Geister – Nathan Hill

Klappentext:
Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson . Er, der als kleines Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist. – Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.


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Titel: Geister
Autor: Nathan Hill
Verlag: Piper
Seiten: 864
ISBN: 978-3492057370
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Samuel ist noch sehr jung, als seine Mutter die Familie für immer verlässt. Selbst als er erwachsen ist, versteht und verkraftet er diesen Verlust noch nicht. Noch erschütternder ist allerdings, dass seine Mutter wieder Kontakt zu ihm sucht und ihm alles offenbart …

Schreibstil:
Nathan Hill hat eine wundervolle Art zu schreiben. Er berichtet von Politikern, welche lieber nicht gewählt werden sollten – den Rummel um diese und wie sie mit Manipulation der Wähler zum Erfolg kommen. Er schreibt von schlechten Eigenschaften der Menschen, dass diese lieber mit Horrormeldungen konfrontiert werden, als mit positiven Nachrichten. Die Geilheit auf das Unglück anderer ist der Menschheit einfach wichtiger als Weltfrieden … Egal was er schreibt, man möchte es lesen und das Kopfkino entsteht.

Leider hat er aber einen Hang dazu, alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben und dadurch ziehen sich Szenen ins unermessliche. Auch springt der Autor in seinen Erzählungen extrem von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück und es scheint egal zu sein, ob der Leser folgen kann oder nicht. Diese beiden Kritikpunkte machen „Geister“ zu einer schweren Kost.

Charaktere:
Die Charaktere werden durch die genauen Beschreibungen und detailverliebten Schilderungen sofort greifbar und es bleibt kein Spielraum für eigene Interpretationen, man muss die Charaktere also genau so sehen, wie Hill sie haben will.

Cover:
Das Cover ist ein totales Highlight! Die Haptik ist ganz toll und durch die Farbtöne und den Aufbau wirkt der Buchtitel noch mysteriöser und macht damit noch neugieriger auf den geschriebenen Inhalt.

Fazit:
Obwohl der Stil von Nathan Hill und die Geschichte gut sind, haben mich doch die Längen und Zeitsprünge in den einzelnen Szenen genervt. Daher bekommt „Geister“ nur 3 Sterne von mir.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Die Toten von der Falkneralm: Mein erster Fall – Miroslav Nemec

Klappentext:
Miroslav Nemec, den viele als Ivo Batic aus dem Münchner „Tatort“ kennen, soll bei einem „Mörderischen Wochenende“ aus einem Krimi lesen und über „Mord in Fiktion und Wirklichkeit“ diskutieren. Und so fährt er an einem Freitag im August in das Berghotel „Falkneralm“, zu dem nur eine einsame Steilbahn führt. Doch das Wochenende wird alles andere als erfreulich: Nicht nur kommt ein gewaltiger Gewittersturm auf, plötzlich kommen nacheinander auch drei Gäste zu Tode. Unfall oder Mord? Eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Berchtesgadener Polizei meint. Doch Nemec und ein anderer Gast, die Polizeimeisterin Bergending aus Augsburg, beginnen zu zweifeln, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und so muss der Kommissardarsteller Nemec selbst zum Ermittler werden und der Gefahr ins Auge blicken, sich so richtig lächerlich zu machen.


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Titel: Die Toten von der Falkneralm: Mein erster Fall
Autor: Miroslav Nemec
Verlag: KNAUS
Seiten: 256
ISBN: 978-3813507027
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Miroslav Nemec, bekannter Schauspieler – seit 1991 auch Tatortkommissar Ivo Batic, berichtet von einem „mörderischen Wochenende“, bei dem er eigentlich nur aus einem Krimi vorlesen und dann darüber diskutieren sollte. Doch es kommt anders als geplant und Miroslav Nemec ermittelt nun nicht nur IM Tatort, sondern auch AN diesem …

Schreibstil:
Ich bin ehrlich, ich habe noch nie in meinem Leben Tatort geschaut und kannte daher weder den fiktiven Kommissar Batic noch war mir Miroslav Nemec vor diesem Buch bekannt. Daher freute ich mich auf diesen eher untypischen Plot. Der Schreibstil war zu beginn des Buches etwas holperig, sodass ich Schwierigkeiten hatte in die Geschichte einzutauchen, nach ein paar Seiten hatte ich mich aber daran gewöhnt und Nemec lieferte interessante Einblicke in Bezug auf sein öffentliches sowie privates Leben und lies dabei seine Kriminalgeschichte einfließen. Die Geschichte an sich ist kurzweilig und ein netter Zeitvertreib. Leider hat sie ein paar Fehler, welche die Geschichte als unlogisch entlarven. Natürlich habe ich einen ausgedachten Krimi erwartet, aber wenn schon ein paar Fakten (der Autor schreibt über sein Leben, seinen Beruf, etc) wahr sind, könnte man sich bei den anderen auch Mühe geben – auch wenn diese nur ausgedacht sind 😉

SPOILER ANFANG
Die Falkneralm befindet sich auf einem Berg, welche nur mit einer Seilbahn oder zu Fuß über einen Kletterpfad erklommen werden kann – komischerweise fährt am nächsten Morgen die Bergwacht via Auto vor …

Ein Toter sollte mit einer Plane abgedeckt werden, diese Lösung erscheint den beteiligten fraglich und sie schaffen die Leiche weg. Kurze Zeit später wird über die (besagte) abgedeckte Leiche berichtet – sorry, aber diese wurde nicht abgedeckt und war auch schon lange nicht mehr da …

Nemec muss sein Jackett bei der Polizei abgeben und erhält es kurze Zeit später vom Polizisten zurück, alles nur Schikane – so wird es geschrieben. Ein paar Seiten später, soll Nemec sein Jackett aus der Forensik abholen. Ähm ?!
SPOILER ENDE

Charakere:
Alle Personen werden nur kurz angerissen, das klingt realistisch, weil der Autor in der Ich-Perpektive berichtet und er die Personen auch nicht näher kennt, dennoch kommen Sympathien beim Lesen auf, was ich sehr schön fand. Was bei mir allerdings auch hängen geblieben ist, ist der ständige Alkoholkonsum von Miroslav Nemec. Es ist, so denke ich zumindest, absolut in Ordnung, wenn man in solch einer Situation ist, zu trinken; aber danach? Vor Autofahrten sollte man nichts trinken und auch eine Polizistin sollte kein Bier anbieten und noch groß rumtönen, dass die Promillegrenze schon nicht erreicht würde und sie könnte ja auch ihr Messgerät vor der Abfahrt noch zur Verfügung stellen. Ja, es ist ein Buch für Erwachsene, aber dennoch sterben immer noch zu viele Menschen im Straßenverkehr. Jeder Mensch verträgt unterschiedlich viel und daher kann auch 0,5 Promille zu viel sein!

Cover:
Das Cover finde ich gelungen und auch die Haptik des Schutzumschlages ist klasse.

Fazit:
Ein schöner Einblick in das Leben des Schauspielers Miroslav Nemec und seine Idee einen Krimi in sein Leben einzubauen. Leider ist die Geschichte nicht immer gelungen, daher nur 3 Sterne. Eine Lesempfehlung gebe ich an alle Fans vom Autor sowie Tatort-gucker.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

In der Finsternis – Sandrone Dazieri

Klappentext:
Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt.


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Titel: In der Finsternis
Autor: Sandrone Dazieri
Verlag: Piper
Seiten: 560
ISBN: 978-3492309134
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt:
Ein Junge verschwindet, die Mutter wurde ermordet und alle Indizien deuten auf den treusorgenden Ehemann. Doch Dottore Rovere glaubt nicht an diesen Sachverhalt und bittet die beurlaubte Dottore Colomba Caselli an dem Fall zu arbeiten. Sie soll sich Hilfe bei Dante Torre holen, diesem ist vor etlichen Jahren gleiches geschehen und daher denkt Rovere, dass der Entführer zurückgekehrt ist …

Schreibstil:
Ich glaube dies war mein erster italienischer Krimi und es war schön auch mal durch Rom und die kleinen Dörfer geführt zu werden. Auch die Bezeichnungen der Dienstgrade war etwas anderes, tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Schwierigkeiten hatte ich nur mit einigen Wortkombinationen, so wurde fleißig „als wie“ verwendet 🙁 und das geht gar nicht! Entweder ich will etwas vergleichen (als) oder ich möchte etwas gleichsetzen (wie), aber beides?! Zudem kamen genaue Beschreibungen wie bei einer Explosion die abgetrennten Körperteile durch die Luft fliegen und sich dann in andere Dinge bohren etc., ggf. hat das Buch daher das Genre Thriller abbekommen, aber so thrillermäßig ist die Geschichte gar nicht. Sie hat längen und es wird sich eher nebensächlich mit dem eigentlichen Fall beschäftigt. Hauptgeschehen ist nämlich, die psychische Verfassung von Dante und Colomba sowie detailgetreue Beschreibungen von nebensächlichen Handlungen wie das Anzünden einer Zigarette – welches doch wirklich über eine halbe Seite erörtert werden kann. Auch ist trotz der versuchten detailtreue einiges durcheinander geraten, ob es von Sandrone Daziere so geschrieben wurde oder ob es sich um einen Übersetzungsfehler handelt weiß ich nicht, aber wenn ich etwas Beschreibe muss es schon gleich sein. So wird als Bsp. ein kleiner Raum mit einem Tisch und drei Stühlen beschrieben und kurze Zeit später wird erklärt, dass sich Person xy auf den einzigen Stuhl im Raum niederlässt – na sowas! In einer anderen Szene wird von einem sicherheitsrelevanten Gerät berichtet, welches unmöglich in unter einer Woche umgangen werden kann, die Situation erscheint aussichtslos. Komischerweise wird auf der nächsten Seite das Problem gelöst – es geht auch in 30 Minuten – das ist ja toll …

Charaktere:
Colomba ist eine labile, durch ein traumatisches Erlebnis beurlaubte Polizisten – gabs ja noch nicht – und handelt trotz ihrer psychischen Probleme erstaunlich rational, dies konnte ich ihr nicht immer abkaufen und es machte sie unsympathisch.

Dante ist eine interessante Persönlichkeit, welche ich leider auch als konstruiert empfand.

Die anderen Charaktere wirkten ebenfalls sehr wankelmütig und daher größtenteils unglaubwürdig. Richtig schlimm und irgendwie nervig war aber, dass sie alle kurz bevor sie etwas mitzuteilen hatten bestialisch ermordet wurden – was fürn Zufall.

Cover:
Das Cover wirkt düster und daher passt es zur Geschichte.

Fazit:
Ein netter Krimi für zwischendurch, bis auf ein paar Fehler ist er ganz amüsant zu lesen und das Ende ist interessant. Ich gebe diesem Buch 3 Sterne und empfehle es Lesern, welche gerne mal einen etwas brutaleren Krimi, welcher in Italien spielt, lesen möchten.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Wer war Alice – T. R. Richmond

Klappentext:
Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?


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Titel: Wer war Alice
Autor: T. R. Richmond
Verlag: Goldmann
Seiten: 448
ISBN: 978-3442205080
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Die 25-jährige Alice Salmon wird tot aufgefunden. Sie stürzte von einer Brücke in den Fluß, doch war es Mord oder doch Selbstmord? Jeremy Cooke, ein alter Unirprofessor will der Sache auf den Grund gehen …

Schreibstil:
Das Buch hat an sich keinen roten Faden, es besteht aus Briefen von Jeremy Cooke an Larry, Tagebucheinträgen von Alice, E-Mails sowie Blogeinträgen von Freunden und Verwandten und Forenauszügen und Twittermeldungen. Dieses Sammelsurium ist zudem noch irgendwie durcheinandergewürfelt und hüpft datumstechnisch immer mal zwischen 2007-2013 hin und her, sodass man bei den ganzen Einträgen, Briefen und was weiß ich nicht noch alles bei knappen 500 Seiten einfach mal die Ereignisse durcheinander bringt. Zudem bin ich nicht so Sensationsgeil, dass ich alles über einen Tod von einer Person bzw. die Lebensgeschichte einer Person lesen möchte, welche ich nicht kenne bzw. die Person sich nicht durch irgendwelche Handlungen in mein Gedächtnis gebrannt hat. Alice mag eine interessante Persönlichkeit gewesen sein, man erfährt dies durch die Tagebucheinträge, die immer wieder im Buch auftauchen, dennoch fand ich gerade den Einstieg ins das Buch problematisch, weil ich nichts über Alice wusste und mich dann in die Nachforschungen des Jeremy Cooke einlesen musste. Ganz ehrlich: warum?! Warum will jemand, der kaum eine Beziehung zu einer Person hat, diese kaum kennt, Nachforschungen über genau diese Person anstellen und warum sollte ich das lesen wollen?

Charaktere:
Durch diese ständigen Abdrucke diverser Aufzeichnungen hätten einen die Personen näher gebracht werden können, bei mir hat das wohl nicht funktioniert, da ich mich mit dieser Geschichte nicht im geringsten identifizieren konnte. Mir wurden die Personen sogar noch unsympathisch. Besonders genervt hat mich Jeremy Cooke. Er ist für mich ein egoistisches, Aufmerksamkeit suchendes etwas, das in seinem Leben nichts erreicht hat und seine Aufgabe immer noch nicht gefunden hat.

Cover:
Das Cover hat mich echt neugierig gemacht. Es weckte in mir eine große Erwartung auf einen spannenden Psychothriller.

Fazit:
Also kurz gesagt, Aufmachung, Einstieg und Logik des Buches haben mich nicht überzeugt. Eine Leseempfehlung gebe ich nur an Leser, welche den typischen Krimi sowie die typische Polizeiarbeit nicht mögen. „Wer war Alice“ ist einfach etwas komplett anderes und beschreibt den Charakter des Opfers erst im Laufe der Geschichte. Da ich mit dieser Art und dem Schreibstil nicht zurechtgekommen bin vergebe ich nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Bücher.de für das Rezensionsexemplar.

Glaskinder – Kristina Ohlsson

Klappentext:
Gespenster? Gibt es nicht! …oder doch?

Die 12-jährige Billie ist gar nicht begeistert von der Idee ihrer Mutter, aus der Stadt weg zu ziehen. Und dann auch noch in dieses heruntergekommene Haus in der Pampa! Das Haus ist mit lauter seltsamen Möbeln vollgestopft, die die Vormieter bei ihrem überstürzten Auszug zurückgelassen haben. Billie merkt bald, dass seltsame Dinge vor sich gehen: Bücher wechseln den Platz, Deckenlampen schwingen unvermittelt hin und her und Billie hört nachts komische Geräusche. Zum Glück lernt sie den Nachbarsjungen Aladdin kennen. Gemeinsam machen sie sich auf, die geheimnisvolle Vergangenheit des Hauses zu ergründen.


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Titel: Glaskinder
Autor: Kristina Ohlsson
Sprecher: Rosalie Thomass
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 2 Std. 17 Min.
ISBN: 978-3844515848
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Billie zieht mit ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters in ein altes Haus aufs Land. Doch irgendetwas stimmt nicht mit diesem Haus. Billie merkt es sofort und auch Dorfbewohner kennen das besagte Haus sehr gut. Nur Billies Mutter möchte von Gespenstern nichts wissen …

Stil:
Kristina Ohlsson schreibt sehr atmosphärisch und die Geschichte kommt schnell in fahrt. Teilweise war sie sogar recht gruselig und ich hoffte nur noch auf ein baldiges, zufriedenstellendes Ende. Rosalie Thomas unterstützt die Geschichte durch eine angenehme Stimmfarbe und passende Betonung. Ich war von der schwedischen Einöde komplett in Beschlag genommen.

Charaktere:
Billie, Simona und Aladdin haben mir sehr gut gefallen. Jeder Charakter ist anders und auf seine Art sehr sympathisch. Die Ängste, die die Kids ausgestanden haben, waren zeitweise auch meine und ich war ebenso erleichtert wie sie, als sie den Glaskindern auf die Spur gekommen sind.

Billies Mutter hingegen konnte ich auf den Tod nicht ausstehen, so eine schlimme Persönlichkeit!

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, wobei es nicht so gut zur eigentlichen Handlung passt.

Fazit:
Ein schönes Hörbuch für zwischendurch. Die Dauer ist perfekt und so kommt die Geschichte gleich auf den Punkt ohne gehetzt zu wirken. Die Geschichte ist in sich geschlossen und für jung und alt wunderbar zu hören. Von mir gibt es 4 Sterne, weil einmal hören für mich reicht.