Mercy 03: Besessen – Rebecca Lim

Reihenfolge:
Gefangen
Erweckt
Besessen
Befreit

Klappentext:
Im Körper des neunzehnjährigen Topmodels Irina liegt Mercy die Welt zu Füßen. Doch der Superstar droht an der oberflächlichen Glamourwelt zu zerbrechen. Unterdessen kann sich Mercy allmählich an ihre früheren Identitäten und ihr Leben in der Welt der Engel erinnern. Doch was haben die Furcht einflößenden Visionen zu bedeuten, die sie immer öfter heimsuchen?


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Titel: Gefangen
Autor: Rebecca Lim
Verlag: Ravensburger
Länge: 320 Seiten
ISBN: ‎978-3473368303
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Mercy erinnert sich immer mehr an ihre Vergangenheit und Luc sowie Ryan sind besessen von Mercy und lassen sie nicht in Frieden …

Meinung: Ich werde spoilern!
DIe Idee war gut, die Umsetzung nicht so. Es ist tatsächlich immer das Gleiche. Mercy wacht auf und lebt ein fremdes Leben, sie versucht erneut Ryan zu finden und dann kommt es endlich zum Showdown (der sich dann bis in den nächsten Band zieht). Was ist hier falsch gelaufen?! Das ist so langweilig! Ryan und Luc sind so hübsch und beide sehen sich so ähnlich – warum? Weiß niemand! Ryan liebt Mercy – ebenfalls ein Rätsel. Mercy kommt langsam auf die Idee, wer Luc ist, zwei Bände nach mir – schnarch. Es passiert so unfassbar wenig in diesem Band, es ist wirr und es liest sich, als würde die Autorin zwingend versuchen 4 Bände zu füllen – einer hätte komplett genügt! Die ganze Handlung wirkt erzwungen und diese Gedanken über Engel, Kampf und Vergangenheit wiederholen sich, bis zum Erbrechen! Die Charaktere werden ebenfalls immer blasser. So ist einfach nicht klar, was Ryan und Mercy verbindet und was Mercy überhaupt von Ryan will und was Luc will und wofür. Die Nebenfiguren ergeben auch wenig Sinn, so will eine Frau an Irina (welchen Körper Mercy aktuell bewohnt) Rache üben und als sie feststellt, dass Irina nicht sie selbst ist, sind die beiden BFF – na sichi!

Cover:
Das Cover hat Ähnlichkeit mit den vorherigen Bänden, wirkt aber verrückter und ausgezehrter. Passt zu Mercys Verhalten.

Fazit:
Dieses Buch hätte es nicht gebraucht. Eine Leseempfehlung spreche ich auch nicht an jene aus, welche die anderen Bände gelesen haben – es passiert nichts Neues. Von mir gibt es 2 Sterne, weil mich die Handlung und die Charaktere gelangweilt haben und es zu viele Anspielungen ohne Lösung gab.

Mercy 02: Erweckt – Rebecca Lim

Reihenfolge:
Gefangen
Erweckt
Besessen
Befreit

Klappentext:
Mercy erwacht im Körper von Lela, die versucht, sich und ihre kranke Mutter mit einem Kellnerjob über Wasser zu halten. Aber warum gelingt es Mercy nicht, sich an ihr Leben als Carmen zu erinnern? Einer von Lelas Stammkunden scheint der Schlüssel zu ihrer Erinnerung zu sein. Wird Mercy es mit seiner Hilfe am Ende doch noch gelingen, zu ihrer großen Liebe Ryan zurückzukehren?


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Titel: Gefangen
Autor: Rebecca Lim
Verlag: Ravensburger
Länge: 256 Seiten
ISBN: ‎978-3473368297
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Nachdem Mercy im ersten Teil den Körper von Carmen verlassen hat, wacht sie nun in Lela auf. Auch das Leben von Lela ist nicht einfach und schnell wird klar: Mercy übernimmt wieder einen Lebensteil, um den Menschen dahinter (vor Qualen) zu beschützen…

Meinung:
Mercy wirkt in diesem Teil eher schwächlich. Sie kann ihre Kraft nicht nutzen (dies geht nur, wenn sie zornig und wütend ist) und in diesem Teil ist sie es nicht. Sie ist voll trauer (verständlich) und voll liebe. Und hier wird es unlogisch.

SPOILER ANFANG Mercy will zu Luc – warum erschließt sich immer noch nicht und wer Luc ist, bleibt auch immer noch geheim. Luc schafft es aber, dass Mercy sich an Ryan (aus Band 1) erinnert und die beiden haben so starke Gefühle zueinander, das nur noch Fragezeichen auftauchen. Im ersten Band waren sie befreundet, sie gingen durch dick und dünn und auf einmal ist es die große Liebe? Stellenweise spricht Mercy selbst davon, dass sie Ryan nur benutzt und dann wieder nicht. Ja was denn nun? SPOILER ENDE

Dieser Teil wirkt stark konstruiert und das Ende ist leider vorhersehbar. Natürlich gibt es auch hier wieder einen Cliffhanger – dafür aber mit mehr Informationen für Mercy. Sie wird sich also im dritten Band an mehr erinnern – hoffen wir es auch für uns 😉

Cover:
Das Cover passt zum ersten Band, wobei es wilder aussieht – was nicht wirklich zu Mercy (in diesem Band) passt.

Fazit:
Auch dieser Tel konnte mich noch nicht wirklich abholen. Er wirkt konstruiert, wirr und hat wenig Spannung. Dafür mehr Traurigkeit und Depressionspotenzial. Daher gibt es wieder nur 3 Sterne, man kann das Buch gut lesen, aber es hat einen nicht um. Eine Leseempfehlung spreche ich daher (wieder) nur eingeschränkt aus.

Mercy 01: Gefangen – Rebecca Lim

Reihenfolge:
Gefangen
Erweckt
Besessen
Befreit

Klappentext:
Mercy weiß nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. „Souljacking“ heißt dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich – zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.


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Titel: Gefangen
Autor: Rebecca Lim
Verlag: Ravensburger
Länge: 256 Seiten
ISBN: ‎978-3473400645
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Sie weiß nicht, wer sie ist und was sie tun soll. Sie wacht immer wieder in einem fremden Körper auf und weiß nicht wie lange dieser Zustand andauert. Sie nennt sich Mercy und versucht das Beste aus der Situation zu machen …

Meinung:
Mercy, wie sich die wandelnde Seele selbst nennt, beschreibt alles in der Ich-Perspektive. Man weiß also genauso wenig wie sie, erlebt dafür ihre Gedanken und lernt, so wie sie alles lernt. Der Einstieg ist daher gewöhnungsbedürftig, aber es geht schnell ihre Mitmenschen kennenzulernen und auch zu verstehen, wie sich Mercy mit den geliehenen Körpern zurechtfindet. Was sehr speziell ist, sind die Begegnungen mit geistlichen Wesen (Engeln?) und der anderen Welt, die sie von früher kennt. Diese Einschübe sind sehr speziell und nicht nachvollziehbar. Mercy scheint sie selbst nicht zu verstehen, benennt dann aber die Erscheinungen und weiß dann doch mehr als der Leser – irgendwie schlecht gelöst. Die Umgangssprache ist einem Jugendbuch angemessen, aber die Charaktere sind zu leblos und vorhersehbar. Hier hätte es mehr Tiefe und Entwicklung geben können. Generell ist die Geschichte sehr vorhersehbar (was den menschlichen Handlungsstrang anbelangt). Das Ende ist natürlich ein Cliffhanger, es gibt ja noch weitere Bände …

Cover:
Das Cover wirkt verspielt, verträumt, aber auch fokussiert und kämpferisch. Es passt irgendwie zur Geschichte.

Fazit:
Ein erster Teil, welcher die Spannung nicht immer halten kann, aber dennoch Lust auf mehr macht. Wer ist Mercy und was ist der Grund, warum sie von Körper zu Körper geschickt wird? Ich vergebe nur 3 Sterne, weil die Charaktere nicht so gut ausgearbeitet sind, der menschliche Handlungsstrang vorhersehbar ist und zu viele Fragen offen bleiben. Eine Leseempfehlung vergebe ich nur an jene, welche gerne Geschichten lesen, die viele Fragen offen lassen und erstmal konfus wirken.

Mind Games – Teri Terry

Klappentext:
Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …


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Titel: Mind Games
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Länge: 464 Seiten
ASIN: 3649667126
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos …

Meinung:
Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf „Slated“, was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im „dauerhaften Online sein“ vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten.

Cover:
Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.

Fazit:
Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben.

Paper-Love 02: Blue – Wo immer du mich findest – Nikola Hotel

Reiheninfo:
Ever – Wann immer du mich berührst
Blue – Wo immer du mich findest

Klappentext:
Liebe muss nicht perfekt sein. Nur richtig.
Jane ist allein. Weil ihre Mutter plötzlich gestorben ist. Weil ihr Bruder sie belogen hat. Und weil es ein Geheimnis gibt, von dem niemand erfahren darf. Da sie momentan nicht nach Hause will, schläft sie heimlich in dem Diner, in dem sie arbeitet. Zumindest lenkt der Job sie ab. Vor allem wenn Alex da ist. Alex, der arrogant, ironisch und aufbrausend ist. Und der sie trotzdem fasziniert. Denn nach und nach fällt ihr auf, dass der gutaussehende Politikstudent nur in bestimmten Situationen so bissig reagiert. Er scheint andere Menschen mit Absicht auf Distanz zu halten. Und als Jane den Grund dafür erfährt, bricht ihr das Herz …


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Titel: Blue – Wo immer du mich findest
Autor: Nikola Hotel
Verlag: Rowohlt
Länge: 461 Seiten
ASIN: B08NH7WN8V
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Blue von Nikola Hotel ist die Fortsetzung von Ever und rückt diesmal die Figuren Jane und Alex in den Mittelpunkt, die bereits im ersten Band eingeführt wurden. Die Geschichte greift deren persönliche Hintergründe und Beziehungen auf und versucht, eine emotionale Liebesgeschichte mit aktuellen Themen wie Identität, Zugehörigkeit und zwischenmenschlicher Entwicklung zu verbinden.

Meinung:
Leider konnte Blue im Vergleich zum Vorgänger noch weniger überzeugen. Die Handlung wirkt insgesamt noch konstruierter, sodass Entwicklungen kaum organisch erscheinen, sondern eher erzwungen wirken. Dadurch fällt es schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Besonders störend ist die Sprache: Der übermäßige Gebrauch von Kraftausdrücken – insbesondere das inflationär eingesetzte „Fu*k“ – lenkt stark vom eigentlichen Inhalt ab. Statt authentisch zu wirken, erscheint es übertrieben und auf Dauer ermüdend. Gerade für ein Jugendbuch stellt sich hier die Frage, ob eine solche Ausdrucksweise wirklich notwendig ist. Auch thematisch wirkt vieles zu stark hervorgehoben. Aspekte wie Geschlechtsidentität und Zugehörigkeit sind ohne Frage wichtig und verdienen Sichtbarkeit, doch hier werden sie so ausführlich und wiederholt thematisiert, dass sie eher wie Lückenfüller wirken. Die Balance zwischen Aufklärung und Storytelling geht dabei verloren. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass sowohl Figuren als auch Themen weniger subtil eingebunden sind, sondern sehr offensichtlich und teilweise belehrend präsentiert werden.

Fazit:
Aus oben genannten Gründen habe ich das Buch abgebrochen und vergebe daher nur einen Stern. Eine Leseempfehlung spreche ich nicht aus, weil der Ausdruck einfach nicht geht – gerade für ein Jugendbuch!