Argeneau-Reihe 06: Ein Vampir für gewisse Stunden – Lynsay Sands

Klappentext:
Leigh Gerard wird auf dem Heimweg von einem Vampir angefallen und gebissen. Ehe sie es sich versieht, hat sie sich selbst in einen Blutsauger verwandelt. Der geheimnisvolle Vampir Lucian Argeneau führt Leigh in das Leben als Unsterbliche ein. Und schon bald müssen beide feststellen, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Doch der abtrünnige Vampir, der Leigh gebissen hat, ist noch immer auf freiem Fuß und stellt eine Bedrohung für die Menschen dar…


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Titel: Ein Vampir für gewisse Stunden
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802582424
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Lucian, der älteste, noch unverheiratete Vampir der Argeneau-Sippe spielt in diesem Band die Hauptrolle. Er ist Mitglied des Rates und jagt abtrünnige Vampire. Als er dem skrupellosen Morgan auf den Fersen ist, fällt Lucian die frisch gebissene und in der Wandlung stehende Leigh in die Arme …

Schreibstil:
Ich mag den frisch-romantisch-witzigen-erotischen-Stil von Lynsay Sands immer noch 😀 Sie schafft es mit Leichtigkeit mit ihren Geschichten ein Lächeln in mein Gesicht zu zaubern und mich in die Welt der Unsterblichen zu führen. Leider lagen die vorherigen Bände zu weit zurück, dass ich mich nicht mehr an alles so genau erinnern kann, was die Familie schon alles erlebt hat und bei einigen Details fehlte mir einfach der Zusammenhang. Dies finde ich schade und sollte auch für Leser, welche die anderen Bände nicht kennen, nochmals erläutert werden. Es ist zwar nicht ganz so schlimm ein paar Dinge nicht zu wissen, man versteht die grobe Handlung dennoch, aber ich hatte immer ein Gefühl etwas nicht zu wissen und musste dann noch mal in einem anderen Buch nachlesen (ärgerlich).

Charaktere:
Lucian ist ein typischer Argeneau. Schüchtern, zuvorkommend, witzig und männlich *sabber* Durch seine spezielle Art wirkte er immer etwas böse, was aber auf eine Art auch mega komisch war.

Leigh passt hervorragend zu ihm und es machte solche Freude, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten.

An die anderen Charaktere muss ich mich ehrlich gesagt erst wieder gewöhnen. Die einzige, die mir noch im Kopf geblieben war, war Marguerite (die Übermutter der Familie). Und ich mag sie!

Cover:
Wie immer ein schönes Cover, welches zur Geschichte passt.

Fazit:
Ein schöner 6. Teil der Reihe, der romantisch-erotisch-witzig ist und einem die Familie Argeneau näher bringt. Dieser Teil kann unabhängig von den anderen gelesen werden, solange man nicht alle Dinge bis ins kleinste Detail wissen möchte. Aufgrund kleiner Anspielungen auf bereits geschehene Dinge ohne Aufklärung (in diesem Band) ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 für „Ein Vampir für gewisse Stunden“. Eine Leseempfehlung gibt es natürlich an Fans der Reihe und an neue Leserinnen, welche auf romantische Vampirgeschichten stehen.

Reiheninfo:
Eine Vampirin auf Abwegen – Lynsay Sands
Verliebt in einen Vampir – Lynsay Sands
Ein Vampir zum Vernaschen – Lynsay Sands
Immer Ärger mit Vampiren – Lynsay Sands
Vampire haben’s auch nicht leicht – Lynsay Sands

HexenLust 3 – Sharon York

Klappentext:
Teil 3: Die Hexen beschützen die Menschheit vor Vampiren, Dämonen & Magiern.

Der Kampf gegen den Teufel und seine Söhne geht in die finale Runde.
Doch dieses Mal kämpfen Maddox und Isabelle Seite an Seite …

Isabelle will endlich wissen,
wer sie ist und wer ihre Eltern sind!

Und als Maddox ihre Mutter findet, sitzt der Schock tief, weil sie erkennt, wer sie wirklich ist …


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Titel: HexenLust 3
Autor: Sharon York
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3862772155
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

2 Jahre musste ich auf den dritten Teil von HexenLust warten und nun ist er endlich da und … total langweilig 🙁

Inhalt:
Isabelle, die bereits im 2. Teil zu starke Kräfte hatte um „nur“ eine Hexe zu sein, wird nun noch stärker. Dem aufmerksamen Leser wird klar sein warum – und das übrigens bereits in HexenLust 2. Also Isa wird mächtig und findet es geil. Geilheit ist in diesem Teil auch etwas nebensächliches, denn es passiert fast nichts und wenn, dann ist es nichts neues …

Schreibstil:
Den Stil von Sharon York hat mir in den letzten Büchern sehr gefallen und ich fand den Spagat zwischen Fiktion und realer Welt sehr gelungen, daher kann ich nicht wirklich nachvollziehen, was hier schief gelaufen ist. Die Geschichte plätschert so dahin und es ist eher ein Roman in unserer Welt, bei dem eine Frau halt mal Sex hat. Was ist passiert? Ist in der 2-jährigen Entstehungszeit keine Muse da gewesen?

Charaktere:
Isa kann alles, sie ist mächtig und verzweifelt und doch stolz. Diese Verwirrtheit habe ich ihr nicht abgekauft und es nervte. Bei den anderen Charakteren fehlte auch irgendwas, sie wirkten unfertig und hatten nicht mehr diesen Effekt, an den ich mich noch aus den vorherigen Büchern erinnere.

Cover:
Das Cover ist schön und passt zu den HexenLust-Cover.

Fazit:
Ein ganz mieser letzter Teil, den es nach 2 Jahren Wartezeit dann auch nicht mehr gebraucht hätte. Eine langweilige Geschichte, die sehr wenig mit den anderen Teilen zu tun hat. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und eher den Rat nach dem zweiten Teil aufzuhören, denn den Ausgang kann man sich denken. Daher nur 1 Stern.

Elionore Brevent 04: Verliebt, verlobt … Verhext – Kristina Günak

Klappentext:
Es könnte alles so schön sein in Elis endlich einmal geregelter Welt. Ist es auch. Bis ihr das Haus gekündigt wird. Nun gilt es eine neue Bleibe zu finden. Was sich als schwierig erweist. Bei diversen nächtlichen magischen Aktivitäten und einem Kerl, der sich regelmäßig in einen Jaguar verwandelt, sind Nachbarn nun wirklich nicht wünschenswert.
Nimmt man dazu noch einen Kobold, unerwartete Schätze und eine Erdlinie, die null Bock auf Umzug hat, ist Eli bedient, sodass sie sich schon fast zur Weltrettung zurücksehnt.

Wie es dem Nachwuchs von Prinz Valium und Elfriede, dem magischen Perlhuhn, geht, warum Gestaltwandler doch sehr romantisch sein können und weshalb Sie, werter Leser, besser darauf achten, dass kein Kobold in Ihr Haus einzieht, das erfahren Sie in diesem Buch.


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Titel: Verliebt, verlobt … Verhext
Autor: Kristina Günak
Seiten: 169
ASIN: B00WQ6ZZ92
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir
sehr

Inhalt:
Eli muss umziehen. Die Förster möchten ihr Haus wieder bewohnen und kündigen Eigenbedarf an. Nun muss schnell ein Haus in Alleinlage gefunden werden – wer mit einem Gestaltwandler zusammenlebt benötigt sowas einfach – und Platz für die Erdlinie muss es auch geben …

Schreibstil:
Typisch spritzig und witzig geht es wieder zur Sache. Eli ist genau so wie gewohnt, nur Vincent entpuppt sich langsam aber sicher zu einer zahmen, dafür aber sehr Testosteron gesteuerten Hauskatze. Was sich ebenfalls wunderbar lesen lässt und der Geschichte sehr gut tut. Gefallen hat mir das Ende oder heißt es: die Enden?! Es gibt nämlich gleich 2 Stück. Eines für die, die Friede-Freude-Eierkuchen lieben und eines für jene, welche Cliffhanger mögen und total heiß gemacht werden. Wann gibt es Teil 5 ?!

Charaktere:
Sie sind alle wieder da und haben sich kaum verändert – bis auf Vincent. Dieser ist, nicht nur zahmer, sondern irgendwie auch potenter geworden. Was habe ich gelacht, als er Eli überreden wollte mit ihm zu schlafen und hey: sein Argument war genial!

Schön fand ich, dass Jost und Pax etwas mehr vorkamen. Ich mag die beiden sehr und würde mich so freuen, wenn sie auch im nächsten Teil wieder eine größere Rolle eingeräumt bekommen.

Der hauseigene Kobold sollte bestimmt schrecklich rüberkommen, aber irgendwie ist er mein heimlicher Liebling. Ich konnte ihn gleich vor meinem geistigen Auge sehen und habe ihn umgehend in mein Herz geschlossen. Ich freue mich auf seine Geschichte!

Cover:
Das Cover ist wieder super schön geworden und passt zur Geschichte.

Fazit:
Ein toller vierter Teil der Reihe, der Lust auf mehr macht. Die vorherigen Teile muss man nicht gelesen haben um diesen zu verstehen, allerdings wäre es schöner wenn man die anderen Teile kennt – einfach um die Entwicklung der Charaktere zu erleben und zu verstehen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung an Leser, welche gerne Geschichten über Magie, Liebe, Gestaltwandler, Hexen, Zauberer und den ganz normalen weltlichen Wahnsinn lesen möchten.

Der Tod der Märchenmacher – Thomas Weber

Klappentext:
Freddy, von seiner Freundin Melissa frisch abserviert, bleibt wenig Zeit, seine Tränen zu trocknen. Ausgerechnet das unattraktivste Mädchen der Schule, Cindy Crow, bittet um seine Hilfe. In ihrer Hand hält sie ein unvollendetes Märchen der Gebrüder Grimm, in dem sie die Prinzessin sei, und er der große Held mit blondem Haar, dazu auserkoren, das Märchen so enden zu lassen, wie sie alle enden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Freddy hält Cindy für verrückt, doch als ihn kurz darauf ein sprechender Wolf anlacht, glaubt er sich in einem Traum wiederzufinden. Doch Taro, Wolfis Frauchen, hat ein größeres Problem: Die schwarze Kutsche ist unterwegs und gruselige Gestalten haben Taros Großmutter entführt. Die Märchenwelt ist in Gefahr und droht unterzugehen! Besitzt Freddy doch das besondere Etwas, das Helden zu Helden macht? Ein märchenhaft witziges Abenteuer!


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Titel: Der Tod der Märchenmacher
Autor: Thomas Weber
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 380
ISBN: 978-3931989651
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Freddy, der typisch flapsige 15-jährige Junge von nebenan ahnt nichts böses, als ihn die unansehnliche Cindy anspricht und ihn um Hilfe bittet. Freddy, der gerade von seiner Freundin Melissa abserviert wurde, möchte sich zumindest anhören was Cindy wünscht, doch als diese ihm erzählt sie sei eine verwunschene Prinzessin und aus einem Märchen entsprungen kann Freddy dies nicht glauben und beginnt zu recherchieren …

Schreibstil:
Der Debütroman von Thomas Weber ist flott, imposant und sehr umfangreich. So erinnerten mich viele Szenen an altbekannte Märchen wie Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Hans im Glück gefolgt von neumodischen Geschichten wie Fluch der Karibik und Herr der Ringe bis hin zu Sagen und Geschichten von Romulus und Remus, König Arthur, Camelot, Cäsar und so weiter. Dies dann alles auf knappe 400 Seiten zu packen ist stolz und wirkt teilweise sehr hektisch. Dazu kommt ja dann noch die eigentliche Geschichte von Freddy, die sich zwar wie ein roter Faden durch die Epochen zieht aber dennoch nicht ausgereift erscheint. Viel mehr liegt das Augenmerk in der Aktion, dem Kampf zwischen Gut und Böse und nicht im Fokus der Figuren, was ich sehr schade finde. Zu Beginn fand ich die Reise von Freddy und seiner märchenhaften Begleitung spannend, aber mit der Zeit ging diese durch die vielen Begegnungen mit dem Bösen unter, es wurde zur Gewohnheit, dass alles gegen Freddy war und es war dann auch normal, dass er einen Weg heraus fand.

Sehr gelungen sind die Bilder, sie sehen handgezeichnet aus, die jedes Kapitel einläuten und einen kleinen Vorgeschmack auf das Geschehen liefern.

Charaktere:
Freddy war mir zu flapsig. Natürlich ist ein 15-jähriger Junge aus der heutigen Zeit sehr aufgedreht und plappert komisches Zeug, aber auch er sollte wissen, dass in einer anderen Zeit andere Regeln herrschen.

Taro sowie Wolfi – die beiden Märchengestalten, welche Freddy auf seiner Reise begleiteten – gefielen mir besser aber auch hier war es mir zu viel. Taro, die mich stark an ein Schwert schwingendes Rotkäppchen erinnerte und Wolfi der viel zu schelmisch war, gingen mir irgendwann auch auf den Keks.

Cindy, von der ich mir viel erhofft hatte, trat leider nur in einer kleinen Nebenrolle auf. Aber auch hier fehlte mir das gewisse etwas.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön und absolut passend zur Geschichte!

Fazit:
Eine sehr rasante Geschichte, welche mich oft zum schmunzeln brachte und mir Märchen, Sagen und Geschichten wieder ins Gedächtnis rief. Allerdings alles zu schnell, zu viel und zu flapsig, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es von mir dennoch, denn dieser Mix ist lesenswert und besonders interessant für Leser, welche gerne Geschichten über epische Schlachten / Gut gegen Böse / Freundschaft / Mut / Zusammenhalt lesen möchten.

Ich bedanke mich beim Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dance of Shadows: Tanz der Dämonen – Yelena Black

Klappentext:
Als die tanzbegeisterte Vanessa an der New Yorker Ballettakademie angenommen wird, verfolgen sie die Schatten der Vergangenheit. Vor drei Jahren verschwand ihre Schwester spurlos von der Schule. Vanessa muss sie finden! Doch dann tanzt sie für die Rolle des Feuervogels vor und verliert sich in der mysteriösen Macht des Tanzes – wie schon ihre Schwester vor ihr …


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Titel: Dance of Shadows: Tanz der Dämonen
Autor: Yelena Black
Verlag: Carlsen
Seiten: 384
ISBN: 978-3551313775
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir 

Inhalt:
Vanessa erhält ein Stipendium an der New Yorker Ballett-Akademie, doch nur zum Tanzen ist sie nicht an der Schule. Ihre Schwester ging vor ein paar Jahren ebenfalls an die NYBA, kehrte aber nie zurück. Was damals geschah möchte Vanessa herausfinden …

Schreibstil:
Der Stil von Yelena Black gefällt mir sehr gut. Sie schreibt rasant ohne Langeweile aufkommen zu lassen und widmet sich ihrer Leidenschaft: dem Tanzen! Wer damit nun gar nichts anfangen kann, wird mit „Dance of Shadows“ auch nichts anfangen können, für alle anderen ist die Liebe zu den Figuren, zum Tanz und zur Geschichte eine wahre Lesefreude. Der Ausdruck ist passend und sehr gut für Jugendliche geeignet, ohne in eine abgehackte Sprache zu verfallen.

Charaktere:
Vanessa versucht von Anfang an das Geheimnis um ihre Schwester zu entschlüsseln ohne dabei ihre Leidenschaft fürs Tanzen aufzugeben. Dieser Drahtseilakt gelingt ihr sehr gut und auch ihre Zerrissenheit ist spürbar.

Die anderen Charaktere haben mir auch gut gefallen, so wird natürlich eine Liebesgeschichte gesponnen, die auf den ersten Blick anders ist, als in einem typischen Teen-Buch.

Cover:
Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und zeigt worum es in diesem Buch geht: Tanz!

Fazit:
Wer mit Tanzen und Ballett nichts anzufangen weiß, wird sich hier eindeutig langweilen! Wer eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Intrigen lesen möchte ist definitiv gut bedient und wird mit „Dance of Shadows“ einen eindrucksvollen und schillernden Jugendthriller lesen. Mir hat die Geschichte gut gefallen und daher vergebe ich 4 Sterne. Für 5 hat es leider nicht gereicht, da ein paar Dinge nicht aufgeklärt wurden – für die Geschichte aber irrelevant.

Ich bedanke mich bei Carlsen für das Rezensionsexemplar.