Mercy 02: Erweckt – Rebecca Lim

Reihenfolge:
Gefangen
Erweckt
Besessen
Befreit

Klappentext:
Mercy erwacht im Körper von Lela, die versucht, sich und ihre kranke Mutter mit einem Kellnerjob über Wasser zu halten. Aber warum gelingt es Mercy nicht, sich an ihr Leben als Carmen zu erinnern? Einer von Lelas Stammkunden scheint der Schlüssel zu ihrer Erinnerung zu sein. Wird Mercy es mit seiner Hilfe am Ende doch noch gelingen, zu ihrer großen Liebe Ryan zurückzukehren?


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Gefangen
Autor: Rebecca Lim
Verlag: Ravensburger
Länge: 256 Seiten
ISBN: ‎978-3473368297
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Nachdem Mercy im ersten Teil den Körper von Carmen verlassen hat, wacht sie nun in Lela auf. Auch das Leben von Lela ist nicht einfach und schnell wird klar: Mercy übernimmt wieder einen Lebensteil, um den Menschen dahinter (vor Qualen) zu beschützen…

Meinung:
Mercy wirkt in diesem Teil eher schwächlich. Sie kann ihre Kraft nicht nutzen (dies geht nur, wenn sie zornig und wütend ist) und in diesem Teil ist sie es nicht. Sie ist voll trauer (verständlich) und voll liebe. Und hier wird es unlogisch.

SPOILER ANFANG Mercy will zu Luc – warum erschließt sich immer noch nicht und wer Luc ist, bleibt auch immer noch geheim. Luc schafft es aber, dass Mercy sich an Ryan (aus Band 1) erinnert und die beiden haben so starke Gefühle zueinander, das nur noch Fragezeichen auftauchen. Im ersten Band waren sie befreundet, sie gingen durch dick und dünn und auf einmal ist es die große Liebe? Stellenweise spricht Mercy selbst davon, dass sie Ryan nur benutzt und dann wieder nicht. Ja was denn nun? SPOILER ENDE

Dieser Teil wirkt stark konstruiert und das Ende ist leider vorhersehbar. Natürlich gibt es auch hier wieder einen Cliffhanger – dafür aber mit mehr Informationen für Mercy. Sie wird sich also im dritten Band an mehr erinnern – hoffen wir es auch für uns 😉

Cover:
Das Cover passt zum ersten Band, wobei es wilder aussieht – was nicht wirklich zu Mercy (in diesem Band) passt.

Fazit:
Auch dieser Tel konnte mich noch nicht wirklich abholen. Er wirkt konstruiert, wirr und hat wenig Spannung. Dafür mehr Traurigkeit und Depressionspotenzial. Daher gibt es wieder nur 3 Sterne, man kann das Buch gut lesen, aber es hat einen nicht um. Eine Leseempfehlung spreche ich daher (wieder) nur eingeschränkt aus.

Mercy 01: Gefangen – Rebecca Lim

Reihenfolge:
Gefangen
Erweckt
Besessen
Befreit

Klappentext:
Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. „Souljacking“ heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich – zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Gefangen
Autor: Rebecca Lim
Verlag: Ravensburger
Länge: 256 Seiten
ISBN: ‎978-3473400645
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Sie weiß nicht, wer sie ist und was sie tun soll. Sie wacht immer wieder in einem fremden Körper auf und weiß nicht wie lange dieser Zustand andauert. Sie nennt sich Mercy und versucht das Beste aus der Situation zu machen …

Meinung:
Mercy, wie sich die wandelnde Seele selbst nennt, beschreibt alles in der Ich-Perspektive. Man weiß also genauso wenig wie sie, erlebt dafür ihre Gedanken und lernt, so wie sie alles lernt. Der Einstieg ist daher gewöhnungsbedürftig, aber es geht schnell ihre Mitmenschen kennenzulernen und auch zu verstehen, wie sich Mercy mit den geliehenen Körpern zurechtfindet. Was sehr speziell ist, sind die Begegnungen mit geistlichen Wesen (Engeln?) und der anderen Welt, die sie von früher kennt. Diese Einschübe sind sehr speziell und nicht nachvollziehbar. Mercy scheint sie selbst nicht zu verstehen, benennt dann aber die Erscheinungen und weiß dann doch mehr als der Leser – irgendwie schlecht gelöst. Die Umgangssprache ist einem Jugendbuch angemessen, aber die Charaktere sind zu leblos und vorhersehbar. Hier hätte es mehr Tiefe und Entwicklung geben können. Generell ist die Geschichte sehr vorhersehbar (was den menschlichen Handlungsstrang anbelangt). Das Ende ist natürlich ein Cliffhanger, es gibt ja noch weitere Bände …

Cover:
Das Cover wirkt verspielt, verträumt, aber auch fokussiert und kämpferisch. Es passt irgendwie zur Geschichte.

Fazit:
Ein erster Teil, welcher die Spannung nicht immer halten kann, aber dennoch Lust auf mehr macht. Wer ist Mercy und was ist der Grund, warum sie von Körper zu Körper geschickt wird? Ich vergebe nur 3 Sterne, weil die Charaktere nicht so gut ausgearbeitet sind, der menschliche Handlungsstrang vorhersehbar ist und zu viele Fragen offen bleiben. Eine Leseempfehlung vergebe ich nur an jene, welche gerne Geschichten lesen, die viele Fragen offen lassen und erstmal konfus wirken.

Shadowscent 01: Die Blume der Finsternis – P. M. Freestone

Reiheninfo:
Die Blume der Finsternis
Die Krone des Lichts

Klappentext:
Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!

Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …

Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Die Blume der Finsternis
Autor: P. M. Freestone
Verlag: Dragonfly
Länge: 384 Seiten
ISBN: 978-3748800125
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir nicht

Inhalt:
In einer Welt in der Düfte viel Macht haben und über alles entscheiden, können auch Gifte vertuscht, hergestellt und unschädlich gemacht werden – doch dies gelingt nur mit einer sehr guten Nase …

Meinung:
Der Klappentext und das Cover haben mich dazu verleitet „Shadowscent“ lesen zu wollen und leider kommt es dann doch auf den Inhalt an. Dieser zieht sich unwahrscheinlich und bis dann das passiert, was im Klappentext steht, ist das Buch schon zur Hälfte gelesen (oder überblättert). Der Einstieg ist schwierig. Die Geschichte von Rakel (der Nase) klingt zwar spannend, aber es geht irgendwie zu schnell. Die Namen der Ortschaften, die Flüche, die Ausdrucksweise, die Kleidung … alles ist dem Leser fremd, aber es wird nichts erklärt. Bedauerlicherweise wird es auch mit der Zeit nicht besser. In der Geschichte um Ash (Leibwächter des Prinzen) ist es ähnlich skurril: die ganzen Namen, die Verteilung der Herrschenden sowie der Aufgaben, alles wird hingeworfen, ohne erläutert zu werden. Erst nach knapp der Hälfte nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf, nur um dann alles ganz entspannt werden zu lassen. Was soll das?! Knapp 400 Seiten Entspannung und Rätselraten im Kopf und zum Ende einen Cliffhanger, nur damit man den nächsten Band mit 500 Seiten kauft? Eher nicht … Die Charaktere bleiben blass, die Unterhaltungen und auch die Handlung wirkt absolut konstruiert und es bleibt nichts haften, außer extrem vielen Fragen.

Cover:
Das cover ist absolut magisch und macht Lust auf die Geschichte, welche sich hinter der Blüte der Finsternis verbirgt.

Fazit:
Ein gutes Cover und ein spannender Klappentext machen kein gutes Buch und daher kann ich der Geschichte nur einen Stern geben und keine Leseempfehlung. Denn die Handlung sowie die Charaktere wirken stark konstruiert.

Ich bedanke mich bei Harper Collins / Dragonfly für das Rezensionsexemplar

Mind Games – Teri Terry

Klappentext:
Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Mind Games
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Länge: 464 Seiten
ASIN: 3649667126
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos …

Meinung:
Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf „Slated“, was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im „dauerhaften Online sein“ vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten.

Cover:
Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.

Fazit:
Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben.

Rückkehr nach Osten: Erwachen (Ein Mystery-Fantasyabenteuer über Wurzeln, Freundschaft und neue Perspektiven) – Huangji Wu

Klappentext:
Ein Artefakt, das die Vergangenheit öffnet, und eine mutige Frau, die ihren Weg neu entdeckt. Xiyuan hat ihr Leben in Deutschland aufgebaut, doch die Sehnsucht nach ihren chinesischen Wurzeln begleitet sie seit ihrer Kindheit. Als sie ein geheimnisvolles Siegel entdeckt, zerbricht die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ein längst vergessener Ruf erreicht sie. Auf ihrer Reise durch Europa und Asien, begegnet sie Menschen und Mächten, die jede vertraute Gewissheit infrage stellen. Stück für Stück öffnet sich ihr eine Welt, in der Geschichte, Kultur und Magie untrennbar miteinander verwoben sind. Gemeinsam mit einem kleinen Team, das unverzichtbar wird, stellt sich Xiyuan Rätseln, die weit über das Greifbare hinausreichen. Doch je tiefer sie eintaucht, desto klarer wird: Die Wahrheit über ihre Herkunft ist erst der Anfang.


Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Rückkehr nach Osten: Erwachen (Ein Mystery-Fantasyabenteuer über Wurzeln, Freundschaft und neue Perspektiven)
Autor: Huangji Wu
Verlag: BoD
Länge: 562 Seiten
ISBN: ‎978-3695144112
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Band 1 der Fantasyreihe um Xiyuan, eine junge Frau, die ihre Wurzeln entdeckt und sich zahlreichen Abenteuern stellen muss.

Meinung:
Huangji Wu, in China geboren und mittlerweile in Deutschland lebend, schreibt ein Deutsch, das in seiner Präzision und Korrektheit überzeugt, aber oft etwas spröde wirkt. Der Text trägt den Stempel einer anderen Sprachlogik, was in den klar strukturierten Sätzen zum Ausdruck kommt, die jedoch selten mit dem Rhythmus und der Leichtigkeit fließen, die man beim Lesen erwartet. Stattdessen wirken die Sätze häufig nebeneinander gestellt, ohne sich wirklich zu entfalten. Das führt dazu, dass der Roman insgesamt eher distanziert bleibt – sprachlich korrekt, aber ohne die Beweglichkeit, die die Geschichte lebendig machen würde. Schade, denn gerade im Fantasy-Genre würde man sich wünschen, dass der Text die Fantasie beflügelt.

Wer sich jedoch auf den ungewohnten Stil einlässt, wird mit einer eindrucksvollen Reise in die chinesische Kultur belohnt. Die Autorin nimmt sich Zeit, um interessante Details wie Spitznamen, Schriftzeichen und verschiedene Schauplätze zu erklären, was einen authentischen Eindruck von ihrer Herkunft vermittelt. Das ist eine Bereicherung, aber auch eine Herausforderung für Leser, die mit dieser Kultur und Sprache nicht vertraut sind.

Obwohl das Buch mit über 500 Seiten umfangreich ist, passiert im ersten Teil erstaunlich wenig. Der Eindruck, dass sich vieles wiederholt, entsteht durch die wiederholten Erwähnungen von Dingen wie bspw. „Siegel“. Diese Wiederholungen können den Lesefluss bremsen und sorgen dafür, dass der Beginn der Geschichte langsamer voranschreitet, als man es erwarten würde.

Cover:
Das Cover ist stimmungsvoll gestaltet und weckt durch seine mystische Anmutung Interesse. Es passt gut zum Thema des Buches und stimmt auf das Abenteuer ein, das die Lesenden erwarten dürfen.

Fazit:
Der Auftakt zu dieser Fantasyreihe ist präzise, manchmal jedoch zu formal und lässt wenig Raum für die eigene Vorstellungskraft. Der Schreibstil mag nicht jedem zusagen, doch die interessante Grundidee des Buches und die Einblicke in die chinesische Kultur verdienen dennoch Anerkennung. Aufgrund des speziellen Stils gebe ich dem Buch 2 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich jedoch nur an diejenigen aus, die sich mit dem Schreibstil anfreunden können. Daher sollte unbedingt zuerst die Leseprobe betrachtet werden.

Ich bedanke mich bei Huangi Wu für das Rezensionsexemplar.