LaLaurie 01: Dunkle Spiele – Jules Saint-Cruz

Klappentext:
Tara LaLaurie hat sich dem Genre der Dunklen Romantik mit Leib und Seele verschrieben. Als Literaturdozentin an der University of New Orleans kann sie dieser Leidenschaft täglich nachgehen, wohingegen ihr Liebesleben leider ziemlich frei von Leidenschaft ist. Es ist nicht mehr als eine Farce, wozu auch ihre katastrophale Familie einen Teil beiträgt. Bis sie einem Mann begegnet, der sich ihr als Jay vorstellt und aus seinem Namen genauso ein Geheimnis macht wie aus seiner Person. Nicht ohne Grund, wie Tara bald erkennt. Denn als sie die Wahrheit über Jay erfährt, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf …


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Titel: LaLaurie – Dunkle Spiele
Autor: Jules Saint-Cruz
Seiten: 238
ASIN: B00X63O7XE
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Tara LaLaurie leidet sehr unter ihrer furchtbaren Familie und unter dem idiotischen Cop Ethan. Dieser ist zwar nicht ihr Partner, aber ihre Eltern würden diese Verbindung sehr bevorzugen …

Schreibstil:
Ich glaube ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass Jules eine der besten Autorinnen ist, die ich kenne. Sie schreibt sinnlich, verführerisch und realistisch. Ich freue mich jedesmal, wenn ich ein neues Buch von ihr lesen darf und mein Kopfkino ist sofort mit dabei.

Charaktere:
Es fällt leicht, mit den Charakteren mitzufiebern, sie zu verstehen, zu lieben und zu hassen.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Jay. Ich finde seine Einstellungen und Überzeugungen grandios und dennoch ist er so bodenständig. Ich will mehr Jay <3

Gelacht habe ich viel bei Ethan. Hat dieser Mann überhaupt Hirn? Ich habe mir oft vorgestellt, wie er in der Wirklichkeit so wäre und musste wieder lachen. Diese Sprüche und Handlungen sind der Wahnsinn – allerdings nur, wenn es fiktiv bleibt 😉

Tara gefällt mir auch gut, allerdings ist sie mir noch zu blass. Gleiches gilt für ihre Freundin Kat. Ich wünsche mir mehr „LaLaurie“ aber vielleicht ist es auch gut, dass sie es nicht hat und nur ihr Vater … ich bin sehr gespannt wie sie sich entwickelt.

Cover:
Das Cover ist wunderschön, allerdings gefällt mit „er“ nicht. Ich hätte mir lieber einen anderen Typ gewünscht – so wie „Eisauge“ in meiner Phantasie 😉

Fazit:
Ein super spannender und nervenaufreibender erster Teil, der mich teils wissend, teils ratlos zurücklässt. Wer gerne spannende, erotische, romantische, gruselige Geschichten liest ist mit „LaLaurie“ definitiv gut bedient und von daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung!

Ich bedanke mich bei Jules Saint-Cruz für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] An einem Tag im Winter – Judith Lennox

Klappentext:
Ein mysteriöser Todesfall, zwei ungleiche Freundinnen und ein schicksalhaftes Familiengeheimnis: Die junge Ellen stößt in ihrer ersten Anstellung auf einen Chef, den ein dunkles Rätsel umgibt. Dann kreuzt India, die sie aus Kindertagen kennt, ihren Weg – und ausgerechnet sie gibt Ellen den Schlüssel zur Lösung an die Hand.


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Titel: An einem Tag im Winter
Autor: Judith Lennox
Sprecher: Eva Mattes
Verlag: Osterwold
Länge: 9 Std. 58 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3869521879
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Kurz und knapp: Dieses Hörbuch war eine Zumutung! Ich habe nach 5 Stunden aufgegeben, da mir selbst beim Autofahren die Kraft fehlte zuzuhören…

Es beginnt alles ganz harmlos. Ellen arbeitet in einem Institut und dann stirbt ein Kollege und keiner weiß warum. Ellen ruft die Polizei und verdächtigt einen Kollegen, darauf folgen viele Monologe und dann so viele Sprünge in der Handlung, dass ich kaum noch folgen konnte. Nichtssagende Protagonisten und wirre Anschuldigungen gelesen von einer Sprecherin, die die Namen der Charaktere und Orte so undeutlich aussprach das ich gute 2 Stunden brauchte um zu verstehen, dass „Alicante“ in der Geschichte „Alec Hunter“ heißt 🙄 . Dieser übertriebene schlafzimmerton mit einem Hauch englischem Akzent war gruselig, einschläfernd und machte die Geschichte wahrscheinlich noch langweiliger als sie war.

Fazit:
Von mir gibt es weder eine Lese-, noch eine Hörempfehlung. Die Sprecherin und die Autorin haben es geschafft einen Roman so langweilig aufzubauen, dass es sogar besser ist, Löcher in die Luft zu starren, als der Geschichte zu folgen. Vielen Dank dafür.

Der Sohn – Jo Nesbø

Klappentext:
Sonny ist ein vorbildlicher Gefangener. Er lauscht den Geständnissen seiner Mitgefangenen und vergibt ihnen ihre Sünden. Er wurde sein ganzes Leben lang belogen. Doch dann ändert ein Geständnis alles. Ein Mitgefangener weiß etwas über Sonnys in Ungnade gefallenen Vater. Sonny will Rache. Er muss aus dem Gefängnis fliehen, und die Verantwortlichen sollen für ihre Verbrechen zahlen. Wie hoch der Preis auch sein mag.


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Titel: Der Sohn
Autor: Jo Nesbø
Sprecher: Sascha Rotermund
Verlag: Hörbuch Hamburg
Länge: 9 Std. 55 Min. (gekürzt)
ISBN: 978-3899039191
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Sonny Lofthus ist ein Mustergefangener. Schwerst Heroin abhängig und dennoch immer voll auf der Höhe, nimmt er anderen Gefangenen die Beichte ab und verhält sich immer rational. Bis zu dem Tag, als er erfährt, dass sein Vater keinen Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde. Sonny schwört Rache und bricht aus dem Gefängnis aus …

Stil:
Ich habe zuvor noch nie einen Nesbø gelesen oder gehört und das war mein erster sowie letzter Krimi von diesem Autor. Ich habe mich noch nie so veräppelt gefühlt wie beim hören dieses Blödsinns. Zu Beginn dachte ich, dass es am Sprecher liegt weil ich immer wieder beim hören eingeschlafen bin, aber Sascha Rotermund hat eine schöne Stimme, der ich gerne lausche. Also habe ich das Hörbuch an anderen Orten gehört um mich wachzuhalten und auch da wurde es nicht besser. Ich habe es nur zu Ende gehört, weil ich die Hoffnung hatte, dass ein so hochgelobter Autor doch nicht so einen langweiligen, langatmigen, unglaubwürdigen Schund schreiben kann. Aber leider war es so.

Charaktere:
Die sind allo so unglaubwürdig, bei denen muss ich diesmal spoilern …

SPOILER ANFANG
Sonny wäre ein super Charakter gewesen, wenn er dieses Heroinproblem nicht gehabt hätte. So ist er total verrückt nach Drogen und benötigt diese. Aber er hat dennoch die Nerven alles zu organisieren und kann später durch ein paar Tage Liegestütze und Sit-ups sogar ganz davon loskommen aus dem Knast ausbrechen, dann wieder unbemerkt rein und unbemerkt noch mal raus. Zwischendurch gibt es dann noch mal kurz einen kleinen Ausflug zu den Drogen, aber wirklich brauchen tut er sie nicht.

Eine junge Putzfrau nimmt ihr Kind mit zur Arbeit – sie findet keinen Betreuer – dieser Junge blickt in den vollen Putzeimer, sieht sein Spiegelbild und fällt kopfüber in besagten Putzeimer. Er wird befreit und schimpft über „den bösen Zwilling“ welcher ihn in den Eimer gezogen hat. Später wird sogenannter „Zwilling“ Boss eines weltweit agierenden Drogen- und Mädchenhandelkartel. Wie soll das denn gehen?! Als Kind zu blöd sein Spiegelbild von einer realen Person zu unterscheiden und als Erwachsener so intelligent, dass er diesen Markt bedienen kann?!

Die liebe Martha, arbeitet ehrenamtlich im Auffanglager für Drogenabhängige, hat einen ganz tollen Verlobten, der sie heiraten möchte und eine gesicherte Zukunft. Sie lässt alles für einen drogenabhängigen Serienmörder sausen und brennt mit ihm durch – warum eigentlich?!

Und im ganzen Roman geht es natürlich auch noch so halb um die Geschichte vom Mord um Sonnys Vater. Wer und warum hat das ganze in Auftrag gegeben? – Das Rätselraten hat dann auch ein Ende und es ist eine Kunst, den wirklich über die komplette Geschichte absolut liebsten und einfühlsamsten Charakter als den Buh-Mann hinzustellen. Unmöglich!
SPOILER ENDE

Cover:
Das Cover ist ok, düster, berechnend, überlegen. Es passt irgendwie zur Geschichte.

Fazit:
Selten ein so mieses Hörbuch gehört. Da ich es nicht abgebrochen habe (schade um die vergeudete Zeit) erhält „Der Sohn“ von mir noch 2 Sterne, bekommt aber keine Hör- bzw. Leseempfehlung. Diese Geschichte ist unglaubwürdig und wahrscheinlich nur für Fans von Jo Nesbø interessant.

Schattenspiel – Charlotte Link

Klappentext:
Fünf Menschen kennen für ihre gescheiterten Träume nur einen Schuldigen: David Bellino – reich, skrupellos und ohne Freunde. Doch der Tag der Abrechnung ist nah. Gemeinsam versuchen die fünf, den Teufelskreis der Vergangenheit zu durchbrechen. Getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Erinnerung abzuwerfen und sich aus dem Netz gefährlicher Liebschaften und dunkler Geheimnisse zu lösen …


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Titel: Schattenspiel
Autor: Charlotte Link
Verlag: Blanvalet
Seiten: 528
ISBN: 978-3442377329
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir
gar nicht

Ich habe dieses Buch nach 75 Seiten abgebrochen. Und ich kann nicht mal etwas zum Inhalt schreiben 🙁 Die Geschichte war zu Beginn recht interessant: ein Mann, welcher sich an die Spitze gearbeitet hat und einen Ziehsohn zu sich nahm. Dieser, geblendet durch eine Frau, schätze allerdings seinen Ziehvater nicht und sorgte dann unbewusst für dessen grausames Ableben … sehr vorhersehbar und dieser Punkt nahm schon gute 40 Seiten ein. Die Aufklärung dann auch noch mal 10 und dann ging es in den nächsten plätschernden Part – die Geschichte um den Ziehsohn und seine Vergangenheit … und dann tauchten wieder Personen auf, die natürlich auch eine Vergangenheit hatten und, logisch, alle sind miteinander irgendwie verwoben – oha!

Ich hatte zuvor noch nie ein Buch von Charlotte Link in den Händen und auch jetzt reizt mich kein weiteres. Wobei „Schattenspiel“ wohl eines ihrer ersten Veröffentlichungen war. Der Schreibstil ist einfach und alles wurde in die Länge gezogen und es folgt ein Klischee dem vorherigen. Spannung? Nein! Und auch sonst gab es nichts, was mich dazu angehalten hätte diesem Buch meine weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher. Daher von mit ein Abbruch und nur ein Stern.

Ein allzu braves Mädchen – Andrea Sawatzki

Klappentext:
Tagelang bellen die Hunde im Garten des Anwesens, bevor man Winfried Ott findet. Der 71-Jährige liegt nackt im Schlafzimmer seiner Villa, offenbar ermordet mit einer scharfkantigen Waffe. Zur gleichen Zeit entdeckt die Polizei in einem Waldstück eine verstörte junge Frau. Ihre roten Haare leuchten zwischen dem Grün der Bäume. Sie kann sich nicht erinnern, wie sie an diesen Ort gelangt ist. Was sie der Psychiaterin zu erzählen hat, lässt niemanden kalt. Aber entspricht das, was sie erlebt zu haben glaubt, auch der Wahrheit?


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Titel: Ein allzu braves Mädchen
Autor: Andrea Sawatzki
Sprecher: Andrea Sawatzki
Verlag: OSTERWOLD
Länge: 3 Std. 07 Min.
ISBN: 978-3869522005
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Eine junge Frau, verwirrt und verwahrlost, wird in einem Waldstück aufgefunden und zur Sicherheit in eine Klinik gebracht. Sie redet nicht und fasst nur langsam vertrauen in ihre Therapeutin. Was die Therapeutin zu hören bekommt ist schockierend und grausam …

Stil:
Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Andrea Sawatzki gehört habe. Ich finde ihre Stimmfarbe genial – wer kennt sie nicht ?! – aber ohne visuelle Reize wirkt ihre Stimme noch imposanter. Sie spricht atmosphärisch und hat mich die ganze Zeit gefesselt. Ich musste das Hörbuch förmlich in einem Rutsch beenden, weil ich diese Spannung einfach nicht unterbrechen wollte. Wobei das mit der Spannung schon so eine Sache ist: der Plot selbst ist einfach gehalten und schnell wird klar, auf welches Ende die Geschichte zugeht.

Charaktere:
Die junge Frau hat es in mein Herz geschafft. Durch die Integration der Person in die Geschichte – wir wissen nichts, die Psychologin weiß nichts und wir entdecken ihre Persönlichkeit zusammen – muss sie einfach im Gedächtnis bleiben und auch wie sich ihre Geschichte entwickelt und aufbaut ist Wahnsinn.

Cover:
Da Cover ist interessant aber eine wirkliche Verbindung zur Geschichte kann ich nicht erkennen.

Fazit:
Als Hörbuch definitiv ein must hear – spannend und atmosphärisch! Als Buch würde ich es nur Lesern empfehlen, die schnell in Geschichten eintauchen und fühlen können was die Autorin meint. Mir hat „Ein allzu braves Mädchen“ sehr gut gefallen, die Stimme und der Duktus von Andrea Sawatzki taten ihr übriges. Daher gibt es von mir volle 5 Sterne.