[Abgebrochen] Draussen – Volker Klüpfel, Michael Kobr

Klappentext:
Ein Leben draußen im Wald, kein Zuhause, immer auf der Flucht: Das ist alles, was Cayenne und ihr Bruder Joshua kennen. Nur ihr Anführer Stephan weiß, warum sie hier sind und welche Gefahr ihnen droht. Er lebt mit ihnen außerhalb der Gesellschaft, drillt sie mit aller Härte und duldet keinen Kontakt zu anderen. Cayenne sehnt sich nach einem normalen Alltag als Teenager. Doch sie ahnt nicht, dass sie alles, was Stephan ihr beigebracht hat, bald brauchen wird. Denn der Kampf ums Überleben hat schon begonnen. Und plötzlich steht er vor ihr: der Mann, der sie töten will.


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Titel: Draussen
Autor: Volker Klüpfel, Michael Kobr
Verlag: Ullstein
Seiten: 385
ASIN: B07QHYQ5J7
Meine Bewertung: 1 Stern – gefällt mir gar nicht

Inhalt:
Cayenne und Joshua leben im Wald. Sie werden von Stephan trainiert, angeleitet und ausgebildet. Sie denken alles sei nur ein Spiel, doch es ist bitterer ernst, denn den beiden droht der Tod …

Meinung:
Selten so etwas brutales, zusammenhangloses und geklautes gelesen. Die Idee erinnert zudem an den 2011 erschienen Film „Wer ist Hanna“. Der Einstieg konnte mich schon nicht fesseln, hier wird eine Szenerie dargestellt, in der ein Mädchen einen Hasen tötet und dies mit einer Gleichgültigkeit, als würde sie sich morgens die Zähne putzen – absolut routiniert und emotionslos. Für einen Einstieg ins Geschehen ist dies einfach drüber. Was soll hier vermittelt werden? Es geht leider genauso kalt weiter. Die Figuren führen Handlungen aus und scheinen wenig darüber nachzudenken – auch wenn es zum Überleben dazugehört, dennoch muss doch etwas gefühlt werden! Aufgrund dessen ist es nicht möglich mit den Charakteren eine Bindung aufzubauen. Wenn etwas passiert dann ist es halt so, machen die Protas ja auch nicht anders. Und dieses Verhalten ist schade, denn Bücher sollen bewegen, auch wenn es sich um einen Thriller handelt, in den man nicht so tief einsteigen möchte, sollte man zumindest irgendeine Schnittmenge finden, die mit der Geschichte sympathisieren kann. Aufgrund der schlechten Darstellung, des geklauten Handlungsstrangs und der eindimensionalen Charaktere habe ich das Buch abgebrochen.

Cover:
Das Cover erinnert an den 2011 erschienen Film Wer ist Hanna. Ein Mädchen allein im Wald …

Fazit:
Aufgrund meines Leseabbruchs kann ich nur einen Stern vergeben. Mich konnten die Charaktere, die Brutalität und die Handlung nicht überzeugen. Eine Leseempfehlung spreche ich aus den vorher genannten Gründen nicht aus.

Ich bedanke mich bei Ullstein für das Rezensionsexemplar.

Cœur Trouvé à Venice 02: St. Sycamore: Eine schicksalhafte Ehe – Tharah Meester

Reiheninfo:
St. Garner: Eine undenkbare Affaire
St. Sycamore: Eine schicksalhafte Ehe

Klappentext:
Drei einsame Jahre hat der Schriftsteller Albertien Colfax auf der Gefängnisinsel verbracht. Nun ist seine Unschuld bewiesen, aber das macht ihn nicht zu einem freien Mann. Um den beschmutzten Familiennamen zu rehabilitieren, beugt er sich dem Willen seines Vaters und ehelicht den hoch angesehenen Dirigenten des königlichen Orchesters. Doch sein frisch angetrauter Gemahl Dante de Medici bringt ihm nichts als brennende Abscheu entgegen. So findet Albertien sich, knapp dem Galgen entkommen, in einem weiteren Vorhof der Hölle wieder. Sein entstelltes Gesicht lässt ihn die durchlebten Torturen nicht vergessen und die Blicke der anderen verdunkeln sich vor Misstrauen, sobald sie auf ihn fallen. Nur einen scheinen die Narben kalt zu lassen. Einen Dandy mit teuflischem Charme, der die Finsternis der Vergangenheit meisterhaft zu vertreiben weiß. Wird Albertien der Versuchung erliegen oder kann er dem verführerischen Fremden widerstehen und sein Herz der Pflicht unterwerfen?


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Titel: St. Sycamore: Eine schicksalhafte Ehe
Autor: Tharah Meester
Seiten: 586
ASIN: B08RY16VY7
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt:
Eine Ehe, welche nur wegen einem Verfahrensfehler zustande gekommen ist, ist für die Beteiligten Dante de Medici und Albertien Colfax nicht leicht anzunehmen. Dante, welcher seine Freiheiten liebt und Albertien, welcher zu Unrecht im Gefängnis saß, dort schwer misshandelt wurde und dadurch sehr menschenscheu ist, fügen sich aber (auf den Wunsch ihrer Väter und des Königs) in die arrangierte Ehe, um den Namen Colfax wieder rein zu waschen….

Schreibstil:
Tharah Meester scheint das Schreiben in andere Dimensionen zu führen und ich liebe es! Bereits beim 1. Band der Reihe (St. Garner: Eine undenkbare Affaire) sah ich die Szenerie und roch teilweise sogar das Meer als ich las. Hier ging es mir nicht anders. Ich sah Albertiens Narben bevor ich es las, ich fühlte den Schmerz, die Verletztheit, ich hörte die Lieder, … es ist einfach unbeschreiblich! Der Ausdruck ist immer passend, bei den Beschreibungen ebenso wie beim Umgang. Es ist einfach alles stimmig!

Charaktere:
Ich mag sie alle, auch die nicht so netten. Denn es gibt immer Gründe warum man so ist wie man ist. Was gerade bei Jacky und St. Garner (als weiterführende Geschichte) sehr deutlich wird. Die Schuld oder ein gewisses Verhalten nur dem anderen zu geben ist schlichtweg falsch. Wir können nur versuchen zu verstehen, zu hinterfragen und dann das Beste aus der Situation machen und ein Happy End für alle (versuchen) zu finden – und das machen die Charaktere, sie zeigen uns wie es geht und damit haben sie auch noch einen Bildungsauftrag!

Cover:
Das Cover ist perfekt, passt zur Geschichte und zur Reihe.

Fazit:
Eine Reihe die gelesen werden muss – unbedingt bei Teil 1 anfangen und weitermachen. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, welche gerne romantische Geschichten mit tiefen Gefühlen lesen.

Ich bedanke mich bei Therah Meester für das Rezensionsexemplar.

 

Das Geheimnis von Silent Rose – Isabell Schmitt-Egner

Klappentext:
Als die millionenschwere Erbin Nina zum High-Society-Sanatorium Silent Rose gebracht wird, stehen ihre Chancen auf ein langes Leben nicht besonders gut. Unter Adligen und It-Girls soll sie mitten im Nirgendwo zur Ruhe kommen und ihre Herzkrankheit auskurieren. Was sie tatsächlich vorfindet, ist gähnende Langeweile, und dazwischen Henry, einen echten Prinzen, dessen Lebensenergie zu ihrem Lichtblick wird. Doch dann erschüttert ein tödlicher Unfall das Sanatorium und stellt alles an diesem Ort schlagartig infrage. Was verbirgt Silent Rose? Und warum ist Nina wirklich hier?


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Titel: Das Geheimnis von Silent Rose
Autor: Isabell Schmitt-Egner
Verlag: impress
Seiten: 417
ASIN: B07BZJ43BP
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Nina ist Herzkrank, seit zwei Jahren versucht ihre Tante bereits sie wieder fit zu bekommen. Ihre letzte Chance ist das Sanatorium Silent Rose, doch nichts ist so wie es scheint …

Schreibstil:
Isabell Schmitt-Egner ist mir aus vielen schaurigen Kurzgeschichten bekannt, daher habe ich mit einer fesselnden Geschichte gerechnet, die ich auch bekommen habe. Das Ambiente ist gut, die Gefahren greifbar und die Handlung ist nachzuvollziehen. Die Ausdrucksweise passt und es ist in sich alles stimmig. Bis .. ja bis zum letzten drittel, dann haben sich die Fehlerchen eingeschlichen. Nicht von der Grammatik sondern vom logischen.
SPOILER: Die Teens sperren eine Person ein, die ihnen dann hilft die Bösen abzulenken. Es ist schwer vorstellbar, dass die helfende Person das ganze überlebt, aber sie tut es. Auch ist es nicht logisch, dass die Kreditkarte von einer Person noch funktioniert, obwohl sie längst ausgeschaltet sein sollte und die Benutzung bleibt natürlich ohne Konsequenzen.

Charaktere:
Alle sind sehr sympathisch und ihr handeln ist nachvollziehbar. Zwischenzeitlich ist die übliche Handlung 2 Boys 1 Girl etwas drüber, aber anders hätte man es wohl nicht machen können. Es gibt zumindest keinen epischen Kampf um das Mädchen und das war sehr entspannend. Alle sind sich einig – das hat was!

Cover:
Es ist so schön gestaltet, es verbindet die Verletzlichkeit und die Dunkelheit, es wirkt mystisch.

Fazit:
Ein ganz toller Jugendkrimi der mich fesseln konnte, auch wenn er zwischendrin ein paar Fehler hatte und zeitweise etwas langatmig war, hat mich die Geschichte trotzdem überzeugt und ich vergebe 4 Sterne.

Eleria 03: Die Vernichteten – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Das grandiose Finale einer außergewöhnlichen Thriller-Trilogie – ein meisterhaftes Verwirrspiel. Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


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Titel: Die Vernichteten
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 528
ISBN: 978-3785579220
Meine Bewertung: 2 Sterne – gefällt mir nicht

Inhalt:
Wieder zurück in den Sphären unterwandern Ria, Aureljo und Dantorian das System, bis Ria hinter die wirkliche Verschwörung kommt und eigenmächtig versucht alle zu retten …

Schreibstil:
Es ist passiert! Es wird noch unsinniger, alles wird so gedreht wie es für die Auflösung gut ist. Viele Sachen die vorher wie in Stein gemeißelt waren (Band 1) existieren nun nicht mehr und das witzige daran: Es interessiert keine Sau! So kann man die Leser auch verar… indem man fleißig falsche Fährten legt, sie nicht aufklärt und einfach sagt „so ist es“. Auch wenn die Trilogie für 14-17jährige geschrieben ist, sind die Teens doch nicht blöde! Oder sie haben binnen 2 Jahren vergessen was sie in Band 1 gelesen haben. Spannung gleich null, alles ist lieb und um Seiten zu füllen wird gelaufen, gewartet und gelaufen achso und gewartet, achjah und man ist erschöpft, wahrscheinlich vom warten und vom laufen …

Charaktere:
Sie können alles, sie wissen alles und nun ist auch klar warum man sie nicht greifen kann. Die Autorin konnte es anscheinend selbst nicht, wenn sie sich nicht an ihre eigene Welt hält.

SPOILER
In Teil 1 wird erklärt, dass Ria und ihre Freunde künstlich gezeugt wurden. Bis auf Tycho, der ist aus natürlicher Brut. Aha ok. Nun kommt raus, dass sie alle normal gezeugt worden sind und das verändert die ganze Geschichte. Stört das keinen?! Wieso klauen die Sphären generell Babys der Außenbewohner?! – Das sind nur zwei wichtige Details die einfach nicht aufgeklärt wurden!
SPOILER ENDE

Cover:
Toll Rinde … Ja es passt zu den anderen Covern, aber das war es auch.

Fazit:
Selten so enttäuscht gewesen von einer Reihe. Ja sie lies sich gut weglesen, aber das Ende einfach so gestalten, dass es einem passt ist bescheuert, vor allem wenn man mit vielen Fragen zurückgelassen wird. Also von mir gibt es daher nur 2 Sterne, weil es so ganz nett geschrieben ist und ich alle 3 Teile ganz nett fand, aber es gibt keine Leseempfehlung.

Eleria 01: Die Verratenen – Ursula Poznanski

Reiheninfo:
Eleria 01: Die Verratenen
Eleria 02: Die Verschworenen
Eleria 03: Die Vernichteten

Klappentext:
Vertraue niemandem.
Denn jemand will deinen Tod.
Es könnte jeder sein.

Eine Welt, die perfekt und gerecht erscheint.
Sechs Studenten, die dachten, sie kennen die Wahrheit.
Doch plötzlich sind sie auf der Flucht, verraten, verfolgt und dem Schicksal ausgeliefert.


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Titel: Die Verratenen
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 464
ISBN: 978-3785579206
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eleria wächst in einer Sphäre auf. Sie ist eine der Top Studentinnen und auch ihre Freunde sind die neuen Hoffnungsträger. Alles könnte so schön sein, wenn Eleria nicht ein Gespräch belauscht hätte, in dem von ihrem Tod die Rede ist. Hat sie sich nur verhört oder soll sie wirklich ein Teil einer Verschwörung gegen die Sphären sein …

Schreibstil:
Ursula Poznanski schreibt flüssig über das Leben in der Sphäre, wie die Figuren zueinander stehen und baut einen kleinen Spannungsbogen auf. Leider zieht sich alles etwas, sodass der erste Band schnell weggelesen ist, aber gefühlt einfach gar nichts passiert ist.

Charaktere:
Obwohl die Charaktere ausgiebig vorgestellt werden und man sie als Leser eng begleitet fehlt etwas. Sie sind trotzdem zu weit entfernt, irgendetwas scheint nichts zu stimmen und daher sind sie nicht greifbar. Wirklich liebgewonnen habe ich keinen. Es war mir schlichtweg egal was mit ihnen passiert.

Cover:
Das Cover kann ich nicht deuten, ein Blatt?! Nach dem Lesen wird es klarer, aber es ist definitiv zu trist.

Fazit:
Ein erster Teil, der einen netten Einstieg aufzeigt. Hätte ich die Trilogie nicht komplett gekauft, würde ich wohl nicht weiterlesen. Weil ich sie nun aber habe, gebe ich auch Teil 2 eine Chance. Eine Empfehlung spreche ich nicht aus, denn mir fehlte zu viel, nach dem Lesen dachte ich nur: „und was war das jetzt“?! Daher nur 3 Sterne, denn das Buch lässt sich wirklich gut lesen.