LaLaurie 02: Stumme Herzen – Jules Saint-Cruz

Reiheninfo:
LaLaurie 01 – Dunkle Spiele
LaLaurie 02 – Stumme Herzen
LaLaurie 03 – Purpurne Träume

Klappentext:
Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt …


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Titel: LaLaurie – Stumme Herzen
Autor: Jules Saint-Cruz
Seiten: 154
ASIN: B00ZAGN46Q
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Der Prozess gegen Ben LaLaurie ist im vollen Gange und für Tara LaLaurie und Julien beginnt eine schwere Zeit. Werden sie zueinander finden und wenn ja, halten sie dem Druck stand?

Schreibstil:
Es geht spannend weiter und die Emotionen kochen! Leider „prickelt“ es nicht mehr ganz so viel bzw. gibt es mehr alltägliche Dinge als Erotik, aber LaLaurie ist ja auch ein erotischer Liebesroman und kein lesbarer Porno – daher ist das alles in Ordnung 😉 Gefallen hat mir, wie immer, das Gefühl, welches beim Lesen so rüberschwappt und alles so real erscheinen lässt.

Charaktere:
Tara konnte ich in diesem Teil auch besser greifen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie sich bewusst so blass verhält um nicht aufzufallen – so spiegelt es zumindest ihr Verhalten in ihrer Familie wieder und das kann sie nicht einfach ablegen. Was wir in der Kindheit annehmen bleibt einfach haften. Dieses Verhalten finde ich gut und ich freue mich, wie Tara immer mehr aufwacht.

Julien <3 – er ist und bleibt mein Liebling. So ein toller Mann, der aufopferungsvoll für die Gerechtigkeit kämpft, ich steh da einfach total drauf 😳

Die LaLaurie-Familie ist einfach ein Fall für sich und ist ein ganz toller Aufhänger für spannende Szenen. Ich bin gespannt wie sie sich entwickeln.

Genial fand ich, dass Charlene nun eine größere Rolle bekommen hat. Im ersten Teil spielte sie noch die stille Bibliothekarin und hier kommt langsam etwas mystisches durch. Ich hoffe, ich erfahre noch mehr über Voodoo 😉

Cover:
Das Cover ist wieder gut gelungen 😀

Fazit:
Ein sehr spannender zweiter Teil, der Lust auf den dritten Teil macht. LaLaurie entwickelt sich von einem erotischen Liebesroman zu einem Krimi mit herzbrecherischen Qualitäten und ich gebe dafür volle 5 Sterne. Zu empfehlen ist Teil 1 und 2 an Leser, welche gerne Krimis sowie erotische Liebesromane mögen – am besten beide Teile lesen 😉

Ich bedanke mich bei Jules Saint-Cruz für das Rezensionsexemplar.

Gone 05: Angst – Michael Grant

Klappentext:
Das Licht stirbt. Und zugleich wächst die Sehnsucht. Nach einem Hoffnungsschimmer.
Schwarze Tentakel wachsen die Kuppel hinauf in der Sam und seine Freunde seit Monaten gefangen sind. Noch fällt Licht von draußen herein. Noch können sie sich von den Feldern und vom Fischfang ernähren. Doch mit den Tentakeln wächst auch ihre Angst. Schon bald werden sie die Hand nicht mehr vor Augen sehen können und dann beginnt der Kampf ums nackte Überleben…


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Titel: Gone 05: Angst
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
ASIN: B00G61O32S
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Sam und Caine treffen eine Entscheidung: Jeder führt eine Stadt mit seinen Bedingungen. Alles läuft gut, bis zu dem Tag als die Kuppel schwarz und die FAYZ in völliger Dunkelheit enden wird …

Schreibstil:
Es wird immer verrückte und leider haben sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen. Im dritten Teil (Lügen), hatte ich so etwas leider bereits vermutet und nun kam die Gewissheit. Grant wollte zu viel und hat sich verzettelt. Dennoch ist die Geschichte spannend und in sich – im Groben – schlüssig. Die Gewalt und die detailierten und brutalen Szenen stoßen mir immer noch etwas auf, gerade weil es sich um eine Buchreihe für Jugendliche handelt.

Charaktere:
Sie wachsen und gedeihen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr schwer fällt zu glauben, dass viele Personen gerade mal 10 Jahre alt sind. Alle wirken so reif und kampflustig, dass ich immer wieder denke es handelt sich um ältere „Kinder“ so um die 17 Jahre.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und passt sehr gut zur Geschichte.

Fazit:
Ein Teil, der „innen“ und „außen“ Beschreibt und definitiv einer der besten der Reihe ist. Die Atmosphäre in der FAYZ wird gut dargestellt und gerade dadurch fällt das Lesen so leicht. Ich zumindest wollte gar nicht mehr auftauchen und fieberte mit den Kidz mit. Ich vergebe 4 Sterne für „Angst“, weil mir das Buch stellenweise zu brutal ist und ich die kämpferischen Kinder zu unrealistisch finde.

Gone 04: Rache – Michael Grant

Klappentext:
Ein tödlicher Gegner, dem niemand entkommt. Denn er ist so nah wie der eigene Schatten. In Perdido Beach bricht eine schreckliche Seuche aus, gegen die selbst Lana mit ihren heilenden Händen machtlos ist. Doch es kommt noch schlimmer. Der See, aus dem die Kinder ihr Trinkwasser holen, ist fast leer. Da zieht Sam los, um eine neue Wasserquelle zu finden. Die Suche ist extrem gefährlich: Draußen lauern hungrige Raubtiere und ein Feind, der noch eine Rechnung mit Sam offen hat …


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Titel: Gone 04: Rache
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
ASIN: B009NOP5EA
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Der Kampf „Gut gegen Böse“ geht in die nächste Runde und die Dunkelheit hat sich etwas ganz spezielles überlegt um zu gewinnen …

Schreibstil:
Es wird immer verrückter. Im ersten Teil wurde noch vermittelt, dass Gewalt keine Lösung ist und mittlerweile ist jeder irgendwie bewaffnet. Die „Guten“ nutzen ihre Waffen allerdings nicht gerne und wirklich nur zur Verteidigung. Die „Guten“ haben auch keinen Sex, während es die „Bösen“ hemmungslos treiben (nein das wird nicht beschrieben, sondern nur beiläufig erwähnt) – irgendwie ist das typisch amerikanisch … Und so zieht sich das durchs ganze Buch – die Guten sind ausnahmslos gut und die Bösen halt nicht. Ich finde es ziemlich klischeehaft und den Sinn dieses Teiles habe ich genausowenig begriffen wie Teil Nummer 2 (Hunger). Es fühlt sich einfach an, als müssen beide Teile da sein um die Reihe künstlich zu verlängern. Die Handlung ist wirr, zu lang und wirkt daher wieder überflüssig.

Charaktere:
Sie nerven mich! Dieses „ich kann dich nicht töten“ zu „ich töte dich, so dass du schmerzen erleiden wirst“ immer wieder lesen zu müssen ist grauenhaft! Es gibt nichts neues zu berichten und die Mutantenkräfte reizen irgendwie auch nicht mehr. Der Einzige, der mich wirklich überzeugen konnte war Caine, seinen Zweifel doch nicht richtig gehandelt zu haben machten ihn sympathisch – jeder macht Fehler.

Cover:
Das Cover ist gelungen und passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:
„Rache“ ist genau wie „Hunger“ ein Teil mit wenig Inhalt und zielt hauptsächlich auf den Kampf zwischen Gut und Böse ab, ohne einen wirklichen Nutzen für die Geschichte zu haben (so fühlt es sich zumindest an). Ich empfehle diesen Teil wirklich nur an Leser, welche die Reihe bis zu diesem Teil gelesen haben. Wobei, es wird alles erklärt und ein Einstieg ist ebenfalls ab diesem Band möglich. Ich vergebe nur 3 Sterne für „Rache“ weil mir die Geschichte zu vorhersehbar war und ich diese typischen ami-klischees nicht so mag, dennoch liest sich der Teil gut und ich freue mich auf den nächsten Band.

Gone 01: Verloren – Michael Grant

Klappentext:
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn …


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Titel: Gone 01: Verloren
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 512
ASIN: B004WX7NWY
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eine ganz normale Kleinstadt, die von einer Sekunde zur anderen nicht mehr so existiert. Alle Personen, welche das 15. Lebensjahr überschritten haben, verschwinden auf mysteriöse Weise. Was passiert mit einer Stadt, die ohne Erwachsene auskommen muss und auch noch von einer seltsamen Barriere umgeben ist?

Schreibstil:
Ich bin erstaunlich schnell in die Geschichte hereingekommen und musste dann feststellen, dass ich eine schöne Dystopie erwischt habe. Die Idee, eine ganz normale Welt aus den Fugen kippen zu lassen und alles in einen Kreis mit 32 KM Durchmesser spielen zu lassen finde ich interessant. Allerdings waren mir eine Punkte einfach zu viel, es wirkte zu unrealistisch (ja ich weiß, eine Welt in der Erwachsene verschwinden und die Stadt in eine Kugel geschlossen ist, ist ebenso wirr, aber es gibt noch andere Punkte und die meine ich 😉 ) ansonsten ist die Spannungskurve gut aufgebaut worden und Spannung gibt es fast bis zur letzten Seite. Es sei denn man weiß, dass der Reihe noch 5 Teile folgen, dann hält sich das mitfiebern in Grenzen 😀 Der Ausdruck ist für diese Thematik erstaunlich jugendfreundlich, was die Brutalität angeht allerdings nicht. Es geht heiß her und Krieg inkl. Verstümmelungen sind ausführlich beschrieben …

Charaktere:
Es geht hauptsächlich um Gut gegen Böse – die Liebe und die Macht. Es ist leicht die „richtigen“ Charaktere zu mögen und den „Widersacher“ abstoßend zu finden. Dieses Klischee mag ich nicht so, ich hätte mir mehr Irrwege gewünscht und keine Personen die einfach Funktionieren, weil es sich besser lesen lässt.

Cover:
Das Cover gefällt mir und macht Lust auf mehr: was oder wer ist denn „Verloren“?

Fazit:
Ein schöner Einstieg in die „Gone“-Reihe. Mir persönlich haben die brutalen Szenen nicht gefallen, obwohl sich der Autor bemüht hat immer wieder zu betonen, dass Gewalt keine Lösung ist und man nicht grundlos jemanden umbringt. Ja dann hätte er sich halt was anderes ausgedacht – sie hätten ja auch Kniffel, oder so, spielen können … Dennoch hat Michael Grant eine interessante dystopische Welt erschaffen, die es zu erlesen lohnt. Ich vergebe 3 Sterne für den ersten Teil der Reihe und empfehle es Fans von Dystopien.

Gone Girl: Das perfekte Opfer – Gillian Flynn

Klappentext:
»›Was denkst du gerade, Amy?‹ Das habe ich sie oft gefragt. Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?«
Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeitstages, als seine Frau spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. In seinem Computer entdeckt die Polizei merkwürdige Mails. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy.


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Titel: Gone Girl: Das perfekte Opfer
Autor: Gillian Flynn
Sprecher: Christiane Paul, Matthias Koeberlin
Verlag: Argon Verlag
Länge: 14 Std. 08 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3839892374
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nick und Amy sind ein Traumpaar – so scheint es. Bis zu ihrem 5. Hochzeitstag läuft anscheinend alles nach Plan doch dann verschwindet Amy spurlos. Alles was von Amy gefunden wird ist ihr Blut und viele Spuren die auf einen Kampf hindeuten, aber irgendwie auch inszeniert aussehen. Was ist wirklich passiert und ist Nick ihr Mörder?

Meine Meinung:
Psychotisch, komplex, genial! Und durch Christiane Paul und Matthias Koeberlin grandios umgesetzt. Nicht nur, dass die beiden Sprecher sehr angenehme Stimmen haben, sie bringen den Wahnsinn des Spektakels auch noch sehr glaubhaft rüber. Es ist schwer nicht zu spoilern, daher sei nur so viel gesagt: Flynn ist eine Meisterin der Täuschung. So hat sie es geschafft mich immer auf die falsche Fährte zu schicken und ich habe alle 5 Minuten eine andere Theorie gehabt wie die Geschichte ausgeht. Gleiches Problem hatte ich auch mit den Charakteren – finde ich ihn oder sie sympathisch oder eher unsympathisch – war er nun der Mörder oder nicht? Was hat Amy getan oder nicht? Der Grad zwischen Realität und Scheinwelt war so klein und so wundervoll. Ein Thriller wie ich ihn lange nicht mehr erleben durfte. Allerdings fand ich das Ende dann doch etwas zu leicht und unglaubwürdig.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Es wirkt geheimnisvoll und machte mich daher neugierig.

Fazit:
„Das perfekte Opfer“ – der Name ist Programm! Ein Thriller der etwas anderen Art und ziemlich psychotisch. Ich habe den Sprechern gerne gelauscht und kann „Gone Girl“ nur wärmstens an alle Thriller-Fans empfehlen. Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannenden und nervenaufreibenden Roman, der nur am Ende ganz leicht schwächelte.