Oneiros – Tödlicher Fluch – Markus Heitz

Klappentext:

Der Bestatter
Er gilt als einer der Besten seines Fachs, denn er kennt den Tod wie kein anderer.

Die Wissenschaftlerin
Sie führt grausame Experimente durch, die nur ein Ziel haben: den Tod zu besiegen.

Der Mann auf der Flucht
Er flieht vor sich selbst und seinen Fähigkeiten. Doch der Tod findet ihn überall.


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Titel: Oneiros – Tödlicher Fluch
Autor: Markus Heitz
Verlag: knaur
Seiten: 624
ISBN: 978-3426505908
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Oneiros beginnt harmlos. Das Leben von Konstantin Korff, dem Bestatter und Thanatologen, wird vorgestellt. Aber auch der Beste Bestatter birgt ein Geheimnis – er kann den Tod anlocken …

Weitere Handlungen und Charaktere folgen, bis schließlich alle Stränge und Personen am Ende des Buches auf dramatische Weise zusammengeführt werden …

Schreibstil:
Dies ist mein erstes Buch von Markus Heitz gewesen und der Stil hat mir gefallen. Oneiros was flüssig und leicht verständlich geschrieben und die Spannungskurve war genau richtig aufgebaut.

Charaktere:
Am Anfang war ich begeistert wie gefestigt die Personen waren, aber nach und nach habe ich nur noch den Kopf geschüttelt. Konstantin tourt in der Weltgeschichte herum und lässt sein Beerdigungsinstitut einfach allein – wird schon -, dann spricht er auch noch sämtliche Sprachen, kann sich überall verständigen und so gut wie jeden durch seine Kampfkünste und Sporteinheiten abhängen, der zu viele Fragen stellt. Gleiches gilt für die anderen Personen, die den Tod anlocken können – Konstantin ist ja nicht der Einzige.

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen, auch die Haptik ist toll. Nach dem Lesen erscheint das Cover allerdings noch eindrucksvoller, da der Leser die genaue Bedeutung versteht.

Fazit:
Ein interessantes Buch, welches sicherlich viel Recherche erforderte. Der Anfang und das Ende der Geschichte waren sehr gut, zwischendurch schwächelte die Geschichte durch die Superheldenmanie der Charaktere. Dafür gebe ich auch einen Punkt Abzug und Bewerte das Buch mit 4 Sternen.

Empfehlen würde ich Oneiros – Tödlicher Fluch an viele, denn dieses Buch beinhaltet viele Genre. Z.B. sind Märchenfreunde gut bedient, da viele Märchen aus aller Welt, die mit dem Thema Tod zu tun haben abgedruckt sind. Fantasiefans kommen durch die Anlockung der Todes auch auf ihre Kosten und Krimifans werden von der spannenden Handlung nicht enttäuscht werden.

Interessant fand ich auch das Nachwort, dort gibt es noch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Oertel – Direktor der Klinik für Neurochirurgie des Uniklinikums des Saarlandes in Homburg/Saar.

Der Traum der Jägerin – J. R. Kron

Klappentext:
Obsi‘tia erzittert; das zweite Zeitalter neigt sich einem blutigen Ende entgegen. Mehrere Gräueltaten erschüttern die Grenzlande. Fassungslos und voller Wut steht die junge Orkjägerin Tino‘ta vor den sterblichen Überresten einer abgeschlachteten Sippe. Bei der Leiche eines kleinen Orkmädchens schwört sie Rache. Der Feind scheint klar: die Menschen.
Auf ihrer Jagd nach den Mördern trifft sie auf Orman, ein Hauptmann der Menschen. Tino‘ta muss feststellen, dass ihr Herz nicht immer ihrem Verstand gehorchen will. Doch welche Rolle spielt die geheimnisvolle Evana in seinem Leben?
Als Tino‘ta erfährt, dass auch unter den Menschen Massaker stattgefunden haben, erkennt sie, dass hinter dem Offensichtlichen eine dunkle Wahrheit schimmert. Doch was, wenn auch diese “Wahrheit” nur eine weitere Fassade im Ränkespiel des grauen Priesters ist?


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Titel: Der Traum der Jägerin
Autor: J. R. Kron
Seiten: 241
ASIN: B00AB2D0OA
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Endlich ein neues Buch von J. R. Kron, dass muss ich haben und schwupps – da war es 😉 Kron erzählt eine tolle Geschichte über Orks, die Menschen und Elfen. Eine wunderbare Mischung mit viel Gefühl, aber auch Hass und Gewallt.

Der Anfang, ist wie bei den meisten Fantasybüchern etwas gewöhnungsbedürftig. Viele Namen, viele neue Länder und Gewohnheiten. Aber ist es nicht gerade das, was ein Fantasybuch ausmacht? – Alles neu und unerforscht? – Ich mag sowas und habe mich gerne durch das Neue gelesen.

Diese Charaktere sind sehr interessant dargestellt. Bis jetzt habe ich noch nichts zu beanstanden und freue mich Tino’ta, die keine liebe Orkjägerin mit dem lieben Herzen auch weiterhin zu begleiten. Auch ist Orman der Hautpmann der Menschen ein toller Typ, schade, dass er erst so spät in der Geschichte auftauchte, oder mehr Freiraum bekam, ich finde ihn sehr interessant und will unbedingt mehr wissen. Und bleiben die grauen Priester so undurchsichtig?

Fragen über Fragen und daher wird es Zeit, dass es März wird, denn:

Der Traum der Jägerin ist ein interessanter Fantasy-Auftakt. Der, so wie es aussieht, im März 2013 fortgesetzt werden wird. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Jahr, denn dieses eBook hat mich wirklich überzeugt. J. R. Kron hat es wieder geschafft, eine kleine geheime Welt zu erschaffen und diese mit liebenswerten und undurchsichtigen Personen zu bestücken.

Viele Namen, Tiere und Gegenden fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und lassen ihn dazwischen nicht mehr los. Fantasy-Fans kommen daher voll und ganz auf ihre Kosten.

Die Geschichte beinhaltet viel Gefühl, Fantasie aber auch Gewalt, daher sollte der Leser wissen, dass „Der Traum der Jägerin“ eine interessante Mischung bietet. Auch ist der Schreibstil wieder typisch für Kron: Der Leser wird zum mitdenken angeregt und hat trotz der Gehirnanstrengung die Möglichkeit, sich fallen zu lassen und den wunderbaren Bildern im Kopf zu folgen. Ich empfehle dieses Buch allen Fantasy-Fans, es lohnt sich 😉

Ich bedanke mich bei J. R. Kron für das Rezensionsexemplar.

Sonea 3: Die Königin – Trudi Canavan

Klappentext:
Soneas Sohn Lorkin darf erst nach Kyralia zurückkehren, wenn er die sachakanische Rebellengruppe, deren Gefangener er war, an den König von Sachaka verraten hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Nun droht der König, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen …

Inhalt:
im letzten Band der Sonea-Trilogie könnte es noch einmal zu einem großen Kampf kommen. Nicht nur die Rebellen haben vor, sich mit den Ashaki in Sachaka zu duellieren, sondern auch in Kyralia gibt es interessante Neuerungen: wilde Magier, die gestellt werden müssen. Schaffen es die höflichen kyralischen Magier dem großen Krieg zu entgehen und die wilden Magier einzufangen?

Stil:
Entweder ich habe zu viel Bücher hintereinander gelesen oder der Schreibstil ist wirklich etwas abgeflacht. Es hat sich sehr viel wiederholt – was es für Einsteiger in die Geschichte sicher leicht macht in die Handlung einzusteigen – aber ehrlich, beim letzten Band?! – und das fand ich sehr anstrengend. Das Buch hätte gute 200 Seiten kürzer sein können.

Charaktere:
Viele Charaktere waren bekannt und wurden daher zu oberflächlich beschrieben. Dabei hätten sie, jedenfalls in meiner Erinnerung an die vorangegangenen Bände, auf bestimmte Situationen anders reagieren müssen. Was ist passiert das die Personen so abgestumpft und andere bis ins kleinste Detail – und das immer wieder in gleichen Gelegenheiten – beschrieben wurden?

Fazit:
Sonea 3 hat mich nicht wirklich überzeugt und ich bin froh, dass ich Kyralia und Sachaka nun hinter mir lassen kann. Eine Leseempfehlung gebe ich an die Leser der vorangegangenen Bänder – es ist ein Muss bis zum Ende zu lesen, aber neue Leser würde ich eher „Die Gilde der Schwarzen Magier“ (Die Rebellin, Die Novizin und Die Meisterin) empfehlen.


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Titel: Sonea 3: Die Königin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 608
ISBN: 978-3764530433
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Sonea 2: Die Heilerin – Trudi Canavan

Klappentext:
Lorkin, der Sohn der Schwarzen Magierin Sonea, wird in Sachaka von einer Rebellengruppe gefangen gehalten. Seine Häscher hoffen, von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka unbekannt ist. Lorkin ist fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Doch dann verliebt er sich in eine der Rebellinen …

Inhalt:
Nachdem Lorkin schon in „Sonea 1“ in das Hauptquartier der Rebellinen gebracht wurde, wird nun sein Leben dort mehr beleuchtet. Auch spielt in diesem Band die Liebe wieder eine große Rolle – nicht nur zwischen Lorkin und der Verräterin Tyvara spielt sich viel zwischenmenschliches ab, sondern auch Sonea und eine junge Novizin dürfen das Gefühl von Schmetterlingen wieder erleben, doch werden alle glücklich?

Charaktere:
Diese haben mich in diesem Band etwas verwundert. Nicht nur, dass sich viele starke Persönlichkeiten als schwach und zu verweichlicht gegeben haben, nein, auch liebenswerte Personen waren so gleichgültig dargestellt. Schade, warum?!

Cover:
Muss ich zum Cover noch etwas sagen?! Frau in Roben bereit zum Kampf und auch über jedem Kapitel 😉

Fazit:
Ein tolles Buch, was sich schnell lesen lässt, aber leider fehlte mir die Spannung. Ich wusste zum größten Teil was passiert und das machte das Lesen doch etwas langweilig. Auch haben mich die Charaktere nicht mehr überzeugt und daher gebe ich nur 3 Sterne. Trotzdem spreche ich liebend gern eine Leseempfehlung aus 😀


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Titel: Sonea 2: Die Heilerin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 576
ISBN: 978-3764530426
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Sonea 1: Die Hüterin – Trudi Canavan

Klappentext:
Sonea ist die mächtigste Magiern von Kyralia. Dennoch ist sie nicht imstande, ihren eigenen Sohn zu beschützen. Eigentlich wollte der junge Lorkin nicht mehr, als endlich aus den Schatten seiner Mutter Sonea zu treten. Doch den Weg, den er dazu wählt, führt ihn in die Arme der Schwarzen Magier von Sachaka – Soneas schlimmsten Feinden.

Inhalt:
20 Jahre sind seit der Ichani-Invasion vergangen. Sonea ist nun neben einem weiteren Schwarzmagier die mächtigste Magierin in den verbündeten Ländern und Mutter von Lorkin. Alles scheint ruhig zu sein in Kyralia, bis eine wilde Magierin auftaucht und Cery das Leben schwer macht. Als ob Sonea mit dem Auffinden der fremden Frau nicht genug zu tun hat, beschließt auch noch ihr Sohn, Lorkin, mit Botschafter Dannyl nach Sachaka aufzubrechen…

Charaktere:
Die Charaktere sind wie gewohnt gut ausgestattet und glaubhaft. Es kommen aber wieder viele weitere Personen hinzu, so dass der Leser sich auf viele neue Namen und Persönlichkeiten einzustellen hat.

Cover:
Das Cover hat sich auch nicht so stark verändert und auch befindet sich, wie immer, über den Kapiteln eine Gestalt in Roben.

Fazit:
Ich empfehle jedem Leser mit „Der Gilde der Schwarzen Magier“ zu beginnen, aber auch ist ein Einstieg bei „Sonea“ jederzeit möglich. Das, was für den Leser wichtig ist, wird nochmals erwähnt und damit ist ein Lesebeginn jederzeit möglich.

Schön fand ich die gewohnten Charaktere wieder zu treffen, dies hatte ich in „Magie“ irgendwie vermisst. Auch ist der Krieg zwischen den Ländern wieder in ganz weite ferne gerückt und Sonea – die Hüterin liest sich spannend und flüssig. Die Handlung springt allerdings etwas, was einige Leser eventuell verwirren könnte. Denn erzählt wird in diesem Band aus der Sicht von Sonea – Cery – Lorkin und Dannyl.

Ich bin sehr angetan von diesem Buch, da es hier auch wieder um ein gesellschaftskritische Thema geht: Drogen bzw. die Abhängigkeit. Da kritische Themen bis jetzt in jedem Teil behandelt wurden empfehle ich alle Bände gerne an Jugendliche weiter und vergebe 4 Sterne.


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Titel: Sonea 1: Die Hüterin
Autor: Trudi Canavan
Verlag: Penhaligon Verlag
Seiten: 576
ISBN: 978-3764530419
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir