Magie – Trudi Canavan

Klappentext:
Tessia wächst als die Tochter eines Dorfheilers in Kyralia auf, und nichts wünscht sie sich sehnlicher, als selbst Heilerin zu werden. Doch eines Tages wird offenbar, dass Tessia über die seltene Gabe der Magie verfügt, und ohne diese Ehre jemals erwartet zu haben, findet sich die junge Frau plötzlich als Novizin des zauberkundigen Lord Dakon wieder.

Bei aller Begeisterung und allem Stolz über ihre unerwartete Bestimmung erkennt Tessia jedoch schon bald, dass mit ihren magischen Kräften auch große Gefahren einhergehen. Denn Kyralia steht kurz vor einem Krieg mit dem Nachbarreich Sachaka – und Tessia muss schneller lernen, ihre Magie zu beherrschen, als jemals eine Novizin vor ihr …

Das nächste Buch von Trudi Canavan welches sich um Magie, Kyralia und Sachaka dreht. Allerdings spielt diese Geschichte viele Jahre vor den Büchern der Gilde der schwarzen Magier (Rebellin, Novizin, Meisterin).

In Magie wird die Geschichte erzählt, die in den vorangegangenen Bändern immer wieder erwähnt wurde: Der Krieg um Kyralia und Sachaka. Auch spielt die Gründung der Magiergilde und der Entdeckung der heilenden Magie eine große Rolle.

Der Schreibstil von Trudi Canavan ist genau wie in ihren anderen Büchern sehr bildlich und detailverliebt. Der Ausdruck ist für jede Situation passend gewählt und auch für die Charaktere passend.

Die Charaktere in diesem Buch haben mich sehr überrascht. Am Anfang habe ich mich etwas veräppelt gefühlt, da Tessia genau wie Sonea (in den anderen Bänden) ein magisches Naturtalent aus ärmliches Verhältnissen ist. Sie wird vom Meister als Lehrling angenommen und ein anderer neidet ihr diesen Erfolg. Auch Jayan weckte Gefühle gleich Regin (auch aus den anderen Bänden) er war sehr machtbesessen und konnte mit Tessia nichts anfangen. Im Laufe der Geschichte wandelten sich doch die beiden sehr. Tessia wurde eigenständig und ließ sich auf ihren Job als Novizin ein und auch Jayan zeigte sich als lieber Mensch der für andere einsteht.

Das Cover greift die anderen auf und auch hier ist ein Kämpfer in Roben abgebildet, welcher sich im Buch über jedem Kapitel zeigt.

Fazit:
Magie hat mich nicht so überzeugt wie die Gilde der schwarzen Magier aber es war trotzdem interessant zu lesen. Teilweise waren mir die langen Szenen zu anstrengend – Vorbereitung, Kampf, Versorgung; Mir hätten 100 Seiten weniger auch gereicht, so musste ich mich zeitweise doch quälen das Buch zu lesen. Daher gebe ich dem Buch 3 Sterne, da es schwächer ist als die 3 Bände davor.

 


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Titel: Magie
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Penhaligon
Seiten: 736
ISBN: 978-3764530372
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Der letzte Engel – Zoran Drvenkar

Die Leseprobe von „Der letzte Engel“ hat Sven und mich überzeugt – wir mussten dieses Buch haben!
Schnell gekauft und gelesen und anbei unsere Rezensionen:


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Titel: Der letzte Engel
Autor: Zoran Drvenkar
Verlag: cbj
Seiten: 432
ISBN: 978-3570154595
Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Klappentext:
Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:

sorry für die schlechte nachricht
aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein
wir wollten nur, dass du das weißt

Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf – und fühlt sich wie immer.

Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken …

Cora:

Das ist glaube ich das erste Mal, dass ich mich schwer tue eine Rezension zu schreiben. Ich habe nun schon einen Tag gewartet um mir die Geschichte nochmals genau in Erinnerung zu rufen. Auch haben Sven und ich lange über den letzten Engel gesprochen. Die Geschichte wird, so denke ich, die Nation spalten. Ein Teil wird das Buch in den Himmel loben, andere werden es verteufeln. Ich gehöre wohl zu letzteren.

Die Geschichte hat für mich sehr wenig mit dem Klappentext und auch mit der Aussicht auf ein spannendes Jugendbuch zu tun, aber ich sollte von vorn anfangen:

Esko, ein gefallener Engel, und Mona, 10 Jahre, sind mit dem Auto unterwegs. Wohin sie wollen erfährt der Leser Stück für Stück, aber, dass tote Mädchen, welche am Straßenrand stehen, den beiden den Weg mit ausgestreckten Armen weisen wird schnell erzählt. Neben dem Ziel, welches die Toten weisen, wollen Esko und Mona auch zu Motte, er wird sterben, wenn er aufwacht und die beiden wollen ihn warnen …

Was spannend und fantasievoll klingt entpuppt sich aber leider als blutrünstig, gewaltverherrlichend und teilweise als sinnfrei. Ich konnte mich erst sehr spät mit der Geschichte anfreunden und habe viele Passagen ungern gelesen. Schade, denn ich finde, was geschrieben steht sollte aus Respekt auch richtig gelesen werden. Der Sinn der Geschichte ist schnell klar und auch die Fortsetzung konnte ich nach dem letzten Satz schon fast im Geiste sehen. Denn: der letzten Engel ist nur eine Vorgeschichte zum eigentlichen – was auch immer, denn weitere Bände wurden noch nicht veröffentlicht oder angepriesen.

Der Schreibstil von Zoran Drvenkar hingegen ist super. Mottes Geschichte ist in ich-Form gehalten und alle anderen aus der Perspektive des Autors. Später entwickelt sich dann ein Charakter heraus dessen Geschichte dann in „Du“ gehalten ist. Das macht Spaß zu lesen, denn der Leser fühlt sich immer angesprochen! Die Sätze sind kurz und knapp gehalten und könnten aus einem Drehbuch entsprungen sein. Das Kopfkino beginnt also sehr schnell zu spielen.

Zitat (S. 335) Stell dir vor, du erwachst und um dein Bett herum stehen sieben tote Mädchen und lächeln dich an.
Du willst dir das nicht vorstellen?
Dann mach mal die Augen auf.

Es gibt wahnsinnig viele Charaktere und jedem ist auch viel platz eingeräumt, trotzdem wirken die Personen noch unfertig und es fehlt ihnen zu viel. Ich konnte keinen richtig greifen, da auch immer diese Brutalität im Vordergrund stand.

Das Cover zeigt schon einen gewissen Hang zum Blutrausch, ausgerissene Flügen in einer starken Hand – es gibt keine Gnade!

Fazit:
Ich verstehe überhaupt nicht, wie dieses Buch ein Jugendbuch sein soll. Mit einer Altersfreigabe für 14-jährige ist es definitiv falsch angepriesen. Ich würde die Altersbeschränkung auf 16 Jahre heraufsetzen und empfehle das Buch nur an Leser, die gerne brutales und verwirrendes lesen. Ich bin zwar ein Fan von Geschichten mit vielen Handlungssträngen und auch hat mir hier die Umsetzung gefallen, aber ich musste zeitweise schon nochmals nachdenken was damals wie war. Die Erzählungen reichen von 1756 – 1997 und beschreiben auch verschiedene Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln was verwirren kann, aber auch positiv zu verstehen ist.

Kurz und knapp ich habe etwas völlig anderes erwartet und bin daher sehr enttäuscht von diesem Buch. Ich vergebe aber 3 Sterne, da es sich gut hat lesen lassen und die Geschichte potential hat.

SPOILER – zum lesen mit der Maus markieren:
Verstanden habe ich z.B. nicht warum Motte am Ende des Buches 2 Leichen darstellen konnte. Seine Leiche lag im Sarg, vergraben auf dem Friedhof. Nachdem ihm die Flügel abgeschnitten wurden, wurde sein Engelskörper sichtbar und über dem Sarg begraben – 2 Leichen?! Ist mit persönlich nicht im geringsten verständlich.


Sven:
Die Geschichte um Motte und dem letzten Engel ist spannend, teilweise sehr blutrünstig. Sie wird aus den Perspektiven der einzelnen Personen erzählt, lässt sich aber gut lesen. Auch wenn das Buch mal ein paar Tage liegt, kann man sehr schnell wieder rein finden. Es sind eine ganze Menge Handlungsstränge die aber alle mit einander verflochten sind.

An einer Stelle ist mir ein erzählerischer Fauxpas auf gefallen, da ich nicht spoilern will hier nur sinnbildlich erzählt: „er nahm und lud seine Flinte“ und im nächsten Moment „der Pfeil seiner Armbrust durchbohrte den Gegner“.

Ich wahr vom Ende sehr überrascht, einerseits „da muss noch etwas kommen“ und andererseits hoffe ich, dass die zum Ende erwähnten „Wesen“ nur eine winzige Rolle im hoffentlich nächsten Teil spielen. Ich bin leider der „Wesen“ sehr überdrüssig geworden, da es nahezu 1 Fantastillion Bücher oder Filme über das Thema gibt und mich nervt das.

Mein Fazit ist: so bekommt das Buch von mir 3 Sterne und vielleicht lese ich weiter.

Die Meisterin – Trudi Canavan

Klappentext:
Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch einiges hätte sie lieber nie erfahren – Dinge, die sie im Gewölbe des Gildemeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein böses Spiel sein könnte, mit dem er ihre magischen Kräfte für finstere Ziele gewinnen will. Doch sie wagt nicht, ihm zu trotzen, denn sie ahnt, dass ihre Zukunft in seiner Hand liegt …

Auch der dritte Band der Gilde der Schwarzen Magier ist spannend und flüssig zu lesen. Eine Inhaltsangabe fällt mir ehrlich gesagt sehr schwer, da ich nichts von den beiden vorangegangen Romanen ausplaudern möchte. Ich würde empfehlen alle 3 Teile der Magiergilde zu lesen, aber es ist kein muss, denn auch in „Die Meisterin“ werden die relevanten Dinge nochmals geschildert und der Leser erfährt was er wissen muss.

Ich bin immer noch total berauscht von den Charakteren, ich habe sie nun 6 Tage (3 Bücher) lang begleitet und habe mit ihnen gelitten, gelacht und mitgefiebert und es ist doch recht viel passiert. Personen, die ich ins Herz geschlossen habe, haben sich verändert; viele Fragen blieben offen, die mich wahrscheinlich noch quälen werden bis ich auch die anderen Bücher um Sonea gelesen habe und auch die Schauplätze der Geschichte haben sich in meinem Kopf eingebrannt. Daher kann ich neben der Geschichte auch wirklich den Schreibstil von Trudi Canavan nur immer wieder loben!

Fazit:
Ich gebe für dieses Buch ganz liebe 4 Sterne. Leider waren mir einige Szenen im Buch etwas zu lang und ich musste mich dann doch quälen diese zu lesen – ein bisschen kürzen und ich wäre rund um zufrieden gewesen. Gefallen hat mir das Buch natürlich trotzdem!


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Titel: Die Meisterin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 700
ISBN: 978-3442243969
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Die Novizin – Trudi Canavan

Klappentext:
Soneas Ausbildung an der Universität der Magier beginnt. Während die anderen Zauberschüler aus vornehmen Familien stammen, kommt sie aus den Elendsvierteln von Imardin. So leidet Sonea unter ihren Mitschülern, die auf ihre magischen Talente so neidisch sind. Doch als der Hohe Lord Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie in noch viel größere Probleme, denn er verbirgt ein düsteres Geheimnis…

Nach „Die Rebellin“ folgt „Die Novizin“ und es geht spannend weiter! Leser, die den ersten Teil, aus welchen Gründen auch immer, nicht gelesen haben, werden schnell in die Geschichte einsteigen können. Das, was im vorangegangen Teil passierte wird nochmals angerissen und somit geht von dem Zuber der Geschichte nicht viel verloren. Trotzdem rate ich zum Lesen der Rebellin, da es ein tolles Buch war.

In diesem Teil muss Sonea nun der Gilde beitreten und beginnt ihre Ausbildung. Neben Neidern lernt Sonea neue Magier kennen und sieht auch das Positive in ihrer Situation. Aber wird das Leben bei den Magiern wirklich so schön bleiben?

Der Schreibstil von Trudi Canavan hat mich wieder total in einen Rausch versetzt. Ich habe wirklich 300 Seiten am Tag gelesen nur um Sonea und ihre Geschichte zu begleiten. Das muss schon was bedeuteten, denn ein Langweiliger und Trockener Stil würde mich, auch bei einer interessanten Geschichte, nicht dazu verleiten.

Sonea hat mich in diesem Teil noch mehr berührt. Ich habe mit ihr geweint, gelitten und mich gefreut wenn sie ein Erfolgserlebnis hatte. Sie ist ein sehr liebenswerter Charakter und ich freue mich, sie weiter begleiten zu dürfen.

Die Magier erwiesen sich doch nicht als Herrschaften über bestimmte Situationen und dies machte sie menschlicher. Das fand ich gut und bin auch hier gespannt was der nächste Teil bringt.

Das Cover zeigt auch hier wieder eine Person in Roben, bereit zum Kampf – genau wie über jedem Kapitel.

Fazit:
Das Buch hat mich so umgehauen, dass eine Rezi echt schwer ist, ich möchte dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Es behandelt alle Themen die gesellschaftskritisch und aktuell sind: Homosexualität, Rassen- und Glaubensunterschiede. Ich gebe für das spannende und interessante Buch volle 5 Sterne.


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Titel: Die Novizin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 605
ISBN: 978-3442243952
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Die Rebellin – Trudi Canavan

Klappentext:
Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die herrschende Magiergilde einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen von der Straße zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll… Dies war mein erstes Buch von Trudi Canavan und ich hatte am Anfang schon Schwierigkeiten ihrem Schreibstil zu folgen. Es gibt in diesem Buch so viele Charaktere, Völker, Orte, Tiere, die alle so fremdartig heißen, dass es doch sehr anstrengend war Sonea auf ihrer rebellischen Reise zu folgen. Nachdem ich mich aber voll und ganz auf das Buch eingelassen hatte und keine anderen Geschichten währenddessen gelesen habe, ging es doch erstaunlich schnell und ich muss sagen: Dieses Buch ist total spannend!

Die Geschichte beginnt an einem Ort vor den Stadttoren. Sonea ist mit ihren Freunden unterwegs um etwas Unruhe zu stiften – aus Spaß versteht sich – denn wirklichen Schaden können Sonea und ihre Freunde nicht anrichten, schon gar nicht gegen die Magier. Aber Sonea schafft es doch sich zu behaupten und tritt dadurch eine Lawine los, die sich keiner ausmalen konnte. Wird Sonea es schaffen, dass alles so wird wie vorher?

Sonea ist ein wundervoller Charakter. So rein und unverbraucht, liebreizend und schüchtern, ängstlich und mutig ohne Superhelden Image. Ich mochte sie von der ersten bis zur letzten Seite. Teilweise fieberte ich so mit ihr mit, dass ich alles um mich herum vergass, aber sie hat es verdient 😉

Cery, Soneas Freund ist ein wahrhaft treuer Kumpel, den sich jeder wünscht! Er hält zu ihr und ermöglicht ihr so viel. Schnell kam mir der Verdacht ob sich zwischen den beiden nicht etwas entwickeln könnte… aber lest lieber selbst!

Lord Rothen ist ein Magier und Lehrer den ich mir persönlich auch wünschen würde. Wenn es Magier gibt, bitte nur solche! Gleiches gilt natürlich noch für ein paar andere Zauberer, aber ich kann ja nicht das ganze Buch verraten. Auch sind nicht alle Magier dies, was sie zu sein scheinen aber es muss immer schwarze Schafe geben – sonst macht das Lesen doch keinen Spaß!

Das Cover ist sehr einfach aber doch geheimnisvoll gehalten und die Person in ihrer Robe taucht dann noch im Buch über jedem Kapitel auf – schön gelöst!

Fazit:
Die Rebellin hat mir wirklich gut gefallen. Ich gebe 4 Sterne für das Buch, da der Einstieg doch recht schwierig war. Empfehlen würde ich das Buch an Liebhaber von Fantasiegeschichten. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf die weiteren Bücher von Trudi Canavan die ich noch bis zum Ende des Jahres durchlesen werde (ich versuche es zumindest)!


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Titel: Die Rebellin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 543
ISBN: 978-3442243945
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir