Der Tunnel: Nur einer kommt zurück – Chris McGeorge

Klappentext:
Seit Jahren versucht der Schriftsteller Robin Ferringham, das Verschwinden seiner großen Liebe Samantha zu verarbeiten. Da erhält er einen kryptischen Anruf: Ein junger Gefängnisinsasse namens Matthew bittet Robin um Hilfe – dafür bietet er Informationen über Sam.
Robin recherchiert den Fall und findet heraus, dass Matthew und seine Freunde vor einem Jahr mit dem Boot in Englands längsten Kanaltunnel gefahren sind. Als das Boot wieder auftauchte, waren alle bis auf Matthew verschwunden. Er ist der einzige Verdächtige – doch er erinnert sich an nichts. Wenn Robin etwas über Sams Verbleib erfahren will, dann muss er dem Geheimnis des finsteren Tunnels selbst auf den Grund gehen …


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Titel: Der Tunnel: Nur einer kommt zurück
Autor: Chris McGeorge
Verlag: Knaur
Länge: 354 Seiten
ASIN: B07ZPW7BLD
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Der Standedge-Tunnel in England wird zum Schauplatz eines Verbrechens. 6 Jugendliche machen einen Ausflug und nur einer kommt zurück, was ist passiert?

Meinung – mit SPOILER:
Nachdem mich Escape Room von Chris McGeorge nicht wirklich überzeugt hat, habe ich lange überlegt, ob ich „Der Tunnel“ wirklich lesen will. Der Tunnel wurde ein paar Jahre nach Escape Room geschrieben und so hatte ich Hoffnungen, dass der Autor besser geworden ist. Leider nein, das Buch ist so furchtbar langweilig und so konstruiert, dass es einfach eine Qual ist, es zu lesen. Selbst die beklemmende Stimmung, um den Standedge, konnte McGeorge nicht aufbauen. Es gibt wunderbare Videos zum Tunnel, die furchteinflößender sind, als das, was der Autor zum Tunnel zu Papier gebracht hat. Die Geschichte dreht sich in erster Linie um den Autor Robin Ferringham, welcher anscheinend nur ein Buch herausbrachte – um seine verschwundene Frau. Dennoch scheint er alles stehen und liegen lassen zu können, um sofort zum Standedge zu fahren, nur weil er einen Anruf erhalten hat, in dem er um Hilfe gebeten wird. Der Anrufer ist Matthew, welcher mit seinen Freunden einen Boottrip in den Tunnel gemacht hat und als einziger wieder herauskam – nun sitzt er im Knast und er erhofft sich die Hilfe von Robin, weil er von einer Frau gehört hat, dass Robin das kann. So beginnt Robin zu ermitteln und benimmt sich so trottelig, das es wahrlich peinlich ist! Im weiteren Verlauf fällt der arme Robin so oft in Ohnmacht, dass man gewisse Sachen einfach nicht aufklären muss und andere Sachen einfach hinten herunterfallen. Die Geschichte fängt interessant an, wird dann kneten langweilig und irrsinnig, beherbergt so viele Fehler, das man meinen könnte das Korrektorat hätte gar nicht stattgefunden und das Ende – lächerlich! Auch die Unterhaltungen im Buch sind extrem oberflächlich und nachher sogar vulgär – ist halt blöd, wenn einem nichts mehr einfällt. So wie mir jetzt 😉

Cover:
Das Cover passt gut zum Inhalt, im Standedge ist es allerdings noch finsterer – laut den Videos im Internet. Die Protagonisten konnten sich allerdings sehr gut im Tunnel zurechtfinden – also passt das Cover wohl doch …

Fazit:
Definitiv mein letztes Buch vom Autor. So viele Fehler, so übermäßig konstruiert und so langweilig, so sollte kein Thriller sein. Daher keine Leseempfehlung und nur einen Stern.

Warcross 02: Neue Regeln, neues Spiel – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Emikas Herz ist gebrochen. Hideo Tanaka, der geniale Erfinder von Warcross und ihre große Liebe, hat sie benutzt, um seinen Plan zu verwirklichen: Den Willen aller Warcross-User mit dem Neurolink zu kontrollieren. Waren seine Gefühle für Emika überhaupt echt?
Um gegen Hideo vorzugehen, muss Emika sich Zero anschließen, dem skrupellosen Hacker, der die Meisterschaft sabotiert hat. Doch Zero und seine Verbündeten verfolgen ihre eigenen Pläne.
Wem kann Emika noch trauen? Und wie weit wird sie gehen, um den Mann, den sie liebt, aufzuhalten?


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Titel: Warcross – Neue Regeln, neues Spiel
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 377 Seiten
ASIN: B07L8J4LJZ
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Emika kommt Zero immer mehr auf die Schliche, doch sie kämpft nicht nur gegen ihn …

Meinung:
Auch im zweiten Teil überzeugt Marie Lu mit ihren Gedanken zur KI, dauerhaftem online sein, ständiger Interaktion und einer Vermischung aus Fiktion und Realität. Die Gefahren, welche sich dahinter verbergen und was es für Chancen gibt. Der Druck der Firmen und dem Wunsch „digital unsterblich zu werden“. Es ist eine spannende Veranschaulichung und jeder kann sich und sein Handeln selbst hinterfragen. Diese Auseinandersetzung verdient es, gelesen zu werden! Nun zum Inhalt, der mich nicht restlos überzeugen konnte. Viele Stellen waren wirr, ergaben keinen Sinn und die Handlungen widersprachen sich. Stellenweise war es so schlimm, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt habe und nicht weiterlesen wollte. Die Szenen waren zu konstruiert, zu unlogisch und so unwahrscheinlich, dass es sie auch gar nicht gebraucht hätte. Das Buch wäre auch ohne ausgekommen und gute 100 Seiten weniger, wären auch absolut in Ordnung gewesen. Die Charaktere sind sich auch nicht immer treu geblieben und konnten auch nicht immer mit der Persönlichkeit aus dem ersten Band in Verbindung gebracht werden. Das ist zu instabil, dafür das die Charaktere alle über 18 sind. Leider war die Entwicklung auch hier sehr schnell ersichtlich, auch wenn kleine Fallstricke eingebaut wurden, wer aber aufmerksam liest, erlebt auf den zweiten 50 Seiten bereits die Auflösung und daher war die Spannung auch eher weg.

Cover:
Das Cover passt zum ersten Teil und diesmal auch mehr zum Inhalt.

Fazit:
Eine interessante, aber wenig spannende Auflösung, dennoch sollte dieser Teil unbedingt gelesen werden, um einen guten Abschluss mit Warcross zu finden. Die Gefahren der Technik und die Wirkung werden zudem gut beleuchtet, sodass es auch für Leute mit „smart home“ interessant ist und nicht nur in Jugendbibliotheken zu finden sein muss. Weil mich die ganze geschichte aber nicht übermäßig fasziniert hat gebe ich auch für den 2. Teil nur 3 Sterne.

Warcross 01: Das Spiel ist eröffnet – Marie Lu

Reiheninfo:
Das Spiel ist eröffnet
Neue Regeln, neues Spiel

Klappentext:
Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt.
Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …


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Titel: Warcross – Das Spiel ist eröffnet
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Länge: 395 Seiten
ASIN: B07CY9Z9S7
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
die Hackerin Emika ist hoch verschuldet und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Als sie ein Auftaktspiel des eSport Warcross verfolgt, kommt sie auf die Idee das Spiel zu hacken und sich dadurch etwas dazuzuverdienen …

Meinung:
Marie Lu hat früher selbst Videospiele designt, bevor sie ihr erstes Buch geschrieben hat, daher wusste sie, wovon sie schreibt und es lässt sich schnell und einfach in die Welt von Warcross eintauchen. Der Einstieg ist spannend, traurig und voller Aktion, die Charaktere werden gut vorgestellt und in Emika kann man sich gut hineinversetzten und dann kommt irgendwann der Punkt, in dem es einfach langweilig wird. Schnell ist klar, wer der böse Hacker ist, welchen Emika aufspüren soll und auch sonst wirkt die Geschichte ab ca. der Hälfte extrem konstruiert und vorhersehbar. SPOILER ANFANG: Emika entdeckt eine verschlüsselte Datei, welche sie an ihre Grenzen bringt. Es sollte ihr daher zu denken geben, dass andere besser sind als sie. Dennoch macht sie einfach so weiter und versucht nicht mal ihre Daten (besser) zu schützen. Sie muss erst von außen darauf hingewiesen werden, realisiert dann das Problem, verändert aber nichts. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, welche aber ganz plötzlich abbrechen und das ist für alle ok und sie tun so, als wäre es nachvollziehbar. Ähm nein, das waren alle keine Gründe und die Protagonisten sind alt genug. Und wenn man auf das Jugendbuch anspielt, dann hätte man diese Szenen auch streichen können – komplett! SPOILER ENDE. Was mich sehr überzeugt hat, waren die Kapitel, in denen auf die Gefahren des dauerhaften Datendiebstahls hingewiesen wurde. Natürlich leben wir (noch) nicht in so einer Welt wie in diesem Buch dargestellt, aber dennoch holen wir uns so viele Geräte (und oder Apps) ins Haus, welche unsere Daten sammeln und diese verwerten, dass es gruselig ist. Wer wissen will, wie Warcross ausgeht, muss den zweiten Teil lesen!

Cover:
Das Cover passt nicht zwingend zum Inhalt. Hier hätte ich mir mehr vom eigentlichen Spiel oder Darknet erhofft. So erinnert das Cover eher an einen verwahrliosten Park.

Fazit:
Eine spannende Einführung in Warcross, welche nicht durchgehend überzeugt hat. Dennoch möchte ich wissen, wie es ausgeht und werde auch den zweiten Teil lesen. Weil mich die Vorhersehbarkeit gestört und die Logik nicht immer gepasst hat vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an alle aus, welche viele Smart Home Geräte zu Hause haben und auch die Sprachsteuerung am Handy aktiv nutzen.

Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe – Sina Brings

Klappentext:
In ihr erwacht Magie, die sie nie besitzen sollte. Er ist ein Prinz ohne Macht, umgeben von grausamen Intrigen. Düstere Romantasy in einer Welt aus Edelsteinen, Glanz und Dunkelheit für Fans von Victoria Aveyard und Sarah J. Maas

»Ich vergaß für einen Moment alle Sorgen. Die Rebellen, die Zeremonie, die Königin, das Verlies und die baldige Krönung. Sah nur in seine dunkelgrauen Augen, einen bewölkten Himmel, durch den jeden Moment die ersten Sonnenstrahlen brechen würden.«

Auf dem Kontinent Brillant lebt der Adel dank der magischen Kraft von Edelsteinen in Wohlstand. Elodie hingegen hat ihre ganze Familie in den Minen verloren und schlägt sich, getrieben von dem Wunsch nach Rache, als Diebin durch. Auf einem Turnier des Königshofes gibt sie sich mit ihren Rebellenfreunden als Adelige aus, aber dann entfaltet sich in ihr ungeahnte Magie. Ihre Tarnung fliegt auf und sie wird von der grausamen Königin gezwungen, ihre neuen Kräfte als die des magielosen Prinzen Rafe auszugeben. Während die Rebellen auf das geplante Attentat auf den Prinzen drängen, kommt Elodie Rafe näher, als ihr lieb ist. Doch sie ahnt nicht, dass Gefühle in diesem Königreich ihr Untergang sein könnten, denn sie steckt längst mitten in einem Netz aus Ränken und Intrigen …


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Titel: Kingdom of crystal Hearts: Magische Edelsteine, ein stummer Prinz und eine verbotene Liebe
Autor: Sina Brings
Verlag: between pages by Piper
Länge: 371 Seiten
ASIN: B0FLJQL3JN
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
In einer Welt, in der die Herrschenden Magie üben und die Bevölkerung verhungert oder vor Arbeit stirbt, versuchen die Rebellen einen Aufstand. Elodie sollte nur ein Ablenkungsmanöver starten, doch der Plan verläuft anders …

Meinung:
Der Schreibstil von Sina Brings ist toll. Sofort taucht man in die Welt von Brillant ein und erfährt die Geheimnisse des Königreiches. Die Charaktere sowie die Orte sind ausreichend beschrieben und schnell entwickelt das Kopfkino den Rest dazu. Eine spannende Reise beginnt für Elodie und als dann klar wird, was die Rebellen und die Königin bezwecken, wird es noch aufregender. Allerdings haben sich dann auch ein paar Fehler eingeschlichen – auch wenn die Autorin ihre Testleser in der Danksagung lobt, so haben sie ein paar Sachen überlesen, was sehr schade ist. Es hat der Geschichte nicht wirklich geschadet, aber wären die bolzen nicht da, wäre es einfach runder. SPOILER ANFANG:
1. Die Beziehung zwischen dem Mantikor und Elodie wird so stark herausgearbeitet, ohne das eine Auflösung kommt – ja, es hilft Elodie, aber da scheint etwas zu fehlen.
2. Die Zofe kommt in Elodies Zimmer (ohne Licht), zündet im Zimmer eine Laterne an und die beiden schleichen (mit Licht) im Schatten um die Wachen herum – das ist doch quatsch!
3. Die Königin spricht von einer Frau, welche vor Elodie mit dem Prinzen zusammen gearbeitet hat und das dies nicht geklappt hat. Keiner fragt sich, wer das war und wo sie ist. Selbst der Prinz ist ganz ruhig dabei. Später wird klar, wer das war, aber keine Erklärung außer: hat halt nicht geklappt. Das ist zu dünn!
4. Wieso weiß der Prinz nicht, wo seine ehemalige Helferin abgeblieben ist und warum hat er sich nicht gekümmert? Als Elodie es ihm sagt, erledigt er alles gleich – das wirkt extrem konstruiert.
5. Natürlich gibt es eine explizite Szene – die hätte gar nicht sein müssen – die so schlecht eingearbeitet wurde, dass es nur erzwungen wirkt. Die beiden haben keine Zeit für sich, sie wurden jedes Mal, wenn sie denn kurz allein waren, in einem sehr persönlichen Moment erwischt und dann kommen sie beim nächsten Mal auf den Gedanken: „hier auf dem Tisch, das passt“. Das ist extrem dämlich, sorry! SPOILER ENDE
Was allerdings rund ist, ist die Sache mit dem Prinzen. Hier geht es weniger um die sprachliche Ausdrucksweise als vielmehr um das Zwischenmenschliche. Blicke, Gesten und das, was nicht gesagt wird. Die Handlungen, welche der Prinz zeigt, werden ausführlich erläutert (was Seiten füllend, aber nicht nervig ist). Ein schöner Beitrag zur Inklusion und Gebärdensprache.

Cover:
Das Cover ist schön gestaltet und passt zur Handlung.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, um Liebe, Macht und Vertrauen. Aufgrund einiger Kritikpunkte vergebe ich nur 4 Sterne, spreche aber dennoch eine Leseempfehlung an alle aus, welche gerne Fantasy und Dark Romance lesen.

Ich bedanke mich bei between pages by Piper für das Rezensionsexemplar.

Escape Room: Nur drei Stunden – Chris McGeorge

Klappentext:
Ein verschlossenes Zimmer, eine Leiche, fünf Verdächtige und nur drei Stunden Zeit – ein tödliches Spiel beginnt!
Morgan Sheppard, der einst als »Kinder-Detektiv« Berühmtheit erlangte, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter, Morgans langjährigem Psychiater. Über den Fernseher meldet sich ein maskierter Mann: Morgan hat drei Stunden Zeit, unter den Anwesenden Winters Mörder zu enttarnen. Gelingt es Morgan nicht, werden sie alle sterben.
Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige. Aus dem Zimmer gibt es kein Entkommen, und während die Uhr gnadenlos heruntertickt, greifen Panik und Misstrauen immer mehr um sich, bis die Situation eskaliert. Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen?


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Titel: Escape Room – Nur drei Stunden
Autor: Chris McGeorge
Verlag: Knaur
Länge: 401 Seiten
ASIN: B07BW9WBRB
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Morgan Sheppard wacht in einem Hotelzimmer auf, mit ihm sind 5 andere Personen im Zimmer und eine Leiche. Ein perfides Spiel beginnt, denn Morgan soll beweisen wie gut er in seinem Job als „Ermittler“ ist und bekommt 3 Stunden, um den Fall aufzuklären …

Meinung:
Die Handlung beginnt spannend. So wechseln sich Rückblenden und Gegenwart ab und man bekommt einen Einblick in die Geschehnisse und kann sich einen Teil zusammenreimen. Die Idee von Escape Room ist daher interessant und stellenweise gut umgesetzt. Allerdings SPOILER ANFANG ist es doch recht unlogisch, dass 5 Personen in einem Zimmer gefangen sind und einfach tatenlos zusehen, was Morgan macht. Sie kommen nicht auf die Idee im Zimmer nach Hinweisen zu suchen und sind damit absolut teilnahmslos – wer würde bitte so reagieren? Auch das Ende ist etwas bescheiden, denn Morgan scheint auf einmal die Zurückgelassenen (und schwer verletzten) Leute zu vergessen und kümmert sich erstmal um andere Sachen. Auch das Moran relativ schnell die Lösung findet, aber es einfach nicht für nötig befindet sich damit zu befassen ist mehr als dämlich. SPOILER ENDE Die Charaktere wirken alle stark konstruiert und es scheint nur darauf abzuzielen von der eigentlichen Sache abzulenken, so wurde die Handlung schnell langweilig.

Cover:
Das Cover ist gelungen, wirkt beklemmend und passt perfekt zum Inhalt.

Fazit:
Der Inhalt wirkt extrem konstruiert und auch die Charaktere sind Statisten. Einzig die Rückblenden haben Interesse geweckt, um weiterzulesen – was dann auch zu dünn war, um das Buch zu empfehlen und generell als gut zu bewerten. Daher vergebe ich nur 2 Sterne und gebe keine Leseempfehlung.