Der Assistent 2 – Susan Jones

Klapentext:
Susan Jones entführt,
fesselt und berauscht!

Sie ist der Chef,
doch er hat das Sagen.
Sie will ihm ebenbürtig sein.
Wird er es zulassen?

Eine hörige Chefin
Ein perfekter Assistent
Eine große Aufgabe


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Titel: Der Assistent 2
Autor: Susan Jones
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3862771974
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

! ACHTUNG diese Rezension enthält SPOILER aus „Der Assistent 1“ !

Als erstes möchte ich gerne loswerden, dass mir das Ende des ersten Teiles nicht so gut gefallen hat. Eine Sub-Dom-Beziehung sollte immer mit beiderseitigem Einverständnis laufen und sich auch nicht über die Menschenwürde stellen. Daher hatte ich für den ersten Teil auch nur 4 Sterne vergeben und nicht 5.
Dann habe ich mich natürlich gefragt, wie ich an den zweiten Teil dieser, doch sehr herben Geschichte herangehen soll. Ich habe mich dann dafür entschieden, das Buch nicht als Erotikroman zu lesen, sondern eher als Einblick in eine Welt, die ich so nicht kennen lernen möchte. In eine Welt, in der eine Persönlichkeit zerstört wurde und wie diese Person und andere damit umgehen. Daher fällt meine Bewertung und Besprechung sicherlich anders aus als erwartet 😉

Inhalt:
Rebecca ist nun endlich in psychotherapeutischer Behandlung. Sie hat eingesehen, dass Marc ihr nicht gut tut und sie möchte wieder in ihrem Job arbeiten. Auch mit Stacy, ihrer besten Freundin, möchte sie sich wieder versöhnen. Doch als Becca vor der Firma auf das Auftauchen von Stacy wartet, entdeckt sie Marc …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und in der Gegenwartsform gehalten, sodass Gefühle und Handlungen verstanden werden und das Kopfkino anregen. Teilweise wird jedoch die Erotik zu stark hervorgehoben und die Handlung vernachlässigt. Dies fand ich schade und auch das Ende wirkt dadurch zu erzwungen und unlogisch.

Charaktere:
Das Rebecca sich in die Hände eines Fachmannes begab fand ich sehr gut. Allerdings hätte ich mir mehr Erfolgsaussichten gewünscht, als es am Ende letztendlich gab.

Marc ist immer noch gestört und von seiner mystischen Art ist nicht mehr viel geblieben. Er wurde mir immer unheimlicher und damit unsympathischer.

Stacy, die im ersten Teil bereits eine Nebenrolle hatte, blüht nicht auf. Sie hätte mehr für ihre Freundin tun müssen und blieb mir fremd. Ich hätte mir gerne mehr von ihr gewünscht.

Cover:
Auch dieses Cover passt sehr gut und durch den Bildausschnitt wirkt das Covermodell sehr dominant.

Fazit:
Ein interessanter zweiter Teil, der für mich wenig mit Erotik zu tun hatte – zumindest war sie nicht mein Fall. Als „Hintergrundgeschichte“ für Frauen, welche in so einer „Rolle“ leben, war das Buch aber interessant. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Abhängigkeitsverhältnis entstehen kann.

Daher gebe ich eine Leseempfehlung an Leser, die eine Geschichte über eine abhängige Frau lesen wollen – inkl. einer erotischen Geschichte 😉

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Der Assistent 1 – Susan Jones

Klappentext:
Susan Jones entführt, fesselt und berauscht!

Sie liebt ihren Job
und ihren Assistenten.
Sie kann nicht ohne ihn,
doch er kann ohne sie …

Eine grosse Firma
Eine hörige Chefin
Ein perfekter Assistent


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Titel: Der Assistent 1
Autor: Susan Jones
Verlag: blue panther books
Seiten: 224
ISBN: 978-3940505965
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Rebecca ist eine erfolgreiche Frau, welche ganz in ihrem Job aufgeht und auch nur für diesen lebt. Bis eines Tages der junge Marc, als ihr persönlicher Assistent, eingestellt wird. Die rasante Geschichte um Macht und Liebe beginnt – für was wird sich Rebecca entscheiden?!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Susan Jones ist sehr gut. Sie schreibt alles im Präsens, was den Leser natürlich sofort in die Geschichte integriert und das eigene Kopfkino nur mitspielen kann.

Charaktere:
Rebecca macht in diesem Buch eine starke Verwandlung durch. Leider konnte ich diese Veränderung nicht immer gut heißen und zum Ende des Buches habe ich die, am Anfang, starke Persönlichkeit fast bedauert. Durch ihre Sehnsucht zu Marc wirkt sie naiv und zerbrechlich, dies habe ich ihr so nicht zugetraut.

Marc, der zu Beginn sehr mystisch wirkt entwickelt sich zu einem eigenartigen Kauz, der mir teilweise angst machte. Er setzt sich, für meinen Geschmack, zu sehr über die menschlichen Rechte hinweg und mit so einem Charakter kann ich immer schlecht umgehen.

Trotzdem passten beide Persönlichkeiten super in das Buch und sie hätten gar nicht anders sein dürfen 😉

Cover:
Das Cover passt perfekt. Dieser markante Typ mit offenem Hemd 😳

Fazit:
Ein Buch, welches bestimmt für einige Leser zu heftig sein kann. Marc überschreitet Grenzen und daher gebe ich dem Buch nur 4 Sterne. Ich freue mich allerdings sehr auf den 2. Band und empfehle „Der Assistent 1“ an Leser, welche es etwas außergewöhnlich und härter mögen 🙂

Ein Hinweis zum Schluss: Die Bonusstory „LustSchmuck“ sollte gelesen werden. Den Code zum Download gibt es, wie immer, im Buch.

Ich bedanke mich bei blue panther books für das Rezensionsexemplar.

Argeneau-Reihe 03: Ein Vampir zum Vernaschen – Lynsay Sands

Klappentext:
Der gut aussehende Vampir Lucern Argeneau schreibt unter Pseudonym historische Liebesromane. Da er die meisten Ereignisse, die er in seinen Romanen beschreibt, selbst erlebt hat, sind seine Bücher sehr erfolgreich. Er besitzt eine große Fangemeinde, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Autor einmal persönlich kennenzulernen. Doch Lucern lebt äußerst zurückgezogen und weigert sich, auf Lesereise zu gehen oder Autogramme zu geben, schon allein deshalb, weil für ihn als Vampir das Reisen bei Tag schwierig ist. Doch seine neue Lektorin Kate C. Leever hat es darauf angelegt, den schüchternen Lucern aus der Reserve zu locken – und das um jeden Preis.


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Titel: Ein Vampir zum Vernaschen
Autor: Lynsay Sands
Verlag: LYX
Seiten: 384
ISBN: 978-3802581724
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Der alleinlebende Autor, Lucern Argeneau, versucht alles um seiner nervenden Lektorin zu entgehen, doch Kate lässt nicht locker und bemüht sich sehr, Lucern zu einer Lesereise zu bewegen. Mit Hilfe von Lucerns Mutter gelingt es Kate den mürrischen Autor zu einem Termin zu überreden, doch kann Lucern über seinen Schatten springen und sich seinen Fans und der Liebe hingeben?!

Schreibstil:
Wie immer ist der Stil von Lynsay Sands zum schreien komisch. Ich habe tränen gelacht und konnte mir das komplette Buch bildlich vorstellen. Was die Lacher noch intensiver werden lies.

Charaktere:
Lucern, der schrullige Autor, war von den vorangegangen Bänden bereits bekannt. Daher überraschte seine Art nicht und es machte ihn wahnsinnig sympathisch zu verstehen warum er so verschlossen und zurückgezogen lebt.

Kate ist eine witzige und spritzige Lektorin die ich sofort sympathisch fand. Ihre Art, Lucern aus der Reserve zu locken, war amüsant und lies sie sehr energisch wirken.

Die anderen Familienmitglileder waren ebenfalls bekannt und ich finde es immer wieder erstaunlich das sie immer noch sich selbst treu sind. Jeder zeigt sich wie im ersten Band und durch die Wiederkehr macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen und zu erfahren was aus den anderen Personen geworden ist.

Cover:
Das Cover zeigt ein Getränk mit Herz, was für die geschäftliche Veranstaltung von Kate und Lucern stehen könnte.

Fazit:
Ein witziger dritter Teil, der nach „Eine Vampirin auf Abwegen“ und „Verliebt in einen Vampir“ zum lachen und träumen anregt. Ich habe mich gefreut bekannten Mitgliedern der Familie Argeneau wieder zu begegnen und mit ihnen ein neues Abenteuer zu bestehen. Die beiden ersten Teilen müssen nicht, sollten aber vorher gelesen worden sein um wirklich alles zu verstehen. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Asche und Phönix – Kai Meyer

Klappentext:
Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.


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Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten: 478
ASIN: B00A69FLE0
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
2 Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können. Ash, die sich durchs Leben schlägt und der Hollywoodstar Parker begegnen sich und starten gemeinsam in ein unglaubliches Abenteuer …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Kai Meyer ist flüssig und lässt sich gut lesen, allerdings ist der Ausdruck sehr derb und einige Szenen sehr brutal. Gerade das sollte in einem Buch für Jugendliche nicht sein und hat selbst mir teilweise das Lesen verdorben.

Charaktere:
Ash konnte ich zu Beginn sehr gut greifen und verstehen. Sie arbeitet in Nobel-Hotels, klaut und versucht alles um ihr Leben zu leben, aber leider verändert sie sich im lauf der Geschichte immer mehr zu einer Person, welche einem Superhelden gleicht.

Parker wirkt wie ein kleines Kind. Auch dieses Verhalten konnte ich nachvollziehen, denn er wächst als Jungschauspieler in Hollywood einfach anders auf und wird Schwierigkeiten haben sich die Hörner abzustoßen. Aber auch hier wird der Charakter mit der Zeit unglaubwürdig.

Cover:
Das Cover finde ich schön, ein verhangener Himmel über einer alten Stadt – es passt zur Geschichte.

Fazit:
Eine Geschichte, die am Anfang zu fesseln weiß, dann aber leider durch mangelnde Charaktere nachlässt. Beide, Ash und Parker, wirken konstruiert und unglaubwürdig. Auch ihre Bindung konnte ich bis zum Schluss nicht verstehen – warum fühlten sie sich zu der anderen Person hingezogen, warum bestritten sie das große Abenteuer zusammen? – Ich fand keine Antworten, leider 🙁 Dann kam noch diese furchtbare Ausdrucksweise hinzu und die detailgetreue Schilderung von Gewalttaten, von der auch die Protagonisten nicht zurückschreckten. Ich hätte mir mehr Nähe und knistern gewünscht – so wie sich die ersten 50 Seiten des Buches auch zeigten. Eine Leseempfehlung gebe ich aufgrund meiner Kritikpunkte nur an Erwachsene und ich vergebe 3 Sterne für einen Fantasyroman, der fesseln kann, mich aber nicht umhaut.

Ich. Darf. Nicht. Schlafen. – S. J. Watson

Klappentext:
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?


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Titel: Ich. Darf. Nicht. Schlafen.
Autor: S. J. Watson
Verlag: Fischer
Seiten: 400
ISBN: 978-3596191468
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Christine wacht jeden morgen ohne ihre Erinnerungen auf. Jeden Tag lernt sie die selben Dinge über sich kennen – wer ihr Mann ist, was sie den Tag über macht – nur um es am nächsten Tag wieder zu hören. Sie fängt an Tagebuch zu schreiben, um wenigsten eine Konstante in ihrem Leben zu haben, doch was ihr das Tagebuch offenbart hätte sie nie erwartet …

Schreibstil:
S. J. Watson hat einen angenehmen Stil und Ausdruck. Das Buch lässt sich dadurch gut und flüssig lesen. Die Spannungskurve ist vorhanden aber kann nicht kontinuierlich gehalten werden.

Charaktere:
Christine ist eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Trotz ihrer schweren Krankheit versucht sie alles, um trotzdem wieder Leben zu können. Der Kämpferwillen von ihr ist beeindruckend und machte sie mir sympathisch.

Ben, der Ehemann von Christine, ist ein Idiot. Ich mochte ihn von der ersten Seite an nicht und auch die Entwicklung zeigte das Ben ein sehr gestörter Mensch ist. Er passte aber wunderbar ins Bild und zeigt auch wie schwer es ist, sich mit einem geliebten Menschen in einer schwierigen Situation zurechtzufinden.

Dr. Nash, Christines Arzt, ist irgendwie eine komische Figur gewesen. Er gab sich zwar Mühe, hat aber seine Schwächen, die nicht sein dürfen. Er hätte nicht alles glauben dürfen was er selbst von Christine erfährt, sondern selbst mehr Interesse an ihrem Fall zeigen sollen. Ich konnte ihn nicht greifen und wollte keine Verbindung zu ihm aufbauen.

Cover:
Das Cover ist mit einem Schmetterling versehen, welches auf den „Schmetterlingseffekt“ hinweisen kann. Dieser besagt, dass eine kleine Abweichung langfristig ein ganzes System verändern kann. Ich finde dieses Spiel zwischen Metapher und Cover gelungen.

Fazit:
Für ein Debüt ist das Buch sehr gut, allerdings sind die Tagebucheinträge teilweise zu lang und zu detailiert. Dadurch verliert der Thriller an Glaubwürdigkeit. Wer darüber hinwegsehen kann, hat mit „Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ einen guten Thriller in seinen Händen. Mich hat die Länge und teilweise die verlorenen Spannung gestört, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Ich empfehle das Buch aber trotzdem an Thrillerfans und an Leser, die sich mit dem Thema Amnesie beschäftigen möchten.