Gone Girl: Das perfekte Opfer – Gillian Flynn

Klappentext:
»›Was denkst du gerade, Amy?‹ Das habe ich sie oft gefragt. Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?«
Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeitstages, als seine Frau spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. In seinem Computer entdeckt die Polizei merkwürdige Mails. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy.


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Titel: Gone Girl: Das perfekte Opfer
Autor: Gillian Flynn
Sprecher: Christiane Paul, Matthias Koeberlin
Verlag: Argon Verlag
Länge: 14 Std. 08 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3839892374
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nick und Amy sind ein Traumpaar – so scheint es. Bis zu ihrem 5. Hochzeitstag läuft anscheinend alles nach Plan doch dann verschwindet Amy spurlos. Alles was von Amy gefunden wird ist ihr Blut und viele Spuren die auf einen Kampf hindeuten, aber irgendwie auch inszeniert aussehen. Was ist wirklich passiert und ist Nick ihr Mörder?

Meine Meinung:
Psychotisch, komplex, genial! Und durch Christiane Paul und Matthias Koeberlin grandios umgesetzt. Nicht nur, dass die beiden Sprecher sehr angenehme Stimmen haben, sie bringen den Wahnsinn des Spektakels auch noch sehr glaubhaft rüber. Es ist schwer nicht zu spoilern, daher sei nur so viel gesagt: Flynn ist eine Meisterin der Täuschung. So hat sie es geschafft mich immer auf die falsche Fährte zu schicken und ich habe alle 5 Minuten eine andere Theorie gehabt wie die Geschichte ausgeht. Gleiches Problem hatte ich auch mit den Charakteren – finde ich ihn oder sie sympathisch oder eher unsympathisch – war er nun der Mörder oder nicht? Was hat Amy getan oder nicht? Der Grad zwischen Realität und Scheinwelt war so klein und so wundervoll. Ein Thriller wie ich ihn lange nicht mehr erleben durfte. Allerdings fand ich das Ende dann doch etwas zu leicht und unglaubwürdig.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Es wirkt geheimnisvoll und machte mich daher neugierig.

Fazit:
„Das perfekte Opfer“ – der Name ist Programm! Ein Thriller der etwas anderen Art und ziemlich psychotisch. Ich habe den Sprechern gerne gelauscht und kann „Gone Girl“ nur wärmstens an alle Thriller-Fans empfehlen. Von mir gibt es 4 Sterne für einen spannenden und nervenaufreibenden Roman, der nur am Ende ganz leicht schwächelte.

Basis-Guide für feine Hilfen: Ein praxisnaher Begleiter auf dem Weg zur Reitkunst – Katharina Möller

Klappentext:
Dieses Buch verknüpft moderne Lernpsychologie mit klassischer Reitkunst. Hier erfahren ambitionierte Freizeitreiter, die ihr Pferd selbständig aus- und weiterbilden möchten, wie sie von Anfang an eine feine Kommunikation etablieren können, aber auch, wie sich ein bereits stumpfes Pferd wieder auf feine Hilfen sensibilisieren lässt. Was bedeutet Reiten mit feinen Hilfen? Wie lernt ein Jungpferd, von vornherein auf feine Hilfen zu reagieren, und wie gelingt es, die Kommunikation mit einem stumpfen Pferd zu verfeinern? Wie also wird die Basis für genussvolles Reiten gelegt?
In diesem Buch erfährt der Leser, wie man die Hilfengebung gefühlvoll und für das Pferd logisch aufbaut. Ziel ist ein freudig mitarbeitendes Pferd, das sich selbständig bemüht, den Hilfen zu entsprechen: durch Lernen am Erfolg!
Zudem gibt es zahlreiche praktische Tipps, wie man sein Training im Hinblick auf immer feinere Hilfengebung gezielt selbst managen kann: Im Prinzip einfache Markerübungen erlauben es dem Reiter den Fortschritt der Ausbildung zu kontrollieren und schrittweise das Niveau anzuheben. Und eine regelmäßige Videokorrektur ermöglicht die Einschätzung von Stärken und Schwächen des Pferd-Reiter-Teams und schult das Auge für gymnastizierendes Reiten, getragen von Zufriedenheit, Freiwilligkeit und Leichtigkeit.


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Titel: Basis-Guide für feine Hilfen: Ein praxisnaher Begleiter auf dem Weg zur Reitkunst
Autor: Katharina Möller
Verlag: Cadmos Verlag
Seiten: 128
ISBN: 978-3840410338
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Das Handwerkszeug des Reiters
– Die Sitzgrundlage: Richtig sitzen bedeutet das Pferd wahrnehmen!
– Kontrollübungen: Sitze ich in Balance und unabhängig von der Hand?
– Die Logik der Hilfengebung: Reiten ist nicht einfach, aber logisch!
– Von der Technik zur Gymnastik

Wie sag ich’s meinem Pferd? Ein Ausflug in die Lerntheorie
– Operantes Konditionieren
– Lernen am Erfolg
– Das Aussetzen der aktiven Einwirkung
– Gleichzeitig Erlebtes wird verknüpft

Die Prinzipien der Hilfengebung
– Vermittlung positiver Handlungsanweisungen
– Vier Prinzipien zum Erlernen von Reiz-Reaktions-Mustern
– Umgang mit Fehlern: „Nein!“ als unvollständige Information

Nicht alles, was ein Pferd lernen kann, ist auch sinnvoll!
– Exkurs: „Wie mache ich mein Pferd in kurzer Zeit völlig stumpf?“

Sechs Prinzipien der Hilfengebung mit dem Ziel der feinen Reaktion des Pferdes
– Reihenfolge der Hilfengebung einhalten
– Fein anfragen, aber zeitnah nachhaken!
– Vorwärtsreaktion zulassen!
– Vorrang der vorwärtstreibenden Hilfen
– Diagonale Hilfengebung
– Rhythmus der Einwirkung

Das Zusammenspiel der Hilfen: Gymnastizierend reiten

Grundelemente: Die Reaktion auf bestimmte Hilfen erarbeiten, verbessern und wiederherstellen
– Mein Pferd tritt nicht prompt an
– Mein Pferd tritt schlecht seitwärts
– Mein Pferd tritt schlecht rückwärts
– Mein Pferd lässt sich schlecht wenden
– Mein Pferd lässt sich im Tempo schwer zurücknehmen

Markerübungen für jedes Niveau
– Reiten auf Linie: Pylonenkreis
– Übergang auf Linie: Diagonale

Trainingsprinzipien
– Vom Leichten zum Schweren
– Von der Grobform zur Feinform
– Wechselspiel zwischen Haltung und Bewegung
– Wechselspiel zwischen Schubkraft und Tragkraft

Feines Reiten bedeutet nicht nur Technik, sondern auch Stil!

Trainingsmanagement: Selbstkontrolle durch Videokorrektur
– Was Sie filmen sollten
– Was der Ton verrät

Die Auswertung
– Zufriedenheit, Freiwilligkeit, Leichtigkeit
– Technische Ausführung der Übungen
– Selbstkritik, Umgang mit eigenen Schwächen

Gut reiten kann man auf jedem Niveau!

Meine Meinung:
Für wen ist dieses Buch? Es geht um feine Hilfen beim Ausbilden eines Jungpferdes und bei Korrekturpferden. Mal ehrlich: Wenn ich mir ein Jung- oder Korrekturpferd kaufe, dann kann ich hoffentlich so gut reiten, dass ich weiß, wie das mit den feinen Hilfen funktioniert. Wenn ich nicht so gut reiten kann, dann hole ich mir professionelle Hilfe und verlasse mich nicht auf ein Buch 😮

Ich, Käuferin eines Maul- und Schenkeltoten Pferdes, habe mein Pferd auch ohne dieses Buch wieder „weich“ bekommen (Dauer ca. 1 Jahr) und er reagiert mittlerweile sofort auf minimalste Gewichtshilfen. Dieses Buch hätte mir dabei wenig gebracht, weil mir ein wichtiger Punkt schlichtweg gefehlt hat. Es gibt keine Zeitangaben und der Punkt „lassen Sie sich und ihrem Pferd Zeit, es kann Monate oder Jahre dauern ein Pferd zu korrigieren“ fehlt schlichtweg – dieser Punkt ist elementar wichtig und darf nicht fehlen!

Das Buch ist gut gegliedert und die Beschreibungen sind bildlich nochmals sehr schön verdeutlicht. Was ich besonders schön finde ist, dass es auch negativ Beispiele gibt! In vielen Büchern sieht man immer nur Pferde mit Reitern in Harmonie, hier ist es ein Zusammenspiel zwischen „so sollte es aussehen – so sieht es leider oft aus – so soll es nicht aussehen“. Das macht gerade bei der Ausbildung Mut! Es ist nicht möglich, dass immer alles perfekt ist, jeder lernt und übt, da darf auch mal etwas nicht gut sein. Gerade an diesen „unschönen“ Bildern kann viel mehr gelernt werden, weil man weiß wie es nicht sein soll – und was natürlich gut fürs Ego ist: auch gute Reiter / Ausbilder reiten nicht immer gut 😉 und genau dies macht diesen Basis-Guide zu einer großen Hilfe für anspruchsvolle Freizeitreiter – die ihre Pferde „weich“ bekommen wollen. Dieses Buch ist, für mich, in erster Linie ein Guide für Feine Hilfen beim Reiten. Anschaulich erklärt am Beispiel „Jung- / Korrekturpferd“. Egal welches Ausbildungsstadium jedes Tier sollte fein, sanft und mit bedacht geführt werden!

Das verwirrende war allerdings ein Zitat auf Seite 50:

Wann setze ich Sporen ein?  Sporen haben mit der Vorwärtsreaktion des Pferdes nichts zu tun! Der Einsatz des Sporns führt dazu, dass das Pferd seinen Bauch vermehrt anspannt, und nicht, dass es schneller wird! Ein klemmendes Pferd zieht sich nur zusammen – es spannt seine Muskulatur zwar an, aber nicht rhythmisch an und ab. Nur durch dieses Wechselspiel ergibt sich aber die Vorwärtsbewegung. Traktiert man ein ohnehin schon klemmendes Pferd auch noch mit Sporen, wird es sich nur stärker zusammenziehen, statt in gestreckterem Gang nach vorn zu gehen. Deshalb gilt prinzipiell: Für mehr Vorwärtsbewegung benutze ich einzig die Waden und wenn nötig die Gerte. Soll sich das Pferd verkürzen und die Energie mehr in eine Aufwärtsbewegung umsetzen, kann ich die Füße/Sporen einsetzen, etwa in der Piaffe.

Das Zitat selbst finde ich sehr schön und wahr, allerdings finde ich es dann eher Missverständlich, wenn mir auf Detailbildern zur Beinhaltung (Gewichtsverteilung im Steigbügel) ein Stiefel mit Sporn gezeigt wird und das auf einem Jungpferd, welches noch weit entfernt von der Versammlung ist.

Fazit:
Eher ein Buch für anspruchsvolle Freizeitreiter, welche sich mit fein dosierten Hilfen befassen möchten. Leicht erklärt anhand von Fallbeispielen (Jung- und Korrekturpferd). Zur Ausbildung von Pferden definitiv zu dünn und zu wenig beschrieben. Daher nur 4 Sterne.

Land in Sicht – Kristina Steffan

Klappentext:
Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade

Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern, die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbringt …


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Titel: Land in Sicht
Autor: Kristina Steffan
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 336
ISBN: 978-3453357785
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Oma ist tot. Einfach nicht mehr aufgestanden, als sie sich zum Mittagsschläfchen in ihre Hollywoodschaukel legte. Was nun?! Lotta und Lea sollen laut dem Testament von Oma gemeinsam ihr altes Haus beziehen, natürlich ist das alles nicht so einfach …

Schreibstil:
Die Geschichte geht flüssig voran und der Schreibstil ist typisch Kristina Steffan / Kristina Günak – was soviel bedeutet wie: schnell, spritzig, gefühlvoll. Allerdings sind die Themen in diesem Roman nicht so witzig und auch mir rollte teilweise etwas Tränenflüssigkeit über mein Gesicht 🙁 dennoch schafft es Kristina die Themen geschickt zu verarbeiten und diese zwar amüsant aber nicht lächerlich zu beschreiben – ein interessanter Spagat!

Charaktere:
In diesem Fall möchte ich nicht explizit auf die einzelnen Personen eingehen. So viel sei aber gesagt: Sie sind alle auf ihre Art „speziell“ und es zeigt sich wieder deutlich, dass erlebtes sich in die Psyche einbrennen und die Persönlichkeit formen kann.

Cover:
Das Cover ist schön, weckte bei mir aber andere Assoziationen zur Geschichte, was ja nicht bei jedem so sein muss. Ich stellte mir ein Leben in einer Kleingartenanlage vor – wobei: Jeder kennt und hilft jedem. So unterschiedlich ist das wohl auch nicht 😉

Fazit:
Eine traurige sowie amüsante Sommerlektüre über Verlust, Liebe, Familie und den alltäglichen Kampf mit Psychosen, Macken und Mitmenschen! Mir hat „Land in Sicht“ gut gefallen und es liest sich sehr flüssig. Da die Thematik mit dem Verlust eines Menschen im Vordergrund steht ist eine Empfehlung zu geben sehr schwer – auch wenn das Thema sympathisch umgesetzt wurde.

Dance of Shadows: Tanz der Dämonen – Yelena Black

Klappentext:
Als die tanzbegeisterte Vanessa an der New Yorker Ballettakademie angenommen wird, verfolgen sie die Schatten der Vergangenheit. Vor drei Jahren verschwand ihre Schwester spurlos von der Schule. Vanessa muss sie finden! Doch dann tanzt sie für die Rolle des Feuervogels vor und verliert sich in der mysteriösen Macht des Tanzes – wie schon ihre Schwester vor ihr …


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Titel: Dance of Shadows: Tanz der Dämonen
Autor: Yelena Black
Verlag: Carlsen
Seiten: 384
ISBN: 978-3551313775
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir 

Inhalt:
Vanessa erhält ein Stipendium an der New Yorker Ballett-Akademie, doch nur zum Tanzen ist sie nicht an der Schule. Ihre Schwester ging vor ein paar Jahren ebenfalls an die NYBA, kehrte aber nie zurück. Was damals geschah möchte Vanessa herausfinden …

Schreibstil:
Der Stil von Yelena Black gefällt mir sehr gut. Sie schreibt rasant ohne Langeweile aufkommen zu lassen und widmet sich ihrer Leidenschaft: dem Tanzen! Wer damit nun gar nichts anfangen kann, wird mit „Dance of Shadows“ auch nichts anfangen können, für alle anderen ist die Liebe zu den Figuren, zum Tanz und zur Geschichte eine wahre Lesefreude. Der Ausdruck ist passend und sehr gut für Jugendliche geeignet, ohne in eine abgehackte Sprache zu verfallen.

Charaktere:
Vanessa versucht von Anfang an das Geheimnis um ihre Schwester zu entschlüsseln ohne dabei ihre Leidenschaft fürs Tanzen aufzugeben. Dieser Drahtseilakt gelingt ihr sehr gut und auch ihre Zerrissenheit ist spürbar.

Die anderen Charaktere haben mir auch gut gefallen, so wird natürlich eine Liebesgeschichte gesponnen, die auf den ersten Blick anders ist, als in einem typischen Teen-Buch.

Cover:
Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und zeigt worum es in diesem Buch geht: Tanz!

Fazit:
Wer mit Tanzen und Ballett nichts anzufangen weiß, wird sich hier eindeutig langweilen! Wer eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Intrigen lesen möchte ist definitiv gut bedient und wird mit „Dance of Shadows“ einen eindrucksvollen und schillernden Jugendthriller lesen. Mir hat die Geschichte gut gefallen und daher vergebe ich 4 Sterne. Für 5 hat es leider nicht gereicht, da ein paar Dinge nicht aufgeklärt wurden – für die Geschichte aber irrelevant.

Ich bedanke mich bei Carlsen für das Rezensionsexemplar.

Von Herzen – Juliane Käppler

Klappentext:
Ein Herz soll im Tausch erobert werden. Nicht gestohlen. Stiehlst du es doch, rechne damit, dass der Bestohlene es sich wiederholt und dabei mehr einfordert als du ihm je geben wolltest. Dein Leben vielleicht.

Ein toter Arzt, der zu Lebzeiten bei seinen Patienten so beliebt war wie bei den Frauen seines Herzens – für Natalie Sperling, Kommissarin der 8. Mordkommission von Berlin, sieht das nach einem übersichtlichen Fall aus. Sie hält es für eine Frage der Zeit, bis einer der üblichen Verdächtigen einknickt: die im Stolz verletzte Lebensgefährtin oder eine der beiden in die Schranken verwiesenen Geliebten. Dann aber verliert der Arzt mehr als sein Leben und andere Männer werden für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen. Unterstützung bei der Suche nach Miss O erhält Natalie nicht nur von ihrem schrulligen Teamkollegen und einem Barkeeper mit Womanizer-Potenzial, sondern auch von Inspektor Harvey – einem Plüschhasen, dessen Gesellschaft so sehr Segen wie Fluch ist.


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Titel: Von Herzen
Autor:  Juliane Käppler
Seiten: 239
ASIN: B00RVWWY54
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Natalie Sperling und Inspektor Harvey, ihr kleiner weißer Plüschhase, ermitteln in einem Mordfall. Eine verrückte Berlinerin ermordet, erst im Affekt dann geplant, Männer. Werden die beiden es schaffen die Mörderin zu fassen und was erlebt Inspektor Harvey alles in Natalies Jackentasche?

Schreibstil:
Jaliane Käppler zeigt, dass sie auch Krimis schreiben kann. Obwohl die Geschichte von Natalie, Harvey und Miss O teilweise recht brutal erscheint, bleibt die Autorin ihrer Leidenschaft treu und baut gekonnt Liebes- und Erotikszenen ein. Dieser Mix aus Kriminaltechnik, Mord und Lust war eine wunderschöne Sache und wurde gut umgesetzt.

Charaktere:
Natalie Sperling, jung dynamisch und mit Tick. Ich finde es super, wenn eine Frau, die mitten im Leben steht einen kleinen Plüschhasen mit sich herum trägt. Das macht sie sympathisch und zeigt auch wie belastend ihr Job ist, den sie tagtäglich ausführt.

Inspektor Harvey ist ein toller Zeitgenosse, auch wenn er nicht wirklich redet. Die Passagen, in denen Harvey vorkommt, habe ich sehr gerne gelesen. Seine „Art“ hat mich irgendwie verzaubert und ich fand es interessant, einem Kuscheltier so viel Leben einzuhauchen und ihn so zum Leben zu erwecken. Er hätte gerne noch mehr existieren dürfen.

Die anderen Charaktere waren auch alle passend und sofort vor meinem geistigen Auge. Leider auch die Mörderin 🙁

Cover:
Vor dem Lesen konnte ich mit dem Cover nichts anfangen und musste an das Cover vom Playboy denken. Nun, nach dem Lesen, kann ich es allerdings voll verstehen und finde es super gut! Die Hasenohren und der Kopf von Inspektor Harvey, leichter touch zum Playboy wegen den erotischen Szenen und Natalie in Berlin. Toll gemacht 😀

Fazit:
Juliane Käppler schafft es immer wieder, egal bei welchem Thema sie ist, den Figuren leben einzuhauchen. Das Genre scheint egal. Mir hat ihr erster Krimi gut gefallen und ich empfehle ihn an Leser von Krimis, SM-Romanen und Liebesromanen mit spannendem Hintergrund.

Ich bedanke mich bei Juliane Käppler für das Rezensionsexemplar.