Herz aus Eis – Anne Ursu

Klappentext:
Hazel und Jack sind die besten Freunde. Bis Jack eines Tages nicht mehr mit Hazel spricht und mit einer mysteriösen Frau in weiß in den Wald verschwindet. Aber Hazel lässt ihren besten Freund nicht fallen, sondern folgt ihm in das geheimnisvolle Land. Inspiriert von Hans Christian Andersens „Die Schneekönigin“ erzählt Anne Ursu von einer Freundschaft, für die es sich zu kämpfen lohnt. Und sie verschweigt nicht, dass man auf dem Weg einiges zurücklassen muss.


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Titel: Herz aus Eis
Autor: Anne Ursu
Verlag: Aladin
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3848920051
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Die kleine Hazel lebt allein mit ihrer Mutter. Als sie die Privatschule verlassen und in eine gewöhnliche Grundschule gehen muss, ist alles anders. Bis auf Jack, der Nachbarsjunge, der nun in der gleichen Schule ist wie sie. Hazel und Jack sind sehr gut befreundet, bis er sich eines Tages von ihr abwendet. Hazel kann dies nicht akzeptieren und versucht alles um Jack wieder zubekommen.

Schreibstil:
Der Stil von Anne Ursu ist gar nicht meiner. Sie schreibt sehr distanziert, mit wenig Liebe und Fantasie. Die Sätze sind zu einfach und eintönig, so dass ich das Buch nicht einmal Kindern empfehlen würde. In fast jedem Satz, gibt es ein „okay“ oder „cool“, was ich persönlich nicht förderlich finde. Es wirkt abgegriffen und langweilig, als ob sich selbst die Charaktere in der Geschichte nicht wohl fühlen.

Charaktere:
Hazel konnte ich nicht einschätzen, ich habe zwar erfahren, dass sie in die fünfte Klasse der Grundschule geht, von ihrer Mutter aber betüddelt wird wie eine 4 Jährige, aber Aufgaben für eine 12 Jähre erteilt bekommt. Die Freundschaft, die Hazel zu Jack pflegt klang teilweise nach einer Liebesgeschichte, die ich in diesem Alter und auch für das Genre des Buches für verfrüht halte.

Bei Jack ging es mir ähnlich. Auf einer Art wirkte er so erwachsen, auf der anderen so kindlich.

Auch die anderen Personen waren für mich zu konstruiert und dann doch wieder ohne Inhalt. Dieser Sprung zwischen Vorhersagbarkeit und Maschinendenken nervte und verdarb zeitweise den Lesespaß.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön. So zeigt es ein Mädchen welches zu dem im Eis gefangen jungen vordringen möchte.

Fazit:
Ein Jugendbuch, welches ich nicht empfehle. Auch wenn sich die Autorin an die Vorgabe von Hans Christian Andersen teilweise gehalten hat und „Die Schneekönigin“ auf modern trimmen wollte hat sie, in meinen Augen, versagt. Der abweisende Schreibstil und die mangelnden Charaktere sind weder für Erwachsene noch für Jugendliche etwas besonderes. Meine Empfehlung geht dann doch zu den „bewährten“ Märchen und für Herz aus Eis vergebe ich 2 Sterne.

Ich bedanke mich beim Aladin Verlag und Blog dein Buch für das Rezensionsexemplar.

Porträt einer Spore: Die Bonus-Story zu »Starters-Enders« – Lissa Price

Klappentext:
Es ist eine grausame, zerstörte Welt, in der die 16-jährige Callie Woodland mit ihrem kleinen Bruder täglich ums Überleben kämpft. Eine Welt, in der es nur noch sehr alte und junge Menschen gibt. Eine Welt nach den Sporenkriegen. Doch nicht einmal ein Jahr zuvor war Callie ein ganz normaler Teenager mit einem Zuhause und sich sorgenden Eltern.
Dies ist die Geschichte von Barbara Woodland, die an einem Sommer-Dienstag mit ihrer Tochter Callie zum Einkaufen fährt. Und es ist die Geschichte einer winzigen bakteriellen Spore, die darauf wartet, ihrem Schicksal zu begegnen.


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Titel: Porträt einer Spore
Autor: Lissa Price
Verlag: Piper eBooks
Länge: 28 Seiten
ASIN: B00EOSR692
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In der Bonusgeschichte geht es um Callies Mutter Barbara und die Spore. Hier wird die Vorgeschichte zu Starters – Enders beschrieben …

Schreibstil:
Den Schreibstil dieser Geschichte empfand ich als den bewegendsten und tiefgründigsten der ganzen Reihe.

Charaktere:
Ich wurde durch die Gedanken, welche die Spore hatte regelrecht getroffen und wusste nicht für wen die Berührung, zwischen Spore und Barbara, ergreifender war. Ich habe sogar Mitleid mit diesem kleinen Ding empfunden.

Barbara ist eine tolle Mutter, auch wenn sie von der Gefahr der Sporen wusste und sich sorgte, hat sie alles getan um ihrer Familie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Diese Züge finde ich sehr bewegend und Barbara sehr sympathisch.

Callie ist mir in dieser Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Sie war endlich Kind und unbeschwert.

Cover:
Das Cover passt nicht, da es durch den Enders Schriftzug eher den Eindruck erweckt als letztes gelesen werden zu müssen. Ich hätte mir ein ganz anderes Cover gewünscht, welches zum Einstieg in die Dilogie einlädt.

Fazit:
Ein sehr bewegender und mitreißender Einstieg in den Zweiteiler (Starters – Enders) welcher als Einstieg oder auch als Abschluss gelesen werden kann. Ich bin froh Porträt einer Spore gelesen zu haben und empfehle es als Kurzgeschichte, die definitiv Lust auf mehr macht. Vor mir gibt es 4 Sterne.

Porträt eines Marshals: Die Kurzgeschichte zu »Enders« – Lissa Price

Klappentext:
Dies ist eine Welt, in der nur noch Starters und Enders leben. Eine Welt, in der alte Menschen mit jungen ihr Bewusstsein tauschen können.


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Titel: Porträt eines Marshals
Autor: Lissa Price
Verlag: Piper eBook
Länge: 20 Seiten
ASIN: B00AY1Y38U
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Eine (eigenständige) Zusatzgeschichte zur Dilogie StartersEnders

Inhalt:
Ein Marshall ermittelt. Immer wieder untersucht er Mordfälle um junge, hübsche Mädchen. Beim letzten Opfer findet er endlich einen Hinweis: Prime Destinations …

Schreibstil:
Der Stil ist flüssig und spannend. Mit kurzen und aussagekräftigen Sätzen wird die Spannung aufgebaut und gehalten.

Charaktere:
Der Marshall ist ein sehr interessanter Charakter. Allein schon weil er versucht den Starters zu helfen. Ob es daran liegt das er selbst seine Familie im Krieg verloren hat? Ich mochte ihn sehr und hätte gerne mehr von ihm gelesen.

Der Old Mann, der hier wieder ein anderes Gesicht zeigt, ist mir sympathisch und doch sehr geschäftsbezogen. Ein mystischer und interessanter Typ.

Cover:
Das Cover ist gleichzusetzen mit dem des Buches „Enders“.  Hier finde ich das blauen Dreieck störend.

Fazit:
Bei der Bonusstory handelt es sich wirklich um eine eigenständige Geschichte. Mit dem Buch selbst hat sie nämlich gar nichts zu tun und war sogar in einigen Dingen besser, daher vergebe ich 4 Sterne für Portrait eines Marschalls.

Enders – Lissa Price

Klappentext:
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.


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Titel: Enders
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3492702645
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Teil 2 der Dilogie nach Starters

Inhalt:
Seitdem Callie sich aus dem Vertrag der Body Bank befreit hat, ist sie trotzdem noch an Prime Destinations gebunden. Der Chip in ihrem Kopf ist immer noch irgendwie mit dem Old Man verbunden …

Schreibstil:
Der Stil ist flüssig und spannend, allerdings nutzt Lissa Price das Wort „Wachtposten“ zu oft. Es ging mir regelrecht auf den Wecker. Es gibt bestimmt 10 Synonyme für dieses Wort, da muss es nicht pro Seite 3-mal (mindestens) erwähnt werden.

Charaktere:
Callie hat sich entwickelt. Sie ist nicht mehr das Supergirl weist aber immer noch zu starke Stärken auf. Sie wirkt menschlicher und zeigt mehr Gefühl.

Michael, der auch hier wieder nur eine Randfigur bekleidet ist mir zu starr und vorhersehbar, ich hätte mir gerne den Michael aus „Porträt eines Starters“ gewünscht.

Hayden, der Starter, ist eine interessante Persönlichkeit, den ich durch seine Art schnell wiedererkannt habe. Sehr sympathisch und liebenswürdig macht er eine gute Figur.

Cover:
Das Cover passt sich dem des ersten Bandes an. Schön finde ich die Farbwahl, die mit weiß eindeutig den Enders zuzuordnen ist.

Fazit:
Ein schöner Abschluss von Starters – Enders der nur empfehlenswert ist, wenn der erste Teil gelesen und für gut befunden wurde. Ich vergebe aufgrund der Wortwiederholung  3 Sterne für Enders.

Porträt eines Starters: Die Kurzgeschichte zu »Starters« – Lissa Price

Klappentext:
Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant … Wie es nach »Porträt eines Starters« weitergeht, erfährst du im Roman »Starters«, erschienen bei ivi.


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Titel: Porträt eines Starters
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 20 Seiten
ASIN: B007CVWUF8
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Die Bonusgeschichte ist eher eine Leseprobe zum Roman Starters von Lissa Price. Ich habe die Bonusstory nach Starters gelesen und finde, dass ich mich richtig entschieden habe. Denn wirklich Lust auf mehr, habe ich danach nicht verspürt …

Inhalt:
Michael, der mit Callie und ihrem Bruder Tyler auf der Straße lebt, schildert das Leben aus seiner Sicht …

Schreibstil:
Die Spannung lässt auf sich warten, dafür ist hier die Romantik sehr hervorgehoben, denn Michael hegt mehr Gefühle für Callie als sie ahnt und als im Roman zu erahnen ist. Trotzdem ist der Stil gleich und wiedererkennbar.

Charaktere:
Ich finde es schön, Michael nochmals kennenzulernen und diesmal aus seiner Sicht. Im Roman nahm ich ihn eher als Randfigur war, hier war er mir sogar sympathisch und ich konnte gut mit ihm fühlen.

Cover:
Das Cover finde ich nicht so gelungen, das Gelb sticht mir zu sehr hervor und schreckt mich eher ab.

Fazit:
Eine Leseprobe, die nicht unbedingt gelesen werden muss. Mir hat sie das Buch nicht näher gebracht, ich hätte es mir danach zumindest nicht gekauft und bin froh die Bonusgeschichte erst nach dem Roman gelesen zu haben.

Weil mir die Geschichte zu trocken war, vergebe ich 3 Sterne.