Die Auserwählten-Trilogie: III In der Todeszone – James Dashner

Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.


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Titel: Die Auserwählten – In der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 480 (lt. Printausgabe für Teil 3)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Nachdem Thomas und seine Freunde die Brandwüste hinter sich gelassen haben, erwartet sie eine neue Prüfung. Thomas, Minho und Newt reicht es, sie fliehen zusammen mit Brenda und Jorge. Doch was sie in der wirklichen Welt erwartet, hätten sie sich niemals vorstellen können …

Schreibstil:
Im dritten Teil schwächeln Stil und Ausdruck etwas und auch die Spannung kann nicht gehalten werden. Dashner versucht zwar weiter seine Welt aufrecht zu erhalten, aber er wird brutal und fanatisch, was ich schade finde.

Charaktere:
Endlich entwickelten die Figuren ein Eigenleben und ich kann sie greifen. Ganz ehrlich: Newt gefällt mir und Minho 😉 Thomas, der mir in den ersten Teilen zu viel wusste und irgendwie „übermenschlich“ war, zeigt dieses Verhalten auch deutlich im dritten Teil – ich fand es langweilig!

Newt und Minho dagegen haben sich freigekämpft, sich losgelöst und zeigten was wirklich in ihnen steckte, ich mochte sie sehr und es macht nun noch mehr Spaß an die anderen Teile zu denken und ihre Entwicklung mitzuerleben.

Bei Brenda und Jorge war und bin ich mir immer noch unsicher, so wirklich offen habe ich sie auch in diesem Teil nicht erlebt und zweifel ob sie wirklich „gut“ sind habe ich immer noch.

Cover:
Das Cover zeigt eine Verbindung zu den ersten Teilen. Wieder ist ein Junge in Kampfhaltung ersichtlich, der bereits deutliche Blessuren aufweist.

Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dashner hält keine wirkliche Spannung aufrecht, dafür versucht er viel über Gewalt zu lösen. Auch weist das Buch durch Rückblenden und Gedankensprünge von Thomas starke Längen auf. Dieser Teil ist also nur etwas für Leser, welche wissen wollen wie die Trilogie endet. Ich vergebe für diesen Abschluss 3 Sterne.

Die Auserwählten-Trilogie: II In der Brandwüste – James Dashner

Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit. Doch dazu ist Thomas nicht bereit.


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Titel: Die Auserwählten – In der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 492 (lt. Printausgabe für Teil 2)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Das Labyrinth ist verlassen, doch die Sicherheit war nur vorgetäuscht. Die Lichter müssen sich erneut beweisen und viele Prüfungen bestehen. Diesmal verschlägt es sie in die wirkliche Welt, die nach der schlimmen Sonneneruption nicht mehr normal ist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist immer noch außergewöhnlich. Der Spannungsbogen wird wieder gut gehalten und für Verwirrung ist auch gesorgt. Der Ausdruck ist jugendfreundlich, was allein auf die Wortneuschöpfungen zurückzuführen ist. Leider gibt es aber hier und dort kleine Logikfehler, die zwar nicht so stark auffallen aber trotzdem vorhanden sind.

Charaktere:
Ich kann sie immer noch nicht greifen 🙁 Die Lichter sind mir immer noch suspekt, gleiches gilt für ANGST und Gruppe B. Thomas, der immer noch die Hauptperson spielt, ist mir irgendwie auch noch, nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. So ganz normal scheinen alle nicht zu sein :rool:

Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere nicht einschätzen konnte. Es gab welche die langweilig oder nichts sagend waren, aber das passt hier alles nicht. Die Charaktere hier sind verwirrend und anziehend und doch irgendwie abstoßend; lieb, sympathisch bis unsympathisch; vielsagend und doch verschwiegen – irgendwie toll 😀

Cover:
Das Cover wirkt beängstigend. Ein Junge, der Brandverletzungen im Gesicht und Halsbereich hat und zudem ausgezehrt und kraftlos wirkt.

Fazit:
Ein toller zweiter Teil der Trilogie, der Lust auf mehr macht. „Im Labyrinth“ sollte vorher gelesen werden, damit wirklich alle Informationen beim Leser präsent sind und nicht erst „In der Brandwüste“ herausgelesen werden müssen. Eine Leseempfehlung geht daher an Leser, welche den ersten Teil bereits gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne für eine spannende Fortsetzung.

Enders – Lissa Price

Klappentext:
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.


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Titel: Enders
Autor: Lissa Price
Verlag: ivi
Länge: 352 Seiten
ISBN: 978-3492702645
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Teil 2 der Dilogie nach Starters

Inhalt:
Seitdem Callie sich aus dem Vertrag der Body Bank befreit hat, ist sie trotzdem noch an Prime Destinations gebunden. Der Chip in ihrem Kopf ist immer noch irgendwie mit dem Old Man verbunden …

Schreibstil:
Der Stil ist flüssig und spannend, allerdings nutzt Lissa Price das Wort „Wachtposten“ zu oft. Es ging mir regelrecht auf den Wecker. Es gibt bestimmt 10 Synonyme für dieses Wort, da muss es nicht pro Seite 3-mal (mindestens) erwähnt werden.

Charaktere:
Callie hat sich entwickelt. Sie ist nicht mehr das Supergirl weist aber immer noch zu starke Stärken auf. Sie wirkt menschlicher und zeigt mehr Gefühl.

Michael, der auch hier wieder nur eine Randfigur bekleidet ist mir zu starr und vorhersehbar, ich hätte mir gerne den Michael aus „Porträt eines Starters“ gewünscht.

Hayden, der Starter, ist eine interessante Persönlichkeit, den ich durch seine Art schnell wiedererkannt habe. Sehr sympathisch und liebenswürdig macht er eine gute Figur.

Cover:
Das Cover passt sich dem des ersten Bandes an. Schön finde ich die Farbwahl, die mit weiß eindeutig den Enders zuzuordnen ist.

Fazit:
Ein schöner Abschluss von Starters – Enders der nur empfehlenswert ist, wenn der erste Teil gelesen und für gut befunden wurde. Ich vergebe aufgrund der Wortwiederholung  3 Sterne für Enders.

Die Scanner – Robert M. Sonntag

Klappentext:
Google war gestern – und was wird morgen sein?

Die Welt im Jahr 2035: Gedruckte Bücher, Zeitungen, Zeitschriften gibt es nicht mehr. Für Rob kein großes Problem. Er kennt es nicht anders. Er ist in einer vernetzten Welt aufgewachsen und arbeitet für einen Megakonzern, der jedes Druckerzeugnis, das er in die Finger bekommt, digitalisiert. So wird alles Wissen für alle zugänglich. Jederzeit! Und kostenlos! Ist doch prima, oder?
Aber dann gerät Rob in die Kreise einer geheimen Büchergilde. Einer verbotenen Organisation aus Pleite gegangenen Buchhändlern, arbeitslosen Autoren, Übersetzern, Journalisten und ausgemusterten Verlagsmitarbeitern. Und plötzlich sieht Rob sein Bild als Top-Terrorist in den Nachrichten auf allen TV-Kanälen. Im Kampf um Wissen, Monopolisierung und Macht ist er mit einem Mal der Staatsfeind Nummer eins.


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Titel: Die Scanner
Autor: Robert M. Sonntag
Verlag: Fischer
Länge: 192 Seiten
ISBN: 978-3596855377
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Robert M. Sonntag arbeitet für die Scan AG. Als Buchagent scannt er alles, was gedruckt wurde, um es der Menschheit jederzeit und kostenlos zur Verfügung zu stellen. Doch was dann passiert, schildert Sonntag in seinem Buch …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach gehalten und ohne Spannungskurve, dafür mit viel Witz und Situationskomik angereichert.

Charaktere:
Robert ist wahnsinnig naiv, was ich auf seine Lebenserfahrung schließe. Er lebt mit dem System und hinterfragt dieses nicht! Dies ist für mich als denkender und selbst handelnder Mensch sehr schwer nachzuvollziehen. Genau aus diesem Grund bin ich mit Rob das gesamte Buch über nicht warm geworden, gleiches gilt auch für seinen Freund Jojo. Wie können Individuen so blind sein und einfach machen, wir sind doch keine Maschinen?!

Wirklich interessant fand ich Arne. Arne ist ein Denker, er versucht das beste aus der Situation zu machen und hinterfragt, ich hoffe das er mehr Arnes als Robs gibt 😉

Cover:
Das Cover ist okay, allerdings fand ich den Druck auf dem Einband viel schöner. Ich lese Bücher grundsätzlich ohne Schutzumschlag und hatte mich gefreut, dass das gedruckte Symbol im Buch noch erklärt wurde.

Fazit:
Die Handlung ist für Vielleser und denkende Menschen vorhersehbar, langatmig und langweilig, für Jugendliche und Leseanfänger hat Robert M. Sonntag dagegen ein lesenswertes Buch erschaffen. Ich empfehle „Die Scanner“ daher nur an Leser, welche sich noch keine Gedanken um die Digitalisierung von Medien, Soziale Netzwerke und die mitdenkende Technik gemacht haben und gebe 3 Sterne für das Buch.

Meine Empfehlung statt „Die Scanner“ ist: Like me. Jeder Klick zählt – Thomas Feibel oder, wer lieber einen Film sehen möchte: In Time – Deine Zeit läuft ab

[Abgebrochen] Das Rätsel – Alison Croggon

Klappentext:
Das Mädchen Maerad ist vom Schicksal ausersehen. Während der Schatten des Bösen sich über das Land Edil-Amaranth legt, begibt sich Maerad auf eine abenteuerliche Reise. Sie versucht, das Rätsel eines halb vergessenen Liedes zu lösen, in dem die einzige Hoffnung der Menschheit liegt.


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Titel: Das Rätsel
Autor: Alison Croggon
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 496
ISBN: 978-3404206346
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Der zweite Teil der Pellinor-Saga geht nahtlos mit der Reise von Cadvan und Maerad weiter. Denn die beiden sind immer noch auf der Suche nach dem Baumlied. Werden sie die Gefahren, die das Dunkel ihnen stellt überwinden?!

Schreibstil:
Auch in diesem Teil werde ich nicht mit dem Stil der Autorin warm. Bei „Die Gabe“ habe ich mich schon gequält aber hier wurde es noch schlimmer. Die Sätze sind völlig verdreht, strengen an und wirken künstlich.

Charaktere:
Auch Cadvan konnte mich diesmal nicht locken. Er passte sich zu sehr an Mearad an und wirkte nur noch konstruiert. Mearad ging mir nur auf die Nerven mit ihrer angeblichen Schüchternheit und ihren Gedanken.

Cover:
Wirkt mystisch mehr aber auch nicht.

Fazit:
Das Rätsel ist genauso wie „Die Gabe“ nicht mein Buch. Ich habe ganz oft versucht mich durch das Buch zu quälen und bin entweder eingeschlafen oder habe wichtigere Dinge gefunden, mit denen ich mich beschäftigen konnte. Die Pellinor-Saga wirkt einfach nur gestellt und birgt keine Spannung, daher habe ich mich für einen Abbruch entschieden und gebe keine Leseempfehlung.

 

Ich habe alle 4 Bände (gebundene Ausgabe) der Saga! Wer sie möchte, darf sich gerne melden – tausche oder verkaufe 🙂