich wusste nicht, dass die Geschichte zur heutigen Zeit in Finnland spielt und hatte daher leichte „Startschwierigkeiten“, zudem fand ich es befremdlich kleine Kinder in den Wald zu schicken und wahllos Lebewesen zu vernichten, nur um zu zeigen wie toll man ist … die Gespräche der Charaktere wirkten weltfremd, konstruiert und unlogisch.

Charaktere:
Alle Charaktere waren für mich nicht greifbar. Se wirkten unfertig oder genau auf ihre Rolle geschneidert. Wirklich fühlen konnte ich mit keinem.

Cover:
Das Cover sagt mir auch nicht unbedingt zu, durch die Farben und die Aufmachung vermittelt es aber einen gewissen Grad an Spannung.

Fazit:
Eine Geschichte, welche mich nicht überzeugen konnte. Ich habe eine spannende Geschichte erwartet und diese leider nicht bekommen. Die Handlung zieht sich ewig und die Figuren sind blass. Einzig die Idee der Geschichte ist originell und daher vergebe ich 2 Sterne. eine Empfehlung gebe ich an junge Leser, welche gerne Abenteuer lesen.

Liebe im Grandhotel – Marie-Louise Fischer

Klappentext:
Grandhotel Horster sein Name steht für Luxus, Mondänität und Eleganz. Es ist der Treffpunkt der High Society aus allen Teilen der Welt. Doch wie sieht es hinter den prunkvollen Fassaden aus? Leidenschaftliche Affären und Intrigen führen nicht selten zu menschlichen Katastrophen und Tragödien, aber genauso geht hier so mancher Traum von Liebe und Zärtlichkeit in Erfüllung.


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Titel: Liebe im Grandhotel
Autor: Marie-Louise Fischer
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 255
ISBN: 978-3404157242
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Urban Horster, der Direktor des Grandhotel Horster, erlebt einen schweren Autounfall und muss für längere Zeit aus dem Hotelgeschäft aussteigen. Seine Frau übernimmt daher das Geschäft und hat mit allerhand Unannehmlichkeiten zu kämpfen …

Schreibstil:
Die Lektüre ist schon etwas älter und es handelt sich um einen leichten Roman für „zwischendurch“ daher sind meine Erwartungen an Handlung und Logik nicht sonderlich hoch gewesen. Dennoch habe ich mich zwischenzeitlich immer wieder gewundert, wie man so viel Dummheit der Protagonisten aufschreiben kann und damit noch zufrieden ist. Der Ausdruck ist einfach gehalten und daher liest sich die Geschichte einfach nur weg, ohne dass man lange über irgendwas nachdenkt – oder den Kopf schüttelt – ist halt so 😉

Charaktere:
Ich weiß gar nicht wie man es schafft, alle Charaktere unsympathisch und oder dumm zu gestalten. Es gab sie alle: den reichen Schnösel mit Geliebte; Die betrogene Frau, welche sich durch harte Arbeit etabliert und natürlich den treuen Freund, der total verliebt in seine Göttin ist, die ihn aber nicht sieht … öhm

Cover:
Kann man mögen oder auch nicht. Dieses Buch wurde oft verlegt und zeigt jedesmal ein verträumtes Cover, so wie man es an jedem Kiosk bei den Groschenromanen findet.

Fazit:
Es ist halt ein Buch für zwischendurch, ein Groschenroman über Liebe, Betrug und Verrat, bei dem keine Logik funktioniert, sondern nur die Ehe zählt. Wer das lesen möchte bitte, für mich war das jetzt nichts. Daher nur 2 Sterne.

Mission X: Last Society

Klappentext:
Mission X ist ein super spannendes Textadventure. Jede Entscheidung, die du triffst, hat Auswirkungen auf den Verlauf der Story. Springe zurück, wenn du einen anderen Part der Geschichte erleben willst, und teile mit deinen Freunden
entscheidende Situationen.

In LAST SOCIETY kennst du nur das Leben in der Gemeinschaft – und unter der Erde. Alles ist geregelt, alles wird überwacht. Doch jetzt kannst du entkommen. Du musst nur die richtigen Entscheidungen treffen. Abwägen, wem du trauen kannst. Und tödlichen Gefahren aus dem Weg gehen. Bist du dazu wirklich bereit?


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Titel: Last Society
Verlag: Carlsen
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Meine Meinung:
Ich habe früher gerne „Spielbücher“ gelesen, bei denen meine Entscheidung gefragt war und ich so die Geschichte aktiv mitbestimmen konnte. Geärgert hat mich nur, dass ich immer am hin und her blättern war und kaum zum Lesen gekommen bin, daher finde ich die Idee des Textadventure gut und war sehr gespannt auf die Geschichte. Carlsen wirbt damit, dass die Geschichten von Mission X mit angepassten Hintergründen, passenden Soundeffekten und Grafiken noch mehr in die Geschichte eintauchen lässt, was mich natürlich auch neugierig machte.

Ich habe mir Last Society also runtergeladen und konnte die Lautstärke sowie die Lesegeschwindigkeit einstellen und dann auch gleich losspielen. Der Text ist einfach gehalten und die Sätze sind sehr kurz. Mehr als 6 Wörter pro Satz sind daher eher selten anzutreffen und ich bin mir nicht sicher, ob es darum geht schnell zu lesen oder mehr künstliche Spannung zu erzeugen. Mir hat dies zumindest nicht gefallen, weil mir irgendetwas fehlte. Zwischendurch stoppt dann der Lesefluss, weil man gezwungen ist Entscheidungen zu treffen, danach geht es in gewohnter weise weiter.

Was mich ziemlich störte, war die Einfachheit der Geschichte. Da konnten auch die Geräusche und die Hintergrundbilder nichts retten. Ich denke daher, dass Last Society eher etwas für Leseeinsteiger ist oder mal etwas für zwischendurch. Um wirklich Spaß an einem Textadventure zu haben, würde ich mir mehr tiefe wünschen. Auch wenn Carlsen mit unterschiedlichen Enden der Geschichte wirbt, gibt es kaum Variablen in der Handlung. Ich hatte das erste Ende sehr schnell erreicht und wurde daher aufgefordert gleich nochmal zu spielen. Das habe ich auch gemacht, weil ich dachte ich könnte noch etwas spannendes entdecken. Auch meine neuen Antworten veränderten die Geschichte nicht, ich nahm Dinge an mich um sie ggf später verwenden zu können, aber das Spiel merkt sich sowas wohl nicht, oder es ist gar nicht vorgesehen. Also sind die eigentlichen Handlungen eher nebensächlich und es gibt nur 2 oder drei wirklich wichtige Handlungen, welche das Spiel entscheiden und genau diese Handlungen werden vom Adventure auch noch sichtbar (!) (die benötigte Antwort bekommt eine andere Farbe) gesteuert.

Fazit:
Für zwischendurch mal ganz nett, aber ob die Vollversion – bis zu einem gewissen Punkt ist das Spiel gratis, um es durchzuspielen muss man die Vollversion für 1,99 Euro erwerben – für den Preis nicht zu teuer ist, ist wirklich abhängig vom persönlichen Anspruch. Ich habe mich etwas geärgert, dass meine Entscheidungen keinen wirklichen Einfluss auf die Geschichte hatten und daher gibt es nur 2 Sterne von mir.

Ich bedanke mich bei Yvonne von Buchbahnhof.de für den Gutscheincode zum Spielen für Last Society.

Das Paket – Sebastian Fitzek

Klappentext:
VORSICHT – dieses Paket öffnen Sie auf eigene Gefahr!

Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen.
„Was kann schon passieren?“, denken Sie sich.

Und lassen damit den Albtraum in Ihr Haus …


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Titel: Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Lübbe Audio
Spieldauer: 6 Stunden 49 Minuten
ISBN: 978-3785753897
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Dr. Emma Stein, als Kind von ihrem Vater vernachlässigt – als Erwachsene nicht ernst genommen, hält in einem Berliner Hotel einen Fachvortrag zum Thema Psychologie. Genervt und entkräftet will sie sich in ihrem Hotelzimmer erholen, doch diese Nacht wird alles andere als entspannend …

Stil:
Simon Jäger liest, wie immer, sehr gut! Es macht einfach Freude seiner Stimme und damit der Geschichte zu lauschen.

Doch nun zur Geschichte: Was zur Hölle hat der Klappentext und der Titel mit der Kern-Geschichte zu tun?! Und fällt Fitzek nichts mehr ein oder warum hatte ich das Gefühl den Inhalt der Lektüre bereits zu kennen? Alles spielt immer in einer Anstalt und das Ende war sowas von vorhersehbar – allerdings nur, wenn man bereits mehrere Werke vom Autor kennt; leider tat ich das und nach „Splitter“ war mir sehr schnell klar, dass „Das Paket“ auf genau das gleiche abzieht, das ist langweilig, einfallslos und peinlich!

Die ganze Handlung wirkt unrund und konstruiert. Zudem ist es ja nicht der erste Thriller, welcher in und um einer Klinik spielt und bei dem es um psychische Verhaltensweisen geht, daher verstehe ich nicht, wie man es schafft eine Panikstörung so falsch darzustellen, wie es in diesem Werk gemacht wurde.

Bsp.: Die Protagonistin leidet unter Panikstörungen, Paranoia und hat so starken Verfolgungswahn, dass sie immer alles überwachen will (Kameras im Haus, Alarmanlage) und hat nur eine einzige „Zwangsstörung“ und zwar das doppelte Abschließen der Haustür?! *putzig*

Die Protagonistin hat bedenken ihr Haus zu verlassen, seit 6 Monaten hockt sie zuhause und bestellt sich alles via Post. Als sie dann das Haus verlässt (Grund ist nachzuvollziehen), kommt sie mal spontan auf die Idee beim Nachbarn einzubrechen … *Bitte was?!

Dann, eines Tages hört sie Geräusche im OG des Hauses und geht mal nachsehen, zuvor schiebt sie mal wieder Panik, aber dann geht sie doch allein (!); ihr liebender Ehemann entpuppt sich dann als der Geräuschverursacher (war er doch unbemerkt wieder ins Haus, weil er was vergessen hatte). Ja was ist denn das für ein liebender Ehemann?! Er weiß doch mit der Störung seiner Frau umzugehen, da sagt man ihr doch, dass man wieder daheim ist *bissel konstruiert, gell?* Auch unlogisch, weil die Alarmanlage (inkl. Bewegungsmelder) für das OG aktiv waren und die Protagonistin diese erst deaktivierte, als sie selber nach oben ging. theoretisch hätte ihr Mann gar nicht nach oben gehen können …

Charaktere:
Emma wirkt einfach nur konstruiert. Eine Panikstörung verschwindet nicht einfach so und bildet sich niemals als Einzeldiagnose aus. Schade, dass es beim X-ten Thriller immer noch solche Ungereimtheiten gibt. Daher ist mit Emma die ganze Zeit über total fern geblieben.

Emmas Mann, ebenfalls sehr konstruiert und ebenfalls unsympathisch. Ist wohl ebenfalls nur „erschaffen“ worden um die Geschichte in die Länge zu ziehen. Wer den Autor kennt, weiß was dieser Charakter in der Geschichte zu suchen hat.

Gleiches gilt für die anderen Figuren. Alles gewoben und gebastelt. So bitte nicht!

Cover:
Das Cover ist echt gelungen und macht neugierig auf die Geschichte, die leider erstaunlich wenig mit einem Paket zu tun hat.

Fazit:
Für mich die schlechteste Geschichte von Sebastian Fitzek, weil die Geschichte nicht nur überzogen (siehe meine Rezension zu „Das Kind„), sondern auch nicht nachvollziehbar (psychische Störung) ist. Bleibt nur zu sagen, dass Simon Jäger sehr gut liest und mich damit bei Laune gehalten hat. Den einzigen Grund das Hörbuch nicht abzubrechen war immer die Frage:“Warum heißt diese Erzählung das Paket?“. Ich vergebe 2 Sterne, weil mich die Geschichte über eine lange Autofahrt hin gut begleitet hat. eine Hör- oder Leseempfehlung gebe ich nicht, da mir alles viel zu konstruiert erschien.

Selektion 03: Der Erwählte – Kiera Cass

Reiheninfo:
Selektion
Selektion – Die Elite
Selektion – Der Erwählte
Selektion – Die Kronprinzessin
Selektion – Die Krone

Klappentext:
Das Leben der vier finalen Kandidatinnen hat sich durch das Casting für immer verändert. Damals, als America auserwählt wurde teilzunehmen, hätte sie niemals zu träumen gewagt, auch nur in die Nähe des Palastes – oder gar von Prinz Maxons Herzen zu gelangen. Nun, da das Ende des Wettbewerbs näher rückt und es vor den Palastmauern zu immer stärkeren Unruhen kommt, werden die Rivalinnen auf eine harte Probe gestellt. America wird bewusst, wie viel für sie auf dem Spiel steht und dass sie nicht nur um ihre eigene Liebe, sondern auch für die Zukunft des ganzen Landes kämpfen muss.


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Titel: Selection
Autor: Kiera Cass
Sprecher: Friederike Wolters
Verlag: Jumbo
Länge: 5 Std. 40 Minuten (gekürzt)
ASIN: B00TZYZLDS
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Amercia ist unter den letzten 4 Mädchen im Casting. Nachdem sie sich mit dem König angelegt hat und sich immer mehr in Prinz Maxon verliebt, wird ihr eins klar: Sie will Königin werden um für Illeá zu kämpfen …

Stil:
Was soll ich noch schreiben? Friederike Wolters hat es immer noch nicht gelernt richtig zu reden und schläft bei jedem Satz fast ein. Die Betonung ist grauenhaft und die Autorin versucht durch Action die Geschichte zu bereichern…

Charaktere:
Nichts neues aus der Welt der schillernden Persönlichkeiten. Ich konnte nur den Kopf schütteln und hoffen, dass diese Reihe bald ein Ende hat.

Cover:
Dieses Cover wirkt zu lasziv um für eine Jung-Mädchen-Reihe zu stehen. Sollen die Mädels sich denn jedem an den Hals werfen?

Fazit:
Ich habe einfach genug von diesem „ich kann mich nicht entscheiden“-Zeug. Die Sprecherin gibt mir langsam den Rest und ich raste schon aus, wenn ich nur an diese Stimme denke, die den Text so vorliest als würde sie gleich einschlafen, gepaart mit einem Hauch von amerikanischem Slang *schüttel* Von mir gibt es daher nur 2 Sterne und den Rat, die Geschichte eher zu lesen als zu hören.