Other Mommy – Josh Malerman

Klappentext:
Für die achtjährige Bela ist ihre Familie die Welt. Sie liebt ihre Eltern, Mommy und Dad, und natürlich ihre Oma Ruth. Aber Bela hat ein Geheimnis. Niemand außer ihr weiß, dass sie noch eine unheimliche andere Mommy – Other Mommy – hat, die sie jede Nacht besucht. Other Mommy stellt ihr jede Nacht die gleiche Frage: »Kann ich in dein Herz?« Das macht Bela große Angst. Tapfer antwortet sie stets mit »Nein«. Doch schon bald geschehen schreckliche Dinge im Haus und die ganze Familie ist in Gefahr. Es sei denn, Bela lässt Other Mommy in ihr Herz. Und die Macht der anderen Mommy wächst von Nacht zu Nacht …

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Titel: Other Mommy
Autor: Josh Malerman
Sprecher: Pia-Rhona Saxe
Verlag: Hörbuch Hamburg
Länge: 431 Minuten
ISBN: 978-3844947151 ‎
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Bela ist 8 Jahre jung und wächst als Einzelkind auf. Weil ihre Eltern viel beschäftigt sind und Bela oft allein ist, hat sie eine andere Mommy, aber diese ist in letzter Zeit viel gruseliger als früher und sie bleibt auch nicht mehr in Belas Zimmer …

Meinung:
Das Hörbuch ist einfach nur megamäßig gut vertont! Pia-Rhona Saxe hat eine wunderbare Stimme für Bela (welche die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt) und auch Hörbuch Hamburg hat alles darangesetzt die Szenen der Other Mommy so gruselig wie möglich zu gestalten. Perfekt war das Hörerlebnis mit Kopfhörern, so wanderte die Stimme direkt in den Kopf – das war dann leider auch der schlimmste Horror in der ganzen Geschichte – zumindest für mich. Bela musste dagegen ganz andere Dinge ertragen.
Die Geschichte der anderen Mama hat einen halb wahren Ursprung. So erfinden Kinder gerne imaginäre Freunde oder Beschützer, wenn sie es schwer haben. In dieser Geschichte ist es nicht nur eine schwere Zeit für Bela gewesen, sondern sie ist noch vorhanden. Es ist furchtbar zu erleben, was Bela alles erfährt und wie sich ihre Eltern verhalten. Bela wirkt durch die Ich-Erzählung stellenweise sehr reif, aber mit 8 Jahren bekommen die Kinder tatsächlich viel mehr mit, als wir ihnen zutrauen, daher ist die Sichtweise des Kindes gut ausgearbeitet und stellenweise extrem bedrückend. Die Szenerie der Bela ausgesetzt ist, wirkt meistens bedrohlicher als die andere Mutter.
Die Geschichte weist ein paar Längen auf, welche die Sprecherin gekonnt ausgleicht. Ihre Betonung ist auf den Punkt und wenn Bela Stress hat, dann ist auch Pia-Rhona Saxe voll drin und spricht so hektisch, das man selbst in eine Art Panik gerät – dabei versteht man wirklich jedes Wort! Ich kann nur immer wieder betonen, wie genial ich ihre Besetzung finde!
Das Ende zieht sich und ist dann irgendwie so schnell abgehandelt, das viele Fragen offen bleiben, was ziemlich unbefriedigend ist.

Cover:
Das Cover ist genial! Der kleine Stoffhase sieht so „lockend“ aus und das trifft den Inhalt der Geschichte sehr gut.

Fazit:
Eine Geschichte, welche durch die Audioeffekte und die Sprachgewalt der Sprecherin punktet. In der Handlung gibt es ein paar Längen und nicht alles wird aufgeklärt. Daher gibt es nur 3 Sterne und eine Empfehlung an jene, welche gerne Hörbücher hören, die ins Mark gehen.

Ich bedanke mich bei Hörbuch Hamburg für das Rezensionsexemplar.

Killer Trail: Dreh dich nicht um – Eliza Jabore

Klappentext:
Verrate niemals einen Serienkiller.

Jade geht mit ihren besten Freundinnen Stef und Zoe wandern. Auf dem Bones Hollow Trail trieb früher ein Serienkiller sein Unwesen, aber der wurde längst gefasst – oder? Als Stef sich den Knöchel verletzt, bleibt den dreien nichts anderes übrig, als einen zwielichtigen Einsiedler um Hilfe zu bitten. Doch als die Situation außer Kontrolle gerät, ist der nicht das einzige Problem. Denn plötzlich sind sich die Freundinnen nicht mehr sicher, ob sie einander überhaupt trauen können.

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Titel: Killer Trail – Dreh dich nicht um
Autor: Eliza Jabore
Sprecher: Ann-Kathrin Hinz
Verlag: Aufbau Audio
Länge: 472 Minuten
ASIN: ‎B0H4HH89L6
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Drei Freundinnen wandern jedes Jahr, um eine schöne Zeit zu haben. Dieses Jahr wird es eine Gegend, in der früher ein Serienmörder sein Unwesen treib …

Meinung:
Der Klappentext klang spannend, denn was steht zwischen den Freundinnen? Ich war so neugierig und wurde so bitter enttäuscht! Denn gleich zu Beginn wird klar, was die drei als Freundschaft definieren, deckt sich nicht mit meiner Interpretation von Kameradschaft und Verbundenheit.
Zoe scheint die Alleinherrscherin zu sein, das, was Zoe möchte, wird auch gemacht. Sie ist dermaßen unsympathisch und zickig, dass ich immer wieder ihr Alter hinterfragte. Die drei sind um die dreißig Jahre alt und kennen sich seit der Schule. Was verbindet diese unterschiedlichen Charaktere und warum sind sie befreundet? Das erschließt sich im ganzen Buch nicht. Stef ist Zoe hörig, sie macht alles, was ihr gesagt wird und scheint eine absolute Mitläuferin zu sein. Jade wirkt als einzige irgendwie normal. Eventuell liegt es auch daran, dass sie diese Geschichte erzählt und deshalb greifbar ist. Als die Handlung später brutaler wird, scheint aber auch bei Jade ein sehr großer Teil Naivität in den Vordergrund zu rücken, denn ihr Verhalten ist anders nicht zu erklären. Es ist schwer einer Geschichte zu folgen, wenn die Hauptpersonen nicht harmonieren, sehr unfertig dargestellt und auch von Nebenfiguren als „Kindchen“ betitelt werden. Der Einsiedler hingegen hat mir gut gefallen, er wirkte authentisch und wenn man ihm einfach mal zugehört hätte, anstatt seine Hütte zu zerlegen, wäre einiges anders gekommen. Bei der Aktion – ohne Spoilern zu wollen – hätte ich zwei der drei Mädchen eigenhändig zerlegt!
Das die Handlung dann weitergeht, wie sie eben weitergeht, ist bedauerlicherweise vorhersehbar und so verliert das Hörbuch ab diesem Punkt seine Spannung. Mich hat es auch geärgert, wie unbedarft die Mädchen (ich kann sie einfach nicht als Frauen wahrnehmen) ihren Weg fortsetzen und wie leichtfertig dann das Ende formuliert wird. Es ist schlichtweg unbefriedigend, wobei man so viel aus der Thematik hätte machen können.

Cover:
Das Cover sieht sehr mörderisch aus – ein Wildtier im Fokus, zur Jagd freigegeben.

Fazit:
Interessante Idee, leider sind die Charaktere unpassend, sodass die Story gleich zu Beginn schon unglaubwürdig ist und darauf lässt sich schlecht aufbauen. Daher gibt es nur 2 Sterne und eine Empfehlung nur an Fans von Splatter-Literatur.

Ich bedanke mich bei Aufbau für das Rezensionsexemplar.

Die Vegetarierin – Han Kang

Klappentext:
„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.“

Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt.

„Ich hatte einen Traum,“ so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.


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Titel: Die Vegetarierin
Autor: Han Kang
Sprecher: Rike Schmid, Devid Striesow, Thomas Loibl
Verlag: Finch & Zebra
Länge: 332 Minuten
ASIN: B01MTXODC7
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Yeong-Hye verändert ihr Leben, sie möchte keine tierischen Produkte mehr essen (hier hätte der Titel „Die Vegetarierin“ besser gepasst) und diese Verhaltensweise verändert ihr Leben und das ihrer Familie und Angehörigen …

Meinung: Ich werde spoilern!
Der Einstieg ins Buch ist interessant, hier kommt der Ehemann von Yeong-Hye zu Wort und erzählt von seinem Leben und das seiner Frau, wie sie sich verändert hat und wie dies ihr und sein Leben beeinflusst. Dieser Teil macht Lust auf mehr und ist sehr gut und „belanglos“ gelesen, was perfekt zum Typ passt. Im zweiten Teil wird es dann abstrus, denn hier kommt der Schwager zu Wort und was er mit seiner Schwägerin anstellt und anstellen möchte. Sagen wir es so, es ist ein sehr bildlicher Softporno, der nicht immer nachvollziehbar ist – aber jeder hat ja seinen Fetisch. Gelesen wurde dieser Teil etwas zu distanziert, was die Faszination auch etwas reduzierte. Im dritten Teil kommt die Schwester von Yeong-Hye zu Wort und erzählt vom Verlauf und der Vergangenheit der Mädchen. Dieser Teil ist wieder glaubhafter, aber verstörend. Letzten Endes hat der Titel wenig mit dem Inhalt zu tun und auch der Klappentext lässt etwas anderes vermuten, als der Inhalt schließlich hergibt. Dass das Buch den Nobelpreis für Literatur 2024 erhalten hat, kommt wohl daher, dass Yeong-Hye selbst gar nicht zu Wort kommt und die Geschichte, um sie herum erzählt wird, obwohl sie die Person ist, um die es geht. Dies schafft eine Distanz zu einer sehr speziellen Protagonistin. Einzig in sehr gewaltvollen Szenen ihrer Kindheit kommt Yeong-Hye zu Wort und sie beschreibt bestialische Tierquälerei bis ins Detail, mit dem Fazit, dass es sie nicht im Geringsten gestört hat… Es ist definitiv ein Buch, bei dem man sich selbst mehr hinterfragen sollte als die Charaktere. Was deutet man aus dem, was man liest und wie möchte oder würde man selbst damit umgehen?

Cover:
Das Cover wirkt, obwohl es mit Blumen dekoriert ist, dunkel und herabziehend. Theoretisch passend.

Fazit:
Ein Buch was ich tatsächlich nicht gelesen hätte, aber zum Hören war es ok (stellenweise ging es dann auch in doppelter Geschwindigkeit). Die Handlung ist stellenweise widersprüchlich und die Charaktere scheinen nicht zu leben, sondern agieren nach gesellschaftlichen Erwartungen. Als Hörbuch fand ich es angenehm und gerade weil mich Anfang und Ende angesprochen habe, vergebe ich noch 3 Sterne. Eine Empfehlung gebe ich nur eingeschränkt. Man muss sich auf den Stil einlassen und zwischen den Zeilen lesen.

Schweigt still die Nacht – Brenna Yovanoff

Klappentext:
Gentry ist eine makellose Kleinstadt. Doch der Schein trügt. Darunter liegt eine Welt der Schatten und des Zerfalls. Aus dieser Welt stammt Mackie Doyle. Vor 16 Jahren wurde er als Wechselbalg gegen ein menschliches Kind getauscht und kämpft seither um sein Überleben. Nicht bestimmt für die Welt der Menschen sucht Mackie nach seiner Identität und nach dem Geheimnis der verschwundenen Kinder von Gentry. Eine Geschichte zwischen Horror und der Suche nach Zugehörigkeit.


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Titel: Schweigt still die Nacht
Autor: Brenna Yovanoff
Sprecher: David Nathan
Verlag: DAV
Länge: 348 Minuten
ISBN: 978-3862310371
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören

Inhalt:
Mackie Doyle wurde vor 16 Jahren als Kind der Unterwelt gegen ein menschliches Kind getauscht. Er versucht alles, um zu überleben und auch die verschwundenen Kinder seines Ortes zu retten …

Meinung:
David Nathan liest, wie immer, gut und haucht der Geschichte eine sympathische Seele ein. Allerdings kann die Handlung nicht ganz überzeugen oder mein Hörbuch wurde um wichtige Stellen gekürzt. Nicht immer ergibt alles Sinn und viele Dinge muss man sich selbst überlegen, damit etwas logisch sein könnte – das Wechselbälger aus der Unterwelt nicht real sind, ist klar, aber Ungereimtheiten in einer Fantasygeschichte sind dennoch mistig! Daher war die Geschichte stellenweise beschwerlich, weil Sachen eben nicht klar waren, Handlungen unverständlich blieben und die Geschichte daher konstruiert erschien.

Charaktere:
Die Personen waren mir zu dünn. Alle nehmen einfach so hin, dass ihnen Kinder geraubt und ausgetauscht werden, warum? Die Unterhaltungen waren zu „nett“! Im Orte Gentry geschehen schlimme Sachen und die Figuren sind so freundlich und bleiben so extrem höflich, das verwundert doch stark. Liebe und Zugehörigkeit sind die Schlüsselwörter dieses Buches, es zeigt, wie sich Liebe entwickeln und ein Gefühl der Zugehörigkeit geben kann, allerdings muss man das im Verhältnis zum Verlust setzen und dann passt es irgendwie nicht.

Cover:
Das Cover ist schaurig schön und hat mich zum Hören animiert. Das Cover passt auch sehr gut zur Geschichte, allerdings hätte man mehr darauf eingehen müssen, warum die Kinder bspw. mit Scheren über dem Kinderbett abgelegt werden. Diese Feinheiten kamen deutlich zu kurz.

Fazit:
Eine Geschichte über Liebe und Zugehörigkeit, welche nicht immer gut umgesetzt wurde, daher nur 3 Sterne. Eine Empfehlung spreche ich für jene aus, welche gerne leichte Horrorgeschichten mit Tiefgang mögen.

U – Timur Vermes

Klappentext:
Nur noch fünf U-Bahn-Stationen trennen die junge Lektorin Anke Lohm von einer Dusche und dem frisch bezogenen Bett im Gästezimmer ihrer besten Freundin. Zwar nervt sie nach einer Bahnreise mit allen Komplikationen der einzige andere Fahrgast im leeren Zug, aber beim nächsten Halt will der junge Mann aussteigen, und dann ist endlich, endlich Ruhe. Sollte diese nächste Station nicht eigentlich längst da sein? Als aus zwei Minuten fünf werden, dann zehn, zwanzig, in denen die Bahn ungebremst durch die endlose Dunkelheit schießt, ahnt Anke Lohm, dass dies mehr sein könnte als nur eine U-Bahn-Fahrt: der größte Fehler ihres Lebens.


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Titel: U: U-Bahn
Autor: Timur Vermes
Sprecher: Eva Meckbach, Shenja Lacher, Timo Weisschnur, Katharina Pütter
Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
Länge: 122 Minuten
ASIN: B09J58BMKX
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Vorab, diese Geschichte geht nur als Hörspiel! Beim Lesen der Lektüre hätte ich ab Seite 1 abgebrochen. Viel zu wirr! Als Hörspiel allerdings sehr gut umgesetzt!

Inhalt:
Eine Fahrt mit der U-Bahn, welche zum Horrortrip wird. Anke ist völlig erschöpft und möchte nur noch nach Hause, als sich die Bahn in Bewegung setzt und es auch nach über 20 Minuten keinen Bahnhof gibt, wird sie und ihre beiden Mitfahrer nervös. Was geht hier vor?!

Stil:
Die Geschichte ist tatsächlich wirr. Eine allwissende Erzählerin begleitet durch die Geschichte. Die Worte, welche sie spricht, ergeben stellenweise erst Sinn, wenn man sich ganz auf die Geschichte einlässt, so wird ein Koffer gezogen und es kommen einfach viele „klonk, klonk, qietsch, klonk, schrap, schrap“ dazwischen mischen sich dann die Stimmen der Figuren, welche sich unterhalten, mit leichten Stimmverzerrungen, je nachdem wo sich die Charaktere befinden. Das Hörbuch sollte also da gehört werden, wo man sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren kann, sonst wird es noch anstrengender der Geschichte zu folgen. Bei 2 Stunden Spieldauer beansprucht es die rosa Zellen jetzt nicht so sehr, aber länger hätte es auch tatsächlich nicht sein dürfen. Sprachlich und technisch wirklich gut umgesetzt, allerdings ist die Handlung eher so mittelmäßig.

Charaktere:
Interessant ist, dass zufällige Begegnungen tatsächlich so ablaufen (können) und die Geschichte daher einen Bezug zu den Charakteren bildet – allein schon wegen des indirekten Voyeurismus 😉 Anke ist die typische Geschäftsfrau und ihre Begleiter einfache Leute aus dem Leben. Auf den ersten Blick ggf. etwas nervig, aber später doch irgendwie sympathisch und Notsituationen schweißen auch irgendwie zusammen. Eine genauere Beschreibung oder mehr Informationen wären in diesem Kontext eher schlecht gewesen.

Cover:
Das Cover passt absolut zur Geschichte und war für mich auch der Grund, warum ich das Hörbuch haben wollte.

Fazit:
Als Hörspiel wirklich gelungen, als Buch extrem schwer zu lesen. Daher geht die Empfehlung ausschließlich zum Hörbuch! Auf die Geschichte muss man sich dennoch einlassen und die Handlung ist nicht immer ganz rund, daher vergebe ich nur 4 Sterne.