Jetzt oder Nils – Nikola Hotel

Klappentext:
Sag niemals Nils, Baby

Emma hat den peinlichsten Job der Welt: Sie überbringt Blumen und Grußbotschaften – als Glücksschwein verkleidet. Kein Wunder, dass Journalist Nils wenig begeistert ist, als sie vor seiner Tür steht. Denn er will sich umbringen. Das zumindest glaubt Emma und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Nils zu retten. Neben seinen Problemen mit seinem korrupten Noch-Schwiegervater und dem drohenden Karriereaus muss er sich nun auch noch fragen, wie er die allzu hilfsbereite Emma wieder los wird. Und ob er das überhaupt will …

Unglaublich komisch, turbulent und sehr romantisch!


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Titel: Jetzt oder Nils
Autor: Nikola Hotel
Verlag: Aufbau Verlag
Seiten: 286
ISBN: 978-3746631356
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Daisy bedeutet übersetzt Gänseblümchen, also liegt es nahe, dass der interessanteste Blumenladen der Stadt „Daisy-Düfte“ heißt und Emma einen noch interessanteren, aber dafür einen sehr peinlichen Job hat. Sie liefert Blumen aus – dies ist jetzt nicht peinlich, sondern nur die Art wie – sie schmeißt sich in witzige Kostüme, singt Lieder oder trägt Gedichte vor und dies auch vor einem namhaften, gut aussehenden, Journalisten der ihr das Herz höher schlagen lässt …

Schreibstil:
Da ist er wieder: der witzige, charmante Stil, der sich sofort in mein Hirn bohrt, Kopfkino und lachflashs auslöst und mich tief in meinem Herzen berührt! Nikola Hotel schafft es gekonnt Szenen bildlich zu beschreiben ohne die eigenen Gedanken mit zu vielen Details zu blockieren. Der Ausdruck ist passend und wunderschön, so macht es Spaß, den Figuren bei ihren Dialogen zu lauschen, die sich anfühlen als wären es reine Selbstläufer.

Charaktere:
Ich liebe Emma und Nils! Beide sind so hervorragend gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist die Zeit mit ihnen zu verbringen und ich möchte wetten: Die beiden gibt es so in der Wirklichkeit, denn dies kann sich niemand ausdenken – und wenn es sie nicht gibt, dann hat Nikola Hotel Charaktere erschaffen, die es geben sollte! Vielen Dank dafür <3

Die anderen Persönlichkeiten sind perfekt in die Geschichte eingebettet und es ist, als ob sie alle Leben.

Cover:
Ich mag das Cover nicht! Ich mochte es nicht als ich es sah und auch nach dem Lesen kann ich damit nichts anfangen. Eine schöne Assoziation ist es, dass sich der eine auf den anderen verlassen kann und man sich auffängt, wenn man in der Luft hängt, aber ganz ehrlich: Wenn ich Bücher shoppe, dann mache ich mir keine Gedanken sondern sehe, lasse wirken und nehme das Buch in die Hand oder nicht! Ich bin ehrlich, im Buchladen wäre ich daran vorbeigegangen. Schade!

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte über den peinlichsten Job und die schönste Sache der Welt! Emma tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste ohne dabei lächerlich oder hilflos zu wirken, dies macht die Geschichte so menschlich und dennoch witzig. „Jetzt oder Nils“ ist für jeden Leser geeignet, der nicht zum Lachen in den Keller geht – obwohl: doch auch im Keller lacht es sicher mit dieser Lektüre hervorragend! Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne!

Ich bedanke mich beim Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.

Der Tod der Märchenmacher – Thomas Weber

Klappentext:
Freddy, von seiner Freundin Melissa frisch abserviert, bleibt wenig Zeit, seine Tränen zu trocknen. Ausgerechnet das unattraktivste Mädchen der Schule, Cindy Crow, bittet um seine Hilfe. In ihrer Hand hält sie ein unvollendetes Märchen der Gebrüder Grimm, in dem sie die Prinzessin sei, und er der große Held mit blondem Haar, dazu auserkoren, das Märchen so enden zu lassen, wie sie alle enden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Freddy hält Cindy für verrückt, doch als ihn kurz darauf ein sprechender Wolf anlacht, glaubt er sich in einem Traum wiederzufinden. Doch Taro, Wolfis Frauchen, hat ein größeres Problem: Die schwarze Kutsche ist unterwegs und gruselige Gestalten haben Taros Großmutter entführt. Die Märchenwelt ist in Gefahr und droht unterzugehen! Besitzt Freddy doch das besondere Etwas, das Helden zu Helden macht? Ein märchenhaft witziges Abenteuer!


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Titel: Der Tod der Märchenmacher
Autor: Thomas Weber
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 380
ISBN: 978-3931989651
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Freddy, der typisch flapsige 15-jährige Junge von nebenan ahnt nichts böses, als ihn die unansehnliche Cindy anspricht und ihn um Hilfe bittet. Freddy, der gerade von seiner Freundin Melissa abserviert wurde, möchte sich zumindest anhören was Cindy wünscht, doch als diese ihm erzählt sie sei eine verwunschene Prinzessin und aus einem Märchen entsprungen kann Freddy dies nicht glauben und beginnt zu recherchieren …

Schreibstil:
Der Debütroman von Thomas Weber ist flott, imposant und sehr umfangreich. So erinnerten mich viele Szenen an altbekannte Märchen wie Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Hans im Glück gefolgt von neumodischen Geschichten wie Fluch der Karibik und Herr der Ringe bis hin zu Sagen und Geschichten von Romulus und Remus, König Arthur, Camelot, Cäsar und so weiter. Dies dann alles auf knappe 400 Seiten zu packen ist stolz und wirkt teilweise sehr hektisch. Dazu kommt ja dann noch die eigentliche Geschichte von Freddy, die sich zwar wie ein roter Faden durch die Epochen zieht aber dennoch nicht ausgereift erscheint. Viel mehr liegt das Augenmerk in der Aktion, dem Kampf zwischen Gut und Böse und nicht im Fokus der Figuren, was ich sehr schade finde. Zu Beginn fand ich die Reise von Freddy und seiner märchenhaften Begleitung spannend, aber mit der Zeit ging diese durch die vielen Begegnungen mit dem Bösen unter, es wurde zur Gewohnheit, dass alles gegen Freddy war und es war dann auch normal, dass er einen Weg heraus fand.

Sehr gelungen sind die Bilder, sie sehen handgezeichnet aus, die jedes Kapitel einläuten und einen kleinen Vorgeschmack auf das Geschehen liefern.

Charaktere:
Freddy war mir zu flapsig. Natürlich ist ein 15-jähriger Junge aus der heutigen Zeit sehr aufgedreht und plappert komisches Zeug, aber auch er sollte wissen, dass in einer anderen Zeit andere Regeln herrschen.

Taro sowie Wolfi – die beiden Märchengestalten, welche Freddy auf seiner Reise begleiteten – gefielen mir besser aber auch hier war es mir zu viel. Taro, die mich stark an ein Schwert schwingendes Rotkäppchen erinnerte und Wolfi der viel zu schelmisch war, gingen mir irgendwann auch auf den Keks.

Cindy, von der ich mir viel erhofft hatte, trat leider nur in einer kleinen Nebenrolle auf. Aber auch hier fehlte mir das gewisse etwas.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön und absolut passend zur Geschichte!

Fazit:
Eine sehr rasante Geschichte, welche mich oft zum schmunzeln brachte und mir Märchen, Sagen und Geschichten wieder ins Gedächtnis rief. Allerdings alles zu schnell, zu viel und zu flapsig, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es von mir dennoch, denn dieser Mix ist lesenswert und besonders interessant für Leser, welche gerne Geschichten über epische Schlachten / Gut gegen Böse / Freundschaft / Mut / Zusammenhalt lesen möchten.

Ich bedanke mich beim Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.

Flötenzeit – Nikola Hotel

Klappentext:
Kann man sich in einen Mann verlieben, der seit neunzig Jahren tot ist?

Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Im Keller des Hauses hört sie seltsame Flötentöne und stolpert über einen kleinen Jungen, der einfach nicht aus dieser Zeit zu stammen scheint. Kurz darauf entdeckt sie auf ihrem Handy das Foto eines unbekannten Mannes und ist verwirrt: Der Fremde sieht Clemens, dem Bruder ihrer Urgroßmutter, zum Verwechseln ähnlich. Doch der ist kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu einer Expedition nach Marokko und den Kanarischen Inseln aufgebrochen und bald darauf verstorben.
Bei ihren Nachforschungen muss Julia erkennen, dass die Vergangenheit stärker mit ihrem Leben verwoben ist, als sie zunächst geahnt hat. Denn sie findet einen Liebesbrief, der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden …


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Titel: Flötenzeit
Autor: Nikola Hotel
Seiten: 424
ASIN: B00U7AKPQ2
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Julia erbt eine alte Villa und möchte diese am liebsten wieder verkaufen, bis sie auf einmal in Kontakt mit der Vergangenheit des Hauses kommt und sie Clemens kennen lernt …

Schreibstil:
Ich liebe den Stil von Nikola Hotel, bereits bei „Rabenblut“ und „Fernsehköche küsst man nicht“ hat mich die Autorin verzaubert. Allerdings konnte sie mich mit „Flötenzeit“ nicht überzeugen. Die Geschichte ist romantisch, wissenschaftlich, historisch und war für mich zu viel des Guten. Der Beginn war zauberhaft, verspielt und weckte Lust auf mehr, leider wurde dann die Handlung zu sehr auf Nebensächlichkeiten (Botanik, Zoologie, Marokko) gelenkt und hatte – für mich – zu wenig mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu tun. Das Ende war dann zwar wieder stimmig, war dann aber irgendwie auch zu glatt. Alles in allem wirkte die Geschichte unfertig (an einigen Stellen wurde zu viel geschrieben, an anderen zu wenig).

Charaktere:
Julia hat mir gut gefallen, aber irgendwie fehlte etwas. Sie nahm zu viel einfach so hin. Ich habe mich als Leserin in einigen Szenen mehr gewundert oder aufgeregt als die Protagonistin und konnte das Verhalten von ihr leider nicht immer nachvollziehen.

Clemens ist ein angenehmer Zeitgenosse, aber ich hatte immer das Gefühl, dass er der Botanik mehr zugetan war als den Menschen. Durch seine Vergangenheit ist dies durchaus nachvollziehbar, aber die erfährt der Leser leider erst zum Ende des Buches. Auch konnte ich nicht verstehen, warum er sich zu Julia hingezogen fühlte.

Cover:
Das Cover ist eine Wucht und passt hervorragend zu dieser Geschichte.

Fazit:
Eine Geschichte, die zum Teil Liebesroman, zum Teil historischer Roman ist und sehr viel mit Botanik, Zoologie und Krieg zu tun hat – für meinen Geschmack war das zu viel. Dennoch hat sich „Flötenzeit“ sehr gut lesen lassen und war trotz einiger Längen ein schöner Liebesroman, dem ich 3 Sterne gebe. Eine Leseempfehlung gibt es von mir für Leser, welche gerne einen ungewöhnlichen Roman über die Liebe lesen möchten.

Ich bedanke mich bei Nikola Hotel für das Rezensionsexemplar.

Land in Sicht – Kristina Steffan

Klappentext:
Das Glück schmeckt nach Äpfeln und Schokolade

Lotta hasst Veränderungen. Blöd nur, dass das Leben darauf keine Rücksicht nimmt. Als ihre Oma stirbt, ist sie plötzlich Hausbesitzerin. Auf dem Land. Gemeinsam mit ihrer ungeliebten Schwester. Von nun an kämpft Lotta mit Kühen im Garten, mit den Dorfbewohnern und Handwerkern, die gern auch mal die falsche Wand einreißen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf im Nachbarhaus, der ihre Gefühle ganz schön durcheinanderbringt …


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Titel: Land in Sicht
Autor: Kristina Steffan
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 336
ISBN: 978-3453357785
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Oma ist tot. Einfach nicht mehr aufgestanden, als sie sich zum Mittagsschläfchen in ihre Hollywoodschaukel legte. Was nun?! Lotta und Lea sollen laut dem Testament von Oma gemeinsam ihr altes Haus beziehen, natürlich ist das alles nicht so einfach …

Schreibstil:
Die Geschichte geht flüssig voran und der Schreibstil ist typisch Kristina Steffan / Kristina Günak – was soviel bedeutet wie: schnell, spritzig, gefühlvoll. Allerdings sind die Themen in diesem Roman nicht so witzig und auch mir rollte teilweise etwas Tränenflüssigkeit über mein Gesicht 🙁 dennoch schafft es Kristina die Themen geschickt zu verarbeiten und diese zwar amüsant aber nicht lächerlich zu beschreiben – ein interessanter Spagat!

Charaktere:
In diesem Fall möchte ich nicht explizit auf die einzelnen Personen eingehen. So viel sei aber gesagt: Sie sind alle auf ihre Art „speziell“ und es zeigt sich wieder deutlich, dass erlebtes sich in die Psyche einbrennen und die Persönlichkeit formen kann.

Cover:
Das Cover ist schön, weckte bei mir aber andere Assoziationen zur Geschichte, was ja nicht bei jedem so sein muss. Ich stellte mir ein Leben in einer Kleingartenanlage vor – wobei: Jeder kennt und hilft jedem. So unterschiedlich ist das wohl auch nicht 😉

Fazit:
Eine traurige sowie amüsante Sommerlektüre über Verlust, Liebe, Familie und den alltäglichen Kampf mit Psychosen, Macken und Mitmenschen! Mir hat „Land in Sicht“ gut gefallen und es liest sich sehr flüssig. Da die Thematik mit dem Verlust eines Menschen im Vordergrund steht ist eine Empfehlung zu geben sehr schwer – auch wenn das Thema sympathisch umgesetzt wurde.

„Schluss sag ich!“ Von Menschen, die in Würde altern wollten – Waltraud Berle

Klappentext:
Im Mittelpunkt dieser erzählerischen Dokumentation stehen die `drei Hoheiten´, drei alte Damen-darunter auch die Mutter der Autorin-, die das Schicksal in einem Pflegeheim an den selben Tisch verbannt hat. Waltraud Berle prangert die herz- und gedankenlosen Übergriffe auf die Würde alter Menschen an, deren Überlebenswillen, Findigkeit und Leistungsbereitschaft die nach dem Krieg Geborenen so viel zu verdanken haben. In ihrer oft traurigen, zuweilen aber auch zum Lachen komischen Erzählung gibt sie ihnen die `Würde des Alters´ zurück. Über fünf Jahre-die Zeit, in der ihre Mutter in Pflegeheimen lebte-recherchierte Waltraud Berle zu diesem Thema. Eine gewichtige Stimme inmitten der augenblicklichen gesellschaftlichen Debatte um Alter und Sterben.


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Titel: „Schluss sag ich!“ Von Menschen, die in Würde altern wollten
Autor: Waltraud Berle
Verlag: Osburg
Seiten: 208
ISBN: 978-3955100780
Meine Bewertung: 3 Sterne

Ich muss ehrlich sagen, dass mir diese Rezension sehr schwer fällt. Denn auf der einen Seite habe ich gemerkt, dass es für Waltraud Berle sehr schwer ist über das Erlebte zu schreiben, auf der anderen Seite habe ich mir aber auch mehr erhofft. Ich versuche, und das meine ich ernst, hier meine Gedanken zum Buch wieder zu geben, ohne das schwere Schicksal der drei Hoheiten herabzuwürdigen. Die Geschichten von Frau Gertrud, Frau Edith und Frau Schuster sind traurig, aufrüttelnd und schonungslos! Nun kommt allerdings mein ABER: durch den teilweise sehr emotionalen Ausdruck von Waltraud Berle war ich oft verwirrt was mir die Autorin mitteilen möchte. Durch diverse Zeitsprünge und Texte ohne Absätze bin ich teilweise einfach nicht mitgekommen. So erzählt Berle von Frau Schuster, dann vom Krieg und dann von wechselndem Pflegepersonal. Ich musste also Abschnitte mehrmals lesen um zu verstehen wo ich denn geistig gerade sein soll. Allerdings wurde gerade zu Beginn des Buches vieles wiederholt. So wurde beispielsweise immer wieder vorgerechnet woher denn nun Geld für das Heim kam und wie sich dieses zusammensetze. Im letzten Drittel des Buches scheint es auch der Autorin aufgefallen zu sein, dass die ewigen Zeitsprünge und wechselnden Geschichten nicht unbedingt dem Lesefluss dienen, so erwähnt sie im Text den Leser und erklärt, warum sie noch nicht bereit ist in der Geschichte um ihre Mutter fortzufahren, gerade weil es sie so mitgenommen hat. Das verstehe ich auch und ich kann das als emotionale Leserin auch nachvollziehen, aber die Ausweichgeschichten dazwischen haben mich einfach – es tut mir leid, wenn ich das so schreibe – genervt.

SPOILER ANFANG
Berle berichtet von offenen Beinen ihrer Mutter im Heim und ist dann so emotional dabei, dass sie einen Zeitsprung in die Jugend ihrer Mutter macht. Diesen Abschnitt breitet sie über mehrere Seiten aus und schreibt dann an den Leser, dass sie emotional noch nicht so weit ist um über das weitere Geschehen zu berichten und hält den Abschnitt von der jugendlichen Frau Gertrud weiter aufrecht.
SPOILER ENDE

Ich gebe zu, dass ich diese Geschichte von Missständen erwartet habe und ich bin soweit klar im Kopf, dass ich mir vorstellen kann, wie Wunden bzw Pflegemissstände aussehen bzw wie sie sich auswirken. Ich habe mir wohl eher erhofft, dass in diesem Buch Lösungsansätze, -vorschläge oä gegeben werden. Wie findet man gute Heime? Wieso gibt es keine emotionalen Pflegekräfte? Warum verschließen sich die Angestellten vor den Missständen? Und genau dies konnte ich aus diesem Buch nicht herauslesen und daher kann ich nur 3 Sterne vergeben, denn meine Erwartungen an „Schluss, sag ich!“ wurden so nicht erfüllt. Wer allerdings einen Erfahrungsbericht über 3 Damen und deren (Lebens-)Geschichte im sogenannten Pflegeheim lesen möchte und meine Erwartungen nicht teilt, ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

Ich bedanke mich beim Osburg Verlag für das Rezensionsexemplar.