Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe – Mark Rashid

Klappentext:
Mark Rashid arbeitet seit über 30 Jahren mit Pferden und ist durch seine besondere Art des Training weit über die Grenzen der USA hinaus bekannt geworden. Als Junge erhielt er von einem alten Mann ein Geschenk, das er nun mit seinen Lesern teilt: Das Geschenk, Pferde wirklich zu verstehen, die Welt ein Stück weit aus ihrer Sicht wahrzunehmen und ihr Wesen und handeln dadurch besser zu begreifen. In seinem Buch schreibt er über das Leben und Arbeiten mit diesen wundervollen tieren, über unterschiedliche Rasssen wie Araber, Quarter Horse und Apaloosa und über die Art und Weise, ein Pferd zuzureiten oder ihm andere Dinge beizubringen. Er erzählt Geschichten, die zum Nachdenken anregen und tief bewegen. Wenn Sie lesen, wie Mark Rashid Pferde betrachtet, sehen Sie Ihr Pferd vielleicht auch mit ganz anderen Augen…


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Titel: Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Autor: Mark Rashid
Verlag: animal learn
Seiten: 208
ISBN: 978-3936188271
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Nachdem ich „Denn Pferde lügen nicht“ förmlich verschlungen hatte, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von Mark Rashid lesen. Auch hier schreibt der Horseman aus Colorado seine Erlebnisse mit den Pferden und Menschen nieder.

Der Schreibstil ist ehrlich, einfühlsam, direkt und animiert zum nachdenken über die Arbeit und den Umgang mit Mensch und Tier.

Ich finde es wundervoll zu lesen, was Mark Rashid und „der alte Mann“ (Rashids Mentor) alles erreicht haben und gewaltfrei erreichen konnten. Was mich bei diesem Buch allerdings verwirrte, waren die langen Geschichten über das „falsche“ arbeiten. Rashid berichtet in diesem Buch sehr viel über die Arbeit anderer Trainer und Reiter, welche mit Dominanz und Misshandlung ans Ziel gelangen. Er schaute sich viele negative Dinge an und machte sich seine Gedanken darüber. Mir waren diese Beschreibungen zu krass – ja sie laufen wirklich so ab, dass weiß ich, aber ich wollte sie nicht so ausführlich lesen – gewundert hat mich, dass sich Mark Rashid und der alte Mann diese Bilder so lange angesehen haben, dass sie nicht eingeschritten sind und die Reiter / Trainer haben machen lassen. Ist das richtig? Sollte man wirklich den Mund halten wenn man Quälereien beobachtet?

Dies ist der einzige Kritikpunkt, den ich bei diesem Buch anbringen kann und dennoch gebe ich eine Leseempfehlung für „Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe“, denn ein „verpfuschtes“ Pferd, kann mit richtigem Training immer noch ein gutes Pferd werden – dies wird in den Geschichten, welche die Vergangenheit der vorgestellten Pferde zeigt deutlich.

Reihenfolge nach (Original) Erscheinungsdatum:

Der auf die Pferde hört
Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Denn Pferde lügen nicht
Der von den Pferden lernt
Dein Pferd – dein Partner
Pferde suchen einen Freund
Starke Pferde, treue Freunde

 

Denn Pferde lügen nicht: Neue Wege zu einer vertrauten Mensch-Pferd-Beziehung – Mark Rashid

Klappentext:
Der so oft propagierten „Dominanz“ gegenüber dem Pferd setzt Mark Rashid das Prinzip des „sanften Führers“ entgegen. Ihm schließen sich die Pferde freiwillig an, weil sie seinen Fähigkeiten vertrauen und sich in seiner Gegenwart wohl fühlen. Wie man diese erstrebenswerte Position einnehmen kann, zeigt Mark Rashid anhand vieler konkreter Fallbeispiele.


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Titel: Denn Pferde lügen nicht: Neue Wege zu einer vertrauten Mensch-Pferd-Beziehung
Autor: Mark Rashid
Verlag: Kosmos
Seiten: 224
ISBN: 978-3440128428
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte!

Wie oft sieht oder hört man von anderen Reitern / Trainern, dass Pferde eine „harte“ Hand benötigen. Zucht und Ordnung mit Gewalt eingeprügelt wird / werden muss und ähnliches. Es geht auch anders!

Mark Rashid erzählt einen Teil seines Lebens, seiner Ausbildung. Er beschreibt wie es anders geht, als „sanfter“ Führer.

Einfühlsam und mit großer Selbsterkenntnis nimmt er kein Blatt vor den Mund und schreibt seine Erfahrungen in der Pferdeausbildung, die ausschließlich auf Vertrauen beruht. Egal ob „faule“, „dumme“, „unwillige“ oder „widersetzliche“ Pferde – es gibt für alles eine Lösung, denn wir schaffen die angeblichen Probleme selbst.

Wer in diesem Buch allerdings eine Lösung für alles erwartet, ist auf dem falschen Dampfer. Mark Rashid erklärt anhand von Fallbeispielen, wie er es bei diesem und jedem Pferd schaffte, aber es gibt keine allgemein gültige Erklärung. Ein wahrer Horseman (Horse = Pferd; man = Mann;) hört seinem Pferd zu und lässt dem Pferd immer die Wahl sich zu entscheiden!

Fazit:
Ein muss für jeden, der mit Pferden arbeitet!

Reihenfolge nach (Original) Erscheinungsdatum:

Der auf die Pferde hört
Ein gutes Pferd hat niemals die falsche Farbe
Denn Pferde lügen nicht
Der von den Pferden lernt
Dein Pferd – dein Partner
Pferde suchen einen Freund
Starke Pferde, treue Freunde

BETA – Rachel Cohn

Klappentext:
Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle …

Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir …


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Titel: BETA
Autor: Rachel Cohn
Verlag: cbj
Seiten: 416
ASIN: B00AM5HSFS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Elysia, Klon eines Teens, erschaffen um zu dienen, wird von einer reichen Familie gekauft und lebt wie ein echtes Familienmitglied. Bis Elysia erkennt, dass nichts so ist, wie es scheint …

Schreibstil:
Der Ausdruck ist passend für ein Jugendbuch und der Schreibstil flüssig und sehr gut zu lesen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und beinhaltet immer wieder gute Cliffhanger. Allerdings wurde mir zu Beginn der Geschichte zu viel wiederholt. Es wurden Dinge mehrmals beschrieben und immer wieder erläutert. Auch gibt es zeitweilig ein paar Ähnlichkeiten mit Stephenie Meyers „Seelen“.

Charaktere:
Elysia gefiel mir von der ersten Seite an. Sie berichtet von ihren Gefühlen / Veränderungen und genau dies macht sie so sympathisch.

Die Familie bei der Elysia wohnt ist sehr durchwachsen beschrieben. Die „Mutter“ will einfach nur Anerkennung, der Governor will seine Ruhe, der Sohn eine Spielgefährtin und die Tochter eine Freundin. Auf den ersten Blick sind sie eine ganz normale Familie, bis es dann an die Geheimnisse geht, die aufzeigen, wie kaputt Menschen sein können. Einfach gruselig!

Cover:
Das Titelbild finde ich sehr schön, es trifft die Beschreibung von Elysia genau und wirkt sehr mystisch.

Fazit:
BETA ist der erste Teil einer Reihe um die junge Elysia. Der Auftakt ist gelungen. Spannend und dystopisch erscheint die Welt und genau das ist es was ein gutes Buch ausmachen soll. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, welche gerne Dystopien und Jugendbücher lesen.

Das Haus ihrer Kindheit – Katja Maybach

Klappentext:
1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll.


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Titel: Das Haus ihrer Kindheit
Autor: Katja Maybach
Verlag: Knaur
Seiten: 320
ISBN: 978-3426513712
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
2 Frauen und deren untrennbares Schicksal, nur verbunden durch ein altes Gemälde, welches der jungen Georgia den Weg in ihre Vergangenheit weist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen und das war es dann leider auch schon. Katja Maybach schafft es nicht eine Spannungskurve aufzubauen und dadurch ist die Geschichte vorhersehbar.

Charaktere:
Alle Männer, die eine Partnerin haben, sind egoistisch, vielleicht sogar Frauenverachtend und absolut hassenswert gezeichnet. Es gab nur einen Mann, der mir einigermaßen gefallen hat. Sir Alistair Flythe, der Kunsthändler. Aber auch hier, hat die Autorin immer wieder konstruierte Cliffhanger eingebaut, dass es selbst bei ihm anstrengend wurde am Ball zu bleiben.

Die Frauen nehmen sich aber auch nichts. Naiv und dumm sind sie dargestellt. Sie denken nicht selbstständig und wenn, dann geht es nicht gut aus.

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, eine junge Frau in London, auf der Suche nach …

Fazit:
Ein Buch ohne Spannungskurve und schwachen Charakteren. Auch müssen viele Charaktere unfreiwillig sterben / verschwinden um die Handlung voranzutreiben, so dass Krimiliebhaber eventuell auf den Geschmack kommen, aber wenig gefördert werden. Mir war die Geschichte nicht genug durchdacht, zu einfach und, was ich ganz schlimm fand, ich konnte zu keinen Charakter eine Bindung aufbauen. Daher nur einen Stern.

Ich bedanke mich bei Knaur für das Rezensionsexemplar,

Mansfield Park – Jane Austen

Klappentext:
Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Fanny Price wächst in der Familie ihres Onkels Sir Thomas Bertram im Herrensitz Mansfield Park auf. Von ihren selbstverliebten Kusinen Maria und Julia hat das scheue und gutmütige Mädchen, dem es angeblich an »feiner Bildung« mangelt, Einiges zu erdulden. Doch nach Jahren voller Rückschläge und Irrtümer ist schließlich sie es, die ihre fast schon verloren geglaubte große Liebe findet. In ihrem 1814 erschienenen vierten Roman zeichnet Jane Austen ein facettenreiches Sittenbild des englischen Bürgertums am Beginn des 19. Jahrhunderts.


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Titel: Mansfield Park
Autor: Jane Austen
Verlag: Anaconda
Seiten: 576
ISBN: 978-3866474819
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Familie Bertram, möchte ihre Verwandschaft unterstützen und holt aus diesem Grund die Nichte, Fanny, nach Mansfield Park. Das kleine und schüchterne Mädchen erlebt eine neue Welt und versucht alles, um ihrer Familie zu gefallen …

Schreibstil:
Der Stil dieses Romans hat mich etwas verwundert. Austen ist dafür bekannt, ein starkes Frauenbild aufzuzeigen und genau dies hat mir hier gefehlt. Die Übersetzung ist gut und lässt sich flüssig lesen.

Charaktere:
Fanny ist mir zu schüchtern, zu ruhig, zu lieb. Sie passt nicht recht ins Bild von Austens selbstsicheren Charakteren und ich hätte mir so oft gewünscht, dass sie endlich aufsteht und den Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren, Einhalt gebietet.

Mrs. Norris, Fannys Tante, war der Aufreger des Buches. Eine Person, die sich in alles einmischt. Ich hätte sie so oft schütteln können ^^

Lady und Sir Bertram, Fannys „Ersatzeltern“, waren auf ihre Art sehr speziell. Und auch hier habe ich mich gefragt, wenn Jane Austen als Vorlage nutzte. Die Zeiten in denen man seine Verwandten und Freunde über Monate hinweg besuchte, waren anscheinend sehr inspirierend.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön. Eine junge Frau geht ihrer Handarbeit auf einer kleinen Terrasse nach – traumhaft!

Fazit:
Für mich der schlechteste Austen-Roman, den ich bis jetzt gelesen habe. Die Charaktere passen nicht in das Bild, was Austen in ihren anderen Büchern darstellte. Es gibt keine starken und aufrüttelnden Charaktere sondern schwache, die alles hinnehmen. Daher gibt es von mir nur 3 Sterne.