Ewiglich … Dornröschen? Kiss my ass! – Olga A. Krouk

Klappentext:
Wann hat dieser bescheuerte Prinz es nur geschafft, aus Was für ein aufgeblasener Vollidiot ein Der hat was … zu machen? Möge der Kelch an mir vorübergehen. Ich bin doch überhaupt kein Typ für diesen Der hat was … -Unsinn! Ly chaotisch, fast 16 und ungeküsst ist stolze Gründerin einer Heavy-Metal-Band und so ganz und gar nicht zur Prinzessin geeignet. Bis sie sich im Körper einer Königstochter wiederfindet. Mit den schönsten Mädchen der Märchenwelt soll sie nun um das Herz des hiesigen Prinzen kämpfen. Damit hat Ly allerdings wenig am Hut. Von ihrer rockigen und rosarot-untauglichen Art bekommt nicht nur der Zeremonienmeister einen Blutsturz, damit haut sie auch den glorreichen Prinzen glatt von seinem edlen Gaul weg. Intrigen, Flüche (uralte und What the f*** ) sowie zerronnene Wimperntusche stehen prompt an der Tagesordnung. Wird Ly den Weg zurück in ihren Körper finden, der allem Anschein nach in einen hundertjährigen Schlaf gefallen ist?


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Titel: Ewiglich … Dornröschen? Kiss my ass!
Autor: Olga A. Krouk
Verlag: U-Line
Seiten: 176
ISBN: 978-3944154305
Meine Bewertung:
5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Ly findet sich in einem Leben wieder, welches sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Gerade saß sie noch am Frühstückstisch und nun, keinen Augenblick später, wird sie von einer wütenden Dornenhecke angegriffen und eine eigenartige, alte Frau schreit ihr entgegen, dass sie doch tot umfallen soll. Doch Ly wäre nicht Ly, wenn sie nicht für alles einen Ausweg hätte und so kämpft sich die 16-jährige Rockerin durch und erlebt eine aufschlussreiche Zeit im Märchenland.

Schreibstil:
Hier zeigt Olga A. Krouk ein ganz neues Bild. Diese Art ihrer Schreibe kannte ich bisher nicht und ich muss wirklich sagen, dass mir der Duktus sehr gefällt 🙂 der recht jugendliche Sprachgebrauch mit rockigen Ausdrücken passt super zum Buch und die Themen, die angeschnitten werden, sind super! Hier werden wirklich Teens sowie junge Erwachsene abgeholt und in eine märchenhafte Realität entführt.

Charaktere:
Ly ist toll. Von der ersten Seite an konnte ich mit ihr fiebern und mich sofort mit ihr identifizieren. Ich mochte ihre flotte Art und wie sie mit den Dingen umgeht.

Der Prinz – ein so toller Prinz *schwärm* ich konnte ihn bildlich vor mir sehen und fand die Art, wie er mit Ly umgegangen ist so ritterlich, ein so toller Typ *schmelz dahin*

Besonders gefallen hat mit der Papa von Ly. Eine ganz tolle und rührselige Person. Aber das waren sie irgendwie alle 😳

Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Das Buch gibt es in schwarz und in weiß zu kaufen und, wenn man auf der Verlagswebseite bestellt, auch mit passendem T-Shirt.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte für jung und alt mit Bezug zu aktuellen Themen der Jugend sowie Medien – verstaubt sollte man also für dieses Buch nicht sein 😉 mir hat das Buch sehr gut gefallen, tolle Charaktere, schöner Plot, herzhafte Lacher, dafür gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Märchen einmal anders erleben wollen.

Ich bedanke mich bei Olga A. Krouk für das Rezensionsexemplar.

Wild – Lena Klassen

Klappentext:
Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in „Neustadt“ seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der „Neustadt“ umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?


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Titel: Wild
Autor: Lena Klassen
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 384
ISBN: 978-3931989798
Meine Bewertung:
4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Pia ist 17 Jahre alt und lebt in Neustadt, einer Stadt, in der jeder Einwohner wöchentlich seine Dosis Glück erhält. So schwebt jeder dahin, in seiner eigenen kleinen Wolke ohne Gefühle, aber glücklich. Alle scheinen ihre Dosis gut zu vertragen und es scheint auch überall zu wirken, außer bei Pia. Als sie dann noch andere findet, bei denen die Wirkung ausbleibt ist sie hin- und hergerissen, zwischen dem alten Leben und ihren neuen wilden Gefühlen. Denn wilde Gefühle sind verboten und werden bestraft …

Schreibstil:
Ich bin sehr schnell in das Buch hinein gekommen und Lena Klassen hatte mich sehr schnell nach Neustadt entführt. Auch jetzt sehe ich diese kleinen Stadt noch vor mir, mit all ihren Bauten und dem Zaun, der die Stadt von der Wildnis trennt. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch passend und durch die Unterdrückung der wilden Gefühle gibt es kein schlimmeres Schimpfwort als „Frühlingswetter“ – herrlich! 😀

Charaktere:
Pia – gebürtig Peas (Erbse) – fand ich zu Beginn irgendwie merkwürdig und leider auch sehr Klischeehaft. Ein Mädchen, das gewöhnlich und tollpatschig ist und sehr still – naja dachte ich mir typisch Dystopie. Aber dann hat sich aufgeklärt warum Pia so ist und als sie dann den Sprung aus sich selbst schaffte war ich beruhigt und fieberte mit ihr. Sie hat sich toll entwickelt und es machte Spaß sie zu begleiten.

Lucky, der zugewiesene Partner von Pias bester Freundin Moon. Ganz ehrlich – ich mochte ihn nicht. Warum kann ich gar nicht wirklich sagen, aber so eine Type *argh* in Neustadt gibt es ein Partnerprogramm, welches die günstigste Genmischung vorhersagt und dementsprechend Partner vermittelt. Lucky und Moon wurde ausgewählt und dennoch flirtet Lucky mit anderen. Lucky begründet es damit, dass er so ist und Monn ist nicht eifersüchtig durch die Droge – aber ich bin als Leser normal denkend und mich hat es halt irgendwie verrückt gemacht 🙁

Moon, die perfekte Freundin, mit dem perfekten Aussehen, sie hat mich überrascht und zum Ende hin habe ich immer wieder vor Entsetzen den Kopf geschüttelt. Respekt Puppe!

Orion – mein heimlicher Held – was habe ich ihn geliebt. Ein toller Typ der mir bei jedem seiner Auftritte ans Herz ging. Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen 😳

Cover:
Das Cover ist mystisch, aufregend geheimnisvoll. Ich mag es, habe aber die ersten paar Male, durch den leichten Schatten am Kinn des Mädchens, an einen Jungen gedacht (Bartschatten).

Fazit:
Eine ganz tolle Dystopie, die sich auch für ältere Leser eignet. Mir hat die Idee sehr gut gefallen und die Umsetzung ist auch gelungen. Fragen, die ich während des Lesens hatte wurden aufgeklärt und das ein bisschen offene Ende regt zum Nachdenken an – dennoch ist das Buch in sich abgeschlossen. Von mir gibt es volle 4 Sterne – aufgrund des „typischen“ Einstieges hat es leider nicht für volle 5 Sterne gereicht – und eine Leseempfehlung für jung und alt.

Ich bedanke mich beim Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.

Zwischen Schnee und Ebenholz – Ann-Kathrin Wolf

Klappentext:
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…


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Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Seiten: 280
ASIN: B00O8NIGS8
Meine Bewertung:
2 Sterne – gefällt mir nicht

Ich liebe Märchen! Ich habe sämtliche Märchenbücher in sämtlichen Ausführungen und natürlich durfte dort ein Buch in dem es irgendwie um Märchen geht nicht fehlen und dann hat es mir leider nicht gefallen 🙁

Inhalt:
Alex White und Lilly Hunt – Schneewittchen und der Jäger (schönes Wortspiel) – gehen in die selbe Klasse. Alex wird gemobbt und Lilly hilft ihr. Auch als Alex immer wieder unter Alpträumen leidet und sich ihr Leben dramatisch verändert ist sie nie allein, aber warum passiert dies alles ?!

Schreibstil:
Ann-Kathrin Wolf ist mit ihren 25 Jahren noch recht jung und hat mit ihrem ersten Roman ein schönes Debüt geschaffen. Leider erinnerte mich der Schreibstil eher an einen Schulaufsatz. Es gibt viele Wortwiederholungen und es wirkt alles irgendwie gekünstelt (die Figuren sind zu blass, es gibt viele Klischees). Der Ausdruck ist einfach und für ein Jugendbuch passend, allerdings wirkt alles zu gewählt. Die Formulierungen sind zu steif und für mich ein absolutes No-Go: Die Geschichte wird vom allumfassenden Erzähler erzählt und dies auch noch im Präsenz 😕

Charaktere:
Alex und Lilly kommen praktischerweise aus einem englischsprachigen Land, sonst wäre es einfach unpassend mit den Nachnamen geworden, denn die Geschichte spielt in Deutschland. Andere Charaktere haben wiederum deutsche Nachnamen – die Idee dahinter finde ich gut, aber irgendwie unpassend umgesetzt. Dann gibt es noch den Supersportler und die Obertussi – ähm, sagen wir es so: Alle Charaktere hatten viel Klischee, aber wenig was wirklich in meinem Kopf geblieben ist und auch nichts was sie mir sympathisch machte. Das ist immer schade 🙁

Cover:
Das Cover ist Top und machte mich neugierig auf den Inhalt.

Fazit:
Ein Debüt, welches mit viel Detailtreue erstellt wurde. Ein passendes Cover und vor jedem Kapitel wurde ein passendes Zitat aus einem Märchen vorangestellt. Die Idee der Geschichte ist toll, aber an der Umsetzung mangelte es aufgrund der Schreibweise und der Charaktere. Die Geschichte ist der Beginn einer Duo- oder Trilogie.

Ich bedanke mich bei Impress für das Rezensionsexemplar.

Wer weiß, was morgen mit uns ist – Ann Brashares

Klappentext:
Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten. Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt …


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Titel: Wer weiß, was morgen mit uns ist
Autor: Ann Brashares
Verlag: cbj
Seiten: 320
ISBN: 978-3570159477
Meine Bewertung:
3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Prenna ist anders, sie kommt aus der Zukunft. Ethan hat ihre Ankunft miterlebt. 4 Jahre kann er schweigen, bis sich die beiden irgendwie ineinander verlieben …

Schreibstil:
Der Stil von Ann Brashares ist einfach und konstruiert. Die Geschichte plätschert so dahin und es werden künstliche Spannungsbögen eingeflochten, die leider nicht gehalten werden und zwischendrin wird die Handlung mit Belanglosigkeiten künstlich aufgebläht. Der Ausdruck ist für ein Jugendbuch gewählt und so kann das Buch getrost ab 12 Jahren gelesen werden.

Charaktere:
Ich hätte Prenna das ganze Buch über nur schütteln können – eventuell hätte sich ihr Hirn dann mal eingeschaltet. Ich finde es gruselig, wenn eine Protagonistin naiv, ja schon dümmlich ist, und ohne einen Kerl nichts auf die Reihe bekommt – meine Horrorvorstellung hat sich mit Prenna erfüllt. Ich bin mir ihr nicht auf einer Seite warm geworden und das ist schade 🙁

Ethan hat mir dagegen sehr gut gefallen. Mit seinen Ideen und seiner Fürsorge ist er ein wahrer Gentleman. Ein toller Kerl, der mir trotz seiner lieben Art sehr fremd geblieben ist.

Cover:
Das Cover hätte mich so im Buchladen nicht angesprochen. 2 Silhouetten, eine davon auf dem Kopf. Warum?

Fazit:
Ein Buch, welches, für meinen Geschmack, noch nicht ausgereift ist. Es gibt viele brisante Themen (Umweltschutz, Überwachung, Digitalisierung), wofür ich auch einen Stern zusätzlich vergebe – sonst wären es nur 2 Sterne geworden – aber das rettet die Geschichte um Prenna und Ethan noch lange nicht 🙁 Ich empfehle das Buch an Jugendliche, welche noch nicht viele dystopien gelesen haben, als Einstieg ganz nett, aber für vielleser ist das Buch zu vorhersehbar und zu konstruiert.

Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, konnte ich leider nicht glauben. Für mich war es eher zweckdienlich. Ethan fand es toll, dass Prenna anders war und wollte ggf. deshalb etwas von ihr und bei Prenna könnte ich mir denken, dass sie sich über Nähe freute. Also ein Geben und nehmen – wenn das allein Liebe ist, habe ich andere Vorstellungen davon …

Der nächste, für mich schlimmste, Punkt ist das Thema Sexualität. Hallo, das Buch ist ab 12! Da wird so ein kindliches Gewese darum gemacht, typisch amerikanisch! Was ist denn dabei ein bisschen Aufklärung in das Buch mit einfließen zu lassen. Entweder ganz oder gar nicht, aber dieses rumgedudel war ja schauderhaft! Und wenn die Aufklärung funktioniert hätte, dann hätte das Buch anders enden können!

SPOILER ANFANG – zum lesen markieren
Prenna und Ethan können nicht zusammen sein, weil sie ggf. einen Virus in sich trägt und ihn anstecken könnte, wenn sie ihm „nahe“ ist.  – Leute ehrlich: schon mal was von Verhütung gehört? Menschen mit einer Krankheit leben doch auch nicht alleine. Aufpassen und gut … das habe ich einfach nicht verstanden 😕
SPOILER ENDE

Ich bedanke mich bei cbj für das Rezensionsexemplar.

Summers Lost – Juliane Käppler

Klappentext:
Sie kommen aus einer Welt, aber sie sind sieben Sommer voneinander entfernt. Für eine Mutprobe soll sich Katharina Conelli einen Luxuswagen „borgen“. Die Sache geht gründlich schief, denn sie wird vom Besitzer überrumpelt. Hals über Kopf verliebt sie sich in Alex Levi, obwohl sie zuerst glaubt, dass sie nichts gemeinsam haben. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Beide stammen aus angesehenen Familien und haben etwas anderes vor, als den für sie vorgesehenen Weg des Erfolgs zu gehen. Ihre Faszination für das Tauchen verbindet sie bis das Schicksal sie auseinanderreißt. Sieben Sommer später begegnen sie sich im Süden wieder: als Fremde, die sich verhängnisvoll vertraut sind.


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Titel: Summers Lost
Autor: Juliane Käppler
Verlag: books2read
Seiten: 289
ASIN: B00NOYATF0
Meine Bewertung:
5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Katharina hat es nicht leicht, zwar ist sie in eine reiche Familie geboren, allerdings ist ihre Mutter dem Alkohol verfallen und ihr Vater ein Tyrann. Logisch, dass sie sich von ihren Eltern und dem goldenen Käfig distanzieren möchte, so gerät sie in Kreise, die nicht unbedingt gut für sie sind, aber ihr dennoch halt geben …

Schreibstil:
Ich weiß gar nicht wie oft ich es noch sagen soll: Juliane ist für mich eine der besten Schriftstellerinnen überhaupt! Ihre Bücher sind immer emotional und reißen mich jedes Mal mit – egal wohin die Reise geht! Die Geschichte um Katharina hat alles: Sinnlichkeit, Tiefe, Emotionen, Tragik, und so weiter 😉 besonders gefallen hat mir, dass mich Juliane ins Reich der Tiefsee entführt hat. Ich mag Tauchen überhaupt nicht, ich finde es gruselig und dennoch konnte ich die Leidenschaft und die Hingabe der Charaktere fühlen. Ich war so mitgerissen und spürte die Losgelassenheit der Protagonisten Unterwasser – ein tolles Gefühl, so macht Tauchen Spaß 😀 Der Ausdruck war immer passend und für jede Altersstufe geeignet. Es gab einige Szenen, die etwas verhängnisvoller sind, aber hier hat Juliane im richtigen Moment die Reißleine gezogen, sodass auch jüngere Leser das Buch ohne Probleme lesen können – bei älteren Lesern könnte das Kopfkino anspringen und man ist sich dann selbst überlassen 😀

Charaktere:
Katharina mochte ich von Anfang an, ich konnte gut mit ihr fühlen und verstand sie in allen Lebenslagen. Besonders gefallen hat mir die erste Begegnung mit Janosch und mit Alex. Beide Typen sind in ihrer Persönlichkeit Einzigartig und dennoch haben sie etwas ganz tolles: sie achten auf Katharina. Ich liebe es, auch wenn es teilweise überzeichnet ist, wenn sich die Männer für die EINE Frau aufopfern *schnief*

Cover:
Das Cover spiegelt das Buch wunderbar. Ein herrliches Paar und das Meer.

Fazit:
Ein herzzerreißender Liebesroman inkl. Krimi für Jung und Alt. Ich empfehle Summers Lost jedem, der einen wundervoll ausgeschmückten Schreibstil mag und sich von der Geschichte davontragen lassen möchte.

Ich bedanke mich bei Juliane Käppler für das Rezensionsexemplar.