Die Schattensurfer – Hubert Wiest

Klappentext:
Die Schattensurfer – ein Jugendroman über Geheimnisse in einer vernetzten Welt.

Die vierzehnjährige Sansibar lebt in einer Welt, in der alle alles miteinander teilen. Auch ihre Gedanken. Diese werden im großen Netzwerk RUHL erfasst und gespeichert. Mit fünfzehn wird jeder in die Gemeinschaft RUHL aufgenommen und stellt seine Gedanken, Träume und Wünsche der Allgemeinheit zur Verfügung. Sansibar kann es kaum erwarten dazu zu gehören. So wie ihre beste Freundin. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, all ihre Gedanken und Erinnerungen mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur eine nicht, ihre wichtigste: die letzten Momente mit ihrer verschwundenen Mutter …

Computergenie Luan ist fünfzehn und hat nur ein Ziel: Programmierer zu werden. Doch mit einem dummen Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Als sich Sansibars und Luans Wege kreuzen, behauptet Luan Sansibar von früher zu kennen. Und obwohl sie sich daran nicht erinnern kann, beschließt sie Luan zu helfen. Vielleicht auch, weil seine tintenblauen Augen so unergründlich sind? Die Zeit drängt, plötzlich geht es um Leben und Tod. Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat und ist kurz davor aufzugeben – da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügunsparks, Luan ein unglaubliches Angebot…


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Titel: Die Schattensurfer
Autor: Hubert Wiest
Verlag: Lomoco Publishing
Seiten: 385
ASIN: B00GSF6NUW
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Eine Stadt, getrennt durch eine dunkle Mauer. Auf der einen Seite herrscht RUHL – eine mächtige Gemeinschaft, welche die Gedanken und Handlungen der Menschen kontrolliert. Überwacht wird das ganze durch einen Kristall (je dunkler ein Kristall ist, umso hilfreicher ist diese Person für die Gemeinschaft), den jeder Einwohner der Stadt sichtbar tragen muss. Auf der anderen Seite der Mauer sieht alles anders aus, allerdings weiß kaum jemand, dass es noch ein Leben dahinter gibt …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Hubert Wiest ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch liest sich zwar schnell, aber durch Logikfehler, stark personifizierte Gegenstände und falsche Stilmittel ist die Geschichte, meiner Meinung nach, nicht unbedingt für Kinder / Jugendliche geeignet. Der Ausdruck ist gewählt und die Spannung kann auch gehalten werden. Ich würde daher empfehlen vor dem Kauf die Leseprobe zu lesen und dann zu entscheiden ob das Buch etwas für den eigenen Nachwuchs ist.

Charaktere:
Luan, der 15-jährige Computerfreak, wächst in einem Kinderheim auf und wird kurz vor seiner Kristallprüfung herausgeworfen. Die Kristallprüfung ist in der Welt von RUHL elementar wichtig, denn: Wer keine Prüfung ablegt, erhält keinen Kristall, ist damit kein Mitglied der Gesellschaft und muss ins Korrekturhaus. Luan versucht alles um sich irgendwie durchzuschlagen und begegnet im Freizeitpark einem Mann, der ihm verspricht zu helfen …

Luan kann alles. Er knackt zu schnell sämtliche Systeme und kommt immer aus jeder Situation heraus. Natürlich sollte er dies als Protagonist, aber nicht so schnell, es war zu einfach und Luan zu mächtig. Zu Beginn im Kinderheim, kam er mir so jung und unschuldig vor und später wirkte er zu stark und nicht seinem alter entsprechend.

Sansibar, die 14-jährige Schülerin, ist ganz erpicht ihre Kristallprüfung zu bestehen. Ihre Freundin trägt bereits einen Kristall und freut sich über jede noch so kleine Farbveränderung. Sansibar lernt und gibt sich alle Mühe, aber als es dann soweit ist, ist sie unsicher. Denn der Kristall nimmt alle ihre Gedanken auf und leitet sie an RUHL. Sansibar möchte ihre Gedanken teilen und sie RUHL zur Verfügung stellen, aber eben nicht alle…

Sansibar hinterfragt und überlegt. Sie handelt rational und ihrem Alter entsprechend. Sie zeigt, dass psychischer Stress eine gefährliche Waffe ist. Die 14-jährige hat schlimme Erlebnisse durchgestanden und ihr Unterbewusstsein hat diese Dinge verdrängt, erst durch erneuten Stress treten alte Wunden wieder hervor und zeigen, wie verwundbar der menschliche Körper doch ist.

Andere Charaktere im Buch handeln nicht immer verständlich, so konnte ich Verhaltensweisen nicht immer nachvollziehen geschweige denn Verstehen. Entweder ich bin mit meinen 29 Jahren zu alt für ein Jugendbuch oder ich denke zu viel.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Ein Junge, der auf einem Schatten am Rande der Stadt surft.

Fazit:
Ein Buch für Kinder und Jugendliche (Zielgruppe: 11- bis 15-jährige), welches mit einer großen Spannungskurve, aber leider auch mit viel sprachlicher Fantasie des Autors bestückt ist. Mir persönlich waren die sprachlichen Mittel und Logikfehler ein Dorn im Auge obwohl das Buch Potential hat und die erste Hälfte wirklich spannend geschrieben war. Ich vergebe hier 3 Sterne, denn Schattensurfer ist definitiv ausbaufähig.

Ich bedanke mich bei Hubert Wiest für das Rezensionsexemplar.

Die Frau, die nie fror – Elisabeth Elo

Klappentext:
Ihr russischer Vater hält sie für zu weich. Die Navy nennt sie mutig. Die meisten Männer finden sie attraktiv. Für die Leute in Boston ist sie eine Heldin, für die Wissenschaft ein Phänomen. Ihrer besten Freundin Thomasina ist sie zu ehrlich. Ihr Patensohn Noah möchte am liebsten immer bei ihr sein. Zeit für Pirio Kasparov herauszufinden, wer sie wirklich ist.


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Titel: Die Frau, die nie fror
Autor: Elisabeth Elo
Verlag: Ullstein
Seiten: 512
ISBN: 978-3550080388
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Pirio ist mit ihrem Freund auf hoher See, als ihr Hummerkutter plötzlich von einem großen Schiff gerammt wird und untergeht. Ned stirbt in den eisigen Fluten, doch Pirio überlebt. Milosa, ihr Vater, überredet Priro selbst Untersuchungen anzustellen und nicht auf die Küstenwache zu vertrauen. Was sie herausfindet ist unbeschreiblich …

Schreibstil:
Der Stil von Elisabeth Elo ist grandios. Mit viel Sarkasmus und den richtigen Worten für die erschütternde Wahrheit über die Menschheit schreibt sie einen Roman – der auch als Tatsachenbericht – unter die Haut geht.

Charaktere:
Pirio hat mir sehr gut gefallen. Sie ist stark und versucht für ihren Patensohn Noah immer da zu sein, was bei einer Alkoholkranken Freundin (Noahs Mutter) auch wirklich nötig ist. Pirios Nervenstärke und ihre Fähigkeit machen sie sympathisch, allerdings wurde sie mir teilweise zu leichtsinnig.

Noah war so ein tolles Kind und dies bei solch einer Mutter! Die schwer depressive und andauernd betrunkene Mutter Thomasina hingegen war mir suspekt und ich hätte Noah gerne ein Leben mit Pirio gegönnt.

Milosa, das russische Familienoberhaupt, war mit sofort sympathisch. Dieses verkopfte und harte, was Milosa auszuzeichnen scheint, macht ihn zu einer tollen Person.

Cover:
Eine Frau, eingemummelt in warmen Sachen, begibt sich auf ihren Weg … Schutzumschlag und Einband sind schimmernd weiss und sehen aus wie Schnee – sehr schön!

Fazit:
Ein Buch mit vielen Facetten, egal ob es die Charaktere oder das, was passiert, betrifft. Ich gebe ehrlich zu, dass ich teilweise schon Schwierigkeiten mit Pirios Enthüllungen hatte – diese waren so echt und brutal geschildert, dass ich das Buch zur Seite legen und mich mit anderen Dingen beschäftigen musste – und ich bin echt nicht so zart besaitet 🙁 allerdings regt diese Geschichte oder Tatsache sehr zum nachdenken / umdenken an und daher gibt es von mir eine Leseempfehlung für einen Krimi, der nicht so ist, wie man denkt.

Ich bedanke mich beim Ullstein-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Night School 01: Du darfst keinem trauen – C.J. Daugherty

Reiheninfo:
Du darfst keinem trauen
Der den Zweifel sät
Denn Wahrheit musst du suchen
Um der Hoffnung willen
Und Gewissheit wirst du haben

Klappentext:
Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert, und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen?


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Titel: Night School I: Du darfst keinem trauen
Autor: C.J. Daugherty
Verlag: Oetinger
Seiten: 464
ASIN: B008RMDA3C
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Allie, Problem-Teeni mit mysteriöser, familiärer Problematik kommt aufs Internat. Dort gibt es nicht nur strenge Regeln, sondern auch eine Night School. Was das ist, erfährt Allie nicht, aber sie lernt 2 Night-Schüler kennen, die unterschiedlicher und anziehender nicht sein können …

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich konnte sofort in die Geschichte einsteigen. Der Ausdruck ist passend. Die Spannungskurve ist gut aufgebaut und kann gehalten werden. Einzig beim Ende hetzt die Autorin.

Charaktere:
Allie finde ich sehr interessant. Sie zeigt deutlich, dass die menschliche Psyche einzigartig ist und sie sich so verhalten muss um mit sich klarzukommen. Die Verwandlung, die sie im Internat durchmacht steht ihr gut und ich konnte sie immer mehr leiden. Schade, dass sie zeitweise zu starke Heldenmanieren aufwies, eventuell hätte ihr etwas mehr Starrsinn in bestimmten Situationen gutgetan.

Sylvain, der nach Wacholder duftende, schöne Franzose, der auch noch Sohn eines Milliardärs ist, ging mir irgendwie auf den Keks. Ich konnte ihn das Buch über nicht greifen uns wusste nicht so recht wie ich ihn nun finden sollte. Als er dann sein wahres Gesicht zeigte war mir dann so einiges klar. Ob er sich in den nächsten Teilen noch entwickelt?

Carter, der arme Sohn der Internats-Dienstboten, gefiel mir wesentlich besser. Er hat seinen eigenen Stil und ihm ist es egal, wie reich oder schlau die anderen sind. Er zieht sein Ding durch, das fand ich besonders gut an ihm. Interessant war, dass er Allie mit Abstand betrachtet hat und ihr nicht sofort ein freundliches „Hallo“ – wie alle anderen – aufgedrück hat. Erstmal die Lage prüfen und dann handeln, passt zu Carter und macht ihn sehr sympathisch.

Cover:
Was das Cover mir sagen soll weiss ich noch nicht. Am Anfang dachte ich an Fledermäuse – Vampire?! – , doch es kamen keine übersinnlichen Figuren oder etwas fliegendes im Buch vor.

Fazit:
Ein schöner Auftakt, der Lust auf mehr macht. Viele Fragen bleiben offen und Probleme ungelöst. Das Jugendbuch kommt ganz ohne übersinnliches aus und kann trotzdem Spannung aufbauen. Eine Leseempfehlung gebe ich an Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, welche gerne Geschichten über Teens, Internate und deren Geheimnisse lesen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir das Ende etwas zu dünn war.

Die Auserwählten-Trilogie: III In der Todeszone – James Dashner

Klappentext:
Thomas hat es geahnt: Statt der versprochenen Freiheit steht ihm die nächste Prüfung bevor. Mit einem operativen Eingriff soll ihm sein Gedächtnis zurückgegeben werden. Doch Thomas weiß, dass er den Wissenschaftlern von ANGST nicht trauen darf. Nicht nach allem, was sie ihm und seinen Freunden angetan haben. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich fliehen, hinaus in die Todeszone. In eine Welt, in der sich ein tödlicher Virus immer weiter ausbreitet. Und er muss dafür sorgen, dass ANGST ihn nicht länger kontrollieren und manipulieren kann. Denn die grausamen Experimente müssen endlich gestoppt werden.


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Titel: Die Auserwählten – In der Todeszone
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 480 (lt. Printausgabe für Teil 3)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 3 Sterne – lässt sich gut lesen

Inhalt:
Nachdem Thomas und seine Freunde die Brandwüste hinter sich gelassen haben, erwartet sie eine neue Prüfung. Thomas, Minho und Newt reicht es, sie fliehen zusammen mit Brenda und Jorge. Doch was sie in der wirklichen Welt erwartet, hätten sie sich niemals vorstellen können …

Schreibstil:
Im dritten Teil schwächeln Stil und Ausdruck etwas und auch die Spannung kann nicht gehalten werden. Dashner versucht zwar weiter seine Welt aufrecht zu erhalten, aber er wird brutal und fanatisch, was ich schade finde.

Charaktere:
Endlich entwickelten die Figuren ein Eigenleben und ich kann sie greifen. Ganz ehrlich: Newt gefällt mir und Minho 😉 Thomas, der mir in den ersten Teilen zu viel wusste und irgendwie „übermenschlich“ war, zeigt dieses Verhalten auch deutlich im dritten Teil – ich fand es langweilig!

Newt und Minho dagegen haben sich freigekämpft, sich losgelöst und zeigten was wirklich in ihnen steckte, ich mochte sie sehr und es macht nun noch mehr Spaß an die anderen Teile zu denken und ihre Entwicklung mitzuerleben.

Bei Brenda und Jorge war und bin ich mir immer noch unsicher, so wirklich offen habe ich sie auch in diesem Teil nicht erlebt und zweifel ob sie wirklich „gut“ sind habe ich immer noch.

Cover:
Das Cover zeigt eine Verbindung zu den ersten Teilen. Wieder ist ein Junge in Kampfhaltung ersichtlich, der bereits deutliche Blessuren aufweist.

Fazit:
Für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dashner hält keine wirkliche Spannung aufrecht, dafür versucht er viel über Gewalt zu lösen. Auch weist das Buch durch Rückblenden und Gedankensprünge von Thomas starke Längen auf. Dieser Teil ist also nur etwas für Leser, welche wissen wollen wie die Trilogie endet. Ich vergebe für diesen Abschluss 3 Sterne.

Die Auserwählten-Trilogie: II In der Brandwüste – James Dashner

Klappentext:
Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Und dabei wird ihnen alles abverlangt, sogar ihre Menschlichkeit. Doch dazu ist Thomas nicht bereit.


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Titel: Die Auserwählten – In der Brandwüste
Autor: James Dashner
Verlag: Carlsen
Seiten: 492 (lt. Printausgabe für Teil 2)
ASIN: B00FKZ74TU
Meine Bewertung: 4 Sterne – gefällt mir

Inhalt:
Das Labyrinth ist verlassen, doch die Sicherheit war nur vorgetäuscht. Die Lichter müssen sich erneut beweisen und viele Prüfungen bestehen. Diesmal verschlägt es sie in die wirkliche Welt, die nach der schlimmen Sonneneruption nicht mehr normal ist …

Schreibstil:
Der Schreibstil ist immer noch außergewöhnlich. Der Spannungsbogen wird wieder gut gehalten und für Verwirrung ist auch gesorgt. Der Ausdruck ist jugendfreundlich, was allein auf die Wortneuschöpfungen zurückzuführen ist. Leider gibt es aber hier und dort kleine Logikfehler, die zwar nicht so stark auffallen aber trotzdem vorhanden sind.

Charaktere:
Ich kann sie immer noch nicht greifen 🙁 Die Lichter sind mir immer noch suspekt, gleiches gilt für ANGST und Gruppe B. Thomas, der immer noch die Hauptperson spielt, ist mir irgendwie auch noch, nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. So ganz normal scheinen alle nicht zu sein :rool:

Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ich die Charaktere nicht einschätzen konnte. Es gab welche die langweilig oder nichts sagend waren, aber das passt hier alles nicht. Die Charaktere hier sind verwirrend und anziehend und doch irgendwie abstoßend; lieb, sympathisch bis unsympathisch; vielsagend und doch verschwiegen – irgendwie toll 😀

Cover:
Das Cover wirkt beängstigend. Ein Junge, der Brandverletzungen im Gesicht und Halsbereich hat und zudem ausgezehrt und kraftlos wirkt.

Fazit:
Ein toller zweiter Teil der Trilogie, der Lust auf mehr macht. „Im Labyrinth“ sollte vorher gelesen werden, damit wirklich alle Informationen beim Leser präsent sind und nicht erst „In der Brandwüste“ herausgelesen werden müssen. Eine Leseempfehlung geht daher an Leser, welche den ersten Teil bereits gelesen haben. Ich vergebe 4 Sterne für eine spannende Fortsetzung.