Das Hufbuch: Basiswissen Pferdehufe – Angela Mayr

Klappentext:
Schmerzende Hufe können einem Pferd das Leben zur Qual machen und ihm dieFreude an der gemeinsamen Arbeit mit uns Menschen vermiesen. Deshalb sollte jeder Reiter unbedingt über Hufe und artgerechte Stallhaltung Bescheid wissen.


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Titel: Das Hufbuch – Jonny Pump – und das geheime Wissen der Pferdehufe: Basiswissen Pferdehufe
Autor: Angela Mayr
Verlag: amaro
Seiten: 72
ISBN: 978-3000243769
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Die, von Jennifer Kurz, gezeichnete Figur „Jonny Pump“ führt den Leser durch die Anatomie und Funktion des Pferdehufes und zum Abschluss des Buches gibt es noch einen Exkurs zum Thema artgerechte Pferdehaltung.

Meine Meinung:
Die Idee „Jonny Pump“ den Huf erklären zu lassen ist genial! Der kleine Mann macht den Theorieteil zu einer angenehmen und witzigen Reise in den Huf. Die Zeichnungen des Hufes sind sehr detailliert und jeder, wirklich jeder! sollte nach dieser Pflichtlektüre den Aufbau sowie die Funktion des Hufes (Hufmechanismus, Hufrolle, etc.) kennen und erklären können. Natürlich gibt es Fachbücher von Hufschmieden / Huforthopäden etc, aber dieses Buch setzt eine gute Basis, um mit den Fachbüchern weiterzumachen, wenn man denn möchte. Rein informativ reicht dieses Buch schon mal aus, um die Hufe des eigenen Pferdes zu beurteilen und gewisse Dinge zu hinterfragen und oder gemeinsam mit dem Hufbearbeiter durchzusprechen.

Ebenso gefallen hat mir, dass gleich zu Beginn des Buches davon berichtet wurde, dass Pferde keinen Schmerzlaut haben. Viele Pferdebesitzer machen einfach mit allem weiter, ohne auf die Bedürfnisse ihres Tieres zu achten und deuten beißen, Kopfschlagen oä als „frech“ oder „unerzogen“. Das dies ein Ausdruck von Schmerz sein kann, ist schön hervorgehoben und lässt den potentiellen Leser noch aufmerksamer werden, was (Huf-)Krankheiten / (Huf-)Probleme angeht.

Fazit:
Nicht nur für Kinder, sondern für alle „Einsteiger“ in den Bereich Pferdehuf geeignet. Für mich ist dieses Buch eine Pflichtlektüre, die jeder Pferdemensch gelesen haben sollte, denn so ausführlich (es sei denn man kauft Fachliteratur) habe ich noch keine Erklärungen rund um den Huf gelesen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Fibromyalgie endlich erkennen – richtig behandeln: Was Muskelschmerzen, Schlafstörungen und chronische Müdigkeit wirklich bedeuten – Wolfgang Brückle

Klappentext:
Schmerzen am ganzen Körper wechseln häufig mit diffusen Allgemeinbeschwerden wie Müdigkeit, Schlafproblemen oder seelischen Leiden. Bis zur richtigen Diagnose dauert es oft Jahre. Dieses Buch bietet gezielte Informationen zum Krankheitsbild Fibromyalgie und den Weg zur richtigen Diagnose. Der anerkannte Autor beschreibt die angebotenen Therapien und bewertet deren Wirksamkeit. Zudem informiert er über naturheilkundliche Verfahren, zeigt einen neuen Umgang mit Stress und gibt Tipps zur Selbsthilfe.


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Titel: Fibromyalgie endlich erkennen – richtig behandeln: Was Muskelschmerzen, Schlafstörungen und chronische Müdigkeit wirklich bedeuten
Autor: Wolfgang Brückle
Verlag: TRIAS
Seiten: 128
ISBN: 978-3830439714
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:

Basiswissen Fibromyalgie und Rheuma
Rheuma und Weichteilrheuma
Was ist Fibromyalgie?
Fibromyalgie und Rheuma
Die Einteilung rheumatischer Erkrankungen
Ein wenig Anatomie
Eine Krankheit kommt auf leisen Sohlen
Das Beschwerdebild der Fibromyalgie
Schmerzen am ganzen Körper
Nicht nur die Muskeln schmerzen
Verlauf der Erkrankung
Die Geschichte der Fibromyalgie
Wen befällt die Fibromyalgie?
Diagnose eines rätselhaften Krankheitsbildes
Diagnostik und Untersuchungsmethoden
Die Diagnosestellung
Was zeigt der Laborbefund?
Womit kann die Fibromyalgie verwechselt werden?
Bilder von der Wirbelsäule
Auslöser und Ursachen der Fibromyalgie
Woher kommt die Fibromyalgie?
Stress, der Kumpan des Schmerzes
Die Odyssee von Arzt zu Arzt
Der Schmerz, seine Rätsel und seine Folgen
Der Schlaf und was ihn stört
Organische Störungen?
Körper- und Seelenlast
Therapie und Selbsthilfe
Möglichkeiten der Therapie – was Sie tun können
Therapie ist nicht Heilung
Anleitung zur Selbsthilfe
Grundlagen der Behandlung
Veränderungen am Arbeitsplatz und zu Hause
Hilfe zur Entspannung
Kampf dem Stress
Kennen Sie das Wort »Nein«?
Wie entsteht Gesundheit?
Bewegung tut not
Kalt oder warm?
Andere physikalische Therapien
Weitere Behandlungsformen
Lichttherapie
Akupunktur
Akupressur
Reflexzonenmassage
Atmung und Gesang
Psychologische Hilfen
Medikamente bei Fibromyalgie
Schmerzmittel und Antirheumatika
Antidepressiva und Antikonvulsiva
Was heißt »Off-Label-Therapie«?
Die geeignete Ernährung
Leitfaden zur richtigen Ernährung
Rehabilitation
Patientenschulung
Funktionstraining
Hilfen im täglichen Leben
Soziale Fragen
Selbsthilfegruppen
Leitlinie für das Fibromyalgie-Syndrom (und chronische Ganzkörperschmerzen)
Wichtige Adressen
Weiterführende Literatur

Meine Meinung:
Dieses Buch ist sehr umfangreich und bietet Betroffenen sowie Angehörigen von Betroffenen einen echten Mehrwert im Umgang mit dieser Krankheit. Begonnen wird mit der Erklärung des Leidens und den Auswirkungen. Immer wieder ist der eigentliche Text von Wolfgang Brückle durch Tatsachenberichte von Patientinnen unterbrochen, diese Einspielungen lockern das Buch auf und geben dem Leser Kraft, da er in seiner Krankheit nicht alleine ist. Hinzu kommen Erklärungen wie sich das Fibromyalgie-Syndrom zeigt, was man als Betroffener / Angehöriger machen kann um das Leiden zu lindern / zu akzeptieren und wie ein Leben mit dem Ganzkörperschmerz zu gestalten ist. Besonders gefallen haben mir die Tabellen in denen verschiedene Therapiemethoden gegenübergestellt werden und ganz klar gezeigt ist, mit welchen Behandlungen erfolge erzielt werden konnten und mit welchen nicht – dabei bleibt aber immer die Aussage, dass jeder Körper anders reagiert und diese Tabellen keine allgemeinen Richtlinien sondern eher als Empfehlung anzusehen sind. Was nett, gemeint, aber leider auch gefährlich sein kann, sind die empfohlenen Körperübungen. Diese Übungen sollten, meiner Meinung nach, nur unter physiotherapeutischer Anleitung erlernt werden, da hier – bei falsch ausgeführtem Training – Gefahr für weitere körperliche Leiden entstehen kann.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch für Betroffene sowie Angehörige um mit dem Fibromyalgie-Syndrom besser umzugehen. Das Buch zeigt auf, dass diese Krankheit auf eine Art doch in den Griff zu bekommen ist – auch wenn sie nicht verschwindet.

Psychologie der Macht: Kriegen, was wir wollen – Michael Schmitz

Klappentext:
Vorsicht, gefährlich!
Macht macht glücklich.
Macht macht süchtig.
Macht macht korrupt.

Macht braucht jeder. Machtkämpfen kann sich keiner entziehen. Doch wie erobert man Macht und wie ist sie gut zu nutzen, zum eigenen Wohl und – wo möglich – zum Wohl anderer? Wo sind ihre Tücken und Fallen? Mit zahlreichen Fallbeispielen aus Politik, Wirtschaft und Medien gibt dieses Buch einen umfassenden Einblick in die Mechanismen der Macht. Eine Orientierung auch für jeden, der selbst seine Haltung zur Macht bestimmen will.


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Titel: Psychologie der Macht: Kriegen, was wir wollen
Autor: Michael Schmitz
Verlag: Kremayr & Scheriau
Seiten: 301
ISBN: 978-3218008464
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Meine Meinung:
Dieses Sachbuch ist ein „must read“! Michael Schmitz geht als Psychologe und Coach sehr genau auf die Psyche des Menschen ein und beschreibt am Anfang des Buches, was Macht ist und wie sie sich in uns zeigt. Erst nach diesen Erklärungen, die schon fast ein Drittel des Buches einnehmen, wird an vielen Beispielen erklärt wie Macht uns und die Umwelt verändert.

Mir hat der Aufbau und der Stil sehr gut gefallen. Schmitz beschreibt in seinem Buch sehr ausführlich die psychologische Seite der Macht und mit seinen gewählten Beispielen an Politikern (z. B. Kohl, Merkel, Guttenberg, Wulff) kann ihm, so denke ich, fast jeder folgen. Auch gibt es zahlreiche Studien, die ihren Platz im Buch finden.

Das Cover hat mich bei jedem Anblick noch mehr fasziniert. Das Schwarze „M“ auf dem weißen Hintergrund erinnerte mich immer an einen strengen Anzug, ergo an die Gesellschaft oder die Geschäftswelt.

Fazit:
Psychologie der Macht bietet für interessierte einen Einblick in die (Aus-)Wirkung unseres Handelns. Der Leser kann sich nach diesem Werk besser einschätzen. Ist er ein Machttyp oder steht dann doch die Harmonie im Vordergrund? Welche Fallen, bzw. Manipulationen gibt es im Leben? Und warum lügen so viele Menschen? Neben diesen Hauptfragen gibt es noch viele weitere Dinge, die dem Leser die Augen öffnen. Ich empfehle das Buch daher Menschen, die sich mit der Macht in sich und der Umwelt beschäftigen und sich eventuell auch besser einschätzen möchten.

Ich bedanke mich beim Kremayr & Scheriau Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – Bastian Sick

Klappentext:
Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?
Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!


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Titel: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Autor: Bastian Sick
Verlag: KiWi
Seiten: 240
ISBN: 978-3462034486
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Meine Meinung:
Ist dieses Buch wirklich die Rettung für die deutsche Sprache?! – In einer gewissen Weise schon, denn viele Versprecher haben sich in unseren Sprachgebrauch eingeschlichen und werden in diesem Buch erklärt und berichtigt.

Ein Kaufgrund war, dass dieses Werk von Marc-Uwe Kling im Känguru-Manifest erwähnt wurde. So schlagen sich Marc-Uwe und das Känguru mit 4 Halbstarken herum, die grammatikalisch nicht immer alles richtig machen. Marc-Uwe erklärt sehr schön, dass er Bastian Sick, den Autor von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, verflucht, weil er seitdem auf einen guten Ausdruck Wert lege (Im Bsp. Sinn machen / Sinn ergibt). Der andere Grund, warum ich mich diesem Buch verpflichtet fühle: Im Alltag sehe ich viel Werbung und denke mir teilweise, dass das was ich dort lese einfach nicht richtig sein kann – ich rede von der Schreibweise, nicht von der Werbeaussage 😉

Nachdem ich „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ nun gelesen habe, fühle ich mich in vielerlei Hinsicht bestärkt, habe dazugelernt und musste auch wieder viel nachschlagen. Denn wer beschäftigt sich schon mit der Bildung von Adverbien, Partizipien, Steigerungs- und Beugungsformen. Bei mir ist das schulische Wissen um diese Mittel- und Umstandswörter lange her und wie davor und danach nun mit der Rechtschreibreform gearbeitet wird, das habe ich sowieso nicht so ganz verstanden. Nun ist mir zumindest einiges klarer geworden.

Fazit:
Ein interessantes Buch, welches allerdings mitdenken und Lernfähigkeit voraussetzt. „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ ist nicht nur zum sturen Lesen gedacht sondern bildet. Ich empfehle das Buch daher an Menschen, die sich mit der deutschen Sprache auseinander setzen möchten und auch nach der Schule Freude an Bildung haben.

Ich vergebe 3 Sterne für das Buch, da mir nicht alle Beispiele gefallen haben. So waren mir die Auszüge und Zitate an denen Bastian Sick die Missgeschicke anderer Präsentiert zu häufig, zu viel und teilweise zu konfus.

Frauen fühlen anders. Männer auch. – Barbara Schweder

Klappentext:
Liebe, soziale Gefühle, Empathie, aber auch Sex oder Aggression werden von Frauen und Männern nicht nur unterschiedlich wahrgenommen, sondern auch auf geschlechtstypische Weise verarbeitet. Barbara Schweder zeigt anhand von Beispielen aus vielen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Familie, Elternschaft, Kindheit, Schule, Berufsleben, Altern und Kriminalität:

  • woher diese Unterschiede in der Gefühlswelt von Männern und Frauen kommen,
  • wie der unterschiedliche Umgang mit Gefühlen die Kommunikation zwischen den Geschlechtern erschwert,
  • und wie man mit Verständnis für die natürlichen, individuellen und sozialen Anlagen Fallstricke und Stolpersteine orten und umschiffen kann . auch mit einer Prise Humor.

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Titel:  Frauen fühlen anders. Männer auch.
Autor: Barbara Schweder
Verlag: Orac
Seiten: 191
ISBN: 978-3701505470
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Autorin:
Dr. Barbara Schweder, geboren 1963, Studium der Anthropologie und Zoologie in Wien und North Carolina, USA, Forschungsassistentin und Lektorin an der Universität Wien, seit 2009 Assistentin am Institut für forensische Neuropsychiatrie am Neurologischen Psychiatrischen Zentrum Belvedere, Wien. Buchautorin (u.a. „Mimosen in Hosen“ 2004, „Mutterliebe“ 2008).

Meine Meinung:
Barbara Schweder berichtet, am Anfang noch sehr fundiert und mit vielen Studien über den Unterschied von Frauen und Männern. Als kleiner Appetithappen gibt es für jedes Kapitel eine Kurzgeschichte oder einen Abriss von einem Berühmten Werk. Im Verlauf des Buches rückt aber leider immer mehr die eigene Meinung in den Vordergrund, so dass ich mich nicht mehr auf die durchgeführten Studien einlassen konnte und das Buch immer wieder leicht verärgert weglegte.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, zeigt aber deutliche Spuren einer Doktorarbeit. Wer also einen Lebensratgeber in leicht verständlicher Form für zwischendurch sucht, ist hier leider fehl am Platze. „Frauen fühlen anders. Männer auch.“ ist schon sehr direkt und mit vielen Fachbegriffen versehen. Auch die Anmerkungen und Literaturnachweise sind sehr lang. Gerade wegen der vielen Anmerkungen und den tiefgreifenden Studien, hat mich das Buch überrascht, ich habe mit etwas ganz anderem gerechnet 😉

Fazit:
„Frauen fühlen anders. Männer auch.“ ist ein lesenswertes und interessantes Buch über die Gehirnwindungen von Männlein und Weiblein. Ich empfehle das Buch an jeden, der gerne mehr über die Gefühlswelt und die Entwicklung dieser, erfahren möchte. Ich vergebe 4 Sterne für dieses Buch, einen ziehe ich aufgrund der häufig doch zu feministischen Meinung der Autorin ab.

Ich bedanke mich beim Kremayr & Scheriau Verlag für das Rezensionsexemplar.