Verdammnis – Stieg Larsson

Klappentext:
Der Journalist Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot  aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt.

Der zweite Fall für Blomkvist und Salander, der in diesem Buch nicht abgeschlossen wird. Nun dachte ich „ein Fall – ein Buch“ aber so war es dann wohl nicht. Die Geschichte ist, wie das erste Buch auch, gut geschrieben. Flüssige Handlungen und einfallsreiche Charaktere mit denen ich als Leser gerne ermittle. Stockholm wird auch ausführlich beschrieben und macht Lust auf einen Kurztrip. Da das Ende offen bleibt und der Leser gezwungen wird, den nächsten Roman zu kaufen, gebe ich 3 Sterne.


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Titel: Verdammnis
Autor: Stieg Larsson
Verlag: Heyne
Seiten: 768
ISBN: 978-3453433175
Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Verblendung – Stieg Larsson

Klappentext:
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzentelang ungeklärt. Bis der  Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zu Tage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

Am Anfang fing das Buch sehr schleppend an, aber nach guten 100 Seiten war es dann doch sehr fesselnd. Das Verschwinden um Harriet und die Familiengeschichte der Vangers ist nett inszeniert und spannend aufgebaut am Ende dann auch logisch. Blomkvist und Salander geben ein gutes Team ab und harmonieren gut. Schön finde ich, dass auf die Andersartigkeit von Sanlander hingewiesen und der Beweis erbracht wird, dass nur wenn jemand anders aussieht dieser kein schlechter Mensch sein muss, dafür schon einen Stern drauf und wir erhalten 4 Sterne (3 Für die Geschichte und 1 für Salander).


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Titel: Verblendung
Autor: Stieg Larsson
Verlag: Heyne
Seiten: 687
ISBN: 978-3453432451
Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Der Schatten des Windes – Carlos Ruiz Zafón

Klappentext:
Daniel Semperes Leben im grauen Barcelona der Nachkriegszeit erfährt eine drastisch Wende, als er die Schicksalsbahn eines geheimnisvollen Buches kreuzt. Er gerät in ein Labyrinth abenteuerlich verknüpfter Lebensläufe, und es ist, als wiederhole sich vergangene Geschichte in seinem eigenen Leben. Die Menschen, denen er bei seiner Suche nach dem verschollenen Autor begegnet, die Frauen, in die er sich verliebt – sie alle scheinen Figuren in einem großen Spiel zu sein, dessen Fäden erst ganz am Ende sichtbar werden.

Ein Buch mit Seele, genau so muss es sein. Dieses Buch ist eine geschriebene Hymne für die Augen des Lesers. Carlos Ruiz Zafón schafft es, die Charaktere so liebevoll und anmutend zu beschreiben, dass ich als Leser, jeden – auch die Nebendarsteller – in mein Herz schließen konnte. Auch musste ich das Buch in einer Tour lesen, da es mich so gefesselt hat. Zwischenzeitlich noch ein paar Kerzen mehr angezündet und die Kuscheldecke herausgeholt – es war doch sehr spannend und zeitweise gruselig, dass ich etwas Schutz brauchte und dann musste ich Daniel Semperes Abenteuer weiterverfolgen. Auch die Liebesgeschichte ist mit viel Herz geschrieben ohne dabei kitschig zu wirken und macht das Buch für jeden Lesefreund lesbar.

Die Schauplätze des Buches gibt es in Barcelona wirklich und es wird die Zeit kommen, dass ich sie nicht nur über Google-Earth betrachten muss… Für dieses Meisterwerk glatte 5 Sterne!


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Titel: Der Schatten des Windes
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Verlag: Suhrkamp
Seiten: 562
ISBN: 978-3518458006
Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr