Pyromantische Affäre – Erotische Erzählung – Laura Lay

Klappentext:
PYROMANTISCHE AFFÄRE
Joe und Lila sind ein besonderes Paar. Wo immer sie auch auftauchen, erregen sie Aufmerksamkeit und neugierige Blicke. Was niemand weiß: Sie spielen ein erotisches Rollenspiel.
Und was geschieht eigentlich, wenn eine Pyrokünstlerin und eine Malerin in einem Künstlercamp aufeinander treffen und sich verlieben? Ein Feuerwerk der Sinneslust!

Mit Bonus-Story
MISTER WONDERFUL
Eines Tages kommt ein Mann zu einer Therapeutin. Er ist in großer Not: Frauen verfallen ihm auf Schritt und Tritt. Er fühlt sich bedrängt und verfolgt und wünscht sich sein altes Leben zurück. Kann sie ihm helfen?


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Titel: Pyromantische Affäre
Autor: Laura Lay
Seiten: 50
ASIN: B00BISD3YI
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Eine fantasievolle Kurzstory die in 2 Geschichten unterteilt ist und am Schluss interessant zusammengeführt wird. Zu der „Pyromantischen Affäre“ erhält der Leser noch eine Bonusstory, diese war fast schon zu witzig um erotisch zu sein. Denn ein Mann, dem sich die Frauen zu Füßen werfen, sucht eine Therapeutin auf – das kann nur lustig sein  😉

Der Schreibstil der Hauptgeschichte ist etwas gewöhnungsbedürftig und teilweise kompliziert. Die Bonusstory ist aus der „Ich“ Perspektive geschrieben und dadurch kommt man leichter rein.

Die Charaktere waren ausreichend beschrieben und konnten im Kopfkino auch gut umgesetzt werden. Meine Gedankenwelt bekam gut dosiertes Input und somit konnte ich gut im Lesefluss bleiben.

Das Cover passt gut, da es mich an einen explodierenden Sternennebel erinnert und das Feuerwerk welches dabei entsteht.

Fazit, ich hatte sehr viel Spaß beim lesen und war sehr überrascht vom Ende der Hauptgeschichte. Diese war sehr erotisch und anregend, so dass ich nachhaltig immer noch sehr im Kopfkino gefangen bin. Ich vergebe 4 Sterne da es für mich eine sehr prickelnde Geschichte war. Für Leser, die viel erotische Szenen erwarten ist dieses Buch eher nichts, da sich Laura Lay eher mit dem „davor“ beschäftigt.

Ich empfehle dieses Buch an Leser die nicht nur harten Sex erwarten, sondern auch z.B. etwas Witz und auch das Vorspiel genießen.

Wir bedanken uns bei Laura Lay für das Rezensionsexemplar.

Bel Ami – Guy de Maupassant

Klappentext:
Georges Duroy, der in Tunesien seine Militärzeit abgeleistet hat, flaniert durch Paris, wo er völlig mittellos in einem schäbigen Zimmer wohnt und in den Cafés der Grands Boulevards und des Montmartre verkehrt. Sein einziger Reichtum ist seine blendende äußere Erscheinung und seine Bekanntschaft mit Forestier, einem arrivierten Pariser Journalisten.


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Titel: Bel Ami
Autor: Guy de Maupassant
Seiten: 416
ASIN: B004UBALKY
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

George Duroy, mittellos und erschöpft, möchte es in Paris nochmals versuchen. durch Zufall trifft er seinen alten Armeekameraden der ihm zum Aufstieg verhilft. Duroy lernt dadurch immer mehr pariser Persönlichkeiten kennen und auch Frauen, denen er sich ganz besonders widmet, doch was dann?

Der Aufbau der von amazon überarbeiteten Fassung ist sehr gut. Der Text ist in Blocksatz, ohne Flattersatz, geschrieben und es gibt kaum Rechtschreibfehler die durch das digitalisieren verursacht wurden (so wie bei Jane Eyre, welches fast unlesbar war). Der Schreibstil ist flüssig und macht Spaß zu lesen. So ist es ein leichtes sich in das Paris des 19. Jahrhunderts hineinzuversetzen und mit Bel Ami, wie George liebevoll genannt wird, mitzufiebern.

Die Charaktere sind schnell in meinem Kopfkino vorhanden, da die Beschreibungen der Personen alles liefert was sie benötigen. Schwierig war für mich die Aufteilung meiner Sympathie so konnte ich mit jedem irgendwie fühlen konnte mich aber nicht entscheiden wo ich stehen wollen würde und zu wem ich halte. Das doch recht komplexe Spiel, welches von den Charakteren getrieben wird fand ich daher umso aufregender.

Fazit:
Ein sehr lesenswerter Klassiker den ich jedem Leser empfehlen würde. Von mir erhält Bel Ami 4 Sterne, für 5 hat es leider durch ein paar Durststrecken nicht gereicht.

Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension – Erik Arnold

Klappentext:
Neor ist eine friedliche Welt, in der Wirklichkeit und Fantasie zu einem zeitlosen Traum verschmelzen. Eines Tages jedoch fallen Bestien aus einer anderen Galaxie über den einzigartigen Planeten her. Serena stellt sich mit ihren Soldaten und einigen Überlebenden der entscheidenden Schlacht. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt. Die Prinzessin riskiert alles, was sie besitzt – nicht zuletzt setzt sie ihr eigenes, junges Leben aufs Spiel. Ein spannender Science-Fiction-Roman voller Abenteuer, überraschender Wendungen und knisternder Leidenschaft.


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Titel: Parallelwelt: Angriff aus einer anderen Dimension
Autor: Erik Arnold
Seiten: 186
ISBN: 978-3000409400
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Prinzessin Serena lebt auf dem Planeten Neor, der nun fast 1000 Jahre in Frieden regiert wird. Dieser Frieden wird nun durch eine außerirdische Macht bedroht und die Prinzessin hat nun alle Hände voll zu tun diesen Frieden wieder her zu stellen. Dabei muss sie aber schwere Verluste in kauf nehmen um ihren Planeten zu retten.

Schreibstiel:
Der Schreibstiel ist einfach und lässt sich gut lesen, sodass auch ungeübte Leser gut mitkommen.

Charaktere:
Die Charaktere sind greifbar und ausreichend beschrieben, es fehlt ihnen an nichts.

Cover:
Das Cover ist sehr schön, es passt sehr gut zum Inhalt und zeigt die Schöne Prinzessin Serena und ihr Einhorn Ginja.

Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, einige Zusammenhänge und Details kannte ich aus einigen Sci-Fi Filmen, dies war aber nur am Anfang der Fall, später ist es eine komplett eigenständige Geschichte. Der Autor hatte mir beim Kauf auf der Buchmesse bereits erklärt, dass er sich von einigen Filmen inspirieren lassen hatte, und daher war das auch soweit ok. Die Erotischen Szenen waren sehr seicht und es hätte für meinen Geschmack durchaus etwas mehr sein können. Die Story selbst hat mir sehr gut gefallen und könnte mir durchaus vorstellen noch etwas von Prinzessin Serena zu lesen. Ich vergebe 4 Sterne.

Ich hab sie nicht gezählt: Eine unartige Biografie – Dolores Schmidinger

Klappentext:
Liebe, Lust und Leidenschaft: Es bleibt nichts ausgespart

„Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt“, meinte einmal Andrea Händler über ihre Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. „Die Schmidinger“ ist Meisterin darin, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Titel: Ich hab sie nicht gezählt: Eine unartige Biografie
Autor: Dolores Schmidinger
Verlag: Kremayr & Scheriau
Seiten: 239
ISBN: 978-3218008457
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Dolores Schmidinger ist Schauspielerin, Kabarettistin und Regisseurin. In ihrer Biografie schreibt sie über ihr Leben von der Kindheit bis ins Jahr 2011.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Dolores Schmidinger ist flüssig und gut zu lesen. Schön ist auch, dass mit Austriazismen geschrieben wurde somit kann noch mehr Nähe vermittelt werden.

Cover:
Das Cover lässt eine Biografie vermuten in der es ausschließlich um Erotik geht und nur Bettgeschichten vorgetragen werden, dem ist dann aber nicht so. Ich muss ehrlich getsehen, dass ich, für meinen Geschmack, keine erotische Szene im Buch fand. Eine Frau auf einer Bühne hätte eventuell besser gepasst.

Meine Meinung:
Wirklich fesseln konnte mich diese Biografie nicht. Ich muss zugeben, dass ich Dolores Schmidinger vor diesem Buch nicht kannte und nach diesem Buch kein Interesse habe dies zu ändern. Dolores bleibt das ganze Buch über sehr kindlich und naiv. wie kann eine erwachsene Frau über Alkohol- und Tablettenmissbrauch sowie Bulimie schreiben, als wäre es das normalste auf der Welt? Zwischenzeitlich habe ich es auf die „witzige Ader“, die sie als Kabarettistin sicherlich hat, geschoben, aber es wurde mir trotzdem als zu normal hingestellt. Auch das Dolores sich an den Männern ihrer Freundinnen vergreift und vor nichts zurückzuschrecken scheint, spricht nicht gerade für ihren Charakter. Trotzdem fühlte ich, gerade bei der Schilderung ihrer Kindheit sehr mit ihr, da diese doch recht hart gewesen sein muss.

Auch die anderen Personen im Buch bleiben sehr farblos, von den Eltern konnte ich mir dagegen gut ein Bild machen. Aber egal über welche Beziehung geschrieben wird, ich begreife nicht warum Dolores sich mit diesen Männern abgibt und warum sie so handelt wie sie es schreibt.

Fazit:
Ein Buch was nur für Fans von Dolores Schmidinger und für Leser, die den Österreichischen Dialekt mögen, eine wirkliche Empfehlung sein kann. Mir war die Biografie zu flach oder ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Ich gebe 2 Sterne für ein Buch, welches mich nicht begeistern konnte.

Ich bedanke mich beim Kremayr & Scheriau Verlag und Blog dein Buch für das Rezensionsexemplar.

Liebe auf den zweiten Blick – Lynsay Sands

Klappentext:
Manchmal stolpert man über die Liebe …

Ohne Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Ihre Stiefmutter verbietet ihr jedoch, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Aber diese Strategie geht gehörig nach hinten los, denn durch ihre Tollpatschigkeit schlägt Clarissa die Männer reihenweise in die Flucht. Nur der Draufgänger Adrian Monfort, Earl of Mowbray, scheint dich daran nicht zu stören …


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Titel: Liebe auf den zweiten Blick
Autor: Lynsay Sands
Verlag: Lyx
Seiten: 380
ISBN: 978-3802589003
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Clarissa ist ohne ihre Brille fast blind und, da sich eine Brille auf der Nase nicht schickt – so findet es zumindest Stiefmutter Lydia – muss Clarissa ohne ihre Sehhilfe auskommen. Auf einem Ball lernt sie Adrian kennen, der trotz vieler Warnungen gefallen an Clarissa findet. Gibt es für die beiden eine Chance?

Der Schreibstil möchte ich bei diesem Buch nicht bewerten. Ich habe noch ein Buch von Lynsay Sands im Schrank, allerdings von einem anderen Übersetzer, denn ich denke hier hat Beate Darius einen sehr miesen Job erledigt und das Buch regelrecht verhunzt. Die Leseprobe fand ich noch sehr amüsant, in einem historischen Roman etwas lapidar zu schreiben und auch ganz offen über Tabuthemen zu reden ist okay, aber die Ausdrücke sind unter aller Sau! Das gehört einfach nicht in diese Zeit und vermittelt einen ganz falschen Eindruck, von der Geschichte sowie über die Charaktere.

Die Charaktere haben mir zugesagt. Clarissa ist eine liebenswerte und sehr arme Persönlichkeit. Sie steht unter der Obhut ihrer Stiefmutter und leidet sehr. Ich bin ja auch Brillenträgerin und ohne meine Sehhilfe wahrscheinlich genauso aufgeschmissen wie Clarissa, daher fühlte ich sofort mit ihr. Adrian ist ein toller Mann dem es an nichts fehlte, auch ihn mochte ich und fieberte mit den beiden mit.

Das Cover finde ich sehr schön, so ist grün eine Farbe, die noch kurz vor dem erblinden wahrgenommen werden kann und daher hervorragend gelöst. Allerdings passt die altmodische Garderobe nicht zum Text im Buch.

Fazit:
Die Übersetzung ist das Letzte! Man kann doch nicht von einem Ball im Jahre 1808 ausgehen und die Charaktere sprechen lassen wie in einer Disco! Da das Buch aber vom Inhalt her sehr schnell und flüssig zu lesen ist, gebe ich 4 Sterne und ziehe nur einen für die neumodischen Ausdrücke ab. Eine Leseempfehlung spreche ich nur an Leser aus, die kein Problem mit einem historischen Roman, der in der Neuzeit spielt, haben. Natürlich gibt es wieder ein paar erotische Szenen im Buch, die sehr sinnlich und gut geschrieben sind.