Achtung Anwalt! – Martin Davis

Klappentext:
Wie viele Witze über Anwälte gibt es? Nur drei. Die anderen sind wahre Geschichten.
Mehr als 100 der besten Geschichten über Anwälte, aus dem Internet zusammengetragen. Viele Texte dieser Sammlung wurden von Herausgeber übersetzt, der besonders großen Wert darauf legte, den bisweilen etwas speziellen englischen und amerikanischen Humor wiederzugeben.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß!


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Titel: Achtung Anwalt!
Autor: Martin Davis
Seiten: 34
ASIN: B00HN7V26Y
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Alte und schlechte Witze über Anwälte …

Meinung:
Ich lache gerne und lese gerne Witze, allerdings ist das, was hier veröffentlicht wurde, echt schlecht. Die Witze sind steinalt, nicht witzig und können auf jeder gut sortierten Witzseite im Internet nachgelesen werden.

Cover:
Ist das Satire? Ein gesichtsloses, kleinköpfiges affenähnliches Wesen, welches sich komisch bewegt? Es würde zum Inhalt passen, denn dort bleibt kein gutes Haar an den Anwälten.

Fazit:
Für gratis okay, wenn man nicht im Internet nach Witzen über Anwälte suchen möchte. Einen Stern gibt es für die Mühe, das E-Book zu erstellen.

[Abgebrochen] Schöne Bescherung, Schatz – Thomas Müller

Klappentext:
Müllers erlebtes Leid rund um Weihnachten. Zwölf Geschichten aus ­Müllers ungeliebter Weihnachtszeit. Eine Zeit, die Ende August mit den ersten Lebkuchen und billigem Panschglühwein im Zwei-Liter-Karton in die Supermärkte einzieht und mit Firmenweihnachtsfeiern, Weihnachtsmarktbesuchen und Geschenkewahnsinn in die unvermeidbaren Festtage und ihre Familienzwänge mündet.

„Festlich rüsseln wir uns einen rein. Das Christuskind ist ein Zwilling, als ich stark sehgestört in meine Bude zurückkehre.“


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Titel: Schöne Bescherung, Schatz
Autor: Thomas Müller
Verlag: Shaker Media GmbH
Seiten: 162
ASIN: B07H8KM9J1
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Thomas Müller mag kein Weihnachten, Thomas Müller mag aber Alkohol – nicht den gepanschten auf diesen Weihnachtsmärkten – aber anderen Alk, der geht. Und ärgern und aufregen, das mag Thomas Müller auch und daran lässt er den geneigten Leser teilhaben.

Meinung:
In einem stimme ich Thomas Müller voll zu: Ich bin gegen das Konsumfest, mich nervt diese übertriebene Deko und ich bekomme die Krise, wenn einige so übertrieben auf „Happy X-Mas“ abgehen. Daher hatte ich mich auf das Buch sehr gefreut. Leider hielt es meinen Erwartungen nicht stand.

Der Schreibstil ist sehr negativ gehalten, fast schon abwertend seinen Mitmenschen gegenüber schreibt Thomas Müller über seine Nachbarn. Ja mei, wenn se des Fest halt mögen, solln ses doch tun! Das ändert ja nichts am Charakter der Person, nur weil der Nachbar sein Auto schmückt (würde ich zwar auch als übertrieben bewerten, aber deshalb ist doch der Mensch nicht schlecht!). Diese Abwertung der Menschheit und die davon ausgehende Negativität ist störend. Alle scheinen Irre zu sein, nur Thomas Müller nicht, dieser trinkt lieber bei jeder Gelegenheit Alkohol und findet dies absolut normal bzw. scheint ihm bei dem ganzen Chaos zu Weihnachten nichts anders zu helfen. Ein Buch hat auch immer einen aufklärenden Charakter, auch wenn die Figur an sich überzogen dargestellt und das Verhalten sarkastisch und zynisch ist, ist es einfach zu viel. Die Geschichten strengen an, das krampfhafte meckern über alles und jeden und dieses gesaufe haben mich dann doch zu einem Leseabbruch animiert.

Cover:
Das Cover ist niedlich gestaltet und wirkt nach einer teuflisch-lustigen Weihnachtsgeschichte.

Fazit:
Leider konnte mich der Schreibstil und der Charakter des dargestellten Protagonisten nicht überzeugen. Daher habe ich die Geschichte abgebrochen und vergebe daher nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Shaker Media für das Rezensionsexemplar.

Erzähl mir was Schönes – Lioba Werrelmann

Klappentext:
Julia und Isabelle sind Freundinnen seit Studientagen. Jetzt, mit Mitte 40, haben sie viel von dem erreicht, was sie sich einst erträumt haben. Da erkrankt Isabelle an Brustkrebs und stirbt. Julia, die immer im Schatten ihrer lebenslustigeren Freundin stand, gerät in eine tiefe Lebenskrise. Doch dann erkennt sie: Ihr Glück findet sie nur, wenn sie ausbricht aus ihrem Alltagstrott. Die Erinnerung an den Mut ihrer Freundin weist ihr den Weg …


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Titel: Erzähl mir was Schönes
Autor: Lioba Werrelmann
Verlag: Piper
Seiten: 279
ASIN: B07WSQV3LZ
Meine Bewertung: 1 Sterne – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Julia hat eine manisch-depressive Mutter und ist dadurch nicht sonderlich ans Leben angepasst. Als sie Isabelle kennenlernt kann sie endlich am Leben teilnehmen, doch als Isabelle erkrankt wird vieles anders …

Schreibstil:
Die Art wie der Text geschrieben ist, wie er erzählt wird ist gut. Es ist nicht wirklich klar, wo die Reise hingeht, was passiert. Dies wird durch unterschiedliche Erzählperspektiven noch verstärkt. Was allerdings gar nicht geht, ist der Inhalt des Buches. Krebs, Depression und toxische Freundschaft sind alles Themen, welches ein bisschen Einfühlungsvermögen brauchen und auch Hintergründe fehlen. Die hat Krebs, die ist depressiv und na und die ist halt so. Echt jetzt?! Zudem stimmt der Klappentext wenig mit dem Buchinhalt überein. Eine Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Hier ist Julia nur bei Isabelle, weil Isabelle halt da ist. Was Isabelle mit Julia verbindet ist und bleibt unklar. Ein kleines „Spielerchen“ trifft es wohl eher.

Charaktere:
Julia ist nicht fertig, warum ist sie so weltfremd, wenn nur die Mutter manisch-depressiv ist? Warum hat Julia noch nie ein Küchenutensil angefasst oder Fenster geputzt? Wie lebt dieser Mensch bzw. wie ist diese Person so alt geworden?

Isabelle hat noch nie etwas von Einfühlungsvermögen oä gehört. Wie kann man alles im Leben weglachen bzw. dies versuchen und sich innerlich auffressen lassen. Logisch, dass sie krank wurde und besser ist es, wenn sie weg ist. Das, was sie Julia angetan hat, geht gar nicht! Wieso schimpft man sowas Freundin?!

Auch die anderen Charaktere wirken konstruiert und unfertig. Wieso geht jeder Mann erst mit Isabelle und dann mit Julia ins Bett und warum stört Julia das nicht?! Sie werfen alle Fragen auf und man möchte jede nur klatschen …

Cover:
Das Cover wirkt nach einem entspannten Tag am See, alte Erinnerungen werden getauscht und es werden nette Abende – alles falsch. Wie der Klappentext.

Fazit:
Ich habe beim Schreiben der Rezi immer noch Puls. Wie kann man eine solche toxische Freundschaft dulden und sein Leben lang so fertig durch die Welt laufen?! Es sind so viele Dinge, die einfach durch die Charaktere im Buch „weggelacht“ werden – über schlimme Dinge spricht man nicht und das ist Freundschaft und Familie?! Nein, das ist krank! Daher 1 Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Piper für das Rezensionsexemplar.

[Abgebrochen] Saving Chicago 01: Flirting with Fire – Piper Rayne

Reiheninfo:
Flirting with Fire
Crushing on the Cop
Mad about the Medic

Klappentext:
Jeder weiß, dass es gefährlich ist, mit dem Feuer zu spielen. Weil man sich dabei verbrennen kann …

Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht.

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt …


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Titel: Flirting with Fire
Autor: Piper Rayne
Verlag: Forever
Seiten: 357
ASIN: B07PWMVMCZ
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Maddie ist fett, trägt eine Zahnspange sowie eine Brille und ist absolut in Mauro Bianco verliebt. Es scheint aussichtslos, ihm jemals nahezukommen, bis er sie auf dem Schulball bittet, ihn nach Hause zu bringen…

Schreibstil:
Die Geschichte wirkt absolut konstruiert, ist voller Klischees und die Ausdrucksweise ist so fürchterlich mitleiderregend – jeder kann sich doch entwickeln, warum also immer auf einem Standpunkt bleiben?! Auch eine Brille sowie Zahnspange sind doch nichts Schlimmes. Es wirkt fast, als würden die Autorinnen sich über Brillenträgerinnen lustig machen. Zudem sind einige Szenen absolut überzogen. So möchte Mauro Maddie küssen, kommt an ihre Zahnspange und reißt sich die Lippen blutig. 1. ist das eklig und 2. müssten ihre dann erst recht offen sein. Das ist doch alles quatsch!

Charaktere:
Die Protagonistin wird als absolute Nullnummer hingestellt (fett, Brille und Zahnspange) und der heiße Typ mit viel Muskelmasse und der Schwarm aller. Nunja ist ja meistens so. Aber das Maddie nichts aus sich macht und das alle hübscher und besser sind und sie in Selbstmitleid ertrinkt – es ist einfach schlimm.
Mauro ist nicht wirklich greifbar. Er wirkt distanziert und möchte gar kein Hingucker sein, aber er sieht auch nicht, was um ihn herum passiert. Er wirkt einfach absolut konstruiert und ist halt da.

Cover:
Das Cover verspricht einen heißen Roman – der Inhalt liefert aber leider nicht.

Fazit:
Ich habe das Buch bedauerlicherweise abbrechen müssen. Die Charaktere waren mir zu eindimensional, zu konstruiert und die Handlung gab auch nichts her. Daher nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei Forever für das Rezensionsexemplar.

Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit – Charlotte Roth

Klappentext:
Michael Ende war eine faszinierende Persönlichkeit, die Welt kaum vorstellbar ohne seine Fantasie. Einzutauchen in diese Vorstellungswelt des Menschen Michael Ende ist das Ziel dieses Romans, der bewusst keine faktenorientierte Biografie sein will, sondern der Versuch, sich den Geheimnissen, die Michael Ende nicht preisgab, ebenso respektvoll wie poetisch zu nähern. Sein Leben, das ein knappes Jahrhundert umfasste, wird mit seinem ganz speziellen Blick auf die Welt beleuchtet, der hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare zu erspüren suchte. Geschrieben von Charlotte Roth und inhaltlich kuratiert von Michael-Ende-Kenner Roman Hocke wird dem Innenleben des beliebten Autors auf besondere Weise nachgespürt – in einer Fülle von Bildern, Schauplätzen und Begegnungen, aus der sich das Mosaik seiner ganz eigenen Geschichte zusammenfügt.


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Titel: Die ganze Welt ist eine große Geschichte, und wir spielen darin mit: Michael Ende – Roman eines Lebens
Autor: Charlotte Roth
Verlag: Eisele
Seiten: 432
ISBN: 978-3961610693
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Michael Ende war eine geheimnisvolle Persönlichkeit mit Unmengen fantastischer Gedanken, welche er dann als faszinierende Geschichten zu Papier brachte. Dieses Buch versucht die Geheimnisse von Michael Ende aufzudecken und sein Leben in Romanform wiederzugeben.

Meinung:
Der Titel spiegelt den Schreibstil von Charlotte Roth perfekt wider. Er ist sehr lang und genau das ist der Inhalt auch. Die Geschichte von Michael Ende, die bewusst keine Biografie darstellen soll, beginnt in jungen Jahren und nimmt dann so viele Nichtigkeiten und Gedankenspiele auf, dass das eigentliche Ziel verfehlt wird. Aber vielleicht gab es kein Ziel, welches die Autorin mit ihrem Roman erreichen wollte? Im Klappentext wird von einem „Versuch“ gesprochen, welcher hier niedergeschrieben wurde und auch im Vorwort und bei der Danksagung wird wieder darauf eingegangen, dass es sich um einen Roman um Michael Ende handelt und nicht um eine Biografie. Was allerdings ausgedacht und was real ist, das wird nicht verraten und auch die zeitlichen Abläufe der tatsächlichen Lebenspunkte sind chronologisch falsch. In den letzten Kapiteln erhält Roman Hocke (Freund und Nachbar von Michael Ende) noch das Wort, aber auch hier wird eventuell ein Mensch aus Michael Ende gemacht, der er nicht war oder der schlicht und einfach entzaubert wird, denn viele Dinge gehören nicht an die Öffentlichkeit. Gefallen haben mir die Zitate aus den Geschichten von Michael Ende, welche immer wieder im Buch vorkamen.

Cover:
Das Cover wirkt verträumt, es wirkt nach einer spannenden Geschichte zur guten Nacht.

Fazit:
Roman und Biografie sollte man wohl trennen. Hier hat sich die Autorin verzettelt und Realität und Fiktion so stark vermischt, dass sie nicht unbedingt auf Michael Ende zugreifen hätte müssen. Ich habe viel quergelesen und kann daher nur einen Stern vergeben. Der Stil und die Gedankenwelt passten nicht zu dem, was Michael Ende in seinen Geschichten verkörpert hat. Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

Ich bedanke mich bei Eisele für das Rezensionsexemplar.