Kreative Doppellongenarbeit: Spielerische Gymnastizierung, Haltungsschulung und Koordinationstraining für Einsteiger – Karin Tillisch

Klappentext:
Die Arbeit an Doppellonge und Langzügel erscheint vielen Pferdefreunden wie ein Buch mit sieben Siegeln. Karin Tillisch lüftet in ihrem Buch die „Geheimnisse“ dieser effektiven Bodenarbeits- und Gymnastizierungsmethode. Ein absolutes Praxisbuch, das den Leser Schritt für Schritt von der ersten Gewöhnung an die Doppellonge bis hin zum Trail am Langzügel begleitet.


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Titel: Kreative Doppellongenarbeit: Spielerische Gymnastizierung, Haltungsschulung und Koordinationstraining für Einsteiger
Autor: Karin Tillich
Verlag: Cadmos
Länge: 80 Seiten
ASIN: B00DJ7QVTU
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Buchtitel, Bilder und Text widersprechen sich leider …

Meinung:
Ich habe ein Buch gesucht, um unser Pony kreativ an der Doppellonge zu arbeiten – theoretisch hat jeder Pferdemensch genügend Ideen im Kopf, um sein Tier SINNVOLL zu beschäftigen, allerdings geht man bei einem Fachbuch ja davon aus, dass die Tipps praxiserprobt und wirklich kreativ sind. Leider falsch! Kreativ ist hier wohl nur, dass die Autorin ihr Pferd am Halsring (mit Doppellonge / Langzügel) arbeitet.

Aber von vorne: Das Buch ist für Einsteiger in die Doppellongenarbeit (sagt der Titel). Im Buch wird erwähnt, dass man zumindest nach dem kleinen Longierabzeichen arbeiten sollte. Also rein auf FN Basis das Pferd mit Hilfszügeln verknotet und dann auf Doppellonge umsteigen sollte. Die Bilder im Buch zeigen Pferde mit abgesungenem Brustkorb (Axthieb), Stirn-Nase-Linie hinter der Senkrechten, Genick nicht der höchste Punkt (sondern der 2./3. Halswirbel), schlurfen der Beine, Abfußen hinter der Last, Springen mit durchhängender Doppellonge (Beine könnten sich verfangen – nicht umsonst gibt es im Fahrsport „Strangträger“, damit das Pferd nicht in die Zugstränge springen kann!). Die Bildunterschriften passen nicht zu den Bildern: wenn von einer Versammlung die Rede ist, dann kann kein Bild verwendet werden, bei dem ein Pferd eine Taktstörung zeigt, der Rücken nach vorne unten geht und die Nase tiefer als der Ellenbogen ist – auch weil die Dreieckszügel das Pferd so tief einstellen, dass die Nase hinter der Stirn ist. Das entspricht nicht mal den Leitlinien der FN! Die Fokussierung auf den Text hat auch nicht geholfen, hier findet man viele Floskeln, die man auch aus sämtlichen Regelwerken der FN kennt – es ist also nichts Neues! Das „menschliche“ dazwischen beschreibt die Arbeit von Karin Tillich mit ihren Pferden, wie sie sich verhalten, wenn sie bspw. mit den Pferden tanzt – sie werden im Rücken kürzer (hoffen wir mal, dass es keine kissing spines gibt – eigene Anmerkung). Wie die Arbeit nun kreativ wird, ist im ganzen Buch nicht ersichtlich. Stangen und Pylone hinlegen und ein bisschen hüpfen ist das, was kleben geblieben ist. Ein paar Bilder dazu und was jener Aufbau bezweckt fehlen komplett, das wäre aber kreativ!

Cover:
Das Cover ist schon ein Grund das Buch kritisch zu hinterfragen. Die Longenführerin steht schräg – belastet ihre linke Hüfte vermehrt und kommt auch mit ihren Schultern nicht in die Waage, damit ist eine lockere Arm-Hand-Haltung und eine gute Führung der Longe nicht möglich. Das Pferd ist zu tief eingestellt und läuft seinem Schwerpunkt hinterher, die Strupfen des Longiergurts sind nicht korrekt befestigt und können am Unterarm und der Ellenbeuge scheuern, die Longe hängt hinten rechts (über den Sprunggelenk) zu tief, sodass sich das Pferd bei jedem Schritt im Maul stört.

Fazit:
Das Cover ist der perfekte Spiegel für dieses Buch: Es ist schlichtes Marketing, ohne vernünftigen Inhalt. Daher gibt es keine Empfehlung und nur einen Stern.

[Abgebrochen] Blutbraut – Lynn Raven

Klappentext:
Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquin de Alvaro, denn sie ist eine Blutbraut, und nur sie kann den mächtigen Vampir davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu müsste sie sich und ihr Blut auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint. Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt. Eine Falle, denn Cris ist kein anderer als Joaquin de Alvaros Bruder…


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Titel: Blutbraut
Autor: Lynn Raven
Sprecher: Simona Pahl, Günter Merlau, Achim Schülke
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 1331 Minuten
ASIN: B0083JD4N0
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Lucinda ist die Blutbraut, geschaffen für einen Vampir, damit dieser sich von ihr nähren kann …

Meinung:
Die Handlung fängt interessant an und man ist mitten im Geschehen und dann wird Lucinda entführt und man merkt, wie konstruiert die Handlung ist. Lucinda soll sich „ihr Leben lang“ allein durchgeschlagen haben, um vor Joaquin zu fliehen und dann ist sie so bescheuert und rennt dem nächstbesten Vampir in die Arme. Sie wirkt kopflos und naiv. Genauso wie die anderen Charaktere, absolut stereotypisch, konstruiert, genau in der Rolle bleibend und es passiert einfach immer wieder das Gleiche. Die ständigen „konstruierten“ Ausrutscher der Figuren wirken so lieblos, dass die Handlung langweilt und aufregt. Die Sprecher lesen allesamt sehr gut, allerdings reichte dies nicht, um weiterhin der Handlung zu folgen, auch wenn ich alle Stimmen sehr mochte.

Cover:
Das Cover ist ansprechend und animierte mich dazu das Hörbuch zu laden.

Fazit:
Furchtbare Charaktere und eine sehr langweilige Handlung. Es mich schließlich zum Abbruch führte. Die Sprecher sind allerdings gut gewählt, daher noch einen Stern. Eine Empfehlung gibt es tatsächlich nicht, so viel Dummheit braucht keiner.

[Abgebrochen] Mit Herz und scharfen Kurven – Lynsay Sands

Klappentext:
Andere Menschen machen Jane Spyrus eher nervös – richtig wohl fühlt sich die schüchterne Wissenschaftlerin nur, wenn sie an innovativen Erfindungen für den Geheimdienst B.L.I.S.S tüftelt. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als ihre Nachbarin Edie nach einem mysteriösen Date gekidnappt wird. Bewaffnet mit einem K.O.-Lippenstift und schießenden Schuhen nimmt Jane die Verfolgung auf. Dass sie dabei Edies sexy Bruder Abel im Schlepptau hat, sorgt für ein paar erregende Ablenkungen – und Jane merkt, dass der Außendienst durchaus seine Reize hat.


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Titel: Mit Herz und scharfen Kurven
Autor: Lynsay Sands
Verlag: mira
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3956491719
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Jane Spyrus ist Erfinderin beim Geheimdienst. Neben Peilsendern in Tampons oder Dildos, welche getarnte Raketenwerfer sind, hat Jane noch andere prickelnde Erfindungen parat, bis sie merkt, dass ein Mann in ihrem Leben fehlt …

Meinung:
Das schlechteste Buch von Lynsay Sands, welches ich je in den Fingern gehalten habe. Normalerweise sind ihre Bücher witzig, handeln von starken Persönlichkeiten sowie Spannung und Aktion. In diesem, absolut überzogenen, Agentenblödsinn gibt es nichts davon. Jane hat keine Persönlichkeit, die Figuren wirken allesamt oberflächlich, die Erfindungen sind der größte Mist, keine Frau, welche was auf sich hält, würde damit was anfangen und das „Schrumpfkondom“ – also ehrlich! Zudem scheint es keine wirkliche Handlung zu geben. Jane schweift immer wieder in ihren Gedanken ab und man weiß nie, wo man sich nun gerade befindet oder warum. Das ist wahnsinnig anstrengend zu lesen und so überzogen, dass es schlichtweg nervt und mich daher zum Leseabbruch gebracht hat.

Charaktere:
Alle überzogen. Das nervöse, der böse, der gute …. auch hat kein Charakter irgendein wirkliches Merkmal oder zumindest eine eigene Persönlichkeit.

Cover:
Das Cover ist schrill, bunt und überladen. Es passt perfekt zum Inhalt.

Fazit:
Das schlechteste Buch der Autorin, mit einer furchtbaren Protagonistin und einer überdrehten Agentengeschichte. Mich konnte nichts überzeugen, weshalb ich das Buch vorzeitig abgebrochen habe. Daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

[Abgebrochen] Sweet Sorrow: Weil die erste Liebe unvergesslich ist – David Nicholls

Klappentext:
Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.


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Titel: Sweet Sorrow: Weil die erste Liebe unvergesslich ist
Autor: David Nicholls
Verlag: Ullstein
Länge: 512 Seiten
ASIN: B07XL3MZL5
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Charlie und Fran lernen sich in ihrer Jugend kennen und verlieren sich aus den Augen, die erste Liebe ist aber immer etwas Besonderes …

Stil:
Der Klappentext verspricht eine rührende Liebesgeschichte mit unvergesslichen Momenten und Erzählungen über das Erwachsenwerden. Schon beim ersten Kapitel wird klar, dass das nicht so ist. Die Geschichte startet melancholisch, der Schreibstil wirkt traurig, vergessen und die Charaktere bleiben blass. Es geht kaum um die Liebe, sondern eher um die Dinge, die nicht schön sind, den Stress, die familiären Beziehungen und was die beiden eigenständig gemacht haben. Es fehlt die komplette Bindung der beiden zueinander, bzw. ist das überhaupt nicht greifbar. Ich habe mich über Jahre (!) immer wieder an dieses Buch herangetastet und gebe es nun endlich auf. Es liegt mir einfach nicht.

Charaktere:
Sie wirken langweilig, nicht tiefgründig und so konnte ich keine Verbindung aufbauen.

Cover:
Das Cover wirkt künstlerisch, traurig und passt damit sehr gut zur Geschichte.

Fazit:
Weder mit den Charakteren noch mit der Handlung bin ich zurechtgekommen, daher habe ich mich für einen Leseabbruch entschieden. Eine Leseempfehlung gibt es daher auch nicht.

Ich bedanke mich bei Ullstein für das Rezensionsexemplar.

 

[Abgebrochen] Export A – Lisa Kränzler

Klappentext:
In Kanada, diesem für sie fremden Land, muss sich Lisa Kerz in das Highschool-Leben mit seinen neuen Regeln und Hierarchien einfügen. Und sie ist hin- und hergerissen zwischen den Extremen: auf der einen Seite das aufregende Neue, die Stoner, verlorene Jungs, die sie kennenlernt und mit denen sie schließlich in eine Wohngemeinschaft zieht – mit Punkrock, Drogen, Alkohol, Hunger und Zärtlichkeit. Auf der anderen Seite stehen die sonntäglichen Kirchenbesuche mit der Schwester, mit Predigten, die einer ausgeklügelten Choreografie folgen und angefüllt sind von Gottesliebe, aber auch von Warnungen vor dem Teufel und dem Bösen – und die unbedingte christliche Demut und Enthaltsamkeit verlangen. Lisa droht, zwischen der Angst vor der ewigen Verdammnis und ihrem wilden Leben zerrieben zu werden. Als sei das noch nicht genug, geschieht Lisa etwas Unsagbares, das alles verändern wird, und sie lädt eine Schuld auf sich, die sie ihr ganzes Leben begleiten wird.

In Rückblenden und mit feinsinniger Montagetechnik erzählt Lisa Kränzler in einer wunderbaren Sprache vor der Folie einer in Eis und Kälte erstarrten Landschaft, die Isolation bedeutet, von Einsamkeit und Erwachsenwerden, von Ekstase und Schuld. Ein packender Debütroman!


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Titel: Export A
Autor: Lisa Kränzler
Verlag: B00CBWPO4C
Länge: 272 Seiten
ASIN: B00CBWPO4C
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Lisa ist 16 Jahre alt, als sie nach Kanada geht, um ein Jahr die Highschool zu besuchen. Sie findet bei ihrer Schwester ein vorübergehendes Zuhause, geht als brave Christin in die Kirche, doch als sie ihre eigene Unterkunft bezieht, beginnt die heile Welt zu bröckeln …

Meinung:
Der Schreibstil von Lisa Kränzler ist gewöhnungsbedürftig. Sie hat ihren eignen Duktus, an den man sich anpassen muss. Viele Passagen sind in Englisch gehalten, gerade die Predigten von Pastor Leroy – wer der englischen Sprache nicht mächtig und oder nicht Bibelfest ist, hat starke Probleme. Dennoch ist die Quintessenz ganz einfach: Wir kommen alle in die Hölle! Die Protagonistin ist daraufhin so verschreckt, dass sie alles vergangenen infrage stellt – so weit, so verständlich. Was aber dann passiert, ist nicht mehr nachvollziehbar!

SPOILER ANFANG
Lisa zieht in ihre ersten eignen vier Wände, fängt an, mit Jungs zu schlafen, zu saufen (wie ein Seemann und bis zur Besinnungslosigkeit) und kommt dann in einer Drogenhöhle, in der sie neben weiteren Saufeskapaden, Drogenexzessen, Tierquälerei und anderen Delikten immer weiter abrutscht. Das schlimmste: es gefällt ihr und sie hat Spaß dabei! Weg sind die „schlimmen“ Gedanken, dass sie in die Hölle kommen könnte und das, obwohl sie immer noch sonntags mit ihrer Schwester in die Kirche geht.
SPOILER ENDE

Es ist daher absolut unverständlich, was dieses Buch vermitteln soll. Saufen, Drogen, Tierquälerei und Diebstahl sind okay? Bekifft sein ist witzig? Wenn man so stoned ist, dann ist es egal, ob man zwischen Müll, Unrat und einer nicht funktionierenden Toilette wohnt und es ist auch egal, wenn der Vermieter bei -30 Grad die Heizung abstellt? Schule schwänzen in Kanada ist leichter als in Deutschland?
Diese ganzen Aussagen regen auf und auch, dass die Familie den Zerfall von Lisa mitbekommt, aber nicht agiert.

Cover:
Das Cover konnte und kann ich immer noch nicht deuten, theoretisch hätte ein versifftes Zimmer, Alkoholflaschen und Drogen besser gepasst.

Fazit:
Eine Geschichte, die niemand braucht. Lisa lebt verwahrlost und allein in einem Loch und freut sich auch noch darüber. Mich hat die Handlung dermaßen aufgeregt, dass ich das Buch abgebrochen habe. Daher vergebe ich auch nur einen Stern und gebe KEINE Leseempfehlung.