Aromatherapie für Dummies – Elske Miles

Klappentext:
Düfte sind unmittelbar mit Emotionen verbunden. Sie lassen uns in Erinnerungen schwelgen, sie inspirieren, entspannen, motivieren und lassen Ihre Seele zur Ruhe kommen. Nicht umsonst erfreut sich die Aromatherapie wachsender Beliebtheit. Wenn auch Sie sich mit Düften eine Auszeit vom Alltagsstress gönnen wollen, ist dieses Buch genau das richtige für Sie. Tauchen Sie ein in die Welt der ätherischen Öle, finden Sie heraus, welcher Duft am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie alles über die Wirkung und richtige Anwendung der Öle und begeben Sie sich auf eine Reise, die nicht nur Ihren Geruchssinn anregen wird.


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Titel: Aromatherapie für Dummies
Autor: Elske Miles
Verlag: Wiley-VCH
Seiten: 256
ISBN: 978-3527716821
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhaltsauszug:
Grundlagen der Aromatherapie
– Rohstoffe
– Unterschiede
– Qualitätsanspruch
– Anwendung
Öle für den Alltag
– Arbeit
– Daheim
– Schlafzimmer
– Draußen
– Unterwegs
– Blütenwasser
Aromadiffuser
– Diffusionsgeräte und Pflege
– Jahreszeit und Düfte
Vorsichtsmaßnahmen

Meine Meinung:
Das Buch ist strukturiert aufgebaut, der Einstieg in die Aromatherapie ist so schnell und einfach möglich. Auch gut sind die vielen Warnhinweise, dass die Öle (bei falscher Anwendung) auch schaden können. Die ersten Kapitel ziehen sich etwas, weil das Verfahren zur Herstellung der Öle erläutert wird. Dieser Teil ist aber wichtig, um gute von schlechten Ölen unterscheiden zu können und auch um zu verstehen, warum gute Öle einfach mehr kosten. Wenn die Theorie dann abgearbeitet ist, beginnen die Anwendungsbeispiele und da sind dem Anwender kaum Grenzen gesetzt. Wie für alle Bücher der „dummies“ gibt es hilfreiche Checkboxen und immer wieder zusätzliche Infos zum schnellen Nachlesen. So gehen die wirklich wichtigen Dinge im ganzen Text nicht unter.

Cover:
Das Cover erweckt auf den ersten Blick eher den Anschein eines Kochbuches. Ein anderes Foto wäre besser.

Fazit:
Ein schönes Buch für Einsteiger. Wer sich mit der Aromatherapie oder ätherischen Ölen bereits befasst hat, wird hier wenig neues erfahren. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung, wenn man ein Basiswissen in der Aromatherapie erhalten oder sich einfach weiterbilden möchte.

Ich bedanke mich bei Wiley-VCH für das Rezensionsexemplar.

Wer bin ich?: The School of Life – Alain de Botton

Klappentext:
Wenn wir uns selbst in einem Satz beschreiben sollen, verstummen wir. Ohne gezielte Fragen und Antworten ergibt sich kein klares Bild, denn uns selbst zu verstehen ist eine knifflige Angelegenheit. Dieses Buch enthält überraschende und sehr unterhaltsame Anregungen, Aufgaben und Fragen aus der Welt der Psychologie, die uns in allen wichtigen Bereichen des Lebens zu mehr Verständnis und Selbsterkenntnis führen.


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Titel: Ein sinnvolles Leben: The School of Life
Autor: Alain de Botton
Verlag: Süddeutsche Zeitung
Seiten: 160
ISBN: 978-3864975233
Meine Bewertung: 3 Sterne

Inhalt & Meinung:
Der Nebentitel des Buches fasst den Inhalt sehr gut zusammen: „Erkenne dich selbst – ein Übungsbuch für Neugierige“.

Gerade der Begriff Übungsbuch zeigt auf, dass der Leser / die Leserin nicht einfach nur zum Buch greifen muss und auf geht es. NEIN, hier geht es tiefgründig zur Sache, denn das Buch beinhaltet kaum Text.

Viel mehr geht es um die Selbstfindung durch Beantwortung von Fragen in den Bereichen:

  • Psychologie
  • Beziehungen
  • Sex
  • Die anderen
  • Arbeit
  • Wunschvorstellungen
  • Kultur
  • Leid und Mitgefühl

Denn nur wer sich mit sich, seiner Herkunft und seiner Umwelt befasst, kann sich selbst finden.

Ohne Einleitung geht es gleich los im psychologischen Bereich. Wie waren die Eltern, was passierte vor der Geburt … und ganz viel Platz für persönliche Notizen. Wer sich also wirklich mit seiner Vergangenheit, seiner Entstehung und mit seinem Leben auseinandersetzen möchte, der findet in diesem Buch die richtigen Fragen. Aber ACHTUNG: wer nicht gefestigt ist und generell Probleme mit seiner Vergangenheit hat, der könnte hier in ein großes Loch fallen.

Fazit:
Die Fragen und der Aufbau bringen viel Licht ins Dunkel, alles klingt sehr spannend – das ist es auch – aber auch hier gilt: für wen ist dieses Buch? Je nach Vergangenheit und Gegenwart kann dieses Buch mit seinen vielen Fragen den Geist erschüttern und sicherlich bei einigen Persönlichkeiten auch negative Dinge erwecken bzw. verstärken. Hier sollte sich jeder im Vorfeld klar fragen, ob er das, was er eventuell aufdeckt auch wirklich wissen möchte. Ich vergebe daher nur 3 Sterne für das Buch, weil mir eine Einleitung gefehlt hat, wie man mit dem Buch umgehen muss bzw. sollte, wenn man nicht gefestigt ist. Und wenn man in sich ruht und mit allen Dingen aus seinem Leben im reinen ist, dann braucht man dieses Buch nicht. Wo wir wieder bei der Zielgruppendefinition sind.

Ich bedanke mich bei der SZ Edition für das Rezensionsexemplar.

Ein sinnvolles Leben: The School of Life – Alain de Botton

Klappentext:
Ein praktischer Ratgeber zu der wichtigsten Frage, der wir uns stellen müssen. Zu weitschweifend oder intensiv über den Sinn des Lebens nachzudenken, mag sonderbar, etwas lächerlich oder sogar sinnlos klingen. Denn es scheint, dass normale Sterbliche in dieser Frage keine gute Antwort finden werden. In Wahrheit aber sollten wir alle darüber nachdenken und ein für uns bedeutungsvolles Leben definieren. Dieses Buch betrachtet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Sinn zu finden: In der Liebe, der Familie, in Freundschaften und der Arbeit, durch Selbsterkenntnis und in der Natur. Wir erkennen hier, warum manche Dinge bedeutsam sind und manche nicht und erfahren, wie wir unserem Tun Bedeutung verleihen. So erhalten wir ein vielseitig inspirierendes und praktisches Buch fürs Leben.


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Titel: Ein sinnvolles Leben: The School of Life
Autor: Alain de Botton
Verlag: Süddeutsche Zeitung
Seiten: 136
ISBN: 978-3864975240
Meine Bewertung: 5 Sterne – gefällt mir sehr

Inhalt & Meinung
Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat sich wohl jeder schon gestellt. Dieses Buch gibt keine Antwort auf den Sinn, lässt das Leben aber sinnvoll gestalten.

Klein und kompakt kommt dieses Buch daher, mit dicken Seiten und angenehmer Haptik liegt es gut in der Hand. Der Inhalt ist genau so kompakt und gut gegliedert. Nach einer flotten Einleitung geht es auch schon los: Die Quellen der Sinnerfüllung werden beschrieben. Darunter: Liebe, Familie, Arbeit, Freundschaft, Kultur, Politik, Natur und Philosophie. Jeder Bereich ist weiter unterteilt. Viele Punkte, die beim ersten Lesen logisch erscheinen „Klar ist Familie wichtig und geben dem Leben Sinn“, werden bis ins kleinste Detail erläutert und es zeigt sich, dass es viele Facetten gibt, die es zu hinterfragen gilt und dies in allen Bereichen! Der zweite Teil des Buches ist den Hindernissen der Sinnerfüllung gewidmet. Auch hier gibt es natürlich die gewissen Aha-Momente.

Alles in allem ist „Ein sinnvolles Leben“ verständlich und flüssig geschrieben, einzig das Layout ist teilweise etwas daneben gegangen. Durch die Bemühungen den Blocksatz einzuhalten stimmen die Abstände der einzelnen Wörter nicht immer, sodass einige Sätze komplett ohne Leerzeichen auskommen müssen – schade! Dies tut allerdings dem Inhalt des Buches nicht weh, die Aussage sein Leben zu hinterfragen und es sinnvoll zu gestalten bleibt erhalten!

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, welches in jeden Haushalt und in jede Tasche gehört. Bei kleinen und größeren Tiefpunkten im Leben lohnt definitiv ein Blick auf den Text und ein hinterfragen an sich selbst und schon kann es weiter gehen. Und den Sinn des Lebens, den findet der findige Leser dann schon selber 😉 Ich vergebe 5 Sterne für dieses wertvolle Buch und eine Leseempfehlung für jeden!

Ich bedanke mich bei der SZ Edition für das Rezensionsexemplar.

Frauen fühlen anders. Männer auch. – Barbara Schweder

Klappentext:
Liebe, soziale Gefühle, Empathie, aber auch Sex oder Aggression werden von Frauen und Männern nicht nur unterschiedlich wahrgenommen, sondern auch auf geschlechtstypische Weise verarbeitet. Barbara Schweder zeigt anhand von Beispielen aus vielen Lebensbereichen wie Partnerschaft, Familie, Elternschaft, Kindheit, Schule, Berufsleben, Altern und Kriminalität:

  • woher diese Unterschiede in der Gefühlswelt von Männern und Frauen kommen,
  • wie der unterschiedliche Umgang mit Gefühlen die Kommunikation zwischen den Geschlechtern erschwert,
  • und wie man mit Verständnis für die natürlichen, individuellen und sozialen Anlagen Fallstricke und Stolpersteine orten und umschiffen kann . auch mit einer Prise Humor.

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Titel:  Frauen fühlen anders. Männer auch.
Autor: Barbara Schweder
Verlag: Orac
Seiten: 191
ISBN: 978-3701505470
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Autorin:
Dr. Barbara Schweder, geboren 1963, Studium der Anthropologie und Zoologie in Wien und North Carolina, USA, Forschungsassistentin und Lektorin an der Universität Wien, seit 2009 Assistentin am Institut für forensische Neuropsychiatrie am Neurologischen Psychiatrischen Zentrum Belvedere, Wien. Buchautorin (u.a. „Mimosen in Hosen“ 2004, „Mutterliebe“ 2008).

Meine Meinung:
Barbara Schweder berichtet, am Anfang noch sehr fundiert und mit vielen Studien über den Unterschied von Frauen und Männern. Als kleiner Appetithappen gibt es für jedes Kapitel eine Kurzgeschichte oder einen Abriss von einem Berühmten Werk. Im Verlauf des Buches rückt aber leider immer mehr die eigene Meinung in den Vordergrund, so dass ich mich nicht mehr auf die durchgeführten Studien einlassen konnte und das Buch immer wieder leicht verärgert weglegte.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, zeigt aber deutliche Spuren einer Doktorarbeit. Wer also einen Lebensratgeber in leicht verständlicher Form für zwischendurch sucht, ist hier leider fehl am Platze. „Frauen fühlen anders. Männer auch.“ ist schon sehr direkt und mit vielen Fachbegriffen versehen. Auch die Anmerkungen und Literaturnachweise sind sehr lang. Gerade wegen der vielen Anmerkungen und den tiefgreifenden Studien, hat mich das Buch überrascht, ich habe mit etwas ganz anderem gerechnet 😉

Fazit:
„Frauen fühlen anders. Männer auch.“ ist ein lesenswertes und interessantes Buch über die Gehirnwindungen von Männlein und Weiblein. Ich empfehle das Buch an jeden, der gerne mehr über die Gefühlswelt und die Entwicklung dieser, erfahren möchte. Ich vergebe 4 Sterne für dieses Buch, einen ziehe ich aufgrund der häufig doch zu feministischen Meinung der Autorin ab.

Ich bedanke mich beim Kremayr & Scheriau Verlag für das Rezensionsexemplar.