Gone 06: Licht – Michael Grant

Klappentext:
Schlimmer als die Dunkelheit ist das Licht, das alle Sünden offenbart.

Das Böse hat einen Namen: Gaia. In Gestalt eines hübschen, harmlos wirkenden Mädchens verfolgt sie die Kids in der FAYZ. Ihr einziger Antrieb: Machtgier. Wenn jemand sie angreift, schlägt sie mit hundertfacher Wucht zurück. Wird sie selbst verletzt, kann sie ihre Wunden in Sekundenschnelle heilen. Die Brüder Sam und Caine, die sich bis aufs Messer bekriegt haben, verbünden sich gegen Gaia. Doch trotz ihrer Superkräfte scheinen auch sie machtlos zu sein …


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Titel: Gone 06: Licht
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 416
ASIN: B00IAFNKWW
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Der letzte Teil der Gone-Reihe und noch immer sind die Kidz in der FAYZ gefangen. Kommen sie zu ihren Familien oder wird es der Dunkelheit gelingen alle zu töten?

Schreibstil:
Es hat sich leider nichts geändert. Klischee folgt Klischee … die guten Kidz möchten immer noch nicht töten (wer will das schon …) selbst dann nicht, wenn ihr Leben davon abhängt. Diese ständigen (typischen) Diskussionen „du musst es tun“ – „nein, ich kann nicht, lieber opfere ich mich“ ARGHS! Dann diese konfusen Liebesgeschichten „sie liebten sich heiß und innig“ – warum? Ansonsten wurde die Geschichte zu meiner Zufriedenheit beendet und ich muss sagen, dass die Reihe zum Ende hin besser wurde. Grant blieb sich und den Charakteren treu und das muss man auf 3.000 Seiten (Gesamtlänge) auch erstmal hinbekommen!

Charaktere:
Diese sind mir zum größten Teil, trotz ihrer Macken, ans Herz gewachsen. Ich habe zwar immer wieder vergessen, dass sie alle so jung sind – es ist mir einfach zu unrealistisch gewesen, dass 12-jährige Mädchen mordend durch die Pampa rennen – aber komischerweise waren mir die Mutationen, die sich teilweise manifestierten, total normal vorgekommen.

Cover:
Es passt wieder sehr gut zur Geschichte.

Fazit:
Ein wirklich schöner Abschluss der Reihe mit vielen Aha-Erlebnissen, aber leider hat sich nicht alles aufgeklärt. Ich denke, wenn man alle Teile zügig hintereinander liest entstehen diese Fragen – wer sich mit dem Lesen Zeit lässt wird keine haben, es sind halt die kleinen Details 😉 Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an Fans der Reihe und an Leser, welche den ersten Teil kennen und wissen wollen wie es ausgeht. Die anderen Teile müssen nicht gelesen werden um diesen zu verstehen.

Gone 05: Angst – Michael Grant

Klappentext:
Das Licht stirbt. Und zugleich wächst die Sehnsucht. Nach einem Hoffnungsschimmer.
Schwarze Tentakel wachsen die Kuppel hinauf in der Sam und seine Freunde seit Monaten gefangen sind. Noch fällt Licht von draußen herein. Noch können sie sich von den Feldern und vom Fischfang ernähren. Doch mit den Tentakeln wächst auch ihre Angst. Schon bald werden sie die Hand nicht mehr vor Augen sehen können und dann beginnt der Kampf ums nackte Überleben…


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Titel: Gone 05: Angst
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
ASIN: B00G61O32S
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Sam und Caine treffen eine Entscheidung: Jeder führt eine Stadt mit seinen Bedingungen. Alles läuft gut, bis zu dem Tag als die Kuppel schwarz und die FAYZ in völliger Dunkelheit enden wird …

Schreibstil:
Es wird immer verrückte und leider haben sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen. Im dritten Teil (Lügen), hatte ich so etwas leider bereits vermutet und nun kam die Gewissheit. Grant wollte zu viel und hat sich verzettelt. Dennoch ist die Geschichte spannend und in sich – im Groben – schlüssig. Die Gewalt und die detailierten und brutalen Szenen stoßen mir immer noch etwas auf, gerade weil es sich um eine Buchreihe für Jugendliche handelt.

Charaktere:
Sie wachsen und gedeihen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr schwer fällt zu glauben, dass viele Personen gerade mal 10 Jahre alt sind. Alle wirken so reif und kampflustig, dass ich immer wieder denke es handelt sich um ältere „Kinder“ so um die 17 Jahre.

Cover:
Das Cover passt zur Reihe und passt sehr gut zur Geschichte.

Fazit:
Ein Teil, der „innen“ und „außen“ Beschreibt und definitiv einer der besten der Reihe ist. Die Atmosphäre in der FAYZ wird gut dargestellt und gerade dadurch fällt das Lesen so leicht. Ich zumindest wollte gar nicht mehr auftauchen und fieberte mit den Kidz mit. Ich vergebe 4 Sterne für „Angst“, weil mir das Buch stellenweise zu brutal ist und ich die kämpferischen Kinder zu unrealistisch finde.

Gone 04: Rache – Michael Grant

Klappentext:
Ein tödlicher Gegner, dem niemand entkommt. Denn er ist so nah wie der eigene Schatten. In Perdido Beach bricht eine schreckliche Seuche aus, gegen die selbst Lana mit ihren heilenden Händen machtlos ist. Doch es kommt noch schlimmer. Der See, aus dem die Kinder ihr Trinkwasser holen, ist fast leer. Da zieht Sam los, um eine neue Wasserquelle zu finden. Die Suche ist extrem gefährlich: Draußen lauern hungrige Raubtiere und ein Feind, der noch eine Rechnung mit Sam offen hat …


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Titel: Gone 04: Rache
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 480
ASIN: B009NOP5EA
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Der Kampf „Gut gegen Böse“ geht in die nächste Runde und die Dunkelheit hat sich etwas ganz spezielles überlegt um zu gewinnen …

Schreibstil:
Es wird immer verrückter. Im ersten Teil wurde noch vermittelt, dass Gewalt keine Lösung ist und mittlerweile ist jeder irgendwie bewaffnet. Die „Guten“ nutzen ihre Waffen allerdings nicht gerne und wirklich nur zur Verteidigung. Die „Guten“ haben auch keinen Sex, während es die „Bösen“ hemmungslos treiben (nein das wird nicht beschrieben, sondern nur beiläufig erwähnt) – irgendwie ist das typisch amerikanisch … Und so zieht sich das durchs ganze Buch – die Guten sind ausnahmslos gut und die Bösen halt nicht. Ich finde es ziemlich klischeehaft und den Sinn dieses Teiles habe ich genausowenig begriffen wie Teil Nummer 2 (Hunger). Es fühlt sich einfach an, als müssen beide Teile da sein um die Reihe künstlich zu verlängern. Die Handlung ist wirr, zu lang und wirkt daher wieder überflüssig.

Charaktere:
Sie nerven mich! Dieses „ich kann dich nicht töten“ zu „ich töte dich, so dass du schmerzen erleiden wirst“ immer wieder lesen zu müssen ist grauenhaft! Es gibt nichts neues zu berichten und die Mutantenkräfte reizen irgendwie auch nicht mehr. Der Einzige, der mich wirklich überzeugen konnte war Caine, seinen Zweifel doch nicht richtig gehandelt zu haben machten ihn sympathisch – jeder macht Fehler.

Cover:
Das Cover ist gelungen und passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:
„Rache“ ist genau wie „Hunger“ ein Teil mit wenig Inhalt und zielt hauptsächlich auf den Kampf zwischen Gut und Böse ab, ohne einen wirklichen Nutzen für die Geschichte zu haben (so fühlt es sich zumindest an). Ich empfehle diesen Teil wirklich nur an Leser, welche die Reihe bis zu diesem Teil gelesen haben. Wobei, es wird alles erklärt und ein Einstieg ist ebenfalls ab diesem Band möglich. Ich vergebe nur 3 Sterne für „Rache“ weil mir die Geschichte zu vorhersehbar war und ich diese typischen ami-klischees nicht so mag, dennoch liest sich der Teil gut und ich freue mich auf den nächsten Band.

Gone 02: Hunger – Michael Grant

Klappentext:
In Perdido Beach ist nichts mehr, wie es einmal war: Seit alle Erwachsenen spurlos verschwunden sind, haben sich zwei verfeindete Lager unter den zurückgelassenen Kindern und Jugendlichen gebildet. Sam muss als Anführer eines dieser Lager nicht nur ein ständiges Auge auf seine Schützlinge haben, er muss auch jeden Tag von Neuem Hunger, Angst und Gewalt die Stirn bieten. Doch die größte Bedrohung lauert im Verborgenen: die Dunkelheit, die alle vernichten will …


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Titel: Gone 02: Hunger
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
Seiten: 496
ASIN: B004WX7N8I
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Viele Tage sind vergangen, seit die Erwachsenen verschwunden sind und die Kids auf sich allein gestellt sind. Viele Krisen konnte Sam abwehren, doch gegen den Hunger und die Dunkelheit scheint auch er machtlos zu sein …

Schreibstil:
Dieser Teil ist noch brutaler als der erste und zeitweise richtig widerlich. Ich würde als Mama lange überlegen müssen, ob ich mein Kind „Hunger“ lesen lassen würde. Der Stil ist sehr bildhaft und macht gutes Kopfkino, dennoch passiert nicht wirklich viel und ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Teil lange in meinem Kopf halten kann. Mir fehlte einfach dieses aha-Erlebnis.

Charaktere:
Die Kids haben sich weiterentwickelt. Viele Charaktere, die im ersten Teil noch blass wirkten, bekommen hier schon fast eine Hauptrolle. Ich finde diese Entwicklung gut und bin gespannt wie es mit der Entwicklung der besonderen Fähigkeiten weitergeht.

Cover:
Das Cover passt perfekt – es ist Dunkel und mystisch.

Fazit:
Leider kann ich nicht wirklich viel über „Hunger“ sagen. Es wirkt wie ein Brocken, der hingeworfen wird ohne dass viel passiert. Dennoch war die Lesezeit durch das geschaffene Kopfkino spannend und ekelhaft zugleich. Ich vergebe 3 Sterne für den 2 Teil der „Gone-Reihe“ und empfehle sie jungen Lesern, welche Horrorgeschichten bzw. ekelhafte Wesen mögen und sich auf eine mystisch-dystopische Reise begeben möchte. Der erste Teil muss nicht gelesen werden um diesen zu verstehen – es wird alles erklärt.

Der Tod der Märchenmacher – Thomas Weber

Klappentext:
Freddy, von seiner Freundin Melissa frisch abserviert, bleibt wenig Zeit, seine Tränen zu trocknen. Ausgerechnet das unattraktivste Mädchen der Schule, Cindy Crow, bittet um seine Hilfe. In ihrer Hand hält sie ein unvollendetes Märchen der Gebrüder Grimm, in dem sie die Prinzessin sei, und er der große Held mit blondem Haar, dazu auserkoren, das Märchen so enden zu lassen, wie sie alle enden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Freddy hält Cindy für verrückt, doch als ihn kurz darauf ein sprechender Wolf anlacht, glaubt er sich in einem Traum wiederzufinden. Doch Taro, Wolfis Frauchen, hat ein größeres Problem: Die schwarze Kutsche ist unterwegs und gruselige Gestalten haben Taros Großmutter entführt. Die Märchenwelt ist in Gefahr und droht unterzugehen! Besitzt Freddy doch das besondere Etwas, das Helden zu Helden macht? Ein märchenhaft witziges Abenteuer!


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Titel: Der Tod der Märchenmacher
Autor: Thomas Weber
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 380
ISBN: 978-3931989651
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Freddy, der typisch flapsige 15-jährige Junge von nebenan ahnt nichts böses, als ihn die unansehnliche Cindy anspricht und ihn um Hilfe bittet. Freddy, der gerade von seiner Freundin Melissa abserviert wurde, möchte sich zumindest anhören was Cindy wünscht, doch als diese ihm erzählt sie sei eine verwunschene Prinzessin und aus einem Märchen entsprungen kann Freddy dies nicht glauben und beginnt zu recherchieren …

Schreibstil:
Der Debütroman von Thomas Weber ist flott, imposant und sehr umfangreich. So erinnerten mich viele Szenen an altbekannte Märchen wie Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Hans im Glück gefolgt von neumodischen Geschichten wie Fluch der Karibik und Herr der Ringe bis hin zu Sagen und Geschichten von Romulus und Remus, König Arthur, Camelot, Cäsar und so weiter. Dies dann alles auf knappe 400 Seiten zu packen ist stolz und wirkt teilweise sehr hektisch. Dazu kommt ja dann noch die eigentliche Geschichte von Freddy, die sich zwar wie ein roter Faden durch die Epochen zieht aber dennoch nicht ausgereift erscheint. Viel mehr liegt das Augenmerk in der Aktion, dem Kampf zwischen Gut und Böse und nicht im Fokus der Figuren, was ich sehr schade finde. Zu Beginn fand ich die Reise von Freddy und seiner märchenhaften Begleitung spannend, aber mit der Zeit ging diese durch die vielen Begegnungen mit dem Bösen unter, es wurde zur Gewohnheit, dass alles gegen Freddy war und es war dann auch normal, dass er einen Weg heraus fand.

Sehr gelungen sind die Bilder, sie sehen handgezeichnet aus, die jedes Kapitel einläuten und einen kleinen Vorgeschmack auf das Geschehen liefern.

Charaktere:
Freddy war mir zu flapsig. Natürlich ist ein 15-jähriger Junge aus der heutigen Zeit sehr aufgedreht und plappert komisches Zeug, aber auch er sollte wissen, dass in einer anderen Zeit andere Regeln herrschen.

Taro sowie Wolfi – die beiden Märchengestalten, welche Freddy auf seiner Reise begleiteten – gefielen mir besser aber auch hier war es mir zu viel. Taro, die mich stark an ein Schwert schwingendes Rotkäppchen erinnerte und Wolfi der viel zu schelmisch war, gingen mir irgendwann auch auf den Keks.

Cindy, von der ich mir viel erhofft hatte, trat leider nur in einer kleinen Nebenrolle auf. Aber auch hier fehlte mir das gewisse etwas.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön und absolut passend zur Geschichte!

Fazit:
Eine sehr rasante Geschichte, welche mich oft zum schmunzeln brachte und mir Märchen, Sagen und Geschichten wieder ins Gedächtnis rief. Allerdings alles zu schnell, zu viel und zu flapsig, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es von mir dennoch, denn dieser Mix ist lesenswert und besonders interessant für Leser, welche gerne Geschichten über epische Schlachten / Gut gegen Böse / Freundschaft / Mut / Zusammenhalt lesen möchten.

Ich bedanke mich beim Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.