Klappentext:
Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Mind Games
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Länge: 464 Seiten
ASIN: 3649667126
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen
Inhalt:
Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos …
Meinung:
Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf „Slated“, was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im „dauerhaften Online sein“ vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten.
Cover:
Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.
Fazit:
Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben.
Titel: Harmlose Hölle Autor: Amy Crossing Verlag: Loewe Länge: 176 Seiten ASIN: B00H9JA2MG Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen
Klappentext: Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Für Liv scheint es gerade nicht schlimmer kommen zu können: Ihr Freund hat auf einer Party eine Andere geküsst – vor ihren Augen! – und sie wird von dem unheimlichen Ethan verfolgt. Er bedroht sie, macht komische Andeutungen. Liv ist eingeschüchtert, nimmt die Drohungen jedoch erst nicht ernst. Bis sie ein Mädchen in ihrem Garten findet – Ethans Ex-Freundin, ermordet!
Inhalt: In der Eerie High gibt es ein Zimmer, welches gefährlich ist und daher nicht betreten werden darf – natürlich hält sich niemand daran und so passieren fürchterliche Dinge …
Meinung: Die Geschichte beginnt sehr spannend, so wird man gleich mit Fakten abgeholt: Das Zimmer 213 in der Highschool und warum es so gefährlich ist. Es wirkt absolut so, als ob alles authentisch ist und das Buch die „wahre Geschichte“ nur bildhafter darstellt, daher ist die Spannung zu Beginn gleich sehr hoch. Leider verblasst diese dann, weil die Charaktere nicht sonderlichen Tiefgang haben und alle eher oberflächlich beschrieben sind und sich auch so verhalten. Ein paar Seiten mehr und man hätte hier deutlich mehr herausholen können. Allerdings ist diese Kürze auch gut, weil die Geschichte so ordentlich Tempo bekommt. Was schade ist, ist das die Thematik dann eher vom Raum 213 abweicht und es sich viel mehr um die Protagonistin dreht – auch spannend, aber eben anders.
Cover: Das Cover wirkt verträumt, mystisch und passt daher hervorragend zur Reihe.
Fazit: Ein spannender Auftakt, der noch ein paar Fragen offen lässt, aber viel grusel und zwischenmenschliche Probleme aufzeigt. Daher 3 Sterne und eine Leseempfehlung an jeder, der etwas Kurzweiliges lesen möchte.
Klappentext: Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das personifizierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Madison kann ihr Glück kaum fassen: Sie ist auf eine exklusive Party eingeladen, auf der auch ihr großer Schwarm Elijah sein wird! Aber die Party findet in Raum 213 statt – und jeder weiß, dass in diesem Raum unheimliche und lebensgefährliche Dinge passieren können. Madison geht das Risiko ein und rutscht schnell von der Party ihres Lebens in einen unfassbaren Albtraum.
Inhalt: Es geht wieder um den Raum 213 – dieses Mal soll dort eine Party steigen, doch werden es alle in den Raum und auch wieder herausschaffen?
Meinung: Der Einstieg (in diesem Teil) fiel mir schwer, weil er keine Verbindung zum ersten Band hat – außer, dass es wieder mit Raum 213 zu tun hat. Die Charaktere sind andere (bis auf einen) und auch sonst fehlen die Verbindungen. Wann spielt diese Geschichte (in Verbindung zum ersten Band) und wie kann man das alles verbinden? Dieses Gedankenkarussell stört den Lesefluss und nimmt auch die Spannung, welche im ersten Teil noch greifbar war. In „arglose Angst“ hat man es nun mit flachen Charakteren und mit einer konstruierten Handlung zu tun, was das Lesevergnügen deutlich trübt. Als kleiner Gruselschocker oder Horrorgeschichte würde es taugen, aber es ist nicht wirklich spannend und fesselt nicht sonderlich.
Cover: Das Cover wirkt verträumt, mystisch und passt daher hervorragend zur Reihe.
Fazit: Wer kleine Horrorgeschichten mag, wird auch mit dem zweiten Teil zufrieden sein. Mich konnte die Handlung und auch die Charaktere nicht abholen, daher vergebe ich nur 2 Sterne.
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Gefühlvolles Grauen Autor: Amy Crossing Verlag: Loewe Länge: 176 Seiten ASIN: B00K9S1GCY Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen
Klappentext: Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Lily ist glücklich, sie versteht sich super mit ihrer besten Freundin Ava und ist frisch verliebt in den süßen Travis. Dann taucht Kendra auf der Bildfläche auf. Sie freundet sich mit Ava an, flirtet unverhohlen mit Travis und drängt Lily zunehmend aus ihrem eigenen Leben. Oder ist Lily einfach nur eifersüchtig? Als sie eines Morgens Kendra in den Raum 213 gehen sieht, könnte das ihre Chance sein … Sie müsste nur die Tür zum verfluchten Raum schließen und wäre Kendra für immer los.
Inhalt: Auch wenn die Geschichte stellenweise im Raum 213 spielt, so stehen psychische Gewalt (Mobbing, Ausgrenzung) und Konflikte im Vordergrund …
Meinung: Gerade durch die menschlichen bzw. psychischen Belastungen wirkt die Geschichte auf eine andere Art bedrückend und intensiv. Das Buch zeigt sehr deutlich, wohin Feindschaft, Ausgrenzung und Mobbing führen können. Die psychische Grausamkeit zwischen den Figuren war teilweise deutlich unangenehmer und erschreckender als jeder blutige Horror. Viele Situationen machen betroffen, weil sie näher an der Realität sind als die übernatürlichen Elemente der vorherigen Teile – auch wenn einige Sachen stark konstruiert erscheinen.
Cover: Das Cover wirkt verträumt, mystisch und passt daher hervorragend zur Reihe.
Fazit: Allein durch die menschlichen Abgründe ist dieser Teil für „Horrorfans“ wieder greifbarer als der vorherige Band – daher vergebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an Fans der Reihe aus.
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Falsche Furcht Autor: Amy Crossing Verlag: Loewe Länge: 176 Seiten ASIN: B00K9S0512 Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen
Klappentext: Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben – oder hat es nicht überlebt! Tim, Liam und Amber lieben Verschwörungstheorien, besonders die um Raum 213. Zusammen brechen sie in die Schule ein und suchen nach neuen Informationen über den verfluchten Raum. Eine Akte über einen Zwischenfall vor 20 Jahren entpuppt sich jedoch als lebensgefährlich für alle Beteiligten. Schon am nächsten Tag hat Liam einen schweren Unfall und Tim scheint verschwunden. Auch Amber gerät in die Schusslinie und ist plötzlich auf sich allein gestellt – verfolgt und bedroht von einem unheimlichen Fremden, der ein Mörder sein könnte.
Inhalt: 3 Teenager im heute recherchieren zu Raum 213 und finden einen alten Mordfall, als sie diesem nachgehen wird es für alle furchtsam …
Meinung: In diesem Teil wird es wieder spannend und Raum 213 bekommt wieder mehr Aufmerksamkeit. Amy Crossing hat auch an ihrem Stil gearbeitet und verknüpft, Gegenwart, Vergangenheit und Blogbeiträge – sodass jede Perspektive Beachtung erhält und es wieder so wirkt, als sei alles tatsächlich passiert. Dennoch wirken auch hier viele Szenen konstruiert, die Charaktere sind nicht immer authentisch und viele Fragen bleiben offen. Wahrscheinlich traut man den Jugendlichen (für die diese Reihe hauptsächlich geschrieben wurde) nicht so viel zu, was schade ist!
Cover: Das Cover wirkt verträumt, mystisch und passt daher hervorragend zur Reihe.
Fazit: Ein spannender Teil, welcher sich wieder mehr der Geschichte um Raum 213 widmet. Weil auch hier nicht alles geklärt wird und auch vieles nicht durchdacht erscheint, vergebe ich nur 3 Sterne und empfehle es an Fans der Reihe.
Klappentext: Sarah fühlt sich endlich wieder sicher, viele Monate sind vergangen, seit ihr Stalker Edvard Tully sie mit einem aggressiven Schwarm Wespen ermorden wollte. Ihren Geburtstag will sie groß feiern, mit allen Freunden – und mit Philip, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Doch ist Sarah wirklich sicher? Oder läuft sie ihrem „Verehrer“ blindlings in die Arme?
Inhalt: Ein eShort mit Thrill, der wenig mit Raum 213 im Zusammenhang steht.
Meinung: Die Bücher zu Raum 213 sind generell (mit rund 170) sehr kurz. Das Short hat nicht mal 50 Seiten, dennoch ist die Geschichte spannend und gut zu lesen. Dass man bei der knappen Seitenzahl nicht viel Tiefgang erwarten kann, sollte klar sein. Dennoch kann man sich einen Überblick verschaffen, ob einem der Stil von Amy Crossing liegt. Für 2,99 Euro ist das Short allerdings deutlich zu teuer und muss auch nicht zwingend gelesen werden, um die Reihe abzuschließen.
Cover: Das Cover wirkt verträumt, mystisch und passt daher hervorragend zur Reihe.
Fazit: Eine nette Kurzgeschichte, welche aber nicht unbedingt gelesen werden muss, um die Reihe abzuschließen – da reicht der vierte Band eindeutig aus. Daher vergebe ich nur 2 Sterne.
Klappentext:
»Bist du meine Mutter?«
Als Tessa Markham nach Hause kommt, sitzt ein fremder Junge in ihrer Küche. Er hält sie für seine Mutter. Aber Tessa hat keine Kinder. Jedenfalls nicht mehr.
Sie kennt den kleinen Jungen nicht und hat keine Ahnung, wie er in ihre Wohnung gekommen ist. Nachdem sie die Polizei gerufen hat, wird plötzlich Tessa selbst verdächtigt, das Kind entführt zu haben und ihr ganzes Leben steht Kopf. Und dann beichtet ihr Ehemann ihr ein schreckliches Geheimnis …
Tessa weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn irgendjemand lügt. Aber die Wahrheit könnte noch viel gefährlicher sein, als sie ahnt …
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Die geheime Mutter
Autor: Shalini Boland
Sprecher: Rebecca Soumagné
Verlag: Bookouture
Länge: 586 Minuten
ASIN: B0CSGBYMBN
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht
Inhalt:
Tessa hat ihre beiden Kinder auf traumatische Weise verloren, ihre Ehe ging daraufhin zu Bruch und als Tessa, wie jeden Sonntag, nach dem Friedhofsbesuch nach Hause kommt, sitzt dort ein kleiner Junge und fragt, ob sie seine Mutter ist …
Meinung:
Ich bin mit sehr großen Erwartungen in „Die geheime Mutter“ gestartet, weil mich „Die andere Tochter“ von Shalini Boland so geflasht hat. Rebecca Soumagné liest sehr angenehm und betont die einzelnen Charaktere und Stimmungen gut. Zu Beginn erschien mir das Sprechtempo sehr langsam, allerdings passt dieses Tempo sehr gut zu Tessa und ihren Gedanken, sodass ich mich damit schnell arrangieren konnte. Die Handlung schleift etwas, gerade weil es ein (atemberaubend spannender) Psychothriller sein soll, habe ich die atemraubende Spannung vermisst. Die Geschichte plätschert eher so dahin und man verfolgt die Gedanken und Handlungen von Tessa, ohne dass wirklich Spannung aufkommt. Die Lösung war dann auch relativ schnell erkennbar und die Auflösung daher eine langweilige Bestätigung.
Charaktere:
Obwohl Tessa fleißig ihre Gedanken und Beweggründe teil, bleibt sie das ganze Buch über blass und wirkt konstruiert. Ihre Handlungen scheinen unlogisch und ihr ganzes Wesen ist sprunghaft – von verschüchtert zu extrem mutig – so wie es für die Geschichte passt.
Ihre Nachbarin ist so unsympathisch, die hätte ich mehrmals … Natürlich müssen Journalisten in einigen Fällen über die Stränge schlagen, aber macht man das mit seinen Freunden? Zumindest, wenn man sie selbst so bezeichnet?
Tessas Ex-Mann ist ein Volldepp, mehr kann man dazu nicht sagen.
Im Allgemeinen sind also alle Charaktere irgendwie dümmlich, bis auf Ben, der schient ganz okay zu sein, aber auch zu ihm kann man wenig sagen, denn er spielt nur den Ritter – ebenfalls ohne Hintergrund. Bei den Persönlichkeiten hätte man wesentlich mehr herausholen können.
Cover:
Das Cover wirkt gruseliger als der Inhalt. Wo will der Erwachsene mit dem Kind hin oder wo gehen sie hin oder vor wem weg?!
Fazit:
Eine Geschichte, welche durch Inhalt und Charaktere enttäuscht. Allerdings gut gelesen von Rebecca Soumagné. Daher kann ich nur 2 Sterne geben und eine Empfehlung höchstens an jene aussprechen, welche seichte Krimis mögen, ein Psychothriller ist das nämlich nicht.
Klappentext:
Nichts ist gefährlicher und mächtiger als die Lügen, die wir uns selbst erzählen
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe sie gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte…
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: TICK TACK: Wie lange kannst du lügen?
Autor: Megan Miranda
Sprecher: Nora Waldstätten
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 703 Minuten
ASIN: B076KK1655
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht
Inhalt:
Nic kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um mit ihrem Bruder das gemeinsame Elternhaus zu verkaufen. Alles könnte schnell erledigt sein, wenn nicht der demenzkranke Vater von einer lange verschwundenen Person (aus Nic’s Freundeskreis) sprechen würde …
Meinung:
Der Einstieg ins Buch ging problemlos, aber dann ging das Chaos los, die Geschichte läuft rückwärts. Also Beginn bei Tag 1, dann Tag 15 und zwischendrin noch ab in die Vergangenheit, minus 10 Jahre. Eventuell wäre es beim Lesen einfacher gewesen, der Geschichte zu folgen, aber im Hörbuch war ich doch des Öfteren leicht verloren. Wo bin ich und wenn ja warum? Alle Figuren waren nur angerissen, einzig Nic war greifbar, weil die Geschichte um sie herum erzählt wird, allerdings so verworren, dass auch sie wirr wirkte. Nora Waldstätten gab sich beim Lesen zwar Mühe, allerdings schaffte sie es nicht, der Geschichte Spannung einzuhauchen, so plätscherte der Inhalt dahin und genauso schnell auch wieder aus meinem Kopf heraus. Ein Inhalt, der so langweilig ist, dass er kurze Zeit nach dem Konsumieren nicht abrufbar ist, ist verschwendete Lebenszeit und verdient auch nicht den Aufdruck „Thriller“.
Cover:
Das Cover hat mich zum Hören animiert, es wirkt mystisch und spielt auf Zeit ab.
Fazit:
Eine Verschwendung von Lebenszeit, die Geschichte ist wirr, stellenweise unlogisch und die Auflösung banal. Daher 2 Sterne und keine Lese-/Hörempfehlung.
Klappentext:
Travis O’Hearn hat ein Problem: Seit er vor siebzig Jahren eher aus Zufall einen Dämon geweckt hat, weicht ihm dieser nicht mehr von seiner Seite. Und Catch ist beileibe kein angenehmer Zeitgenosse, denn er hat einen unstillbaren Appetit auf menschliches Fleisch. Um dem dämonischen Treiben endlich ein Ende zu setzen, macht sich Travis auf den Weg zum König der Dschinn – der Einzige, der Catch in die Hölle verbannen kann, aus deren Staub er einst gekrochen kam…
Anzeige über Amazon Partnerprogramm
Titel: Der kleine Dämonenberater
Autor: Christopher Moore
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: Der Hörverlag
Länge: 526 Minuten
ASIN: B00YSJT5CI
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut hören
Inhalt:
Travis hat vor 70 Jahren – aus Versehen – einen Dämon heraufbeschworen, welchen er nun nicht mehr loswird. Weil „Catch“ aber immer Hunger auf Menschenfleisch hat und Travis ihn kaum noch zu bändigen weiß, versucht er ihn, mit Hilfe des Königs der Dschinn, in seine Schranken zu weisen …
Stil:
Ich bin so froh, dass Simon Jäger dieses Buch eingelesen hat, denn seine Stimme war das Einzige, was mich an der Stange gehalten hat. Die Geschichte beherbergt viele Charaktere und jeder bekommt eine genaue Vorstellung (pro Kapitel) und dann springt die Handlung immer hin und her. Das ist sehr anstrengend und ermüdend. Warum das Buch „Der kleine Dämonenberater“ heißt, hat sich mir nicht erschlossen, denn beraten wird hier keiner. Eher berät der König der Dschinn, aber auch eher fadenscheinig. Ansonsten ist die Handlung, wenn man die ganzen Figuren endlich auseinanderhalten kann, mäßig witzig. Simon Jäger sorgt mit seiner Stimme, welche er jedem Charaktere individuell vergibt, für eine gute Stimmung und die Betonung passt.
Charaktere:
Neben Catch ist der König der Dschinn einfach herrlich – die beiden sorgen für viel Unterhaltung und Stimmung. Gut gegen Böse trifft es hier sehr gut, wobei beide nicht unbedingt überzeichnet sind, sie können einfach nicht anders und müssen ihrer Natur folgen – was jeden sehr sympathisch macht.
Die anderen Charaktere sind eher Beiwerk, sie sind zwar da, aber berühren nicht so. Das lässt sie schnell vergessen werden.
Cover:
Das Cover ist niedlich, wobei sich die Farben etwas beißen.
Fazit:
Ein kurzweiliges Hörbuch, super gelesen von Simon Jäger. Mich konnte es nicht ganz überzeugen, daher nur 3 Sterne. Der holperige Einstieg, die vielen Figuren und das schnelle Ende waren einfach nichts. Durch die Stimme von Jäger und den teils witzigen Wortgefechten bin ich drangeblieben, daher nur eine Empfehlung an jene, welche Simon Jäger als Sprecher mögen und Geschichten mit kleinen Dämonen.