Cry Baby: Scharfe Schnitte – Gillian Flynn

Klappentext:
»Babydoll« steht auf ihrem Bein. »Petticoat« auf ihrer linken Hüfte. »Böse« findet sich ganz in der Nähe. »Girl« prangt über ihrem Herzen, »schädlich« ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preakers Körper ist übersät mit Wörtern. Wörtern, die sie sich in die Haut geritzt hat. Das letzte Wort, das sie sich einritzte, hieß »verschwinden«. Danach stellte sie sich. Den Therapeuten, aber auch ihrer Vergangenheit. In ihrer alten Heimatstadt Wind Gap wurden zwei Teenager entführt und ermordet. Camille Preaker soll den Fall für ihre Zeitung vor Ort recherchieren. Dabei findet sie die Dämonen ihrer Kindheit. Und die verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sie töten auch.


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Titel: Cry Baby: Scharfe Schnitte
Autor: Gillian Flynn
Sprecher: Christiane Marx
Verlag: Argon Verlag
Länge: 8 Std. 48 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3839892374
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Camille Preaker ist froh endlich in Chicago zu leben und zu arbeiten. Endlich ist sie weg aus Wild Gap, ihrer alten Heimat. Endlich konnte sie alles vergessen, den Tod ihrer Schwester und ihre sehr schwierige Mutter. Doch alles holt sie wieder ein, als es 2 Todesopfer in Wald Gap gibt und Camille, als Journalistin, zurück muss um hautnah für einen Artikel zu recherchieren …

Stil:
Bereits bei „Gone Girl“ habe ich festgestellt, dass Gillian Flynn eher auf Verwirrungen steht als auf Thrill, dies spiegelt sich in „Cry Baby“ ebenfalls wieder. Die Geschichte plätschert so dahin und es passiert nicht wirklich viel. Zudem ist der Stil auch sehr einfach. Nach jedem Satz kommt „sagte sie“, „erwiderte er“, „echote sie“ … Das ist ermüdet, aber leider auch zwingend erforderlich, da Christine Marx als Sprecherin nicht überzeugt. Sie spricht sehr monoton und wenn sie mal die Stimme verstellt ist es einfach unpassend.

Charaktere:
Diese blieben alle recht farblos und ich konnte keinen wirklich greifen. Flynn greift zwar eine schlimme psychische Störung auf (Camille ritzt sich Wörter in die Haut), behandelt diese aber eher als nebensächlich. Camille wirkt krank, aber dennoch nicht natürlich krank – ich habe leider keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Sie wirkt unfertig, so als ob sie eine „Macke“ haben müsste um Camille zu sein, aber es ist dennoch unerklärlich. Ebenfalls Probleme hatte ich mit Camilles Mutter und Schwester. Familie Preaker ist anscheinend durchweg gestört, aber dennoch nicht richtig. Vielleicht liegt es an der gekürzten Fassung, aber es fühlte sich zu konstruiert an, so als ob „die bekommt jene Störung und der dichte ich jenes an“. Ich mag so etwas nicht und daher war mir egal was mit den Charakteren passiert und warum.

Cover:
Das Cover finde ich gut. Diese Schlichtheit mit dem einen Detail passt zur Geschichte.

Fazit:
Ein Hörbuch für zwischendurch, welches mich nicht begeistern konnte. Das Ende war überraschend und hat daher noch einen Stern gewonnen – daher vergebe ich für „Cry Baby“ 3 Sterne. Dennoch gebe ich keine Hörempfehlung, da mich die Geschichte nicht fesseln konnte.

LaLaurie 02: Stumme Herzen – Jules Saint-Cruz

Reiheninfo:
LaLaurie 01 – Dunkle Spiele
LaLaurie 02 – Stumme Herzen
LaLaurie 03 – Purpurne Träume

Klappentext:
Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt …


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Titel: LaLaurie – Stumme Herzen
Autor: Jules Saint-Cruz
Seiten: 154
ASIN: B00ZAGN46Q
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Der Prozess gegen Ben LaLaurie ist im vollen Gange und für Tara LaLaurie und Julien beginnt eine schwere Zeit. Werden sie zueinander finden und wenn ja, halten sie dem Druck stand?

Schreibstil:
Es geht spannend weiter und die Emotionen kochen! Leider „prickelt“ es nicht mehr ganz so viel bzw. gibt es mehr alltägliche Dinge als Erotik, aber LaLaurie ist ja auch ein erotischer Liebesroman und kein lesbarer Porno – daher ist das alles in Ordnung 😉 Gefallen hat mir, wie immer, das Gefühl, welches beim Lesen so rüberschwappt und alles so real erscheinen lässt.

Charaktere:
Tara konnte ich in diesem Teil auch besser greifen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie sich bewusst so blass verhält um nicht aufzufallen – so spiegelt es zumindest ihr Verhalten in ihrer Familie wieder und das kann sie nicht einfach ablegen. Was wir in der Kindheit annehmen bleibt einfach haften. Dieses Verhalten finde ich gut und ich freue mich, wie Tara immer mehr aufwacht.

Julien <3 – er ist und bleibt mein Liebling. So ein toller Mann, der aufopferungsvoll für die Gerechtigkeit kämpft, ich steh da einfach total drauf 😳

Die LaLaurie-Familie ist einfach ein Fall für sich und ist ein ganz toller Aufhänger für spannende Szenen. Ich bin gespannt wie sie sich entwickeln.

Genial fand ich, dass Charlene nun eine größere Rolle bekommen hat. Im ersten Teil spielte sie noch die stille Bibliothekarin und hier kommt langsam etwas mystisches durch. Ich hoffe, ich erfahre noch mehr über Voodoo 😉

Cover:
Das Cover ist wieder gut gelungen 😀

Fazit:
Ein sehr spannender zweiter Teil, der Lust auf den dritten Teil macht. LaLaurie entwickelt sich von einem erotischen Liebesroman zu einem Krimi mit herzbrecherischen Qualitäten und ich gebe dafür volle 5 Sterne. Zu empfehlen ist Teil 1 und 2 an Leser, welche gerne Krimis sowie erotische Liebesromane mögen – am besten beide Teile lesen 😉

Ich bedanke mich bei Jules Saint-Cruz für das Rezensionsexemplar.

Blinde Vögel – Ursula Poznanski

Klappentext:
Zwei Leichen bei einem Salzburger Campingplatz – ein Mann und eine Frau, beide Mitte zwanzig. Auf den ersten Blick sieht es nach Mord und Selbstmord aus, doch die beiden scheinen zu Lebzeiten keinen Kontakt miteinander gehabt zu haben. Die einzige Gemeinsamkeit ist eigentlich zu belanglos, um sie ernst zu nehmen: Die Toten haben in einer Lyrik-Gruppe auf Facebook stimmungsvolle Gedichte und Fotos ausgetauscht. Ganz harmlos? Beatrice Kaspary folgt ihrem Ermittlerinstinkt und schleust sich als U-Boot in die Gruppe ein. Bald ahnt sie, dass hier Botschaften ausgetauscht werden, die nur wenige Teilnehmer verstehen, düstere Botschaften voller Todesahnung. Und dann stirbt eine Frau aus der Lyrik-Gruppe…

Titel: Blinde Vögel
Autor: Ursula Poznanski
Sprecher: Andrea Sawatzki
Verlag: Argon Verlag
Länge: 7 Std. 45 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3839892053
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
2 Leichen, beide verbindet nichts, bis auf eine Lyrik-Gruppe bei Facebook, in der beide Mitglied waren. Beatrix Kaspary will mehr erfahren und schleust sich inkognito bei der Gruppe ein. Was sie zwischen Gedichten und Diskussionen noch so erfährt ist grauenhaft …

Stil:
„Blinde Vögel“ ist meine erste Begegnung mit Ursula Poznanski und hat mir so recht gut gefallen. Die Geschichte ist gut geschrieben und gewinnt erst mit der Zeit einen Krimicharakter. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und fast bis zum Schluss gehalten, so kann gut gerätselt werden, was denn nun eigentlich der Auslöser für die Tat(en) war. Interessant fand ich den großen Bezug zur Lyrik. Poznanski hätte jede x-beliebie Gruppierung wählen können, aber der Bezug auf Gedichte und diese auch noch im großen Maße wiederzugeben hat mir imponiert.
Andrea Sawatzki liest gut, betont die Gedichte hervorragend und ihre Stimme passt zu dieser Szenerie.

Charaktere:
Die beiden Kommissare sind ein sympathisches Team. Wobei ich noch nicht sicher bin ob ich ihre innige Verbundenheit gut finde. Irgendwie stört mich sowas, weil ich entweder Krimi oder Liebesroman lesen will. Bei beiden Themen kommt immer eines zu kurz. Dennoch sind beide sympathisch und menschlich.

Gut gelungen fand ich sämtliche Nebenfiguren. Jeder hatte etwas spezielles, was ihn einzigartig machte, aber dennoch blieben sie greifbar und wirkten natürlich.

Cover:
Nach dem Hören ist es mir verständlich, allerdings konnte ich davor nichts damit anfangen und würde das Medium auch nicht kaufen. Es wirkt trist, öde und macht mir angst – naja, vielleicht ist es doch gut ausgewählt 😀

Fazit:
Ein kleiner Krimi für zwischendurch, der sich immer anders entwickelt als gedacht. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, welche mich gestört haben, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass sie so bei der Polizeiarbeit passieren würden, daher vergebe ich für „Blinde Vögel“ 4 Sterne und empfehle es Lyrik- sowie Krimifreunden.

LaLaurie 01: Dunkle Spiele – Jules Saint-Cruz

Klappentext:
Tara LaLaurie hat sich dem Genre der Dunklen Romantik mit Leib und Seele verschrieben. Als Literaturdozentin an der University of New Orleans kann sie dieser Leidenschaft täglich nachgehen, wohingegen ihr Liebesleben leider ziemlich frei von Leidenschaft ist. Es ist nicht mehr als eine Farce, wozu auch ihre katastrophale Familie einen Teil beiträgt. Bis sie einem Mann begegnet, der sich ihr als Jay vorstellt und aus seinem Namen genauso ein Geheimnis macht wie aus seiner Person. Nicht ohne Grund, wie Tara bald erkennt. Denn als sie die Wahrheit über Jay erfährt, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf …


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Titel: LaLaurie – Dunkle Spiele
Autor: Jules Saint-Cruz
Seiten: 238
ASIN: B00X63O7XE
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Tara LaLaurie leidet sehr unter ihrer furchtbaren Familie und unter dem idiotischen Cop Ethan. Dieser ist zwar nicht ihr Partner, aber ihre Eltern würden diese Verbindung sehr bevorzugen …

Schreibstil:
Ich glaube ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass Jules eine der besten Autorinnen ist, die ich kenne. Sie schreibt sinnlich, verführerisch und realistisch. Ich freue mich jedesmal, wenn ich ein neues Buch von ihr lesen darf und mein Kopfkino ist sofort mit dabei.

Charaktere:
Es fällt leicht, mit den Charakteren mitzufiebern, sie zu verstehen, zu lieben und zu hassen.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Jay. Ich finde seine Einstellungen und Überzeugungen grandios und dennoch ist er so bodenständig. Ich will mehr Jay <3

Gelacht habe ich viel bei Ethan. Hat dieser Mann überhaupt Hirn? Ich habe mir oft vorgestellt, wie er in der Wirklichkeit so wäre und musste wieder lachen. Diese Sprüche und Handlungen sind der Wahnsinn – allerdings nur, wenn es fiktiv bleibt 😉

Tara gefällt mir auch gut, allerdings ist sie mir noch zu blass. Gleiches gilt für ihre Freundin Kat. Ich wünsche mir mehr „LaLaurie“ aber vielleicht ist es auch gut, dass sie es nicht hat und nur ihr Vater … ich bin sehr gespannt wie sie sich entwickelt.

Cover:
Das Cover ist wunderschön, allerdings gefällt mit „er“ nicht. Ich hätte mir lieber einen anderen Typ gewünscht – so wie „Eisauge“ in meiner Phantasie 😉

Fazit:
Ein super spannender und nervenaufreibender erster Teil, der mich teils wissend, teils ratlos zurücklässt. Wer gerne spannende, erotische, romantische, gruselige Geschichten liest ist mit „LaLaurie“ definitiv gut bedient und von daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!

Ich bedanke mich bei Jules Saint-Cruz für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] An einem Tag im Winter – Judith Lennox

Klappentext:
Ein mysteriöser Todesfall, zwei ungleiche Freundinnen und ein schicksalhaftes Familiengeheimnis: Die junge Ellen stößt in ihrer ersten Anstellung auf einen Chef, den ein dunkles Rätsel umgibt. Dann kreuzt India, die sie aus Kindertagen kennt, ihren Weg – und ausgerechnet sie gibt Ellen den Schlüssel zur Lösung an die Hand.


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Titel: An einem Tag im Winter
Autor: Judith Lennox
Sprecher: Eva Mattes
Verlag: Osterwold
Länge: 9 Std. 58 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3869521879
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Kurz und knapp: Dieses Hörbuch war eine Zumutung! Ich habe nach 5 Stunden aufgegeben, da mir selbst beim Autofahren die Kraft fehlte zuzuhören…

Es beginnt alles ganz harmlos. Ellen arbeitet in einem Institut und dann stirbt ein Kollege und keiner weiß warum. Ellen ruft die Polizei und verdächtigt einen Kollegen, darauf folgen viele Monologe und dann so viele Sprünge in der Handlung, dass ich kaum noch folgen konnte. Nichtssagende Protagonisten und wirre Anschuldigungen gelesen von einer Sprecherin, die die Namen der Charaktere und Orte so undeutlich aussprach das ich gute 2 Stunden brauchte um zu verstehen, dass „Alicante“ in der Geschichte „Alec Hunter“ heißt 🙄 . Dieser übertriebene schlafzimmerton mit einem Hauch englischem Akzent war gruselig, einschläfernd und machte die Geschichte wahrscheinlich noch langweiliger als sie war.

Fazit:
Von mir gibt es weder eine Lese-, noch eine Hörempfehlung. Die Sprecherin und die Autorin haben es geschafft einen Roman so langweilig aufzubauen, dass es sogar besser ist, Löcher in die Luft zu starren, als der Geschichte zu folgen. Vielen Dank dafür.