Die Stadt der tausend Wasser 01: Das Rad zerbricht – J.R. Kron

Reiheninfo:
Der Traum der Jägerin

  • Schattenlöwen
  • Verbranntes Fleisch
  • Die Worte der Toten
  • Überraschungen in der Nacht
  • Das falsche Bild
  • Der Orkrat

 

Klappentext:
Im Ratsturm von Malak‘tin Shuda‘t wird die Leiche eines Ratsmitglieds aufgefunden. Misstrauen und Angst erschüttern die Hauptstadt der Orks. Aber wer hat Interesse daran, ein Ratsmitglied zu beseitigen? Als ein weiterer Mord geschieht, wird das Herz des Reiches hermetisch abgeriegelt.
Während Malak‘tin Shuda‘t im Chaos des Umsturzes versinkt, sammeln sich die Armeen der Menschen und Orks in den Grenzlanden zur unvermeidlich erscheinenden Konfrontation.
Die junge Ork-Jägerin Tino‘ta will den Krieg noch verhindern. Doch dazu braucht sie die Hilfe ihrer Freunde. Vor allem jedoch braucht sie Orman Osarek. Doch der Mensch ist in den Tiefen des abgeschotteten Ratsturms eingekerkert. Tino‘tas Herz sehnt sich nach Orman, aber sie weiß nicht einmal, ob er noch am Leben ist.


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Titel: Die Stadt der tausend Wasser
Autor: J. R. Kron
Verlag: Qindie
Seiten: 64
ASIN: B00LZS1DI4
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Die siebte Episode von Obsi´tia ist endlich erschienen. Ich empfehle zwingend alle anderen Episoden vorher zu lesen, sonst wird es schwierig die Handlung zu verstehen und die Personen zuzuordnen.

Die Geschichte spielt jetzt in der Stadt und nicht mehr in den herrlichen Ländereien der Orks – aber auch hier hat sich J. R. Kron wieder ein atemberaubendes Ambiente ausgedacht. Sodass das Kopfkino sofort starten kann und man in eine wundervolle Welt eintaucht. Der Schreibstil ist, typisch Kron, wieder sehr lyrisch und regt zum Nachdenken an.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt zur Geschichte, schade, dass es auf dem Reader nicht gut zu erkennen ist – es hat eindeutig mehr Beachtung verdient.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung die ich an alle Leser von Fantasy und Fans von Kron empfehle. Ein bildreicher Sparchstil mit viel Spannung garantiert eine tolle Lesezeit!

Ich bedanke mich bei J. R. Kron für das Rezensionsexemplar.

Lady Celias gewagter Plan – Sabrina Jeffries

Reiheninfo:
Lord Stonevilles Geheimnis
Spiel der Herzen
Ein vortrefflicher Schurke
Eine Lady zu gewinnen …
Lady Celias gewagter Plan

Klappentext:
Lady Celia Sharpe sucht nach einem passenden Ehemann, um das Ultimatum ihrer Großmutter zu erfüllen, die sie enterben will, sollte sie nicht bald heiraten. Sie beauftragt den Privatermittler Jackson Pinter, mögliche Kandidaten auszuspionieren, ohne jedoch zu ahnen, dass Pinter selbst ein Auge auf sie geworfen hat.


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Titel: Lady Celias gewagter Plan
Autor: Sabrina Jeffries
Sprecher: Cathlen Gawlich
Verlag: audible GmbH
Länge: 11 Std. 50 Min. (ungekürzt)
ASIN: B00KDNO7PS
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Im fünften und letzten Teil von „The Hellions of Halstead Hall“ geht es um Lady Celia, die jüngste der Sharpe-Geschwister. Sie lässt Jackson Pinter ihre Bewerber überprüfen und ahnt nicht, dass der smarte Ermittler selbst ein Auge auf die Lady geworfen hat. Nebenbei wird der Mord an den Sharpe-Eltern aufgeklärt …

Stil:
Wie in den anderen Teilen ist der Schreibstil gefühlvoll, seicht und einfach gehalten. Gawlich weckt das ganze durch ihre einmalige Stimme auf und beschert so einen ganz besonderen Hörgenuss.

Charaktere:
Wie immer sind alle Charaktere liebevoll und ehrlich beschrieben. Ihre Handlungen passen immer zu ihnen, ohne das etwas plump oder einstudiert wirkt.

Celias Zerrissenheit wird hier besonders deutlich. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen und findet am Ende das, was sie braucht.

Auch Pinter bekommt nach langer Zeit bei den Sharpes einen wundervollen Lohn – nicht nur Celia sondern auch Anerkennung – nun kann er endlich ohne Komplexe leben, was mich für ihn sehr freut.

Cover:
Das Cover ist wieder sehr schön und geheimnisvoll.

Fazit:
Ein wundervoller Abschluss der Pentalogie. Ich empfehle diesen Teil nur an Leser, welche die anderen Teile kennen – sonst gibt es zu viele Wissenslücken um den Mord der Sharp-Eltern – wer nur an der Liebesgeschichte zwischen Lady Celia und Pinter interessiert ist, kann natürlich sofort in die Geschichte eintauchen. Besonders gefallen hat mir der Spagat der Protagonisten und die Aufklärung des Mordes.

Totenblick – Markus Heitz

Klappentext:
„Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“, lautet die rätselhafte Botschaft, die ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten hinterlässt. Fieberhaft suchen die Ermittler vor Ort nach versteckten Hinweisen. Bis sie eine grauenvolle Entdeckung machen: Der Täter hat auf der Netzhaut seiner Opfer genau das Bild fixiert, das sie im Augenblick ihres Todes sahen.


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Titel: Totenblick
Autor: Markus Heitz
Sprecher: Simon Jäger
Verlag: audio media Verlag
ASIN: B00EA1QY8W
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

ACHTUNG – zum besseren Verständnis sollte vorher Oneiros von Markus Heitz gelesen / gehört werden

Inhalt:
Laipzig. Ein Serienmörder hält die Polizei auf Trab. Er arrangiert seine Opfer nach bekannten Kunstwerken und meldet die Fundorte sofort nach Erschaffung mit dem Hinweis: „Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters“. Die Polizei rätselt lange und es sterben immer mehr Menschen – auch Polizisten, die dem Fluch des Totenblicks erliegen …

Stil:
Im Vergleich zu Oneiros schwächelt Totenblick sehr. Ein Thriller ist dieses Werk für mich nicht. Schnell war klar was der Mörder mit seinen Opfern macht und das es weitere Tote geben wird. Auch Jäger konnte mich dieses Mal nicht überzeugen. Spannung und Nervenkitzel habe ich total vermisst und die vielen Charaktere wirken sehr ermüdend.

Charaktere:
Der Bestatter Korf spielt wieder eine kleine aber wichtige Rolle – aus diesem Grund sollte „Onerios“ vor „Totenblick“ gelesen oder gehört werden. Es geht auch ohne, aber es könnten zu viele Fragen entstehen 😉
Korf mochte ich bereits sehr aus „Oneiros“ und auch hier gab er sich ruhig und sachlich.

Löwenstein, ein rundlicher Personaltrainer mit interessanter Vergangenheit, entwickelte sich zu stark zu einem Alleskönner. Ich fand ihn zu Beginn sympathisch, dies verlor sich allerdings recht schnell – denn er war einfach zu gut 🙁 Weniger ist manchmal mehr.

Die anderen Charaktere hatten eher eine Nebenrolle – abgesehen vom Mörder – und wuselten durch die Geschichte. Wirklich hängen geblieben ist mir nur noch ein Charakter: der Kommissar mit ADS (er vergisst alles, fummelt ständig an seinem Beruhigungsstein und wiederholt alles) – arghs, das ist langweilig immer wieder alles vorgekaut zu bekommen!

Cover:
Das Cover ist schön, es zeigt deutlich worum es in „Totenblick“ geht.

Fazit:
Ein schwacher Versuch einen Thriller zu schreiben. Mich konnte „Totenblick“ nicht überzeugen und auch die Auftritte von Korf retteten die Geschichte nicht. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

Stigmata: Nichts bleibt verborgen – Beatrix Gurian

Klappentext:
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …


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Titel: Stigmata: Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
Verlag: Arena
Seiten: 384
ISBN: 978-3401069999
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Emma verliert durch einen Autounfall ihre Mutter. Sie leidet unter diesem Verlust und gibt sich auch noch die Schuld an dem Tod. Emma gibt sich auf, bis sie ein Päckchen erreicht, in dem ihr mitgeteilt wird, dass sie die Mörder ihrer Mutter finden soll …

Schreibstil:
Spannend, beklemmend, nervenaufreibend. Anders kann ich dieses Werk nicht beschreiben! Mir wurde so oft warm, ich bekam Atemnot und zitterte – so sehr fieberte ich mit den Charakteren mit. Mein Kopfkino schaltete sich sofort ein und später fühlte ich auch noch – Wahnsinn! So muss es sein 😀 Der Ausdruck ist passend und für jugendliche und Erwachsene Leser zu empfehlen.

Charaktere:
Die junge Emma gefiel mir sehr gut, ich fühlte mit ihr und bewunderte ihren Mut. Leider entwickelte sie auf den letzten Seiten eine Art, die ich nicht mochte, sie wirkte übermächtig und allwissend.

Die anderen Charaktere blieben geheimnisvoll, nie wusste ich was ich von wem halten sollte. Ich wurde beim Lesen immer wieder in die irre geführt und stand, genau wie Emma, immer im Regen.

Cover:
Der Schutzumschlag ist ein echter Hingucker mit toller Haptik. Der Einband ist dunkelgrün und am Buchrücken findet sich auch eine silberne Einpressung.

Fazit:
Ein tolles Buch mit gruseligen Fotos untermalt. Ich habe sehr lange keinen so spannenden und fesselnden Schocker mehr gelesen und empfehle dieses Buch wirklich allen!

Hintergrundinfo:
Dieses Buch ist ein gemeinsames Werk von Beatrix Mannel und ihrem Mann Erol Gurian. Sie schrieb und er lieferte die zur Geschichte gehörenden Bilder, die in dem Buch abgedruckt wurden.

Ich bedanke mich beim Arena Verlag für das Rezensionsexemplar.

Testkörper – Heleen van Royen

Klappentext:
»Denken Sie jetzt nicht an Sex.«

Zu Diensten: Victoria, 27, Männertesterin, ehrgeizig, mehrsprachig, erfolgreich. Wer fremdgeht, wird von ihr bestraft. Sie arbeitet für eine internationale Elite-Klientel. Nüchtern und professionell liefert sie Beweismaterial an ihre Auftraggeber. Aber damit fängt ihre ganz private Mission erst an …


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Titel: Testkörper
Autor: Heleen van Royen
Verlag: Krüger
Seiten: 320
ISBN: 978-3810516299
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir
 nicht

Hätte man mir gesagt, ich soll einen Roman namens „Testkörper“ schreiben, in dem eine 27-jährige Protagonistin Männer auf Bestellung testet und bestraft. Tja dann hätte ich einige Szenen wohl exakt so geschrieben wie es Heleen van Royen getan hat. Nun habe ich den Roman leider nicht geschrieben, denn das, was die Autorin sonst noch in ihrem Buch geschrieben hat, hat mir nicht gefallen. Aber ich fange mal vorne an:

Inhalt:
Victoria ist 14 Jahre jung als ihr Vater stirbt. Ihre Mutter versucht sich nach einiger Zeit mit einem neuen Mann zu trösten. Leider hat sie kein gutes Händchen dafür und erwischt immer nur die falschen. Victoria beschließt darauf Männertesterin zu werden. Sie setzt ihren Körper gekonnt ein und verdient damit ihr Geld …

Schreibstil:
Ironisch, spritzig, vulgär ist der eine Teil dieser Geschichte, der andere ist langweilig, langatmig, männerhassend. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Für mich wirkte dieses Buch irgendwie zweigeteilt. Die Szenen, in denen Viktoria ihren Körper einsetzt, sind interessant, die anderen, also ihre persönliche Geschichte, ist so lieblos und unpassend, dass ich das Buch immer wieder weggelegt habe.

Charaktere:
Viktoria gefiel mir gut. Ihre Art mit ihrem Körper umzugehen und diesen bei der Arbeit einzusetzen ist klasse. Wie sie ihre Arbeit verbringt hat etwas spezielles. Ihr Privatleben und ihre Psychose – ich nenne das jetzt einfach mal so – haben mich genervt. Ich kann nicht verstehen, wie man so gegen etwas sein kann. Sie war mir zu schwarz-weiß in einigen Dingen.

Sophia, Victorias Mutter, benötigt dringend eine Therapie. Diese Frau hätte ich am liebsten nur geschüttelt und eingewiesen. So verbohrt, teilweise egoistisch und lieblos, das brauche ich nicht.

Oma Donna war super süß, so sollte eine Oma sein: schrullig und irgendwie immer für einen da.

Cover:
Das Cover ist genial! Es ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um einen Apfel handelt 😳

Fazit:
Testkörper ist ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Wollen wir wirklich immer alles wissen? Müssen wir alles wissen? Sind alle Männer untreu und Frauen hinterhältig? Ironisch geschrieben mit viel biss – so sollte das Buch sein – dies konnte ich so nicht immer herauslesen und war teilweise schockiert über das kaputte Leben der Protagonistin. Eine Leseempfehlung gebe ich bei diesem Buch nicht, aber 2 Sterne: eines fürs Cover und der zweite für die Testkörper-Idee.