Das alte Kind – Zoë Beck

Klappentext:
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?

Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr …

Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

Wie bereits beim Klappentext ersichtlich handelt es sich um 2 Geschichten. Eine handelt von Carla, die andere von Fiona. Dass beide Geschichten zusammenhängen ist natürlich klar. Wie, das erfährt der geübte Leser relativ schnell. Danach beginnt eine spannende Reise der Protagonisten in deren Vergangenheit.

Stil:
Den Stil von Zoë Beck durfte ich schon bei „Wenn es dämmert“ bewundern und ich bin immer noch angetan. Sie schreibt sehr spannend, flüssig und einfach aber nicht plump. Was auch das Lesen in der Nacht, bei starker Müdigkeit, wenn man das Buch also einfach zu Ende lesen möchte, ganz einfach macht.

Charaktere:
Alle Charaktere waren auf ihre Art genau so wie es das Buch erforderte. Sie waren alle richtig konstruiert und es blieben keine Fragen offen. Anders hätte es nicht sein dürfen.

Cover:
Okay, das Buch heißt „Das alte Kind“ und ein Schaukelpferd war abgebildet, also wird alles schon seine Richtigkeit haben. Nach dem Lesen kann ich aber wirklich sagen, dass ich es schaurig finde. Dadurch, dass der Boden des Zimmers – also der Standpunkt des Schaukelpferdes fast weg zu brechen scheint. Toll gemacht!

Fazit:
Ein super interessantes Buch. Da es sich allerdings um eine Geschichte über ein Krankenhaus, Kinder und der Leidensgeschichte einer Mutter handelt würde ich dieses Buch nur Lesern empfehlen die gesunde Kinder haben oder bei werdenden Müttern gar ganz vom Lesen abraten.
Mir persönlich hat das alte Kind gut gefallen, auch wenn ich den Plot schnell herausgefunden hatte war es trotzdem sehr spannend zu erfahren wie es denn nun zu diesem und jenem gekommen ist. Ich gebe gute 4 Sterne für das Buch und freue mich auf weitere Geschichten von Zoë Beck.


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Titel: Das alte Kind
Autor: Zoë Beck
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 304
ISBN: 978-3404164431
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Lady Alexia 04 – Feurige Schatten – Gail Carriger [Gastrezension]

Inhalt

Lady Alexia Maccon hat alle Hände voll zu tun. Irgendjemand plant einen Anschlag auf Königin Victoria. Diesmal scheinen nicht die Vampire dahinterzustecken, sondern ein Werwolf. Möglicherweise sogar einer aus dem Rudel ihres Mannes! Lady Alexia weiß sehr wohl, dass sie sich eigentlich schonen sollte. Immerhin ist sie im achten Monat schwanger. Doch während ihrer Nachforschungen stößt sie auf ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit ihres geliebten Werwolfs. Ein Geheimnis, das ihr Mann um jeden Preis vor ihr verbergen wollte …

Cove

zum Cover muss ich sagen da ich mir den 4. Teil als e-book geholt habe,habe ich auch die englischen Covers und Titel mal gesehen und muss sagen das diese besser zur Geschichte passen als die der deutschen Bücher.

Fazit
Nachdem Lady Alexia jetzt mit ihrem Baby, dem „Ungemach“ wie sie es nennt, in den letzen Monaten ihre Schwangerschaft ist und die Mordversuche der Vampiere weiter gehen ist schon mal für eine menge Spannung gesorgt. Auch nachdem sie das Problem gelöst hat gibt es genug Spannung durch einen Geist der vor einem Mordanschlag auf die Königen warnt den es auf zu klären gilt. Bei dieser Aufklärung kommen auch einige interessante dinge über das eigene Rudel zum Vorschein mit denen sie wohl nie gerechnet hat und ich auch nicht.
Es war ein sehr schönes Buch und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung von Alexia und dem kleinen „Ungemach“

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Titel: Feurige Schatten – Lady Alexia 4
Autor: Gail Carriger
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3442379286
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Die Elefanten meines Bruders – Helmut Pöll

Inhalt:
Der kleine Billy Hoffmann hat ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ist mit seinem Bruder Philipp und seiner Mutter auf dem Weg zum Zirkus mit einer Elefantenshow. Philipp liebt Elefanten und achtet daher beim laufen nicht auf den Verkehr – er will unbedingt ganz schnell bei den wundervollen grauen Tieren sein. Es passiert, was passieren muss, ein Auto erfasst Philipp und schleudert ihn weit fort. Philipp stirbt und für seine Familie beginnt eine schwere Zeit…

Stil:
Der Stil von Helmut Pöll ist großartig. Er schafft es dieses traurige und wahnsinnig schwere Thema mit viel Charme in eine interessante Familiengeschichte zu verpacken. Erzählt wird die Geschichte von Billy in ich-Form und der Leser erlebt hautnah mit, wie Billy sich mit seinem ADHS abmüht und seine Fantasy spielen lässt um alles zu verarbeiten.

Charaktere:
Billy ist ein süßer kleiner Junge, der, wie er selbst so schön sagte „therapiewürdig“ ist. Er kämpft sich durch seine Sitzungen und durch den Alltag – mal mehr und weniger gut – aber immer mit einer tollen Ausstrahlung.

Billys Freundin Mona ist eine tolle Kumpeline, die ich ihm vom ganzen Herzen gönne. Ein Mädchen mit ordentlichem Charakter und viel Kraft. Auch kann sie wunderbar mit Billys Krankheit umgehen, wobei ich mir manchmal nicht sicher war ob sie nicht auch etwas zu viel Energie hat.

Die Erwachsenen im Buch sind alle typisch erwachsen. Sie lassen Kinder nicht ausreden und können nicht vernünftig antworten. Es ist schön, dass dies teilweise doch sehr drastisch aufgezeigt wurde und wir uns alle mal wieder an unsere eigene Nase fassen können.

Cover:
Das Cover machte mich schon vor dem Lesen sehr nachdenklich. Ein gelber Umriss eines Kinderkopfes vor einem schönen Elefanten. Nun kann ich den gelben Umriss als „engelsgleich“ oder strahlend noch besser interpretieren und finde es gut gelungen.

Fazit:
Ein sehr berührendes Buch mit vielen typischen ADHS Macken – wobei ich mir immer die Frage gestellt habe ob Billy wirklich diese Krankheit hat, oder einfach nicht ausgelastet ist. Haben wir nicht alle irgendwelche spezifischen Eigenschaften? Eigenartig fand ich auch, dass Billy kein Gemüse mag da dies am Boden wächst. Aber Erdbeeren, die ja nun auch in Bodennähe wachsen konnte er ohne Probleme essen.

Ich gebe für dieses einfühlsame eBook 4 Sterne, da es mir gut gefallen hat.


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Titel: Die Elefanten meines Bruders
Autor: Helmut Pöll
Seiten: 194
ASIN: B009SAHULK
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Insel des Sturms – Nora Roberts

Klappentext:
Aidan Gallagher kehrt nach Jahren des Reisens in sein kleines irisches Heimatdorf zurück, um den Pub seines Vaters zu übernehmen. Dort angekommen trifft er jedoch auf eine schöne junge Frau, Jude Murray, die bald jeden seiner Gedanken bestimmt. Vorsichtig beginnt Aidan, die Fremde mit Geschichten von den Geheimnissen Irlands zu umwerben. Und bald stellt Jude fest, dass dieser Mann mit den Augen eines irischen Sturms sie nicht nur fasziniert, sondern auch auf tiefe, rätselhafte Weise ihre Seele berührt…

Mein erstes Buch von Nora Roberts und ich bin echt angetan. Gekauft habe ich mir die Sturm-Trilogie nur, weil mir die Cover der insgesamt 3 Bände so gut gefallen haben und schwups hatte ich den ersten Band gleich durchgelesen.

Die Geschichte um Aidan und Jude ist so fantasiereich und lieb geschrieben, so dass dieses Buch ein echtes Lesevergnügen darstellt. Begonnen wird mit der Geschichte um Jude, die nach einer gescheiterten Ehe von Chicago (USA) nach Ardmore (Irland)  flieht. Jude möchte dort sich selbst und den Sinn ihres weiteren Lebens finden. In Ardmore erlebt sie eine liebevolle Stimmung sowie trink- und wettfreudige Nachbarn. Auch lernt Jude in diesem kleinen Ort Aidan, den ältesten Sohn der Familie Gallagher, kennen. Aidan erzählt in einer liebenswerten und bildhaften Sprache viele Sagen und Mythen rund um Irland und besonders dem von Jude bewohnten Cottage.

Stil:
Der Schreibstil von Nora Roberts ist flüssig. Sie kann wunderbar mit der Sprache umgehen und beschreibt lebhaft und ausdrucksstark das Geschehen. Auch leicht erotische Szenen im Buch sind ästhetisch und durchaus realistisch.

Charaktere:
Alle Charaktere fand ich super! Ich war noch nie in Irland, aber wenn die Menschen dort so sind wie in diesem Buch beschrieben ist es ein wahrhaft liebenswertes Volk.
Jude, die am Anfang etwas steif und verklemmt wirkte entwickelt sich im Buch zu einer tollen und starken Person. Sie entdeckt ihr irisches Blut und zeigt Rückgrat was sie mir sehr sympathisch macht.
Aidan ist im ersten Augenblick ein typischer Kerl, der als Chef einer Kneipe auch gar nicht anders hätte wirken dürfen. Später brachte er mich mit seiner Art immer wieder zum lachen – typisch männlich versucht er Jude für sich zu gewinnen und damit spielte er sich direkt in mein Herz.

Cover:
Wie gesagt ich finde das Cover einfach schön. Bunt, lebensfroh, verträumt.

Fazit:
Ich bin froh mir die Sturm-Trilogie gekauft zu haben, denn der erste Teil macht wirklich Lust auf mehr! Zwar ist dieser Teil in sich abgeschlossen, aber ich bin froh, dass ich die Geschichte weiterverfolgen darf. Der Stil von Nora Roberts hat mich überzeugt und ich empfehle dieses Buch an Leser, die gerne Träumen und Freude an fantasievollen Geschichten haben. Ich habe dieses Buch gerne vor dem einschlafen gelesen und ich gebe daher 4 Sterne für ein Buch was mir gut gefallen hat.


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Titel: Insel des Sturms
Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416
ISBN: 978-3442378296
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Götter, Helden, Ungeheuer: Die Welt der griechischen Mythen – Bernard Evslin [Gastrezension]

Klappentext:
Im Alltag begegnen sie uns häufig, die Namen der griechischen Götter und ihrer Verwandten unter den Menschen. So manches griechische Restaurant heißt Apollon, Aphrodite oder Zeus. Doch wer kennt den Götterhimmel der Griechen, weiß zu sagen, wer mit wem wieso verwandt ist?

Bernard Evslin lässt in seinen Geschichten die alten mythischen Götterhelden und Heldensagen wieder aufleben. Wir erfahren, wie Hera ihren hässlichen Sohn Hephaistos vom Olymp hinunterwirft, wie Hades Persephone entführt und sie zur Königin der Unterwelt macht, woher es kommt, dass es Winter und Sommer gibt, warum alle Krähen schwarz sind und vieles andere mehr.

In dem Buch beginnt man eine kleine Reise durch einige Mythen der griechischen Götter. Wenn man wie ich ein Neuling in der griechischen Mythenwelt ist, sind es  spannende kleine Geschichten.

Es werden einige der unzähligen Götter und deren Entstehungsgeschichte liebevoll und sehr jugendfrei erzählt.

Die griechischen Namen sind am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig für mich gewesen. Man liest sich allerdings  auch hier schnell hinein.

Beim Lesen habe ich mich ertappt, wie ein Aha-Erlebnis bei der ein oder anderen Geschichte erfolgte, die wir von z.B. den Gebrüdern Grimm kennen. Da ist z.B. Dornröschen, die in einem Turm eingesperrt ist, ohne Zugang und mit nur einem kleinen Fenster. Diese Geschichte scheint auf dem Mythos von Perseus begründet zu sein, dessen Mutter in eben diesem Turm eingesperrt wurde. Auch bin ich teilweise auf die Abenteuer des „tapferen kleinen Schneiderleins“ und anscheinend die Ideenvorlage für „Die Tribute von Panem“ in der Geschichte von Theseues gestoßen.

Sehr viele Alltagsbegriffe, welche man gelegentlich ohne zu wissen, woher sie stammen benutzt, begegnen einem in den Geschichten. Da ist z.B. Sisyphos, welcher als Strafe einen großen Stein einen Berg hinauf rollen muss, welcher auf halber Strecke wieder zurück rollt und er wieder von vorn beginnen muss. Auch woher die Angewohnheit kommt, den Verstorbenen eine Münze unter die Zunge zu legen, damit sie den Fährmann bezahlen können. Wie der Minotauros entstand oder woher das Echo kommt.

Alle Mythen sind liebevoll nacherzählt. Sie eignen sich sogar als gute Nachtgeschichten für Kinder. Wobei die ein oder andere würde ich nicht unbedingt vor dem Einschlafen vorlesen bzw. sind abhängig vom Alter des Kindes, gerade die vom Tartaros und die Jagdgeschichten von z.B. Atalanta. Dort fließt doch etwas Blut und Eingeweide.

Alles in allem sind die Mythen spannend, liebevoll und manchmal auch traurig. Die Illustrationen dazu lassen einen noch tiefer in die Geschichte eintauchen und tragen zur Vorstellung der Abenteuer stärker herbei.


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Titel: Götter, Helden, Ungeheuer: Die Welt der griechischen Mythen
Autor: Bernard Evslin
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 240
ISBN: 978-3423623773
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir