Shades of Grey III – Befreite Lust – E. L. James

Klappentext:
Als die noch unerfahrene Studentin Ana Steele den attraktiven und faszinierenden Christian Grey kennenlernte, begann sie eine gefährliche Affäre mit ihm, die das Leben von beiden für immer verändert hat. Doch Ana ist von Christians dunklen Leidenschaften verunsichert und verlangt nach einer tieferen Beziehung und mehr Nähe.
Zunächst scheint sich Christian tatsächlich auf Ana einzulassen, und die beiden genießen ihre Leidenschaft und die unendlichen Möglichkeiten ihrer Liebe. Aber Ana ist sich bewusst, dass es nicht einfach sein wird, mit Christian zusammenzuleben.
Gerade in dem Moment, als ihre Liebe alle Hindernisse zu überwinden scheint, werden Ana und Christian Opfer von Missgunst und Intrigen, und Anas schlimmste Albträume werden wahr. Und sie muss sich endlich Christians Vergangenheit stellen…

Wer die ersten beiden Teile von Shades of Grey nicht gelesen hat, sollte den dritten und letzten Teil gar nicht erst anfangen zu lesen. Dieser Teil setzt voraus, dass die vorangegangen Bände dem Leser bekannt sind. Die Geschichte beginnt in Südfrankreich. Ana und Christian befinden sich in ihren Flitterwochen;

Die Geschichte geht wie gewohnt weiter, Sex, Leidenschaft, Kontrolle – Es gibt keine Neuerungen im dritten Band und ich brauchte doch sehr lange diesen zu lesen, da mich das Thema einfach nicht mehr reizt. Ich überschlage einfach grob: 3 Teile a 600 Seiten = 1800 Seiten zu lesen wie Ana und Christian rumf*** ist nun wirklich nicht sonderlich spannend. Egal, ich habe es geschafft und fand die Geschichte um Neid und Missgunst, die zwischen den lausigen Sexszenen eingebunden waren, einigermaßen gelungen und traurig.

Der Stil von E. L. James ist auch im dritten Teil noch nicht meiner und ich bin froh, dass es kein weiteres Buch in der Shades of Grey Reihe gibt, welches ich noch lesen müsste. Der Ausdruck sowie die Recherche lassen mir einfach zu viele Fehler zu und ich kann die Autorin immer noch nicht empfehlen, wie gesagt es gibt wunderbare erotische Bücher – auch über SM die wesentlich besser recherchiert sind und der Ausdruck stimmt. Auch habe ich mich gefragt ob die Übersetzung mangelhaft ist oder doch der Originalstil schlecht. Auf einer Seite lese ich 3 Mal – „aber das Lächeln erreicht seine Augen nicht“ – macht ja nichts, man hätte doch auch schreiben können „sein Lächeln wirkte aufgesetzt“. Wenn ich mich früher bei meinen Aufsätzen so oft wiederholt hätte, hätte ich eine schlechtere Note erhalten…

Ana und Christian haben sich im dritten Teil total gewandelt, aus der schüchternen Ana wird ja fast eine Superheldin und aus Christian ein lieber, fürsorglicher Ehemann. Beides stimmt für mich nicht und wirkte zu aufgesetzt.

Das Cover gefällt mir, wie die anderen auch nicht und selbst die Haptik ist gruselig – so pelzig (leider auch wie bei den anderen Büchern).

Fazit:
Sehr unglaubwürdig und nur an Fans der ersten beiden Teile zu empfehlen, die wirklich wissen wollen wie die Geschichte ausgeht. Am Ende des Buches findet der Leser noch ein „Shades of Christian“ – dort beschreibt Christian selbst, sein erstes Weihnachten bei den Greys. Danach folgt noch die erste Begegnung von Ana und Christian aus Christians Sicht. Also liest der Leser nochmals das komplette Interview zwischen den beiden und Christians Besuch im Baumarkt bei Ana. Mich hat es genervt. Es war mir zu lang. Ich vergebe 2 Sterne für dieses Buch, da es mir persönlich nicht gefallen hat und ich einen glaubwürdigeren Abschluss erwartet habe.


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Titel: Shades of Grey – Befreite Lust
Autor: E. L. James
Verlag: Goldmann
Seiten: 672
ISBN: 978-3442478972
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Nachschub: Herzlichen Dank an Marcel

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Es ist immer wieder schön zu erfahren wer alles in unseren Blog stöbert. Vor ein paar Wochen sprach mich Marcel an, der sein Lieblingsgenre „Fantasy“, als zu wenig rezensiert fand. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte seine Lieblingsbücher zu rezensieren und, da ich mich über jedes zu lesende Buch freue, nahm ich die Aufgabe gerne an.
Heute habe ich nun das 9-er Päckchen von Trudi Canavan erhalten und ich freue mich sehr!

Die Geschichte beginn mit „der Gilde der schwarzen Magier“ und arbeitet sich dann über „Magie“ zu „Sonea“ vor. Der dritte Teil von Sonea erscheint am 12.11.2012 im Handel.
So, wie ich es bis jetzt verstanden habe geht es in allen Teilen um Sonea, die sich der Gilde der Magier widersetzt und dadurch in den Mittelpunkt des geschehens in ihrer Heimatstadt Imardin gerät.

Die anderen drei Teile: Priester, Magier, Götter ist glaube ich von der Sonea-Reihe abgekapselt. Aber dennoch gibt es eine weibliche Heldin und weiße Magie.

Ich hoffe, ich habe hier nun keinen Mist geschrieben, denn ich habe nur kurz die Klappentexte überflogen. Die ausführlichen Rezensionen folgen!

Auf dem Foto zu sehen ist:
Priester – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Magier – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Götter – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Die Rebellin – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Die Novizin – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Die Meisterin – Trudie Canavan – blanvalet Verlag
Magie – Trudie Canavan – Penhaligon Verlag
Sonea, die Heilerin – Trudie Canavan – Penhaligon Verlag
Sonea, die Hüterin – Trudie Canavan – Penhaligon Verlag

Das alte Kind – Zoë Beck

Klappentext:
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?

Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr …

Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

Wie bereits beim Klappentext ersichtlich handelt es sich um 2 Geschichten. Eine handelt von Carla, die andere von Fiona. Dass beide Geschichten zusammenhängen ist natürlich klar. Wie, das erfährt der geübte Leser relativ schnell. Danach beginnt eine spannende Reise der Protagonisten in deren Vergangenheit.

Stil:
Den Stil von Zoë Beck durfte ich schon bei „Wenn es dämmert“ bewundern und ich bin immer noch angetan. Sie schreibt sehr spannend, flüssig und einfach aber nicht plump. Was auch das Lesen in der Nacht, bei starker Müdigkeit, wenn man das Buch also einfach zu Ende lesen möchte, ganz einfach macht.

Charaktere:
Alle Charaktere waren auf ihre Art genau so wie es das Buch erforderte. Sie waren alle richtig konstruiert und es blieben keine Fragen offen. Anders hätte es nicht sein dürfen.

Cover:
Okay, das Buch heißt „Das alte Kind“ und ein Schaukelpferd war abgebildet, also wird alles schon seine Richtigkeit haben. Nach dem Lesen kann ich aber wirklich sagen, dass ich es schaurig finde. Dadurch, dass der Boden des Zimmers – also der Standpunkt des Schaukelpferdes fast weg zu brechen scheint. Toll gemacht!

Fazit:
Ein super interessantes Buch. Da es sich allerdings um eine Geschichte über ein Krankenhaus, Kinder und der Leidensgeschichte einer Mutter handelt würde ich dieses Buch nur Lesern empfehlen die gesunde Kinder haben oder bei werdenden Müttern gar ganz vom Lesen abraten.
Mir persönlich hat das alte Kind gut gefallen, auch wenn ich den Plot schnell herausgefunden hatte war es trotzdem sehr spannend zu erfahren wie es denn nun zu diesem und jenem gekommen ist. Ich gebe gute 4 Sterne für das Buch und freue mich auf weitere Geschichten von Zoë Beck.


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Titel: Das alte Kind
Autor: Zoë Beck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 304
ISBN: 978-3404164431
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Neu im Regal: Grisha – Goldene Flammen – Leigh Bardugo


Einen ganz herzlichen Dank an Yvonne, die mir einen Wunsch erfüllt und mir „Grisha – Goldene Flammen“ von Leight Bardugo aus dem Carlsen Verlag geschenkt hat!
Ich habe mich sehr gefreut dieses Buch in den Händen zu halten und bin schon ganz gespannt wie es sich liest.
Das Cover gefällt mir sehr und hat mich richtig neugierig gemacht. Heute, wo ich das Buch in den Händen hielt haben mich auch noch der Schutzumschlag und die Seiten überzeugt, die Haptik ist toll und ich kann es daher kaum abwarten endlich zu lesen und mich auch von der Geschichte überzeugen zu lassen 😉

Klappentext:
Jede einzelne Stunde habe ich dich vermisst. Und am schlimmsten war, dass mich das völlig überrascht hat. Ich habe mich dabei ertappt, dich zu suchen. Nicht aus einem bestimmten Grund, sondern nur aus Gewohnheit oder weil ich etwas gesehen hatte, von dem ich dir erzählen wollte. Ich wollte nur deine Stimme hören. Dann wurde mir bewusst, dass du fort warst, und ich hatte jedes, wirklich jedes Mal das Gefühl, mir würde die Luft wegbleiben. Ich habe mein Leben für dich aufs Spiel gesetzt. Ich bin für dich durch halb Rawka gezogen, und das würde ich wieder tun, nur um bei dir zu sein. Selbst wenn es bedeutet, mit dir zu hungern und zu frieren und mir dein Gejammer über den ewigen Hartkäse anzuhören. Also erzähl mir nicht, dass wir nicht zusammengehören.

Die Elefanten meines Bruders – Helmut Pöll

Inhalt:
Der kleine Billy Hoffmann hat ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ist mit seinem Bruder Philipp und seiner Mutter auf dem Weg zum Zirkus mit einer Elefantenshow. Philipp liebt Elefanten und achtet daher beim laufen nicht auf den Verkehr – er will unbedingt ganz schnell bei den wundervollen grauen Tieren sein. Es passiert, was passieren muss, ein Auto erfasst Philipp und schleudert ihn weit fort. Philipp stirbt und für seine Familie beginnt eine schwere Zeit…

Stil:
Der Stil von Helmut Pöll ist großartig. Er schafft es dieses traurige und wahnsinnig schwere Thema mit viel Charme in eine interessante Familiengeschichte zu verpacken. Erzählt wird die Geschichte von Billy in ich-Form und der Leser erlebt hautnah mit, wie Billy sich mit seinem ADHS abmüht und seine Fantasy spielen lässt um alles zu verarbeiten.

Charaktere:
Billy ist ein süßer kleiner Junge, der, wie er selbst so schön sagte „therapiewürdig“ ist. Er kämpft sich durch seine Sitzungen und durch den Alltag – mal mehr und weniger gut – aber immer mit einer tollen Ausstrahlung.

Billys Freundin Mona ist eine tolle Kumpeline, die ich ihm vom ganzen Herzen gönne. Ein Mädchen mit ordentlichem Charakter und viel Kraft. Auch kann sie wunderbar mit Billys Krankheit umgehen, wobei ich mir manchmal nicht sicher war ob sie nicht auch etwas zu viel Energie hat.

Die Erwachsenen im Buch sind alle typisch erwachsen. Sie lassen Kinder nicht ausreden und können nicht vernünftig antworten. Es ist schön, dass dies teilweise doch sehr drastisch aufgezeigt wurde und wir uns alle mal wieder an unsere eigene Nase fassen können.

Cover:
Das Cover machte mich schon vor dem Lesen sehr nachdenklich. Ein gelber Umriss eines Kinderkopfes vor einem schönen Elefanten. Nun kann ich den gelben Umriss als „engelsgleich“ oder strahlend noch besser interpretieren und finde es gut gelungen.

Fazit:
Ein sehr berührendes Buch mit vielen typischen ADHS Macken – wobei ich mir immer die Frage gestellt habe ob Billy wirklich diese Krankheit hat, oder einfach nicht ausgelastet ist. Haben wir nicht alle irgendwelche spezifischen Eigenschaften? Eigenartig fand ich auch, dass Billy kein Gemüse mag da dies am Boden wächst. Aber Erdbeeren, die ja nun auch in Bodennähe wachsen konnte er ohne Probleme essen.

Ich gebe für dieses einfühlsame eBook 4 Sterne, da es mir gut gefallen hat.


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Titel: Die Elefanten meines Bruders
Autor: Helmut Pöll
Seiten: 194
ASIN: B009SAHULK
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir